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Fanfiction

Liebe mit dunklem Geheimnis - "Glauben wollen"

von Schokofröschle

Hallo ihr Lieben!
Sorry, dass ich soo lange nicht mehr on war. Eig hat man in den Ferien ja viel Zeit, aber glaubt mir, ich lĂŒge nicht wenn ich sage ich hatte keine! Wo sind diese Scheiß 6 Wochen hin??? ICh mein' ich hab noch 2 aber hallo???
Naja Zur FF:
Puhh, ich hab lange gebraucht fĂŒr das Chap, ich weiß. Und ich weiß noch nicht mal ob's gelungen ist. Deswegen hoff' ich mal auf viele Kommischreiber/innen^^


@Lily014:
Nein, ich hab das miot "Du bist blöd" doch nicht ernst gemaint, aber irgendwie fand ich es etwas...Ă€hm...keine Ahnung, schade dass du mir meine Fortsetzung im Kommi geschreiben hast. Hey, ich dachte ich schreibe die Fortsetzung, nicht du :D UNd jetzt gaaanz unten weißt du auch warum du dumm bisch^^

@Balck_Rose:
Ja, ich weiß was du meinst, aber komischer Weise hab ich das beim schreiben gar nicht so empfunden, wie jetzt wenn ich das Chap selbst lese. Naja, aber das "presste" gehört da hin, ich versprech's.^^
Weißt du, es schmeichelt mir wirklich sehr, dass ich deine Hoffnungen in den Dreck ziehe. Freut mich, wenn ich sowas schaffe! ;D

@euhLe:
Find ich schön, wenn du mit ihr leidest <3 Naja, hoffentlich gefÀllt dir das Chap! [i]


_______________________________________________




Mein Gesicht brannte.
Und trotzdem, es war wie in Befreiungsschlag. Ich merkte wie ich meine Beine wieder benutzen konnte.
Ich hasste ihn fĂŒr das was er da tat und doch, auf eine eigenartige Weise beruhigte es mich.
Und dann endlich konnte ich meine Arme befreien
FĂŒr einen Moment trafen seine Augen auf meine und ich konnte nicht mehr klar denken.
Es waren so schöne braune Augen

Doch ich riss mich zusammen, ich wolle nicht, dass er mir weh tat.

“Lily!”
Ich rannte zurĂŒck zur TĂŒr, riss sie auf und verschwand aus dem dunklen Zimmer. Der Korridor hier war hell, viel freundlicher als in diesem unbenutzten Klassenraum. Sirius stand am Ende des Ganges.
Ich rannte auf ihn zu. Das war alles nur passiert, weil er nicht auf mich hören konnte, weil er mein Flehen ignoriert hatte, weil er mich zu James gebracht hatte.
Er war nicht allein. Remus und Peter standen bei ihm.
Doch es war mir egal. Sirius war Schuld an dem was eben passiert war, was sich nie wieder aus meinen GedĂ€chtnis löschen wĂŒrde.

Ich blieb vor ihm stehen, packte seine Schultern und stieß ihn gegen die Wand.
“Wie konntet du das tun? Du hast genau gewusst, dass ich s nicht wollte, Sirius. Und doch hast du mich zu James gebracht. Warum? Nenn’ mir einen vernĂŒnftigen Grund dafĂŒr.”
Ich hörte Schritte hinter mir. Doch sie blieben ganz plötzlich stehen, alles war still. Ich blickte in Sirius’ Gesicht, doch der schaute gar nicht zu mir, sondern in die Richtung aus der die Schritte gekommen waren.
Ich drehte mich um.
Da stand James.
Und wieder wurden mir die Knie weich, als ich ihn da stehen sah. Braune Augen, das verstrubbelte Haar. Und ich wollte mir nicht eingestehen, dass es so war, doch ich spĂŒrte es.
Das war mein James.

“Lily, lass’ Sirius los”, es war Remus, der an meiner Seite aufgetaucht war und mir behutsam eine Hand auf die Schulter legte. “Lass’ ihn los, du kannst es eh nicht mehr Ă€ndern.” Ich wusste nicht wieso, aber ich ließ Sirius tatsĂ€chlich los. Irgendetwas in Remus Stimme brachte mich zur Ruhe.
“Komm’ Lily, wir gehen in den Gemeinschaftsraum”, sagte er leise und zog mich an der Schulter weg von den anderen.
“Lass’ mich los, Remus. Ich brauche deine Hilfe nicht!”, entgegnete ich kĂŒhl.
Es war so unfair, weil ich ihm nicht wehtun wollte, weil er der einzige war, den ich von Anfang an gemocht hatte, obwohl er Tag fĂŒr Tag bei den Maraudern abhing. Doch ich wollte keine SchwĂ€che zeigen.
Remus ließ mich los, doch er lief weiterhin neben mir her. Als wir um eine Ecke gebogen waren, legte er mir die hand wieder auf die Schulter und hielt mich zurĂŒck.
“Du ist nicht schwach, Lily. Es macht keine SchwĂ€che aus, wenn du Angst hast, oder wenn du weinst. Meistens zeigt es sogar StĂ€rke, die viele andere Leute nicht haben. Lily, du bist eine der wenigen Menschen, die durch ihre GefĂŒhle StĂ€rke beweisen können, schĂ€m’ dich nicht dafĂŒr!”
Es tat so gut das zu hören. Und es tat gut seine Hand auf meiner Schulter liegen zu spĂŒren. Ich war froh, dass er da war. Und noch bevor ich wusste, was ich tat, hatte ich ihn umarmt.
“Danke Remus, einfach, dass du da bist. Du weißt gar nicht, wie gut es tut, jemanden wie dich zu haben.”
“Oh doch, Lily, das weiß ich.”, sagte er und schloss mich nun auch in seine Arme. “Und ich rede nicht von James. James ist mir meistens nicht sehr hilfreich. Du hilfst mir so oft und merkst es gar nicht. Wie oft konnte ich gar nicht mit mir umgehen, weil ich mich immer bei Vollmond in einen Werwolf verwandle und nur du warst im Stande, mir klar zu machen, dass ich selbst nicht immer das Monster bin, sondern viel mehr der Mensch. Du hilfst mir so oft und weißt es noch nicht mal.”
Ich musste lĂ€cheln. Er war kein Monster. Nicht fĂŒr mich. FĂŒr mich war er immer der Mensch, der jetzt vor mir stand, egal wie sehr sich sein Äußeres davon unterschied.
“FĂŒr mich bist du kein Monster, Remus. FĂŒr mich wirst du immer du sein, egal ob als Werwolf oder Mensch.”
Ich wusste gar nicht mehr warum wir hier eigentlich standen und wer wen aufbauen wollte.
Ich wusste nur, dass es mir unheimlich gut tat.
“Lily, was ist mit James und dir?”, fragte er ganz sanft, zaghaft, abschĂ€tzend wie ich reagieren wĂŒrde, wenn er das GesprĂ€ch auf James brachte.
Doch in diesem Moment machte es mir gar nichts aus. Weil Remus hier war und er mich mit sonderbarer Ruhe erfĂŒllte.
“Nichts!”, antwortete ich automatisch, wie immer in den letzten drei Wochen ,wenn mich jemand danach gefragt hatte. Doch jetzt wusste ich, dass es eigentlich nicht stimmte.
“Keine Ahnung.”
Das entsprach der Wahrheit. Seit langem spĂŒrte ich wieder, was es hieß, voll und ganz die Wahrheit zu sagen. Und dann brach alles aus mir raus, alles was ich seid drei Wochen so mĂŒhsam hinter meine feste Fassade geschoben hatte, gut versteckt vor neugierigen Blicken und meinen eigenen Gedanken. Es sprudelte aus mir heraus, Sachen von denen ich nie wollte, dass es jemand erfuhr.

Remus hörte die ganze Zeit zu, wĂ€hrend ich sprach, dabei wiederholte ich mich so hĂ€ufig und trotzdem hatte ich nicht das GefĂŒhl ihm alles gesagt zu haben. Es war komisch, dass es ausgerechnet Remus war dem ich das alles anvertraute, wo er doch jetzt sofort umdrehen und James das alles erzĂ€hlen konnte.
“Ich weiß, dass du mir nicht glauben wirst Lily, aber es ist die Wahrheit. James libt dich.”
Ich wollte ihm so gerne glauben. Es musste stimmen, wie konnten Remus’ Augen lĂŒgen? Ich war mir sicher, das konnten sie nicht. Aber ich konnte ihm auch nicht glauben.

“Lily, er hat Recht!”
Seine Stimme ließ mich zittern. Jetzt hörte ich es schon von James selber, in einem Moment in dem ich es so gerne glauben wollte. Aber ich konnte es nicht. Weil er mir selber gesagt hatte, dass es nicht so war.
“ Du hast selber gesagt, dass es nicht so ist.”
Ich drehte mich nicht um. Warum wusste ich nicht, aber ich stand immer noch Remus zugewandt.
“Wann, Lily? Wann habe ich das gesagt?”
Ich spĂŒrte ihn nĂ€her kommen, obwohl er noch mindestens vier Meter von mir entfernt war.
“Du hast mir gesagt, dass du eine andere Freundin hast.”
Ich brache die Worte nur schwer ĂŒber die Lippen. Wie sehr sie mich vor drei Wochen wirklich verletzt hatten, wurde mir erst jetzt bewusst. Sie versetzten mir einen Stich. Wie sehr ich mir in diesem Augenblick wĂŒnschte, dass es nicht so war.
“Nein, das ist nicht wahr
”
Ich drehte mich zu ihm um. Er log schon wieder. Und obwohl ich mir geschworen hatte, mich nie wieder ihm hinzugeben, tat es weh.
“...ich habe nie gesagt, dass ich eine andere Freundin habe. Ich habe gesagt, dass ich eine habe, Lily und damit meinte ich dich!”



[i]So, Kommis? ;)
Ahja und die rechtschreibfehler sind fĂŒr euch!^^


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