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Fanfiction

Bittersüße Einsicht - Entscheide dich!

von Black Pearl

„Sei still!“ Zum hundertsten Male in dieser Stunde ermahnte Lily nun schon Ihre beste Freundin Sara. Diese versuchte Sie schon seit einigen Tagen zu bekehren, dass nicht zu tun was sie tun wollte. Doch im Moment war dafür keine Zeit. Fein säuberlich schnitt Lily Ihre Baumschlangenhaut klein und gab sie in ihren Kessel, der daraufhin einen Purpurnen Farbton annahm. Jetzt nur noch einmal nach Links und einmal nach Rechts, dann war er fertig und Lily konnte ihre Probe zum Professor für Zaubertränke bringen, welcher im Raum auf und abschritt und sich jedes Detail genau betrachtete was seine Schüler so fabrizierten. Sie füllte die kleine Phiole mit dem Trank der nun feuerrot war und brachte es zum Lehrepult. Den Blick im Nacken dabei sehr wohl bemerkend.
Doch auf dem Weg zurück war dieses unangenehme Gefühl wieder verschwunden. Denn nun konnte sie sehen wer sie so ansah.
Es war Remus. Der ihr mit einem freundlichen Lächeln signalisierte, dass er sie später in der Bibliothek wieder treffen würde. So wie schon die letzten Tage und wovon nur Sara etwas wusste. Dies war auch der Grund dafür, warum sie immer nerviger wurde.
Lily hatte es satt, Rücksicht auf Potter zu nehmen. Sie hatte ein eigenes Leben. Nur weil dieser Arrogante Kerl angeblich in sie verschossen war, hatte sie noch nicht ein vernünftiges Date gehabt, dabei war sie schon in der 7 und der Abschluss war nicht mehr weit. Eigentlich hatte sie erwartet, dass er sie wieder dumm anmachen würde, doch seit ein paar Wochen war dem nicht mehr so. Er hatte sich verändert, dass musste sie zugeben. Viel öfter sah sie in nun im Gemeinschaftsraum mit einem Buch sitzen. Doch eigentlich bereitete ihr sein Zustand Sorgen. Er as kaum noch, spielte keine Streiche mehr, von Remus hatte er sich abgekapselt und überhaupt sah er immer total fertig aus. Es schien fast so als hätte er kaum noch Lust zu irgendwas. Tiefe Ringe unter seinen Augen machten das Bild da nur noch komplett.
Doch Lily wollte sich um ihn keine Gedanken machen. Sicher hatte dies alles nichts mit ihr zu tun. Eigentlich war er doch nur scharf darauf gewesen, sie rumzukriegen um seine Sammlung vollständig zu machen. Lily glaubte nicht daran, dass ein James Potter es ernst meinen könnte.
Nun hatte sie ihre Sachen zusammengepackt und verließ in Richtung Bibliothek den Klassenraum der Kerker.
Lily saß keine 10 Minuten alleine in der Bibliothek, da sah sie auch schon Remus auf sie zukommen. Er grüßte Sie und setzte sich zu ihr, doch er sah keineswegs glücklich aus. „Was ist los?“ war das einzige was sie dazu sagte. Remus sah auf, atmete einmal tief durch und erzählte von seinem Problem. „Es ist James, Lily. Der mir Sorgen macht.“ Lily bedachte ihm mit einem Fragenden Blick und gab ihm zu verstehen, dass er weitererzählen sollte. „Nicht nur, dass er nicht gut aussieht, er hat Kummer, ich kann es spüren. Er hat mir heute gesagt was los ist. Er… Er sprach von dir.“ Im erstem Moment was sie baff. Von ihr? Wieso denn das? Was hatte sie ihm den getan, dass er sich so schlecht fühlte? „Wie meinst du das? Remus. Was soll das heißen von mir?“ „Er ist eifersüchtig…Lily, er glaubt wir haben was miteinander. Ich konnte es ihm nicht ausreden. Er sagte wenn er dich heute noch mal sieht muss er dich sprechen. Er klang ernst. So ernst habe ich ihn selten erlebt. Glaub mir es ist für ihn wichtig, dass er mit dir redet.“ Doch Lily sah es nicht ein. „Er glaubt wir…?“ Remus nickte. Doch dabei beobachtete er Lily ganz genau, es schien ihr nicht unangenehm zu sein, dass jemand glaubte sie wären ein Paar. Und wenn er ehrlich zu sich selbst war störte es ihn auch nicht. Doch Lily war für ihn eine Freundin, beinahe wie eine Schwester. Um nichts in der Welt hätte er andere Gefühle für sie empfinden können. Je länger er Sie ansah umso mehr war er sich unsicher, wie Lily das ganze sah. Bis sie seine Befürchtungen bestätigte. „Was ist so schlimm daran? ... Ich meine was ist so schlimm, das alle glauben wir wären zusammen. Vielleicht wäre ich das gerne.“ Er war sprachlos.
„Lily… ich… du…!!!??? Du bist meine beste Freundin. Meine Schwester, die ich nie hatte. Ich könnte niemals…“ Er stand auf. „Ich will dir nicht wehtun, aber ich denke nicht, dass ich dich so mag wie du mich. Wenn du ehrlich zu dir bist, ist es bei dir auch so. Lily, du solltest mal in dein innerstes hören, und mal auf deine wirklichen Gefühle schauen. Ich glaube: James… er… Er ist dir gar nicht so egal wie du immer vorgibst. Tut mir leid, aber ich kann nur für mich sprechen. Ich will es so wie es jetzt ist. Nicht mehr, Lily… aber auch nicht weniger.“ Damit drehte er sich um und ließ eine vollkommen aufgelöste Lily hinter sich zurück.
Lily konnte es nicht fassen, er hatte sie eiskalt abblitzen lassen. Es tat weh. Doch zu ihrem erstaunen störte es sie kaum. Sie hatte schlimmeres erwartet. Konnte er am Ende doch Recht haben? Liebte sie gar nicht ihn? Zumindest nicht richtig? Lily war sich sicher, dass sie Remus liebte aber eher als Familie und nicht als Liebhaber oder Mann. Er war ihr Bruder… und hatte Recht gehabt. Sie hatte alles nur verdrängt um der Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen. Es ist nicht Remus den sie liebt sondern ein anderer, für den sie ihre Liebe immer als Hass ausgelegt hatte, damit keiner merkt dass sie wie alle anderen dem Charme des James Potter verfallen ist, und hatte sich am Ende selber getäuscht.
Wie dumm konnte ein einzelner Mensch sein?
Es ist eine bittere Erkenntnis, dass er am Ende doch Recht behalten hatte. Er hatte sie weich bekommen, und es hatte den süßen Beigeschmack, dass sie es selbst hatte herausfinden müssen.

Sie saß noch lange, doch irgendwann verließ sie die Bibliothek und machte sich auf dem Weg zum Turm und damit zum Gemeinschaftsraum. Von dem sie hoffe, dass er ihr Ablenkung schenken möge. Doch dazu kam es nie. Auf halber Strecke in einem verlassenen Korridor wurde ihr plötzlich schwarz vor Augen. Sie spürte eine Hand welche ihr die Augen zuhielt und eine andere die den Mund zupresste. Ihr stockte das Herz, was ging hier vor sich. Lily war so geschockt, dass sie noch nicht mal in der Lage war zu schreien, geschweige denn sich zu wehren. Der Täter, wer immer es auch war, hatte leichtes Spiel. Er zerrte sie hinter sich her, den lehren Korridor entlang. Schon nach ein paar Minuten hatte sie die Orientierung verloren. Daher begann sie ihre Sinne zu schärfen. Und die gaben ihr eindeutige Antworten: Es konnte kein Slytherin sein, dafür war er viel zu zaghaft und vorsichtig. Scheinbar darauf bedacht, dass ihr nichts passierte. In ihr bebte es. Wenn es kein Slytherin war, was konnte er dann von ihr wollen? Gerade als sie sich das schlimmste vor Augen hielt stoppte er. Nach den Geräuschen zu vermuten öffnete er eine Tür und zog sie mit sich. Dann nahm er die Hand von den Augen und dem Mund. Lily drehte sich um und sah ihn…


„…. DU!... ? Was zum Teufel denkst du dir dabei mich zu entführen? Ich hatte Todesangst! Kannst du dir eigentlich vorstellen, was ich mir alles ausgemahlt habe, wer du bist. Irgendein Irrer Slyth oder sonst was.“ Das sie ihn schon von Anfang an als keinen Slytherin durchschaut hatte ließ sie nun gekonnt weg. Doch er stand nur da und grinste sie an. „Sag endlich was du dir dabei gedacht hast!“ Keck warf Sirius sein Haar nach hinten und sein lächeln verschwand. „Tja, Evans glaub mir. Ich hätte das nicht getan, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es so dringend notwendig ist.“ Damit drehte er sich um und ging zur Tür. Öffnete sie einen Spalt und rief jemanden. Und als der gerufene den Raum betrat, war ihr zum ersten Mal seit sie hier war nicht unbehaglich zu Mute. Es war James… wenn auch ein sehr niedergeschlagener. Aber er war es und als er Lily sah blickte er erschrocken auf. Doch nicht zu ihr sondern zu seinem bestem Freund. Und der erschrockene wich dem wütendem Blick. „Pad, wie konntest du nur. Ich hab gesagt ich will mit Ihr sprechen, nicht das du sie gleich entführen sollst. So wird das erst recht nichts.“ Damit winkte er ab und wollte schon gehen doch: “Warte! … Warum wolltest du mit mir sprechen?“
Er blieb stehen und sah seinen besten Freund an. Der verstand und verließ den Raum. Nicht ohne Lily noch einen Blick zuzuwerfen.
Als die Tür ins Schloss fiel, ließ sich James an einen Tisch gleiten und atmete erst mal aus. Doch es war Lily, die zuerst sprach. „Was ist los mit dir in letzter Zeit?“ Er sah sie an. Doch es war ein ehr verächtlicher Blick als alles andere. „Du hast gemerkt dass es mir nicht gut geht? Wahnsinn Lily, das ist ja schon mal ein Fortschritt wo du doch jeden Tag auf mir Rumgehackt hast!“ Er hatte energischer und verbitterter gesprochen als beabsichtigt, doch es verfehlte seine Wirkung nicht, mehr aber schockte sie, dass er sie bei ihrem richtigen Namen nannte. Sie fasste sich und antwortete: „Natürlich habe ich das bemerkt. Du hast nicht einmal mehr nach mir gefragt. Irgendwie ist es komisch. Du hast immer gefragt, ich hatte mich so daran gewöhnt.“ Er sah sie an. Ungläubig das hörend was sie von sich gab. Sie war unsicher. Er spürte es und dennoch ließ er nicht nach. Sie hatte ihn auch leiden lassen. „Toll Lily, jetzt wo ich nicht mehr da bin, Merkst du es. Das ist echt erniedrigen weißt du das. Es klingt als wäre ich ein Zeitvertreib.“ Sie setzte sich neben ihn, hielt aber noch Abstand. Sie fühlte sich unheimlich gut in seiner Nähe. Noch nie hatte sie in so bei sich gehabt und noch nie war ihr das so bewusst gewesen. Nicht zuletzt durch Remus. „Komm schon James… das ist es doch nicht was du bereden wolltest. Oder?“ Ja! Sie nannte ihn James. Aber nur weil er sie Lily nannte und es klang gut, wenn er so sprach. Jetzt schüttelte er den Kopf. „Nein, dass war es nicht über was ich reden wollte. Aber ich glaube in dieser Situation bringt es nicht viel dir was zu sagen.“ Lily blickte ungläubig. „Welche Situation?“ „Mann, Lily. Ich spreche von Sirius und das du hier nicht freiwillig mit mir sprichst, sondern nur weil er dich hier her verschleppt hat. Das tut mir übrigens Leid. Ich wollte es dir auf eine andere Weise sagen.“ Er war immer leiser geworden. Und je leiser er wurde, umso ernster wurde er. Lily hatte ihn noch nie so gesehen. Er war immer eine Frohnatur. Angst und Ärger kannte er nicht. Er selbst war so gut, dass er sich verteidigen konnte wenn es darauf ankam. Es war das erste Mal, dass sie den wahren James kennen lernte. „Aber ich bin freiwillig hier! Ich hab gesagt, dass du bleiben sollst und ich hätte gehen können wenn ich gewollt hätte… sag es mir. Was ist los?“ Er blickte Sie nicht an als er sprach. Nahm ihr nur das Versprechen ihn nicht zu unterbrechen. „Lily, ich wollte dir viel Glück wünschen… mit Remus. Ich hab euch gesehen. Wie ihr euch anseht. Ihr seht euch immer öfter, die letzten Tage sogar täglich. Du hast mir immer gesagt, dass du mich nicht leiden kannst und ich… ich Arsch hab versucht mit dieser ganzen Show alle zu täuschen… Darüber dass ich… ich dich eigentlich schon viel zu lange, viel zu gerne habe.“ Sie sah ihn erstaunt an. Wenn er weiter sprach würde sie vielleicht zu hören bekommen wovon sie glaubte, dass dies nicht möglich war. Und er bestätigte ihre Vermutung. „Ich hab versucht, es zu verdrängen. Mir immer mehr andre ausgesucht, in der Hoffnung, dass ich jemanden treffe, bei dem ich das gleiche spüre… wie bei dir. Es war nie so. Du bist besonders Lily, nicht zuletzt weil du dich nicht von meinem Schein hast täuschen lassen. Ich hasse mich dafür, dass ich so bin. So arrogant und aufgeblasen wie du sagst. Ich wünschte es wäre anders gekommen. Für dich… hätte ich es getan. Alles getan.“ Die ganze Zeit über sah er sie nicht ein einziges Mal an. Er starrte die Wand an und versuchte, sich seinen unglaublichen Gefühlen ja nicht hinzugeben. Wenn er jetzt auch noch anfangen würde zu flennen wie ein Baby… scheiße daran durfte er gar nicht erst denken. „James… ich…“ Sie war überwältigt. Nie hätte sie geglaubt, dass der wahre James so ist. Er hatte das nur getan, damit keiner merkte was er wirklich fühle. Doch was hatte er damit gemeint… mit Ihr und Remus? Es fiel ihr wieder ein,… siedendheiß viel ihr das Gespräch in der Bibliothek wieder ein und warum sie nun hier saß. „James… warum wünscht du mir Glück mit Remus? Nach all dem…?“ Nun war es an James sie ungläubig anzusehen.
„Na ihr… da läuft doch was zwischen euch. Ich sehe das, auch wenn du mir nicht glaubst. Ich wollte einfach nur, dass du weißt dass du für mich nie das warst, als was ich es immer ausgelegt habe. Ich fühl mich total beschissen, wenn ich daran denke was alles war und wie es hätte vielleicht sein können… ahhr ich mach mir was vor. Also…“ Er stand auf und drehte ihr den Rücken zu. Würde er jetzt bleiben könnte er nie etwas an seinem Zustand ändern.

„ … dann. Viel Glück, Lily. Ich hoffe, dass er für dich das ich was ich versucht habe zu sein. Aber ich weiß selbst, dass ich es nie geschafft hätte. Nicht so wie ich es versucht habe. Machs gut.“ Er wollte gehen, doch sie ließ nicht locker. „Weißt du, ich bin froh, dass du für mich nicht das bist was Remus für mich ist. Aber Remus ist nicht das für was du ihn hältst. Er ist weder mein Freund, noch in mich verliebt. Zumindest nicht auf diese weiße wie du denkst.“ „Was…? Wie meinst du das?“ Er hatte sich blitzschnell umgedreht. Wovon sprach sie eigentlich? Sie bedeutet ihn sich wieder zu setzen und dieses Mal sollte er zuhören. „ Remus und ich… wir sind weder zusammen, noch verliebt noch sonst irgendwas. Ich dachte es wäre so. Aber er hat mir die Augen geöffnet. Ich liebe ihn… ja…“ Sein Herz setzte aus. Er hatte recht gehabt. Sie liebte ihn. Er hatte verloren. Für immer. „…aber ich liebe ihn als Bruder, nicht als Mann oder Liebhaber. Er ist Teil meiner Familie. So wie Sirius zu dir gehört. Du und Sirius ihr habt etwas ganz besonderes. Er ist für dich wie ein Bruder, obwohl er ein Black ist. Genau dass ist für mich Remus. Obwohl er ein…“ Sie hielt inne. Wusste er davon? Sie hatte keine Ahnung, ob Remus jemals mit den Jungs über sein Problem gesprochen hatte. Doch er nahm ihr die Antwort ab. „Ja hat er. Wir wissen was er ist. Ein Wehrwolf. Aber das spielt für uns keine Rolle. Er ist immer noch Remus. Er ist ein Mensch und einer meiner besten Freunde. Es ist egal was er ist. Zumindest für mich… und scheinbar auch für dich.“ Das erste Mal während des ganzen Gesprächs blickte er ihr in die Augen. In diese Augen die er so liebte. Auch wenn er es ihr nicht direkt gesagt hatte. Er wusste sie hatte verstanden was er ausdrücken wollte. Und dennoch hatte sich in ihm eine leere gelegt. Sie liebte zwar Remus nicht, aber sie liebte auch nicht ihn. Egal wie, dass hier brachte für ihn nichts. Außer Schmerz und Leid, darüber dass er es verspielt hatte. Wie immer. Sie nickte ihm zu und sprach weiter.

„ Stimmt. Für mich zählt es nicht. Er ist mein Bruder. Er ist der der mich hält wenn irgendwas nicht stimmte. Der sich angehört hat was ich für Kummer hatte und der mich immer wieder aufgebaut hat wenn du… du mich mal wieder auf die Palme gebracht hattest… ich…“ Sie brach ab. Die ganze Zeit hatte er sie angesehen. Noch nie war ihr bewusst geworden was für wunderschöne Augen er hatte. Dieses warme braun war so freundlich. Sie spürte seine Anwesenheit, sie roch ihn und sie musste gestehen, dass er verdammt gut roch. Sie musste es wissen. Jetzt. „ Ich will es wissen, James!!!“ Fragend sah er sie an. „Was willst du wissen?“
„Was du wirklich fühlst…“ Er erschrak. Sie wollte wissen was er dachte und fühlte. Wollte sie diese drei Wörter von ihm hören, um ihn dann auszulachen und ihm zu sagen, dass er nie eine Chance hätte. Er konnte nicht. Es würde wehtun es zu sagen und zu wissen, dass es nichts brachte. Er sah sie nur weiter an. „James ich will… dass… du… mich… du mich küsst! Jetzt! Hier! Zeig mir wie es wirklich ist.“ „Was... Lily… weißt du was du da gesagt hast und was du… verlangst?“ „Wieso verlangst? Ich dachte es würde dich nicht stören, mir auf diese weise zu zeigen wie du fühlst?“ Nein, sie hatte Recht. Liebend gern würde er sie jetzt küssen, aber er wusste, es würde nur diesen einen Kuss geben und damit wäre alles wieder vorbei. Er hob den Kopf und sah ihr in die Augen. Er sah wie sie auf seine Antwort wartete. Jetzt oder nie und wenn es nur dieser eine war. Er würde ihr zeigen, dass sie seine Auserwählte ist. Er liebt sie und sie sollte es wissen.

Er rutschte näher zu ihr. Hielt aber immer noch Blickkontakt, er würde ihr nicht wehtun. Wenn er auch nur den geringsten Zweifel in ihren Augen sehen würde, würde er sofort aufhören. Doch sie zweifelte nicht. Nur er machte sie zu viele Gedanken darüber, was dass alles hier für ihn bedeuten würde, wenn sie ihn unweigerlich wieder fallen ließ. Er hielt inne, nur ganz kurz doch sie lächelte in an. „Du traust dich immer noch nicht? Keine Sorge ich werde dir den Kopf nicht abreisen.“ Damit schloss sie ihre Augen und er wusste sie würde ihn dafür nicht verurteilen. Seine Hand wanderte zu ihrem Gesicht um ihren Kopf dann am Nacken näher zu ziehen. Ganz sachte und vorsichtig, als wäre sie aus Glas. Ihre Haut was so weich und zart. Es fühlte sich an wie tausend Stromschläge. Er war überwältigt was für eine Wirkung sie auf seinen Körper hatte. Er spürte ihren Atem auf seiner Haut. Unweigerlich zog sich eine Gänsehaut über seinen Körper. Nie war es so gewesen. Nie. Er wusste warum. Er liebte Sie und keine andre. Nur Sie. Damit schloss auch er die Augen und überwand den letzten Abstand zwischen ihnen und als sich ihre Lippen berührten. War es um ihn geschehen. Er wusste jetzt würde er nie wieder zurück können.

Seine Lippen berührten Ihre. Sie waren sanft und zart und James war unglaublich vorsichtig. Sie erwiderte seinen Kuss. Erst ganz langsam wurde er immer intensiver. Er legte alles in diesen einen Kuss um ihr zu zeigen, was sie wissen wollte. Doch sie wusste es bereits. Er zog sie näher zu sich, sie sollte ihm so nah sein wie im heute möglich war. Nun wollte er alles auf eine Karte setzen. Ganz oder gar nicht, dabei hoffte er, es würde für ihn gut enden.
Sie legte ihre Hände an seine Hüften als er seinen anderen Arm um sie schlang. Für beide war jegliches Zeitgefühl gänzlich verschwunden. Es zählte das jetzt und hier, nichts weiter.

Als sie von ihm abließ atmete er schwer. Sein ganzer Körper schrie danach, dort weiter zu machen wo sie eben aufgehörte hatten. Doch er zwang sich zu ruhe. Dann sprach er. „Jetzt.. weißt du es. Tu mir einen Gefallen und nutz es nicht aus. Ich könnte nicht… ich wüsste nicht wie ich damit…“ Er brach ab und sprang auf. Lily wusste, dass es an der Zeit war ihm eine Chance zu geben. Wenn sie ihn jetzt so gehen ließ, ohne Gewissheit, ohne alles. Er würde daran kaputt gehen.
„James… warte bitte.“ Doch er blieb nur stehen und rührte sich nicht. Sie sollte seine aufkommenden Tränen nicht sehen. Er konnte nicht mehr und brauchte Ruhe. Was wollte sie noch? Reichte es nicht, dass er jetzt schon mit den Nerven runter war? Für einen kurzen Moment hatte er geglaubt, sie könnte sich für ihn entscheiden. Wie konnte er nur so dumm gewesen sein?
„James…du bist ein fantastischer Küsser!“ Was? Das war alles was sie dazu zusagen hatte. Er konnte nicht anders. Er musste sie ansehen. Was wollte sie damit bezwecken, dass sie ihm so etwas sagte? Erstaunt sah er nach unten. Lily stand so nah bei ihm. Damit hatte er nicht gerechnet. „Weißt du… ich werde dir irgendwann sagen warum ich mich so entschieden habe aber fürs erste sollt dir diese Antwort genügen.“ Und damit zog sie ihn zu sich und küsste ihn. Immer wieder nahm sie ihre Lippen von seinen und fing von vorne an. Es war als wollte sie dieses Kribbeln, wenn sie sich berührten immer wieder spüren. Nach unzähligen Minuten hörte sie auf und umarmte ihn. Er war so überrascht, dass er im ersten Moment gar nicht war nahm wie er ihre Umarmung erwiderte. Sie hatte sich eng an ihn geschmiegt und ihr Gesicht an seine Brust gedrückt. Dann sprach sie. „Hör mir jetzt gut zu und triff deine Entscheidung ganz bedacht! Wenn das hier alles nur ein Spiel ist, dann gnade dir Gott oder Merlin oder was weis ich, aber ich werde dich fertig machen wenn du mich nur ausnutzt. Sollte aber alles was ich in diesem eine Kuss lesen konnte war sein…dann… und nur wenn du dir sicher bist, das du mich nach den ganzen Schreien und Schlägen und Beschimpfungen auch noch überhaupt… na ja…wenn du dir also sicher bist. Dann lass uns von hier an einen Neustart machen. Also?“ Er zog sie enger in seine Arme, darauf bedacht jetzt bloß keinen Fehler zu machen. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Wie meinte sie das? Wollte sie einen Neuanfang als Freunde? James verstand nicht was das hier sollte. Nur das es sich unglaublich gut anfühlte und das er seinem sehnlichsten Wunsch ein Stück näher gekommen ist. Doch diese Ungewissheit. „Lily… wie stellst du dir diesen Neustart vor? Ich bin ehrlich. Ich weiß gerade nicht was ich denken soll?“ Er spürte sie leise lachen. Machte sie sich jetzt lustig über ihn? „Tja James, das hängt von deiner Entscheidung ab. Erst dann kann ich für mich entscheiden ob wir nur Freunde sind oder… vielleicht auch mehr.“ Sein Herz setzte aus. Sie wollte ihn. Mit ihm ein Paar sein. Er durfte sie küssen und anfassen, durfte allen sagen die es wissen wollten. Lily Evans ist James Potters Freundin. Das klang einfach fantastisch. „Lily… ich… will dich auf keinen Fall ausnutzen oder zur Schau stellen. Ich will dich beschützen, mit dir zusammen sein… egal was. Mir ist diese ganze Sache so ernst… wie selten etwas. Wenn nicht das wichtigste. Ich… ich weiß doch auch nicht. Was willst du von mir hören? Ich…“ Doch sie hielt ihm den Mund zu. „Das reicht… du hast gezeigt was ich wissen muss. Also, wie sieht es aus. Willst du mich eigentlich noch?“ Sie brauchte keine Antwort. Auf seinem Gesicht fing es an zu strahlen als er sie hochhob und so sehnlich küsste wie keine andere. Er hatte es endlich geschafft. Nach all der Zeit hatte sie ihn endlich erhört.

Es dauerte keine halbe Stunde und es hatte sich wie ein Feuer in der Schule verbreitet. Junggeselle Nr. 2 (Nach Sirius, der ist die 1.) ist vergeben. An diejenige die er schon seit der dritten heimlich liebt.



Und wie hat es euch gefallen?
Ich würde mich über das ein oder andere Kommies freuen.


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