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Fanfiction

Keine Rose ohne Dornen - Kapitel 3 - Quidditch und einige Missverständnisse

von Arphelia

Es hat ein wenig länger gedauert das Kapitel zu schreiben, aber so langsam geht es leider auf die Prüfungszeit zu.

@Rose_Weasley:
Danke fĂĽr deinen langen Kommentar.
Ja ich kenne sowas auch, ist allerdings schon etwas her. Das was Scorpius erzählt hat kommt vielleicht noch. In diesem Kapitel hat er auch nur einen kleinen Auftritt, doch im nächsten einen größeren ;)


**********************************

Es war Nachmittag und der Gemeinschaftsraum der Ravenclaws war brechend voll. Luna hatte es sich auf dem Schoß von Rose gemütlich gemacht, die gerade am Tisch saß und mit Mary, einem Mädchen aus ihrer Klasse, Zauberschach spielte. Meistens spielte sie mit Shenay, doch diese war mit den anderen aus dem Ravenclawteam beim Quidditchtraining. Das erste Quidditchspiel war gar nicht mehr so weit in der Ferne. Es war so ziemlich der einzige Ort, an dem der Wettbewerb zwischen den Häusern raus kam. Ansonsten verstanden sich die Schüler unter den Häusern gut.
Rose war nie besonders gut im Quidditch gewesen. Auch hatte sie sich nie besonders fĂĽr den Sport interessiert. Klar ging sie gerne zu den Spielen, besonders wenn Ravenclaw spielte, doch selbst spielen, nein das war nichts fĂĽr sie.
„Matt.“, kam es von Mary.
„Verdammt“, murmelte die Braunhaarige in sich hinein.
Sie war abwesend gewesen und hatte sich nicht auf das Spiel konzentriert. Doch sie war sich sicher, sie wĂĽrde das wieder hinbiegen. Das Talent fĂĽr Zauberschach hatte sie eindeutig von ihrem Vater geerbt. Dieser war zu seiner Schulzeit kaum zu Schlagen in dem Spiel.
„Schach matt.“, Rose lächelte. Sie konnte es doch noch.
„Schon wieder gewonnen.“, stöhnte Mary. „Ich muss noch Hausaufgaben machen, man sieht sich Rose.“
„Ja bis dann“
Als Mary weg war räumte sie ihr Zauberschachbrett weg und verstaute es in ihrem Koffer neben ihrem Bett. Wieder unten angekommen, fasste das Mädchen den Entschluss runter zum Quidditchfeld zu gehen um zu schauen wie es beim Training lief. Schnell streifte sie sich ihren Umhang über und verließ den Gemeinschaftsraum.
So warm der September gewesen war, so kalt war es nun im Oktober. An manchen Tagen musste man schon einen Schal anziehen, weil der Wind so kalt war. Doch an diesem Tag schien die Sonne noch ein wenig.
Das Gras auf dem Weg zum Quidditchfeld war noch etwas nass, denn es hatte am Vormittag ziemlich stark geregnet. Von weitem konnte sie schon die saphirblauen Umhänge des Ravenclawteams erkennen. Rose beschleunigte ihren Schritt, denn sie wusste nicht wie weit sie mit ihrem Training schon waren. Als sie endlich am Feld angekommen war ging sie eine der Tribünen hinauf und setzte sich auf die Bank.
Shenay schien die Erste gewesen zu sein, die sie bemerkt hatte. Freudig flog sie an der Tribüne vorbei, auf der Rose saß, und winkte ihr zu. Das asiatische Mädchen war die Sucherin des Teams. Dies passte gut, denn sie war klein und zierlich und damit perfekt für diese Position.
Den nächsten, den Rose sah war Lorcan. Er war ebenfalls im Quidditchteam und spielte an der Position des Jägers. Seit der 4. Klasse war er im Team und er spielte wirklich gut. Rose hatte ihn deswegen immer bewundert. Doch als sie ihn beobachtete wurde sie traurig, denn sie wusste, dass sie ihn sehr verletzt hatte. Er hatte ihr seine Liebe zu ihr gestanden und sie hatte nichts besseres zu tun gehabt als ihn alleine sitzen zu lassen. Seit sie das vor zwei Wochen getan hatte, war sie ihm so gut wie möglich aus dem Weg gegangen. Dies war schwierig, da sie die meisten Fächer zusammen hatten. Es tat ihr furchtbar Leid, so reagiert zu haben, doch in diesem Moment hatte sie damit einfach nicht umgehen können. Ob Lorcan dies verstand?
Das Training war beendet und die Spieler des Teams begaben sich in die Umkleiden um zu duschen und sich wieder umzuziehen. Die Ravenclaw wollte mit Shenay zusammen zum Abendessen gehen und so machte sie sich auf den Weg zu den Mädchenumkleiden. Auf dem Weg dorthin lief sie Scorpius über den Weg. So hektisch wie sie gelaufen war, hätte sie ihn fast umgelaufen.
„Hey Scorpius, was machst du denn hier?“, fragte Rose überrascht.
„Ich habe gleich Training. Seit diesem Jahr spiele ich auch in der Quidditchmannschaft als Treiber.“, verkündete er freudig.
„Das freut mich für dich. Aber ich hoffe wir gewinnen trotzdem.“, lachte sie.
„Das werden wir ja noch sehen.“, konterte der Blonde und zwinkerte.
Die beiden verabschiedeten sich und Rose ging weiter zu den Umkleiden. Seit sie eines Abends mit Scorpius auf den Ländereien sich unterhalten hatte, wurde das Verhältnis zwischen den beiden viel besser. Sie mochte ihn sehr. Er konnte gut zuhören. Auch wenn Lorcan ihr als Kumpel sehr fehlte, war Scorpius für sie da. Es war nichts besonderes mit Schülern aus anderen Häusern befreundet zu sein. Doch war es nicht so einfach, wie wenn zu einem Haus gehörte. Das merkte Rose bei Albus. Da sie in letzter Zeit viel Stress mit den Hausaufgaben hatte, sah sie ihren Cousin und guten Freund nur noch sehr selten, meist nur noch beim Essen. Die Ravenclaw vermisste ihn sehr und manchmal hasste sie den Sprechenden Hut dafür, nach Ravenclaw und nicht nach Gryffindor gekommen zu sein, wie die meisten ihrer Verwandschaft, die gerade auf Hogwarts war. In den Sommerferien freute sich die Familie dann, wenn Gryffindor den Hauspokal gewann. Keiner dachte daran, dass Rose eben nicht in Gryffindor war und sich gefreut hätte wenn Ravenclaw diesen gewann.
„Rose ich bin schon lange fertig, mit knurrt schon der Magen.“, Shenay riss das Mädchen aus ihren Gedanken.
„Ok, gehen wir.“, seufzte sie zur Antwort.

„Sag mal, was läuft eigentlich zwischen dir und Scorpius? Man hört ja einiges über euch beide!“, fragte Shenay grinsend während sie in die Große Halle hineinliefen.
„Nichts läuft da!“, konterte Rose sauer.
Nur weil die beiden auf den Ländereien zusammen geredet hatten, und die beiden sich gut verstanden, dachte jeder da würde etwas laufen. Sie war sauer, wer wagte es solche Gerüchte über sie und den Slytherin zu verbreiten. Wahrscheinlich auch noch jemand aus ihrer Stufe.
„Naja aber ihr habt euch schon ab und zu getroffen oder?“, hakte ihre Freundin nach.
„Na und?“ Rose schrie nun fast. Sie waren inzwischen am Ravenclawtisch angekommen und so schauten sich einige nach den beiden um, auch von den anderen Tischen. Dies würde wieder für neuen Klatsch Tratsch sorgen.
Die Braunhaarige verringerte ihre Lautstärke nun wieder.
„Genug davon. Zwischen uns läuft nichts und es wird auch nie etwas laufen. Das kannst du denen, die das Gerücht in die Welt gesetzt haben gerne erzählen.“
Sauer widmete sie sich nun ihrem Abendessen. Auch wenn ihr der Hunger gehörig vergangen war durch diese beschissenen Gerüchte die Leute in die Welt setzten, die zu zuviel Zeit hatten, nach ihrer Meinung. So stocherte sie lustlos in ihrer Pastete herum, bis sie diese mit einem Ruck von sich schob.
„Mir ist der Hunger vergangen.“
Ohne ein weiteres Wort, stand Rose auf und ging in Richtung Gryffindortisch. Sie hoffte dort Albus zu treffen. Er war der einzige mit dem sie reden konnte, so hatte sie das GefĂĽhl. Mit einem Blick hatte sie diesen erkannt und ging auf ihn zu.
„Albus, hast du Lust ein wenig spazieren zu gehen?“
Er nickte schob sich den letzten Löffel Essen in den Mund und ging dann zusammen mit Rose hinaus in einen Innenhof. Auf einer freien Steinbank setzten sich die beiden.
„Warum glauben alle, dass ich mit Scorpius zusammen bin? Ich bin doch nur mit ihm befreundet, mehr ist da nicht.“
„Weißt du, zur Zeit wird jeder mit jedem verkupelt und damit ein neues Gerücht aufgesetzt wer mit wem zusammen sein könnte. Mach dir nichts draus.“
Er lächelte leicht.
„Albus ich muss dir etwas erzählen.“ Traurig und beschämt sah sie zu Boden. Sie traute es sich nicht ihm in die Augen zu sagen, was sie getan hatte.
„Lorcan hat mir gestanden was er für mich empfindet. Er ist in mich verknallt. Und ich hatte verdammt noch mal nichts besseres zu tun als ihn im Gemeinschaftsraum stehen zu lassen ohne etwas dazu zu sagen. Ich wusste in diesem Moment einfach nicht was ich sagen sollte. Es kam so überraschend.“, verzweifelt versuchte Rose weiter zu reden und sah zu Albus. Doch dieser schien gar nicht sauer zu sein wie sie reagiert hatte. Er kannte Lorcan auch und war ebenfalls mit ihm befreundet.
„Ich verstehe was du meinst.“, antwortete er mit warmer Stimme und lächelte.
„Aber ich denke trotzdem, dass du auf ihn zugehen und ihm erklären solltest warum du gegangen bist und was du für ihn empfindest, oder eben nicht.“
Seufzend nickte sie. Sie scheute sich davor Lorcan das zu sagen, weil sie selbst nicht mal wusste wie sie zu ihm stand, wie sollte sie es ihm da auch noch sagen können?
Doch Rose wollte nicht in Selbstmitleid verfallen, deswegen wollte sie fragen wie es Albus ging nachdem sie schon lange nicht mehr mit ihm hatte in Ruhe reden können.
„Und wie geht’s dir so?“
Sofort schlug seine Laune um und er wurde sichtbar trauriger.
„Weißt du, ich habe mich noch nicht getraut Shenay anzusprechen. Ich habe Angst, sie könnte nein sagen.“
Was sollte Rose nun darauf sagen, was konnte sie darauf sagen. Sie wusste, für wen Shenay etwas empfand und es tat ihr im Inneren weh, wenn sie wusste, dass Albus unglücklich verliebt war. Doch sie wollte auch Shenay nicht vor den Kopf stoßen indem sie Albus erzählte, für wen Shenay wirklich schwärmte. Außerdem würde das, so vermutete sie, in einen Streit zwischen James und Albus ausarten und das wollte sie noch viel weniger.
„Rose warum bist du so still?“
Das Mädchen wurde aus ihren Gedanken gerissen und blickte ihn nun wieder an.
„Nur so. Tut mir Leid, ich kann dir bei Shenay auch nicht helfen.“ Sie konnte es einfach nicht tun und sie wollte es auch nicht.
„Aber du bist doch gut mit ihr befreundet. Du kennst sie doch seit der ersten Klasse.“, antwortete der Gryffindor empört.
„Ich kann es einfach nicht, tut mir Leid.“
Rose stand auf und ging. Und wieder ließ sie einen guten Freund ohne Erklärung sitzen. Doch sie hielt es nicht länger aus. Sollte sie nun Albus brühwarm erzählen, dass Shenay eigentlich nichts von Albus wollte sonder ständig von James schwärmte und damit all sein Hoffnungen zerstören. Sie wusste ja nicht mal ob Shenay überhaupt wollte dass sie das erzählte. Außerdem was war dann mit der Freundschaft der zwei Brüder. Sie wollte diese Bürde nicht alleine tragen, doch sie konnte dies wohl nicht ändern.

Als Rose im Gemeinschaftsraum ankam fiel ihr ein, dass sie noch einen Aufsatz bis zum nächsten Tag abliefern musste. Es war ein Aufsatz in Zaubertränke. Professor Zabini, Lehrer für Zaubertränke und Hauslehrer für Slytherin, sah es nicht gerne, wenn Aufsätze nur unvollständig oder gar nicht abgegeben wurden. So blieb ihr nichts anderes übrig als sich noch hinzusetzen und den Aufsatz zu schreiben.
Ein paar Stunden später hatte sie nur eine Seite und war alles andere als bei Gedanken. Die meisten Schüler waren inzwischen schon im Schlafsaal verschwunden. Ein Blick auf die Uhr verriet Rose, dass es inzwischen auch schon halb 12 war. Ihre Augen fielen ihr fast zu und sie konnte sich einfach nicht auf diesen Aufsatz konzentrieren. Frustriert legte sie ihre Feder weg und machte kurz die Augen zu. Ein leises Maunzen ließ das Mädchen wieder aufwachen. Es war Luna die auf den Tisch gehüpft war um sie zu wecken.
„Hallo Luna, ja ich weiß ich muss weiter schreiben aber ich schaff das nicht.“, sprach sie verzweifelt zu ihrer Katze.
Diese blickte sie warm mit ihren grĂĽnen Augen an, sprang danach auf ihren SchoĂź und rollte sich dort ein. Eine Weile streichelte Rose ihre Katze und kam dabei zur Ruhe. Erneut maunzte Luna und die Braunhaarige verstand was diese meinte.
„Du hast Recht, ich schaffe das, ich muss mich nur konzentrieren.“
Gesagt getan schrieb sie an ihrem Aufsatz weiter bis sie, nachdem sie ihn fertig gestellt hatte darĂĽber einschlief.

„Rose, hey Rooooose.“
Die Angesprochene schreckte hoch und blickte sich um. Mary stand neben ihr. Diese hatte sie wachgerĂĽttelt.
„Warst du die ganze Nacht hier? Es ist schon spät, Zaubertränke fängt gleich an, beeil dich.“
„Mhhh“
Rose war eindeutig zu müde um irgendetwas sinnvolles antworten zu können. Sie richtete sich auf und entdeckte zu ihrem Entsetzen, dass sie die nach mit ihrem Arm auf der Feder verbracht hatte und nun einen riesen Fleck auf ihrem weißen Hemd hatte.
„Oh nein nicht das auch noch.“
„Nicht verzweifeln Rose.“, Mary lächelte und hob ihren Zauberstab. Sie sprach einen kurzen Zauber und der Fleck verschwand wieder.
„Danke du hast etwas gut bei mir. Komm gehen wir schnell zu Zaubertränke.“ Sie packte schnell ihre Sachen zusammen, nahm ihre Retterin bei der Hand und rannte mit dieser in die Kerker hinab zum Unterricht.

Die Tage vergingen und das erste Quidditchspiel stand an. Es war Gryffindor gegen Ravenclaw. Rose hoffte das Ravenclaw gewann auch wenn Albus und James in Gryffindor mitspielten. Sogar Lily, die kleine Schwester der beiden, spielte im Gryffindorteam mit. James war Sucher, Albus und Lily spielten in der Position des Jägers.
Beim FrĂĽhstĂĽck war Shenay total aufgeregt und Rose versuchte diese zu beruhigen. Auch wenn das nicht ihr erstes Spiel war, war sie kaum ruhig zu bekommen.
„Du schaffst das schon.“, lächelte Rose.
Shenay blickte auf die Uhr.
„Ich muss los. Wir sehen uns nachher, bis dann.“
Sie stand auf und stĂĽrme aus der GroĂźen Halle hinaus. Rose blickte sich um. Sie sah nicht weit entfernt Mary alleine am Tisch sitzen. So stand sie auf und ging auf sie zu.
„Mary, du bist ja ganz alleine hier. Hast du Lust mit mir zusammen zum Quidditchspiel zu gehen?“
„Klar gerne.“, kam es schüchtern von ihr zurück.
Die beiden machten sich in ruhigem Schritt auf den Weg zum Quidditchfeld. Sie waren nicht die einzigen, die sich auf den Weg gemacht hatten. Viele kleinere Gruppen von 4-5 Schülern zogen mit ihnen zum Feld. Die zwei Mädchen hatten sich auf der Ravenclawseite des Quidditchfeldes einen Platz ergattert. Madame Hooch, die immer noch für die Quidditchspiele verantwortlich war pfeifte und das Spiel konnte beginnen. Wie wild schossen die Spieler auf ihren Besen herum. Ein Mädchen aus Hufflepuff, die in der 7. Klasse war, kommentierte das Spiel.
Rose schaue Lorcan eine Weile zu. Er schien an diesem Tag sehr aggressiv zu spielen. Es kam ihr inzwischen wie eine Ewigkeit vor, seit sie nicht mehr mit ihm gesprochen hatte. Deshalb nahm sie sich vor mit ihm nach dem Spiel zu reden. Sie war sich sicher, dass er das verstehen wĂĽrde.
Das Spiel lief gut fĂĽr Ravenclaw, denn das Haus lag 20 Punkte vorne. Die beiden Sucher James und Shenay hielten beide aufmerksam Ausschau nach dem Schnatz, der durch die LĂĽfte schoss. James schien den Schnatz erkannt zu haben und er beschleunigte die Fahrt seines Besens. Die Sucherin aus Ravenclaw beschleunigte ebenfalls und folgte James. Sie lieferten sich ein Duell, wer den Schnatz bekam, doch als James ins Leere griff, war der kleine goldene Ball schon wieder verschwunden.
Albus hatte gerade den Ball, jedoch nicht lange, weil er mehr damit beschäftigt war Shenay zu beobachten wie sie flog. Lorcan hatte sich den Ball geschnappt und flog nun auf die Tore von Gryffindor zu.
„Und wieder einen Punkt für Ravenclaw damit steht es 80 zu 50.“, wurde es von dem Mädchen kommentiert.
Rose stimmte in den Jubel des Ravenclawflügels ein. Es freute sie, dass Ravenclaw gut vorne lag, doch es hängte immer noch alles von dem Können der Sucherin ab. Erneut gab es ein Duell der zwei Sucher. Die Schüler des Hauses Gryffindor jubelten, denn James hatte nun endgültig den Schnatz gefangen. Shenay ärgerte sich über ihre Niederlage. Madame Hooch pfiff und das Quidditchspiel war endgültig beendet. Gryffindor hatte gewonnen.
Nach und nach verließen die Schüler die Tribünen und machten sich auf den Weg zurück zum Schloss. Rose machte sich allerdings auf den Weg zu den Umkleiden, sie wollte nach Shenay schauen. Dort angekommen bot sich ihr allerdings ein unglaubliches Bild. James hatte Shenay im Arm und tröstete sie.
„Hey du warst trotzdem toll. Das nächste Spiel gegen Hufflepuff und Slytherin gewinnt ihr bestimmt.“, munterte er sie auf und streichelte ihr über ihr Haar.
Rose beobachtete wie Albus gerade hinzukam und wohl ebenfalls nach Shenay gesucht hatte. Seine Gesichtszüge verhärteten sich zu einem wütenden Ausdruck.
„Seid ihr…etwa zusammen?“ So wie Albus das sagte klang es fast wie eine rhetorische Frage.
Shenay blickte auf und sah Albus an.
„Ja, seit gestern, warum?“
„Nur so…“
Ohne ein weiteres Wort verlieĂź Albus die Umkleide. Die Braunhaarige wusste nicht was sie tun sollte. Ihr Cousin und ihre Freundin blickten Albus total verwirrt hinterher. Rose jedoch wusste, dass sie handeln musste und rannte hinter ihm her.
„Albus, warte!“, rief sie ihm nach.
Als sie ihn erreicht hatte, griff sie nach seiner Hand und hielt ihn zurĂĽck.
„Warte doch.“
Mit emotionslosem Gesichtsausdruck drehte er sich zu ihr um. In seinem Inneren schien er gleichzeitig mit mehreren Emotionen auf einmal zu kämpfen.
„Du wusstest es oder? Deswegen bist du auch abgehauen, als ich es dir erzählt habe. Wie konntest du nur. Ich dachte wir wären gut befreundet.“ Große Enttäuschung lag in seiner Stimme und auch in seinen Augen.
„Albus, hey warte ich kann dir das erklären.“, rief James während er angerannt kam.
„Lasst mich in Ruhe, allesamt.“, schrie Albus und schlug sein Arm aus dem Griff seiner Cousine. Danach rannte er davon in voller Wut.
James ging zu Shenay zurück und Rose stand alleine da. Es zeriss ihr selbst das Herz wie schlecht es Albus ging und wie enttäuscht und gleichzeitig traurig er war. Nachdem sie eine Weile dastand und nicht wirklich wusste was sie tun wollte hörte sie wie Schritte auf sie zu kamen. Sie blickte sich um und erkannte Lorcan. Sie freute sich ihn zu sehen, doch auf der anderen Seite fühlte sie sich schlecht.
„Lorcan, schön dich zu sehen.“
„Rose,… ich dachte dir liegt etwas an mir. Und ich hatte gehofft du fühlst wie ich, doch ich habe mich wohl geirrt. Ich wünsche dir und Scorpius viel glück.“ In seinen Augen war Eifersucht und Wut zu erkennen. Er drehte sich um und lief davon.
„Lorcan warte, nein das verstehst du falsch.“, rief sie ihm hinterher, doch er blieb nicht stehen.
Rose war völlig fertig mit ihren Nerven. Jeder verstand sie falsch. Nichts zu sagen und immer nur weg zu laufen, war wohl auch nicht das richtige. Mit einem lauten Seufzer machte sich das Mädchen nun auch auf zurück zum Schloss.


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