
von Arphelia
@Hermini
Schön, dass dir die FF gefällt :) ich freue mich über jeden regelmäßigen Leser und Kommischreiber mehr. Findest du? Ja er war auch erst als guter Kumpel geplant. Mal sehen ;)
@Nymphadora14Tonks
Ja ich finde sie auch beide toll *_* Warum denkst du sollte sie sich für Scorpius entscheiden denkst du? Mehr darunter leiden wird er denke ich, aber wer weiß ;)
Ich hoffe auch, dass Rose keinen Fehler macht :D
Freut mich, dass dir die FF noch gefällt :)
@Rose
danke :) das stimmt dich darf man da fast nicht fragen :D
ja gutmütig ist Lorcan, sehr sogar. Als Kumpel ist er natürlich auch toll. Aber er ist so süß und knuffig ^.^
Super, bin schon gespannt :)
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Die Schulglocke beendete die letzte Stunde Unterricht an diesem Tag.
„Na was machst du jetzt?“, wurde Rose von Shenay gefragt.
„In die Bibliothek gehen.“
„Schon wieder?“ Shenay schien dies zu missfallen.
„Na ist das etwas besonderes bei mir?“, entgegnete Rose lachend, stand auf und packte ihre Sachen zusammen.
Zusammen in dem Strom der anderen Schüler verließ Rose das Klassenzimmer. So schnell sie konnte machte sie sich auf den Weg zur Bibliothek. Wie oft nach der letzten Stunde wimmelte es dort von Schülern, die gerade dabei waren ihre Hausaufgaben zu machen.
Da Rose eine Musterschülerin war, war es für sie kein Problem eine Erlaubnis für die Verbotene Abteilung zu bekommen. Sie hatte diese von Professor Longbottom bekommen. Diese Erlaubnis zeigte sie vor und begab sich dann in die Abteilung. Mit langsamen Schritten ging sie durch die Regale. Man konnte merken, dass in der Verbotenen Abteilung weniger Betrieb war als in der normalen Bibliothek. Ein wenig gruselte sie es hier alleine nach Büchern zu suchen. Die Regale waren hoch und die Beleuchtung spärlich.
Rose bog in einen Gang zwischen Bücherregalen ein und durchsuchte mit schnellem Blick ein Buch nach dem anderen. Immer mal wieder wenn sie ein Buch fand dessen Titel interessant klang, zog sie es geschickt mit ihren schlanken Fingern heraus und blätterte es aufmerksam durch. Doch war dort nie das darin, was sie brauchen könnte.
Als Rose zwischendurch mal auf die Uhr schaute, fiel ihr auf, dass es Zeit war Abendessen zu gehen. Sie musste ein andermal weiter machen, auch wenn sie am liebsten die ganze Nacht durcharbeiten würde. Doch dies würde die Leiterin der Bibliothek mit Sicherheit nicht für gut befinden.
Schweren Herzens stand Rose auf, stellte das Buch zurück in das Regal und machte sich dann auf den Weg zurück. Kurz vor Ende der Verbotenen Abteilung hörte sie Gemurmel aus einer Ecke und lief in deren Richtung. Dort angekommen erkannte sie ein paar Hufflepuff Schüler die allesamt über ein großes, dickes Buch gebeugt waren. Die Schüler waren nicht besonders alt, sie schätzte, dass diese gerade die zweite oder dritte Klasse besuchten. Mit leisen Schritten näherte sie sich ihnen.
„Habt ihr denn eine Erlaubnis für die Verbotene Abteilung?“, fragte Rose mit scharfem Ton. Das Vertrauensschülerabzeichen auf ihrem Umhang war nicht zu übersehen.
Die Schüler schreckten auf und blickten sich verwundert um. Keiner wagte es jedoch zu antworten.
„Ich denke das ist Antwort genug. Legt das Buch sofort zurück und dann raus hier. Ich möchte euch hier nicht mehr sehen, wie auch immer ihr hier rein gekommen seid.“, fuhr Rose die Schüler an.
Einer der Hufflepuffs nahm das Buch und stellte es ins Regal zurück. Danach verließen er und die restlichen Schüler zusammen, unter Aufsicht der Vertrauensschülerin, beschämt die Verbotene Abteilung. Mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen verließ die Braunhaarige die Bibliothek in Richtung Scorpius. Die Heilerin hatte gesagt, dass sie ihn abends erneut besuchen konnte und er dann zu dieser Zeit auch ansprechbar sei. Aus irgendeinem Grund freute sie sich sehr ihn zu sehen, während sie mit hastigen Schritten Stockwerk für Stockwerk höher kam. Ihr Herz hämmerte wild und ihr Atem raste als sie oben angekommen war. Die Heilerin begrüßte sie freundlich als sie hereinkam. Sofort ging sie auf das Bett zu in dem Scorpius lag. Ihr Atem beruhigte sich, doch ihr Herz schien sich nicht beruhigen wollen. Er schlief noch immer, zumindest hatte er noch geschlossene Augen, bemerkte Rose als sie sich auf das Bett setzte.
Sie beobachtete ihn eine ganze Weile. Als er sich bewegte ertappte sie sich selbst und schreckte zurück ihn so angestarrt zu haben. Doch noch immer nicht öffnete er seine Augen. Ihre Tasche die sie immer noch auf der Schulter und auf ihrem Schoß liegen hatte, stellte sie auf den Boden unter das Bett. Zögernd kam sie ihm mit ihrer Hand näher und ergriff seine Hand.
Mit einem Mal öffnete der Blonde seine Augen und ein leichtes Lächeln umspielte seine trockenen Lippen.
„Schön, dass du da bist.“, murmelte er müde.
Rose lächelte bei seinen Worten, wurde jedoch rot, da ihre Hand immer noch in seiner weilte. Schüchtern wollte sie diese herausziehen, doch mit erstaunlicher Kraft drückte er zu und hielt sie fest.
„Du hast kalte Hände, ist alles ok mit dir?“, fragte der Kranke besorgt.
Das Mädchen nickte. „Ja mir geht es gut. Ich mache mir da mehr Sorgen um dich.“
„Mir geht es auch gut.“, lachte er, welches dann in ein freundliches Lächeln überging.
„Mrs. Paul hat erzählt, dass du schon gestern und heute früh hier warst. Sonst verbringst du doch mehr Zeit in der Bibliothek.“
Erneut bemerkte Rose wie ihr Blut in die Wangen schoss.
„Naja ich habe mir Sorgen gemacht und außerdem fühle ich mich verantwortlich für deine Verletzungen.“, verkündete sie traurig und blickte zu Boden.
„Sag mir was ist passiert nachdem ich bewusstlos geschlagen wurde?“, fragte er nun mit ernstem Gesichtsausdruck.
„Sie haben uns mit einem Fluch verzaubert. Ich habe schon versucht mehr über diesen Fluch herauszufinden, bin aber noch nicht weiter gekommen.“
„Einen Fluch?“
„Ja, wir dürfen nichts verraten!“, flüsterte sie nun.
„So etwas lasse ich mir doch nicht bieten von anderen Schülern. Ich werde das McGonagall erzählen.“, brachte er wütend hervor und setzte sich auf.
Sanft drängte sie ihn wieder in die liegende Position zurück.
„Bitte beruhige dich wieder! Wer weiß was dann passiert Scorpius. Ich möchte erst mehr über diesen Fluch herausfinden. Bitte lass mir noch etwas Zeit.“
Traurig blickte er aus dem Fenster.
„Ok. Ich möchte aber nicht, dass du dich in Gefahr begibst. Versprich es mir.“, sagte er eindringlich.
Rose nickte und seufzte. Sie spürte wie er ihre Hand fester drückte.
„Es tut mir Leid dich in diese Lage gebracht zu haben.“, traurig blickte sie ebenfalls weg.
Doch erneut schob er ihr Kinn in seine Richtung und schaute sie mit seinen hellblauen, klaren Augen an. Er nahm seine Hand von ihrem Kinn und streifte mit ihr sanft über ihre linke Wange.
„Du hast keine Schuld und ich bin dir auch nicht böse. Wir werden schon einen Weg finden.“, lächelte der Slytherin.
Rose genoss die zarten Bewegungen seiner Finger auf ihrer Wange. Sie schloss ihre Augen und die beiden schwiegen sich an. Von weitem näherten sich Stimmen. Es waren ein paar Slytherinjungs die gerade um die Ecke bogen und den Krankenflügel betraten. Rose kannte sie, denn sie waren in ihrem und Scorpius Jahrgang. Sie waren gut mit dem Kranken befreundet. Dieser zog schüchtern seine Hand zurück und Rose stand verlegen vom Bett auf.
„Hey Scorpius, wie geht’s dir?“, fragte einer der Schüler.
„Ganz gut, kann nicht klagen.“, lachte der Blonde.
„Man sieht sich.“, murmelte Rose und machte sich aus dem Staub. Es war ihr peinlich vor den anderen Slytherins in Scorpius Nähe zu sein. Ihre Wangen waren immer noch errötet, als sie die Treppen hinab in die Große Halle nahm. Die Treppen im großen Treppenhaus waren ihr an diesem Abend wohlgesinnt, denn sie drehten sich immer genau so hin wie sie es brauchen konnte. Aus diesem Grund war sie ziemlich schnell nach unten gekommen und betrat mit großem Hunger die Halle.
Ihre Cousins James und Albus saßen gerade am Gryffindortisch und aßen zu Abend. Sie hatte die beiden schon eine Weile nicht mehr gesehen. Freudig setzte sie sich gegenüber der beiden.
„Hey ihr beiden.“, begrüßte sie beide mit einem Lächeln. Aus irgendeinem Grund fühlte sie sich heute Abend gut.
„Hallo Rose, schön dich auch mal wieder zu sehen.“, lachte James während sich die Ravenclaw einige Pasteten auf den Teller tat.
„Ja war ziemlich stressig in letzter Zeit. Albus du bist so ruhig.“, bemerkte das Mädchen und legte ihren Kopf in eine schiefe Position.
„Hm…liegt vielleicht daran, dass du mich anlügst und mir Sachen vorenthälst.“, antwortete Albus bissig, während er weiter auf sein Essen starrte.
Traurig seufzte Rose.
„Ich enthalte dir nichts vor!“, antwortete Rose wütend. Doch sie wusste, dass Albus, der sie gut kannte, erkannte dass sie nicht ganz die Wahrheit sprach, doch sie hatte leider keine andere Wahl.
„Warum lügst du mich an…“, sprach er kaum hörbar stand auf und verließ die Große Halle.
Nun war ihre gute Laune sofort wieder weg und ihr Hunger schien auch wieder verflogen zu sein. Lieblos stocherte sie in ihrem Essen herum. James, der das ganze mitbekommen hatte, wusste auch nicht was er sagen sollte.
„Soll ich mal mit Albus sprechen?“, fragte er vorsichtig.
„Ist schon ok. Ich rede selbst mit ihm.“, seufzte Rose und schob ihren Teller von sich weg. Sie trank ihren Kürbissaft aus und stand dann auf.
„Machs gut James.“
Während Rose die Treppen hinauf lief dachte sie über Scorpius und Lorcan nach. Sie wusste nicht, was sie mit den beiden machen sollte. Lorcan hatte ihr seine Liebe schon vor einiger Zeit gestanden und immer noch geduldig auf eine Antwort von ihr gewartet. Außerdem waren sie sich schon näher gekommen. Er hatte sie auf Händen getragen und sie war sich sicher, dass er alles für sie tun würde.
Doch Scorpius war auch sehr süß. Er war zärtlich und freundlich, doch trotzdem noch ein Slytherin. Er war schlau und war auch nicht davon abgeneigt sich einen kleinen Vorteil damit zu holen. Doch war Lorcan ziemlich eifersüchtig.
Mit einem langen Seufzen sagte sie dem Raben vor dem Gemeinschaftsraum die Antwort auf seine Frage, worauf er sie einließ. Nun war sie in dem gewünschten Raum angekommen und hatte immer noch keine Antwort auf ihr Problem.
„Lust auf ein Schachspiel?“, wurde sie von Jeremy gefragt. Es war ein Junge aus ihrem Jahrgang.
„Gerne“, entgegnete die Braunhaarige. Sie war froh um jede Ablenkung, die sie erhalten konnte. Rose stellte ihre Tasche ab und setzte sich gegenüber von Jeremy, der gerade die Figuren aufstellte.
„Du verlierst eh.“, lachte Rose.
„Na das sehen wir ja.“
Das Schachspiel lief gut für die Schülerin. Schon von klein auf hatte sie gerne gegen ihren Vater Zauberschach gespielt. Er war schon als Schüler unschlagbar gewesen. Nun war Rose in Hogwarts als unschlagbar bekannt. Ron hatte ihr sehr viel beigebracht und mit dem vorhandenen Talent, das sie geerbt hatte, war das kein Problem für zu gewinnen.
Rose war gerade dabei Schachmatt zu setzen, als Lorcan vorbeikam und ihr einen großen Straus roter Rosen vor sich hielt und lächelte, was man allerdings wegen der Anzahl der Rosen nicht sehen konnte. Die Ravenclaw ließ von dem Schachspiel ab und nahm die Rosen entgegen. Nun lächelte sie auch.
„Danke, das ist lieb von dir Lorcan.“
„Möchtest du mit mir nach Hogsmeade gehen dieses Wochenende?“, fragte er sie charmant lächelnd.
Rose zögerte bei ihrer Antwort.
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Nun ;) seit gespannt. Danke, dass ihr eure Stimmen abgegeben habt, würde mich natürlich noch über mehr Meinungen freuen. Und natürlich auch über Kommentare zu diesem Kapitel :) Das nächste ist schon in Arbeit, irgendwie bin ich am kreativsten wenn ich eigentlich lernen sollte :D
Genug geredet, macht euch auf das nächste Kapitel gefasst, wird denke ich nicht lange dauern, denn in meinem Kopf ist es schon fertig.
Grüße Arphelia
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