
von Arphelia
Raum der Wünsche
Ich freu mich immer sehr über deine Kommetare. Du hast
recht regelmäßige Schreiber sind selten, aber ich betrauere
nicht den Verlust, sonder freue mich an denen die schreiben:)
Vermutung? Da bin ich aber gespannt :) Erzähl doch mal :)
Isi
Awww danke du bist so süß vielen Dank:) Wie schon gesagt ich hab
mich sehr über deinen Kommentar gefreut.
Ich hoffe dir gefällt das kommende Kapitel
Hermini
Danke für das Lob :) Jaja der Scorpius.
Du magst Lorcan nicht? Hm das ist ok ^^ hab mir schon gedacht dass ihn nicht alle mögen ^^
Das kannst du auch sein ;)
Zum Kapitel
Das Kapitel habe ich recht schnell für meine Verhältnisse
geschrieben, aber mich hat grad die Schreibwut gepackt.
Es ist ein sehr emotionales und trauriges Kapitel. Ich hoffe
sehr es trifft euren Geschmack :) Aber nun viel Spaß
beim Lesen.
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„Wie letztes Jahr, üben wir immer noch Zauber ohne zu Sprechen.“ Der Professor machte eine kurze Pause und sprach dann weiter. „Miss Rose Weasley, möchten Sie uns nicht mal etwas vorführen?“ Der Professor musste die Weasley-Kinder zusätzlich mit Vornamen ansprechen, da inzwischen so viele Weasleys zur gleichen Zeit in einer Klasse waren, dass es unmöglich war, sie nur mit Nachnamen anzusprechen.
Rose nickte zustimmend und stand auf. Eigentlich machte ihr Zauberkunst sehr viel Spaß, es war sogar eines ihrer Lieblingsfächer, doch heute machte es ihr keinen Spaß. Seit Lorcan so schwer verletzt war, und vor den nächsten Tagen nicht einmal aufwachen würde, machte sie sich große Sorgen. Was war, wenn er sein Gedächtnis verloren hatte. Sie wollte es sich gar nicht ausmalen.
„Miss Weasley wollen Sie uns nun etwas zeigen, oder einfach nur hier rumstehen?“, fragte der Professor ungeduldig. Die ganze Klasse hatte die Augen auf sie gerichtet und war gespannt, wann sie endlich anfangen würde. Der Professor hatte die Arme verschränkt.
„Ja, natürlich Professor, tut mir Leid.“, antwortete die Ravenclaw, schwang ihren Zauberstab und sprach in Gedanken den Spruch. Die Wirkung blieb nicht lange aus. Die Klasse klatschte und Rose setzte sich wieder hin.
„Danke Miss Weasley.“
Doch an das Klatschen der Klasse schloss sich ein Murmeln und Tuscheln an. Zwei Tatsachen waren den anderen Schülern natürlich nicht verborgen geblieben. Zum einen, dass Lorcan und Rose ein Paar waren, zum anderen, dass Lorcan einen schweren Unfall hatte und im Krankenflügel lag. Die Vertrauensschülerin hasste Tratsch und Klatsch. Spätestens beim Mittagessen würde sich das ganze wohl durch sämtliche Klassen und die vier Häuser rumgesprochen haben.
Shenay schien bemerkt zu haben, wie Rose es annervte, dass die ganze Schule über ihr Privatleben Bescheid zu wissen schien.
„Hör nicht auf sie…“, meinte sie leise zu Rose, die nichts darauf antwortete.
Rose und Shenay ließen sich vom Strom der Schüler, die zum Mittagessen in die Große Halle strömten mitziehen. Rose erschien es ohne Lorcan so kalt und einsam in Hogwarts. Vorher hatte sie nicht gemerkt was ihr fehlte, doch nun spürte sie es schmerzlich. Manche sagten wenn man liebte würde man schwach werden. Liebe öffnet eine Stelle, die leicht verwundbar war. Doch die Liebe konnte einen Menschen nicht nur schwächen, sondern auch stärken und Mut geben, das wusste Rose.
Die zwei Mädchen setzten sich an den schon ziemlich vollen Ravenclawtisch. Gegenüber von ihnen saß Mary, die sich mit Kate unterhielt. Die beiden blickten auf, als sich die zwei hingesetzt hatten. Mary war schon dabei Luft zu holen um etwas zu sagen, doch Rose sah sie mit einem Blick an, der keine Worte über das aktuelle Geschehen erlaubte. Das Mädchen aus ihrem Schlafsaal ließ die Luft wieder raus und sackte enttäuscht zusammen. Stattdessen wandte sie sich wieder Kate zu. Rose musste zugeben, dass sie nicht einmal mitbekam, was die beiden redeten. Im Grunde war es ihr auch egal. Sie bekam nicht mal wirklich mit, was Shenay neben ihr zu ihr sagte. Bis irgendwann ein paar Worte zu ihr durchdrangen.
„Rose, willst du nicht mal etwas essen? Ich meine wir sind immerhin hierher gegangen um Mittag zu essen.“
„Hm ja“, ließ Rose von sich verlauten und tat sich zwei kleine Pasteten auf den Teller, nahm die Gabel und stocherte lustlos auf den Pasteten rum.
Von Shenay war nur ein Seufzen zu hören.
„Wann darfst du ihn denn wieder besuchen?“, fragte die Asiatin.
„Morgen erst wieder.“, antwortete Rose enttäuscht. Sie würde so gerne länger bei Lorcan bleiben um ihm zu zeigen, dass sie für ihn da war. Auch wenn er bewusstlos war, so wusste sie, dass er es spürte, wenn sie neben ihm saß und seine Hand streichelte. Er musste es einfach spüren.
Nachdem nicht mehr viel von der ursprünglichen Form der Pastete übrig war, entschloss sich die Vertrauensschülerin nun doch ein paar Bissen zu essen. Was brachte es Lorcan schon, wenn sie sich zu Tode hungerte.
Shenay schien es nun aufgegeben zu haben ein Gespräch mit Rose anzufangen und unterhielt sich inzwischen mit Mary und Kate. Rose wandte sich ihrer Tasche zu, in der noch der Tagesprophet vom morgigen Tag lag, und holte diesen raus. Vorsichtig öffnete sie die Schnur, die immer noch herumgebunden war, und faltete die Zeitung auf. Während sie sich der zweiten Pastete widmete, las sie die Schlagzeilen des Tagespropheten, die mindestens genauso spannend waren, wie das Gespräch von den anderen drei Mädchen aus ihrem Schlafsaal. Seufzend blätterte sie weiter bis zum Rätsel auf der letzten Seite. Schnell war eine Feder aus der Tasche herausgekramt, mit welcher sie dann Lösen das Rätsels begann.
Der Teller war leer und die Hälfte des Rätsels gelöst. Ein Blick auf die Uhr verriet Rose, dass der Nachmittagsunterricht bald anfangen würde. Rose packte die Feder und den Tagespropheten wieder in ihre Tasche und stand auf.
„Ich geh schon mal vor.“, sprach sie zu den drei Ravenclaws. Diese unterbrachen kurz ihr Gespräch, nickten und redeten dann weiter. Seufzend lief Rose richtig Ausgang, da fiel ihr Albus auf, der alleine am Gryffindortisch saß. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ging sie auf ihn zu und setzte sich gegenüber von ihm.
„Hallo Albus, alles klar bei dir?“, fragte Rose ihn, denn er sah nicht besonders glücklich aus. Er sah auf und schien erst jetzt zu bemerken, dass sich jemand zu ihm gesetzt hatte.
„Hallo Rose. Ja klar.“, entgegnete der Schwarzhaarige und lächelte.
„Ist es wegen Shenay?“, hakte Rose weiter nach. Doch der mittlere der Potter Kinder schüttelte den Kopf.
„Ach was, da bin ich schon längst drüber hinweg.“, winkte er ab und musste nun lachen.
„Es ist wirklich alles ok, ich war nur etwas in Gedanken. Ich mach mir eher Sorgen um dich, Rose. Das mit Lorcan ist ziemlich schlimm.“
Rose nickte kaum merklich und ihr Blick wanderte zur Tischplatte, die zwar nicht unbedingt interessanter als Albus aussah, aber sie versuchte sich abzulenken. Doch es schien keine Wirkung zu zeigen, denn ihre Augen füllten sich trotzdem mit Tränen und so blickte sie wieder zu Albus auf.
„Ich mache mir solche Sorgen um ihn, Albus.“ Angst schnürte ihr die Kehle zu.
„Das kann ich verstehen Rose, er wird wieder gesund, da bin ich mir sicher. Er ist doch hier in besten Händen.“, versuchte er ihr neuen Mut zu geben.
„Danke. Ich muss jetzt zum Unterricht. Wir sehen uns heute beim Abendessen.“, verabschiedete sich Rose und stand auf. Es war wirklich höchste Zeit, dass sie sich nun aufmachte, denn sie hatte noch einiges an Weg zurückzulegen.
Der Nachmittagsunterricht war vorbei und Rose war auf dem Weg zum Ravenclaw Gemeinschaftsraum, um dort Hausaufgaben machen zu können. Am liebsten wäre sie sofort in den Krankenflügel gegangen um nach Lorcan zu sehen. Die Zeit bis der Tag verging, schien nicht vorüber gehen zu wollen.
Kurz bevor sie den Raben, der sie nach richtig beantwortete Frage einlassen würde, erreichen konnte, hörte sie ihren Namen. Sie blieb stehen, blickte sich um und erkannte Scorpius dort stehen. Sie hatte es schon geahnt, seine Stimme erkannt.
„Rose hast du Lust auf einen kleinen Spaziergang?“
Rose nickte und ging mit langsamen Schritten auf den Slytherin zu. Da er ebenfalls Vertrauensschüler war, hatten sie beide unter anderem die Aufgabe darauf zu achten, was in den Gängen von Hogwarts verbotenes vor sich ging.
Zusammen gingen sie los um die Gänge zu kontrollieren. Hier und da begegnetem sie einem Schüler, doch im Großen und Ganzen waren die Gänge recht leer.
„Weißt du wie es Lorcan geht?“, fragte Scorpius nach einer Weile. Es musste inzwischen wohl wirklich ganz Hogwarts wissen, was passiert war.
„Es geht ihm nicht gut.“ Rose antwortete nur knapp. Sie mochte sich nicht länger Gedanken darüber machen.
„Ich hatte nicht beabsichtigt dich tr-…“, sprach der Slytherin, doch er wurde von Rose unterbrochen. „Schon gut.“
Wieder liefen die beiden schweigend nebeneinander her. Scorpius schien sich erst wohl nicht mehr zu trauen etwas zu sagen, bis sie irgendwann stehenblieben. Sie waren oben am Astronomieturm angekommen. Hier waren sie weit weg von jeglichem Schüler, der sie stören könnte. Die Sonne neigte sich in einem sanften Farbengemisch aus Orange, Rot und Rosa gen Horizont. Kalter Wind wehte durch die glaslosen Fenster.
Rose setzte sich auf einen niedrigen Absatz. Ihre Beine winkelte sie an und schlang ihre Arme herum. Den Umhang zog sie wärmend an sich heran. Ihr Blick lag in der Ferne. Von hier oben konnte man ziemlich weit schauen, bemerkte sie.
Scorpius setzte sich neben sie und blickte, anstatt nach draußen, Rose an. Die Ravenclaw wandte ihren Blick von der Landschaft ab und sah nun auch zu Scorpius. Sein Gesicht war in den Farben der untergehenden Sonne getaucht. Dies gab seinem sonst etwas blassen Gesicht eine gesunde Farbe, wenn auch etwas zu gesund, dachte Rose und schmunzelte innerlich.
„Ich bin froh, dass du da bist.“, sprach die Braunhaarige mit leiser Stimme, die fast unter dem pfeifenden Wind unterging.
„Ich bin immer für dich da Rose.“, entgegnete der Slytherin und lächelte leicht. Er nahm seine Hand aus dem Schutz des wärmenden Umhangs und streichelte ihr sanft über ihre Wange. Seine Hand war trotz der Kälte des Winters, die immernoch überall im Schloss hing, erstaunlich warm, wunderte Rose sich. Scorpius endete mit dem Streicheln ihrer Wange und zog ihren Kopf langsam in seine Richtung. Erst nach einigen Sekunden bemerkte Rose was sie gerade dabei war zu tun. Mit einer ruckartigen Bewegung befreite sie sich aus seiner Bewegung und schaute wieder aus dem Fenster.
„Scorpius ich liebe Lorcan und das weißt du auch. Ich dachte du hast es endlich verstanden.“, sprach Rose mit schmerzender und enttäuschter Stimme. Hatte sich Scorpius während den Ferien etwa noch Hoffnung gemacht. Tausende Gedanken schwirrten ihr durch den Kopf. Sie hätte fast Scorpius geküsst während ihr Freund verletzt und bewusstlos im Krankenflügel saß.
„Rose… ich-..“, versuchte der Blonde sich zu rechtfertigen, doch Rose stand mit einem Mal auf und schrie ihn an.
„NEIN ich will nichts hören Scorpius! Ich will keine Entschuldigung hören. Ich dachte du bist für mich als Freund… als Kumpel da. Nicht als Buhler um meine Liebe.“ Sie machte eine kurze Pause, denn die Gedanken in ihrem Kopf wollten sich nicht ordnen lassen.
„Und wenn ich herausfinde, dass DU Lorcan verletzt hast, kannst du etwas erleben.“, sprach sie nun in leisem, drohendem Ton.
Ohne auf eine Antwort zu warten drehte sich Rose um und rannte so schnell sie konnte zu den Treppen und diese hinab. Sie wollte nur noch in den Schlafsaal und ihre Ruhe haben. Von keinem mehr Mitleid bekommen oder ausgefragt werden.
Wie lange saß er hier wohl schon seit sie weg war? Er wusste es nicht und wenn er ehrlich war wollte er es auch nicht wissen. Die Sonne war längst untergegangen und hinterließ nur noch einen leicht gefärbten Himmel. Genauso wie Rose ihn verlassen hatte, nachdem sie ihn angeschrien hatte. Er war zu schnell, zu unvorsichtig gewesen. Sein Gefühl hatte sich gegen seinen Verstand durchgesetzt und ihn zu Taten verführt, die er nicht hatte machen wollen, zumindest jetzt noch nicht.
Wut und Trauer breiteten sich gleichzeitig in ihm aus und lähmten ihn. Was sollte er nur tun. Er bekam sie einfach nicht aus dem Kopf. Sie würde ihn nie lieben, das wusste er.
Es war wohl besser wenn er gehen würde, dachte Scorpius sich und ging mit betäubten Schritten die Wendeltreppe hinunter. Mit dem Gefühl dass er am liebsten losheulen, irgendwas in Wut zerstören und rational darüber nachdenken würde.
Nach einem unruhigen Schlaf wachte Rose am nächsten Morgen auf. Sie fühlte sich wie gerädert und ihr war so schlecht, dass sie sich sicher war, dass sie keinen Bissen runter kriegen würde. Es war noch recht früh, die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen. Die Dämmerung hatte gerade erst eingesetzt. Rose blickte auf die Uhr, die neben ihrem Bett stand und las 5.00 Uhr. Da sie nun eh nicht mehr schlafen konnte und wissen wollte, wie es Lorcan ging, schob sie ihre Decke beiseite, öffnete den Vorhang ihres Himmelbettes und stand auf. Sie versuchte sich so leise wie möglich sich umzuziehen, denn sie hatte wenn sie ehrlich war keine Lust darauf, dass die anderen aus ihrem Schlafsaal sie hörten.
Als letztes zog sie ihren Umhang und ihren Schal an, denn draußen auf den Gängen war es ziemlich zugig. Nur in den Klassenzimmern, den Gemeinschaftsräumen und den Schlafsälen wurde im Winter geheizt und Rose hatte keine Lust sich jetzt auch noch eine Erkältung einzufangen.
Leichtfüßig ging sie die Treppe hinab und erkannte ihre Katze Luna auf dem Sofa beim Kamin im Gemeinschaftsraum sitzen. Lächelnd ging sie auf diese zu und streichelte sie. Luna schnurrte und wollte sich auf ihren Schoß setzten doch Rose stand auf und schüttelte mit dem Kopf.
„Das geht jetzt nicht Luna, ich muss nach Lorcan schauen, es geht ihm nicht gut.“, sprach sie traurig zu ihrer Katze, doch diese schien zu wissen, wie wichtig Lorcan war.
„Danke Luna, du bist die beste.“ Rose streichelte ihr ein letztes Mal über den Kopf und verließ dann den Gemeinschaftsraum in Richtung Krankenflügel.
Im Krankenflügel angekommen suchte sie nach Mrs. Paul, doch von dieser war nichts zu sehen. Seufzend ging sie mit langsamen Schritten auf Lorcans Bett zu. Dort lag er. Er hatte sich nicht verändert, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte. Wie sollte er auch, wenn er bewusstlos war, tadelte sie sich selbst über diesen Gedanken. Sie setzte sich neben ihn auf das Bett in welchem er lag.
Rose hörte mit einem Mal Schritte von hinten. Sie vermutete es war Mrs. Paul, die sie tadeln würde, was sie um diese Uhrzeit schon hier machte und ihr erklären würde, dass Lorcan Ruhe brauchte. Doch als sie sich umblickte sah sie dort jemand ganz anderes stehen.
Es war Lysander, der Zwillingsbruder von Lorcan. Ihm schien es genauso schlecht zu gehen wie es Rose. Er sah nicht mehr so aus, wie sie ihn kennengelernt hatte. Unter seinen Augen zeichneten sich dunkle Ringe ab und seine sonst gesund wirkende Gesichtsfarbe war einem blassen Teint gewichen. Seine Haare waren nicht wie sonst hellblond und gekämmt, sie erschienen ihr grauer und waren zerstreut. Es war nicht mehr viel von dem selbstbewussten Gryffindor übrig.
Auch wenn Rose Lysander vorher nicht oft gesehen und noch weniger mit ihm gesprochen hatte, war sie verdammt froh, dass er in diesem Moment da war. Selbst wenn er gerne Späße machte, wusste sie dass sie sich auf ihn verlassen konnte, denn Lorcan hatte es auch immer getan. Die Ravenclaw stand auf und umarmte ihn. Er schien ebenfalls froh zu sein, dass Rose hier war, die sich nichts daraus machte, wenn er nicht so selbstbewusst und extrovertiert wie sonst war.
„Hast du Mrs. Paul schon gesehen?“, fragte er tonlos.
„Nein bisher noch nicht.“
Rose holte zwei Stühle. Den einen stellte sie hinter Lysander, so dass sich dieser nur noch hinsetzen musste, den anderen stellte sie daneben und setzte sich auf diesen.
„Ich hoffe er wacht bald wieder auf.“, sprach Rose traurig.
„Lass uns nicht vom schlimmsten ausgehen Rose.“, entgegnete Lysander. „Weißt du, auch wenn Lorcan immer etwas zurückhaltender und ruhiger als ich war, so bewunderte ich immer seine Kraft, die er eben in dieser Ruhe fand.“
Die Braunhaarige nickte nur und lächelte. Lysander erzählte noch weitere Geschichten aus seiner und Lorcans Kindheit. Rose hörte zwar seine Stimme, doch irgendwann nur noch im Hintergrund bis sie ganz eingeschlafen war.
„Rose…ROSE“, eine Stimme die wie Lorcans klang ließ sie aus ihrem Schlaf aufwachen. Innerlich war sie aufgeregt und froh, dass Lorcan endlich aufgewacht war, doch als sie die Augen öffnete erkannte sie Lysander, der neben ihr stand und sie wach rüttelte.
„Lorcan… ich habe Lorcan gehört.“, murmelte sie.
„Wir haben eine sehr ähnliche Stimme.“, antwortete Lysander nur mit trauriger Stimme und ließ von ihr ab. „Komm wir müssen zum Unterricht. Es ist schon fast 9.00 Uhr.“
Rose musste erst noch realisieren, dass sie nur geträumt hatte, dass Lorcan wieder aufgewacht und ihren Namen gerufen hatte. Ihr Herzschlag hatte sich wieder gelegt und sie stand langsam auf.
„Danke Lysander.“, sagte sie nur und umarmte ihn erneut. „Ich muss dir auch danken Rose.“ Beide verließen den Krankenflügel, noch bevor Mrs. Paul überhaupt mitbekommen hatte, dass sie da gewesen waren.
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