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Fanfiction

Keine Rose ohne Dornen - Kapitel 15 - Sag die Wahrheit!

von Arphelia

Hallo zusammen :)
Nun gibts endlich das neue, heiß erwartete Kapitel 15 :)
Irgendwie bekommen bei mir Kapitel erst Namen, wenn sie
fertig sind. ^^
Aber erst noch zu den Rekommis.
Erstmal vielen Dank für die vielen Kommentare ich hab mich
sehr darüber gefreut, über jeden einzelnen :)

Raum der Wünsche

Ja das könnte wohl ein eindeutiges Indiz sein :) aber ich
verrate nicht zu viel ;)
Ja die Stelle mag ich auch sehr :) Ich mag auch Lysander
sehr, er ist mir sehr ans Herz gewachsen ^^

morla79
Nicht schlimm ^^ die Kapitel gehen ja nicht verloren :)
Macht nichts ^^ muss ihn ja nicht jeder mögen, mal sehen
wie sich alles noch entwickelt. Ich weiß es selbst noch
nicht :)
ja wer weiß ob er es war oder nicht ;) das folgende
Kapitel wird vielleicht etwas auskunft darüber geben ;)

Isi
Na, du bist dir aber sicher ;) scheinst was mit Rose
gemeinsam zu haben. Vielleicht war er es ja wirklich ^^
Ja du hast Recht, arme Rose :(
Ja er hat genug geschlafen :D
Danke, schön dass es dir gefallen hat =)

klothhilde
Hallo erstmal :) schön einen neuen Kommischreiber
hier begrüßen zu dürfen. Schön, dass sie dir gefällt
freut mich :) Ob er was damit zu tun hat.. ja mal sehen ;)

Hermini
Hey, danke :) Ich mag emotionale Kapitel muss ich
gestehen :D Arme Rose.. ich glaube ich plage sie sehr ^^
Jaja... Scorpius, Scorpius... man darf gespannt beiben :)

Nochmal danke für euren tolle Kommentare, ich hab mich
wirlich riesig darüber gefreut und ich würde mich auch
freuen wenn es so viele bleiben würden :)

Nun zum Kapitel :) Ich wünsche euch viel Spaß
beim Lesen, es ist mal wieder recht lang geworden.
Ich hoffe es gefällt euch.


------------------------------

Noch bevor sie die Vorhänge weggezogen hatte wusste sie, dass dies kein Sonnentag werden würde. Schneeregen prallte gegen die Scheiben des Schlafsaals. Müde schob Rose die Bettdecke zur Seite um aufzustehen. Sie wusste nicht wie spät es war und sie machte sich auch keine Gedanken darüber ob die anderen auf waren oder was sie taten und sagten. Rose zog ihren Schlafanzug aus und ihre Schuluniform an. Der Schneeregen verriet zwar, dass die Temperaturen nicht mehr unter dem Gefrierpunkt waren, doch war es trotzdem noch zugig genug auf den Gängen.
In Umhang und Schal eingepackt ging sie die Treppe hinab und hinaus auf die Gänge. Sie konnte sich nicht daran erinnern jemals so schnell im Krankenflügel gewesen zu sein. Am Eingang wurde sie von Lysander empfangen, der auch gerade erst gekommen war. Rose hörte wie Mrs. Paul leise mit Lorcan sprach. Innerlich machte sie Freudensprünge. Ihr Herz fing an schneller zu schlagen und sie wollte nichts mehr als mit Lorcan zu sprechen und wissen, dass es ihm gut ging.
„Mrs. Paul?“ Rose bemerkte wie ihre Stimme zitterte.
„Ich komme gleich.“, antwortete die Heilerin sprach noch ein paar Worte mit Lorcan. Danach stand sie auf und kam auf die beiden Schüler zu. Mit gedämpfter Stimme begann sie zu reden.
„Das Erfreuliche ist, dass er wieder aufgewacht ist. Doch es tut mir Leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass mein Verdacht sich bestätigt hat. Mr. Scamander hat einen Gedächtnisverlust erlitten. Wie schlimm der Verlust ist, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch weiß ich nicht, ob sich der Verlust wieder aufheben lässt. Ich bitte Sie, ihn nicht zu überanstrengen.“
Rose war verwirrt. Ihre Gefühle waren in kurzer Zeit zu einem Chaos geworden. Da war die Angst, dass er sie nicht mehr liebte, nicht mehr kannte, die Hoffnung, dass er sie doch noch liebte und die Wut auf den Verursacher des Unfalls.
Die Ravenclaw nahm sich all ihren Mut zusammen und ging auf Lorcan zu. Noch konnte sie ihn nicht sehen, denn der Sichtschutz um sein Bett herum war immer noch aufgestellt. Als sie an sein Bett trat, konnte sie ein Lächeln nicht verbergen. Es war schön ihn wieder munter zu sehen. Sie kam auf ihn zu und setzte sich neben ihn aufs Bett. Lysander war ihr gefolgt und hatte sich auf die andere Seite des Bettes gesetzt. Ein wenig nervös rutschte Rose umher bis sie sich Lorcan zuwandte. Ihr war unwohl bei dem Gedanken wie viel er vergessen haben könnte.
„Rose…“, murmelte Lorcan. Er schien noch etwas müde und benommen zu sein. Langsam wandte er seinen Kopf in die andere Richtung erkannte seinen Zwillingsbruder.
„Lysander, du siehst nicht gut aus.“
„Das muss grad der richtige sagen.“, antwortete der Bruder und lachte leicht. Doch trotz dem Lachen, konnte man ihm seine große Besorgnis ansehen.
„Ich bin so froh, dass du wieder bei Bewusstsein bist.“, sprach Rose nach einer kurzen Stille zwischen den dreien. Sie erhob sich von der Bettkante und beugte sich über ihn. Ihre Lippen bewegten sich auf die von Lorcan zu, doch kurz davor hielt er sie mit seinen Händen zurück und rutschte etwas zur Seite. Im ersten Moment verstand sie gar nicht was er da tat, doch dann sank sie traurig auf die Bettkante zurück. Sie hätte es wissen müssen.
„Rose…ähm, was machst du da? Hab ich da was verpasst?“, sprach er leicht lachend und zog die Augenbrauen fragend nach oben. Rose sah hinüber zu Lysander, dieser jedoch erwiderte ihren Blick nicht.
„Ja das hast du…“, murmelte das Mädchen mehr zu sich selbst und sprach dann aber wieder lauter. „ Ich muss gehen Lorcan, schön, dass es dir gut geht. Machs gut Lysander.“
Ohne einen weitern Blick stand sie auf und verließ, unter dem mitleidigem Blick von Mrs. Paul, so schnell wie möglich den Krankenflügel. Es war ein großer Schock für sie, dass ihr Freund sich nicht mehr an die Liebe, die sie verbunden hatte erinnern konnte. Waren sie jetzt überhaupt noch zusammen? Wohl nicht solange er sich nicht mehr an ihre Beziehung erinnern konnte. Denn er würde wohl jeder Liebkosung ihrerseits nicht verstehen. Zumindest so lange nicht, bis sie es ihm erklären würde. Doch sie konnte sich momentan nicht vorstellen das übers Herz zu bekommen. Liebte er sie überhaupt noch? Und wenn nicht, würde er sich je wieder in sie verlieben?
Ihre Wangen glühten und ihr Herz schlug schnell vor Aufregung. Sie war so verzweifelt, dass sie nicht mehr wusste wohin. Rose blieb stehen und schaute sich um, wohin ihre Füße sie getragen hatten. Sie stand im ersten Stock neben einem leeren Klassenzimmer. Vereinzelt liefen Schüler an ihr vorbei, manche grüßten sie. Ein dicker Kloß steckte in ihrem Hals und hinderte sie daran sprechen zu können. Ich muss hier weg, dachte sie sich, weg von hier. So verzweifelt wollte sie nicht von anderen gesehen werden, besonders nicht in ihrer Stellung als Vertrauensschülerin.
Plötzlich rannte sie los und rempelte dabei zwei Hufflepuff Schüler an die ihr fluchend hinterher riefen. Doch das kümmerte sie wenig.

Von weitem nur hörte sie wie ihr Namen gerufen wurde. Nur mühsam bekam sie ihre Augen auf. Diese brannten von dem ganzen Salz der Tränen, die sie in der letzen Stunde, bevor sie eingeschlafen war geweint hatte. Die Augen waren rot und angeschwollen, die Wimpern verklebt. Als sie nach einer Weile blinzeln erkenne konnte, dass Shenay auf der Bettkante ihres Himmelbettes saß. Diese sah sie mit besorgter Miene an und streichelte ihr tröstend über den Arm.
„Rose – bei Merlin – was ist passiert? Ist Lorcan noch nicht aufgewacht?“ Shenay fragte voller Sorge und Mitleid.
„Doch…aber er kann sich nicht mehr an unsere Beziehung erinnern. Er weiß nicht einmal mehr, dass er mich geliebt hat.“, antwortete Rose traurig.
„Und was machst du jetzt?“
„Das weiß ich selbst noch nicht. Es kann sein, dass er sich daran erinnert, doch es muss nicht sein.“, entgegnete die Braunhaarige leise. „Weißt du ich bin so durcheinander. Ich weiß nicht was ich machen soll.“
Rose seufzte und stand von ihrem Bett auf. „Ich bin erstmal im Vertrauensschülerbad ein Bad nehmen. Unterricht haben wir ja eh erst heute Nachmittag.“
„Ok bis später dann“, verabschiedete sich die Asiatin und sah ihr nach.

Vor dem Vertrauensschülerbad angekommen kam sie zum Stehen und sprach das Passwort, das sich immer mal wieder änderte. Die Tür glitt auf und Rose ging hindurch. Es war zum Glück gerade keiner drin, sodass sie in Ruhe baden konnte. Sie schloss die Türe hinter sich und ging dann zielstrebig zu den verschiedenfarbigen Hähnen, für die Badezusätze. Zuerst drehte sie den Wasserhahn auf und danach ein paar der Badezusätze. Sie entschied sich für Zitronengras, Erdbeere und Himbeere. Nun würde sie genug Zeit haben sich auszuziehen.
Nachdem die Schuluniform ihren Körper nicht mehr bedeckte und das Becken randvoll ging kehrte sie zum Beckenrand zurück um die Hähne zu schließen. Danach setzte sie sich an den Beckenrand und ertastete erstmal mit einem Fuß die Wärme des Beckens. Sie hielt die Zehen ihres rechten Fußes in das Wasser und fühlte die angenehme Wärme des Wassers. Schon außerhalb des Beckens roch man den angenehmen Duft der Badezusätze. Rose atmete einmal tief durch und der angenehme Duft durchströmte ihre Nase, ließ sie ihre Sorgen vergessen und hinterließ ein gutes Gefühl.
Mit einem Hops landete sie im Wasser. Innerhalb weniger Züge war sie am Beckenrand angekommen. Dort setzte sie sich auf den Absatz und schloss die Augen. Als sie die Augen wieder öffnete entdeckte sie die Nixe am Fenster, die sich wie so oft auf dem Stein sitzend ihre langen, blonden Haare kämmte. Ganz schön eingebildet, dachte Rose sich, musste dann aber leicht lachen.

Die Sonne war schon über ihren Zenith hinaus. Rose vermutete, dass auch das Mittagessen bald schon herum war und der Nachmittagsunterricht bald begann. Da sie bei diesem nicht fehlen durfte, stieg sie aus der Wanne. Der Schaum war inzwischen schon ganz verschwunden und das Wasser hatte sich auch ziemlich abgekühlt. Außerhalb des Wassers und tropfend nahm sie sich so schnell wie möglich ihr großes, dunkelblaues Handtuch und wickelte es um sich herum. Die größte Kälte war verflogen und so konnte sie anfangen sich abzutrocknen. Das nasse Handtuch hängte sie an eine Stange, an der auch die Handtücher der anderen Vertrauensschüler hingen, die hier regelmäßig zu baden pflegten.
So schnell sie konnte zog sie sich ihre Schuluniform wieder an und trocknete zum Schluss ihre Haare mit einem kleineren Handtuch ab. Wenn sie nass waren, wellten sich ihre Haare noch viel mehr. Das Abtrocknen zeigte jedoch nicht besonders viel Erfolg. Seufzend hängte sie das Handtuch hin und zückte ihren Zauberstab. Mit einer Bewegung und einem Zauberspruch hatte sie einen französischen Zopf. Zufrieden blickte sie sich ein letztes Mal im Spiegel an, packte ihren Zauberstab wieder ein und ging hinaus auf die Gänge. Es war schon so spät, dass sie keine Zeit mehr hatte in den Schlafsaal zu gehen. Deswegen holte sie ihre Tasche mit den richtigen Büchern mit einem Accio her, welche nach kurzer Zeit in ihre Hand geflogen kam. Nun konnte sie zum Zaubertränkte Unterricht gehen.

„Noch eine Brise getrocknete Spinnenbeine und fertig.“, sprach Rose mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Der Trank färbte sich olivgrün und hatte somit genau die richtige Farbe. Rose streckte ihren Arm in die Höhe und Professor Zabini, Lehrer für Zaubertränke, kam vorbei. Er beugte sich über den Kessel von Rose und nickte langsam.
„Die Farbe sieht gut aus, Miss Weasley. Sie können gehen und die anderen geben ihre Tränke nun bitte auch ab.“
Ein Raunen ging durch die Klasse, die in letzter Minute noch versuchten sämtliche Zutaten in ihre Tränke zu geben, damit die Note nicht allzu schlecht wurde. Rose stellte die Zutaten, die übrig waren wieder an ihren Platz zurück und packte ihre Sachen in ihre Tasche, mit der sie darauf den Klassenraum verließ.
Draußen in den Kerkern traf sie nach kurzer Zeit auf Lysander, der gerade mit einem Hufflepuff aus der 7. Klasse redete. Lysander verabschiedete sich von dem Hufflepuff und kam auf Rose zu. Es schien ihm ein wenig besser zu gehen, die Ringe unter den Augen waren zum größten Teil verschwunden. Entschuldigend lächelnd blickte er sie an und fragte sie freundlich. „Wie geht es dir? Es tut mir so Leid wegen Lorcan, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann.“
Rose blickte traurig zu Boden, fasste sich dann wieder nach kurzer Zeit und sah ihm in die Augen, er sah Lorcan so verdammt ähnlich, dass es ein wenig schmerzte.
„Ist schon ok, danke“, antwortete die Ravenclaw.
„Ich bin mir sicher, er wird sich wieder daran erinnern. Mrs. Paul meinte, dass dies durchaus passieren könnte. Sie sieht gute Chancen.“, versuchte Lysander sie aufzumuntern.
„Ich weiß nicht, es tut verdammt weh…ich weiß nicht ob ich ihn noch lieben kann, wenn er sich wieder an mich erinnert…“, gestand sie und verstummte dann, da die schlecht gelaunten Schüler ihrer Zaubertränke Klasse gerade an ihr vorbei kamen und ihr meist böse Blicke zuwarfen.
„Ich kann mir vorstellen wie es dir geht. Es ist sicher nicht einfach. Doch in seinem Herzen liebt er dich immer noch, das weiß ich.“
„Ja ich weiß…“, hauchte Rose traurig. „Doch ich möchte herausfinden, wer ihm das angetan hat. Ob es wirklich nur ein Unfall war oder nicht.“
„Soll ich dir helfen?“, fragte Lorcan gespannt.
„Brauchst du nicht, das schaff ich schon allein.“, entgegnete Rose ihm sofort und wandte sich dann Richtung Ausgang zu. „Machs gut Lysander, wir sehen uns.“
„Bis dann Rose.“, verabschiedete auch der Gryffindor sich, doch Rose bekam nur noch den Anfang davon mit.

Kahl und kalt lag das dunkle Quidditchfeld da. Die Stoffe, die bei den Spielen um die Tribünen hingen waren abgehängt und so wirkte es noch kahler und bedrohlicher. Es war sonst keiner außer Rose beim Quidditchfeld und das war ihr auch recht. Inzwischen war es auch schon dunkel geworden. Das Gras war nass und so hob Rose ihre Füße unnatürlich hoch um nicht nasse Strümpfe zu bekommen. Ihren Zauberstab hielt sie mit einem aktivierten Lumos-Zauber in die Höhe um nicht zu stolpern.
Sie war an dem Gang in Richtung des Raumes angekommen, in dem die Kiste mit den verschiedenen Bällen gelagert wurde. Es gab eine Kiste mit Bällen zum Üben und eine für die Spiele. Mit einem fix gezauberten Alhomomora-Zauber hatte sie die Tür offen und konnte vorsichtig eintreten. Langsam ging sie auf die zwei Kisten zu, die nebeneinander standen. Von außen war keine Veränderung zu erkennen, doch das hieß nichts. Vorsichtig öffnete sie mit ihrer linken Hand die Schnalle, die den Deckel auf der Kiste hielt, die zum üben war. In ihrer rechten Hand verweilte ihr Zauberstab, der auf die Kiste gerichtet war, damit sie etwas sehen konnte. Die beiden Klatscher zappelten wild umher, der rote Quaffel ruhte in der Mitte und der goldene Schnatz war hinter dem kleinen Fach gut verwahrt. Rose wusste wie sie herausfinden konnte, ob einer der Klatscher verzaubert worden war, sie hatte den Zauberspruch in einem Buch über Zauberkunst gelesen. Den Zauberstab auf den einen der Klatscher gerichtet, murmelte sie „Specialis revelio“. Doch der Klatscher weiß keine ungewöhnlichen Verzauberungen auf. Seufzend und voller Hoffnung wendete sie nun den gleichen Zauber auf den zweiten Klatscher an. Auch dieser Klatscher war nicht verzaubert worden. Enttäuscht schlug sie den Deckel wieder zu und verriegelte die Kiste. Gedanken gingen ihr durch den Kopf.
War es vielleicht doch ein Unfall gewesen und Rose hatte Scorpius zu Unrecht beschuldigt? Dann müsste sie sich sofort bei ihm entschuldigen. War sie so blind vor Liebe geworden, dass sie nur noch das Böse in dem Slytherin sah? Doch dann fiel ihr Blick auf die Kiste, in denen sich die Bälle für die Spiele befanden. Vielleicht wurden sie ausgetauscht…
Mit neuer Hoffnung öffnete Rose die zweite Kiste und sprach den Zauber erst auf den einen und dann auf den anderen Klatscher. Treffer! dachte Rose sich. Einer der Klatscher war so verzaubert, dass er Lorcan verfolgen sollte. Na warte, dachte Rose sich. Bevor sie dies einem Lehrer meldete, wollte sie erst Scorpius zur Rede stellen. Dachte er im ernst sie würde es nicht herausfinden? Da kannte er sie aber schlecht. Mit einem Schlag war der Deckel der Kiste zu und verriegelt.
Mit schnellen Schritten lief Rose über die Ländereien zurück zum Schloss um Scorpius ausfindig zu machen. Auf der einen Seite war sie froh den Grund für Lorcan’s Verletzung gefunden zu haben, auf der anderen Seite jedoch war sie traurig und enttäuscht, dass es wirklich jemand auf den Vertrauensschüler abgesehen hatte und sie war sich ganz sicher, dass dies Scorpius gewesen war.

So schnell war sie noch nie vom Quidditchfeld in die Eingangshalle gekommen. Doch dort wurde sie abgebremst, denn sie hatte ihren Name gehört. Rose blieb stehen und blickte sich um. Eigentlich wusste sie schon, wer sie gerufen hatte, doch sie wollte sicher gehen, dass er es war. Sie hatte Recht es war Lorcan der dort stand und ihr freundlich winkte. Die Stimmen von Lysander und Lorcan klangen sehr ähnlich, und so wusste sie nur selten, wer von den beiden sie rief.
Als sie Lorcan ansah traf ein Stich ihr Herz, doch sie konnte auch nicht ewig vor ihm weglaufen. Mit gemischten Gefühlen ging sie auf den Vertrauensschüler zu.
„Hallo Lorcan, was gibt’s?“
„Heute Nachmittag durfte ich den Krankenflügel verlassen.“, verkündete er freudig, wurde dann jedoch ernst. „Du bist so schnell abgehauen aus dem Krankenflügel. Selbst Lysander wollte mir nicht verraten was mit dir los ist. Liegt es an meinem Gedächtnisverlust? Sag es mir… was war zwischen uns?“
Rose trat ein paar Schritte zurück. Lorcan drängte sie sehr, es war ihm wohl wichtig zu wissen was geschehen war. Die Ravenclaw seufzte bevor sie ihm die Antwort gab. Sie wollte sich Zeit verschaffen, denn wenn sie ehrlich war wusste sie nicht wie sie es ihm sagen sollte.
„Lorcan… ich… und du… wir waren zusammen, wir waren ein Paar. Du hast mir schon zu Beginn des Schuljahres gesagt, dass du mich liebst. Aber ich war mir lange nicht sicher über meine Gefühle gewesen. Dann kam auch noch Scorpius dazwischen und ich musste mich zwischen euch beiden entscheiden… und … ich habe mich letztendlich für dich entschieden.“ Rose endete und ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt.
Lorcan schien dies sehr zu berühren. Er konnte nichts darauf antworten, nein ihr nicht mal mehr in die Augen sehen.
„Und… du kannst dich wirklich an nichts mehr erinnern?“, fragte Rose vorsichtig, neigte ihren Kopf zur Seite und versuchte ihm in die Augen zu sehen.
„Nein…“ Er wandte sich ab und ging in die Große Halle.
„Warte…nein… du bist nicht schuld, der Klatscher war verzaubert…WARTE“, rief Rose ihm hinterher, doch er schien nicht mehr zuzuhören.
Rose konnte ihm jetzt nicht hinterher, sie musste Scorpius finden. Zuerst wollte sie in der Bibliothek suchen. So schnell sie konnte hetzte sie die Treppen zur Bibliothek hinauf. Als sie dort endlich ankam lief sie durch alle Regale und im letzten fand sie tatsächlich Scorpius sitzen, der gerade ein Buch durchblätterte.
Rose blieb zwei Meter von ihm entfernt stehen und sah ihn eine Weile an. Er schien so in das Buch vertieft zu sein, dass er sie nicht bemerkt hatte. Dann fing sie an zu sprechen.
„Ich hatte dich gewarnt… wenn du etwas damit zu tun hast, würdest du es bereuen.“ Überrascht blickte Scorpius von seinem Buch auf und sah Rose an.
„Hast du etwas mit Lorcans Unfall zu tun?“, fragte Rose mit steinerner Miene.
Scorpius schüttelte den Kopf. „Nein habe ich nicht, Rose. Warum denkst du, dass ich so was tun sollte?“
„Weil du Lorcan hasst… weil ich mich nicht für dich entschieden hast… weil… du mich immer noch liebst.“, antwortete Rose seufzend.
„Ich mag ihn nicht…da hast du wohl recht. Doch ich habe ganz sicher besseres zu tun, als irgendwelche Klatscher auf ihn zu hetzen.“
„Ich war gerade unten am Quidditchfeld und hab geschaut ob die Klatscher verzaubert sind und einer der Klatscher war es.“ Rose verschränkte die Arme und sah ihn mit einer siegreichen Miene an.
„Rose…hör mir zu.“ Scorpius stand auf und ging einige Schritte auf sie zu. „Ich habe nichts damit zu tun, glaub mir doch.“
„Ich werde damit zu einem Lehrer gehen.“, antwortete Rose nur, wandte sich ab und verließ die Bibliothek. Wie konnte er es nur auch noch leugnen.

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Danke fürs Lesen, ich hoffe es hat gefallen :)
Liebe Grüße
Arphelia


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