
von Arphelia
Guten Tag zusammen!
Schön, dass ihr euch erneut oder zum ersten Mal hierher verirrt habt zum Lesen und ich denke das war kein Fehler. Ein neues Kapitel steht an und ich hoffe es gefÀllt euch. Wie schon bei Scorpius habe ich versucht die Gedanken von Lorcan mitreinzubringen, aber mehr dazu in der FF.
Mel
Ja die Flauschstimmung xD
Lorcan kriegt kein Steak mehr das ist nicht gut fĂŒr ihn XD
*reflausch*
Melina
Schön, dass es dir gefÀllt :)
Jaja Scorp der Rumtreiber verdreht allen MĂ€dels den Kopf:D
Ich hoffe dir gefÀllt auch dieses Chap.
Marika
Ja das letzte Chap davor war schon etwas her. Oh Lorcan ist lieb der hat nichts böses vor :)
Aber nun viel SpaĂ beim Lesen!
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Rose schlug die Augen blinzelnd auf, da die Sonne sie direkt anstrahlte. Im ersten Moment wusste sie nicht wo sie war, der Schlafsaal war es nĂ€mlich nicht. Erschrocken fuhr sie auf und schaute sich um. Erst jetzt erinnerte sie sich wieder daran, dass sie am Vorabend mit Lorcan hierher gegangen war. Sie sah die ganzen Kissen die hier lagen und die Decke, mit der sie zugedeckt war. Anscheinend war sie am Abend eingeschlafen, als sie sich mit dem Ravenclaw unterhalten hatte, denn sie hatte auch immer noch ihre Klamotten vom Abend an. Ihr nĂ€chster erschrockener Blick galt der Uhr, denn wenn die Sonne schon aufgegangen war, war es schon Morgen, vielleicht kam sie noch zu spĂ€t zum Unterricht. Zum GlĂŒck hatte sie jedoch noch eine Stunde bis der Unterricht begann. Rose sah zu Lorcan, der immer noch schlief. Ihre Wangen fĂ€rbten sich leicht rot. Wenn die anderen SchĂŒler sie hier erwischen wĂŒrden, wĂŒrden sie sicher sonst was denken. Nervös stand sie auf und legte die Decke zur Seite. So leise wie möglich schlich sie sich aus dem Klassenzimmer hinaus. Sie bemerkte das starke GlĂŒhen ihrer Wangen.
Endlich im Schlafsaal angekommen zog Rose ihre Schuluniform an und packte hektisch ihre Tasche. Zum GlĂŒck waren die anderen aus ihrem Schlafsaal schon beim FrĂŒhstĂŒck, denn sonst hĂ€tte sie sicher jemand angesprochen wo sie in der Nacht gewesen war.
Der Unterricht begann und Rose saĂ da. Sie schalt sich selbst, dass sie nicht umsichtig genug war ins Bett zu gehen.Was wĂ€re gewesen, wenn sie den Unterricht verpasst hĂ€tte? Daran wollte sie gar nicht denken. Sie hatte nun KrĂ€uterkunde und Professor Longbottom erzĂ€hlte gerade etwas ĂŒber Pflanzen. Es war wirklich interessant doch Rose fiel es schwer sich zu konzentrieren. Immer wieder wanderten ihre Gedanken zu Lorcan und zu der Nacht, die sie mit ihm in dem Klassenzimmer verbracht hatte. Lorcan hatte es ebenfalls noch geschafft rechtzeitig zum Unterricht zu kommen, doch man sah ihm an, dass er ziemlich verschlafen war und auch seine Haare waren ziemlich durcheinander. Immer wieder sah er lĂ€chelnd zu Rose, doch diese wusste nicht so recht wie sie damit umgehen sollte.
Der Unterricht war vorbei und sie hatten nun eine Freistunde. Auf dem Gang von KrĂ€uterkunde in Richtung der Bibliothek holte Lorcan sie ein und lief neben ihr her. Er wollte sie umarmen, doch Rose entfernte sich von ihm. Ăberrascht sah er sie an.
âRose was ist los mit dir? Warum bist du heute gegangen ohne etwas zu sagen?â, fragte er sie verwirrt. Er verstand die Welt nicht mehr. Rose seufzte. Sie wusste ja nicht mal selbst was mit ihr los war, wie sollte sie es dann Lorcan erklĂ€ren? Nicht mal in seine Augen konnte sie schauen, denn sie hatte ein schlechtes Gewissen.
âIch.. ich musste noch duschen und...â, stotternd brach sie ab und wandte sich von Lorcan ab. âWir sehen uns spĂ€ter.â Mit schnellen Schritten lieĂ sie den verwirrten Ravenclaw stehen und ging zur Bibliothek.
Mit nachdenklicher Miene saĂ Lorcan im Verwandlungs-Innenhof. Die milde FrĂŒhlingssonne schien auf ihn und wĂ€rmte auch die sonst so kalte Steinbank, auf der er saĂ. In seinen Gedanken schwirrten immer wieder die letzten Worte von Rose herum. Warum nur hatte sie ihn so abgewiesen? Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen sie am Vorabend in das leere Klassenzimmer zu fĂŒhren. Er hatte alles doch mit so viel MĂŒhe hergerichtet. Hatten sie doch schon so viele Probleme gehabt, bis sie zusammen gefunden hatten und er war so glĂŒcklich gewesen mit ihr nun zusammen zu sein. Warum machte sie das wieder sofort kaputt? Vielleicht hatte er sie mit der Aktion ĂŒberrumpelt und sie dachte sonst etwas von ihm. Hatten sie doch nur auf den Kissen gelegen, hatten den Sonnenuntergang betrachtet und geredet. Nichts weiter war passiert. Nachdem eine Weile Stille zwischen ihnen gewesen war, hatte Lorcan dann bemerkt, dass Rose eingeschlafen war, doch er wollte sie nicht wecken und in den Schlafsaal der MĂ€dchen durfte er nicht, also hatte er sich eine Decke genommen und sie zugedeckt. Er selbst war kurz darauf ebenfalls eingeschlafen, doch nichts weiter war passiert. Trotzdem war er sich sicher, hĂ€tten SchĂŒler die Zwei entdeckt, wĂ€re die GerĂŒchtekĂŒche auf Hogwarts nun wieder prall mit GerĂŒchten gefĂŒllt. Aber weder Rose noch ihn hatte jemand gesehen. Der Ravenclaw war aufgewacht, als sie das Zimmer verlassen hatte. Schon dort hatte er sich gefragt, warum sie nicht zu ihm gekommen war und ihn geweckt hatte. Doch in KrĂ€uterkunde war sie noch um einiges abweisender gewesen, besonders danach. Sie wollte ihm nicht nah kommen, nicht mal mit ihm reden. Was hatte er nur falsch gemacht? Verzweifelt raufte er sich die Haare.
Da kam ein SchĂŒler mit der grĂŒnen Slytherinuniform an ihm vorbei und blieb stehen. Lorcan sah auf und erkannte dort Scorpius stehen. Er sah den Spott in dessen Augen und konnte diesen kaum ertragen.
âNa hat Rose dich abblitzen lassen?â, fragte der Slytherin und lachte kurz auf. NatĂŒrlich musste der Malfoy Sprössling das gesehen haben. Lorcan fragte sich ob er immer noch was fĂŒr Rose empfand. Doch er hatte ihn ja mit Shenay flirten sehen, ob da nur etwas lief um Rose von ihm weg zu bekommen?
âHalt die Klappe Malfoy.â, entgegnete Lorcan sauer, was sich auch in seinem Blick widerspiegelte.
âNa wenn du schon so antwortest Scamander scheint ja etwas dran zu sein.â Scorpius schien darĂŒber amĂŒsiert zu sein, wandte sich dann jedoch von dem Ravenclaw ab und ging seinen Weg weiter.
Lorcan seufzte, was sollte er nur tun?
Die Feder kratzte laut auf dem Pergament wÀhrend Rose sich an den KrÀuterkunde Hausaufgaben versuchte. Sie mussten einen Aufsatz schreiben, doch es fiel ihr schwer zusammenhÀngende SÀtze zustande zu bekommen. Immer wieder schoben sich die Gedanken an Lorcan dazwischen. Wie er sie angesehen hatte, so traurig und enttÀuscht. Aber warum war sie auch so schecklich zu ihm? Sie liebte ihn doch, oder nicht?
WĂŒtend auf sich schob sie die Gedanken fort. Sie durfte sich nicht an die Gedanken um Lorcan verlieren, sie musste diesen Aufsatz nun schreiben, denn sie hatte noch genug andere Hausaufgaben zu erledigen. AuĂerdem kamen die AbschlussprĂŒfungen schon bald im Mai und bis dahin waren es nicht mal mehr knapp 3 Monate. Gestresst begann sie erneut an dem Aufsatz weiter zu schreiben. Als sie die Gedanken an Lorcan verdrĂ€ngt hatte klappte es auch besser.
âRose... Rose was ist denn los?â, begann Shenay schon einige Meter bevor sie bei Rose angekommen war zu reden. Sie setzte sich neben Rose und sah sie entgeistert an. Ăberrascht sah sie von ihrem Aufsatz zu ihrer besten Freundin auf.
âWas? Wieso?â, entgegnete die Ravenclaw verwirrt und legte ihre Feder beiseite. âFang doch erstmal von vorne an zu erzĂ€hlen.
Shenay nickte und begann zu erzĂ€hlen. âLorcan war gerade bei mir. Er hat mich gefragt warum du so abweisend bist. Er vermutet Scorpius dahinter. Aber dass du abweisend bist, wusste ich gar nicht. Warum magst du ihn nicht mehr?â
Rose seufzte. Sie konnte es Lorcan nicht mal verdenken, dass er das vermutete. Sie war wirklich ungerecht zu ihm gewesen. Nachdenklich spielte sie an einer braunen HaarstrĂ€hne herum und starrte auf ihren Aufsatz. Die Tinte ihrer letzten hingeschriebenen Buchstaben waren gerade dabei zu trocknen. âRose...?â, versuchte Shenay erneut etwas aus ihrer Freundin herauszubekommen.
âShenay... ich weiĂ nicht wieso. Mein Herz sehnt sich nach ihm, doch mein Verstand sagt mir, dass es falsch ist.â, antwortete die junge Weasley verzweifelt. Die Schwarzhaarige schien nicht ganz zu verstehen was Rose damit meinte.
âWarum hörst du dann nicht auf dein Herz?â
âIch kann es nicht...â Traurig starrte Rose aus dem Fenster.
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