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Fanfiction

Keine Rose ohne Dornen - Kapitel 22 - Warum?

von Arphelia

Nach einiger Wartezeit kommt hier nun das nächste Kapitel.
Rekommis gibts im Thread -> hier
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

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Die Osterferien hatten vor wenigen Tagen begonnen, doch von Ferien konnte nicht geredet werden, denn die meisten Schüler waren mit Lernen für die Abschlussprüfungen beschäftigt. So auch Rose Weasley, die den Druck, in der Schule gut zu sein, immer wieder zu spüren bekam. Natürlich würden es ihre Eltern nie aussprechen, dass sie gut sein musste, doch sie wusste, dass sie es von ihr erwarteten. Lorcan hatte sie schon länger nicht mehr gesehen, da sie ihm aus dem Weg ging. Wenn sie ehrlich war, wusste sie nicht mal ob er sich bemühte sie zu sehen. Sie versuchte ihn zu vergessen und sich von ihm zu entfernen, doch wieso? Ihr Herz machte ihr immer wieder verständlich, dass sie ihn liebte, was sie zweifelsohne auch tat. Doch wie konnte sie so herzlos sein und ihn ignorieren, wenn sie ihn liebte? Diese Gedanken schwirrten immer wieder in ihr herum und machten sie verrückt. Deswegen versuchte sie meistens diese Gedanken so schnell wie möglich wieder zu verbannen.

Rose kam morgens die Treppe von den Schlafsälen hinab in den Gemeinschaftsraum. Ihr Kopf war schon wieder voller Gedanken, welche Hausaufgaben sie an diesem Tag erledigen und welche Fächer sie noch lernen musste. Dies war meist ihr erster Gedanke morgens, da sie sich so nicht mit unangenehmen Dingen beschäftigen musste, die ihr das Herz und die Kehle zuschnürten. Ihre Augen waren noch etwas müde und so rieb sie diese, während sie die letzen Stufen hinab ging. Wäre Lorcan nicht so groß, wäre sie wohl auf diesen drauf gelaufen. Er hatte sich direkt vor ihr aufgebaut, als hätte er schon die ganze Nacht dort gewartet, bis sie herunter kommen würde. Verwirrt gab sie das Augenreiben auf und sah nach oben, um ihm in die Augen sehen zu können. Als sie sein Gesicht, seine Augen sah, bildete sich ein Kloß in ihrer Kehle. Sie wollte nicht darüber reden und es auch nicht ansprechen. Rose wusste, was sie falsch gemacht hatte, doch es anzusprechen, würde sie verletzen.
„Warum tust du das?“, fragte Lorcan mit ernster Stimme. Seine Stimme war nicht mehr so zärtlich und freundlich, wie sie es bisher gekannt hatte. Dieser Tonfall ließ sie leicht zusammen zucken, da nun noch mehr Schuldgefühle in ihr aufkamen. Sie wusste nicht genau, was er meinte, konnte es sich jedoch gut denken. Rose wandte den Blick von ihm ab, da sie ihn nicht ertrug. Seufzend versuchte sie sich eine Antwort zu recht zu legen, doch hatte das überhaupt noch Sinn? Er würde es herausfinden, wenn sie ihn anlog.
„Warum tue ich was?“
Die Frage schien den Ravenclaw nur noch wütender werden zu lassen.
„Warum du es mir nicht sagst? Mich anlügst... mich einfach ignorierst? Was um alles in der Welt habe ich dir getan?“
„Nichts.“
Diese Antwort schien Lorcan nicht erwartet zu haben, zumindest seinem Gesichtsausdruck nach. Das schien auch seine Wut kurz zu bändigen. Jedoch nicht lange, denn nun waren es andere Fragen, die ihn plagten.
„Dann hast du mich also die ganze Zeit angelogen...? Dass du mich liebst..., dich für mich entschieden hast. All das war eine Lüge! Du bist immer noch verliebt in Malfoy und warst nur zu feige es zuzugeben!“ Der dunkelblonde Junge war so außer sich, dass er inzwischen fast schrie. Die paar Schüler, die sich ebenfalls im Gemeinschaftsraum tummelten, drehten sich interessiert nach ihnen um.
Rose konnte kaum glauben, was ihr da vorgeworfen wurde. Sie sollte Lorcan angelogen haben? Natürlich liebte sie ihn und nicht Scorpius. Den Slytherin hatte sie nie geliebt, nicht einmal ansatzweise solche Gefühle für ihn entwickelt wie für Lorcan. Wie kam dieser nur dazu ihr so etwas vorzuwerfen? Völlig verwirrt taumelte sie ein paar Schritte zurück. Der Kloß in ihrem Hals löste sich und Tränen liefen über ihre Wangen. Nun sah sie wieder in seine grünen Augen.
„Lorcan, ich liebe dich. Nur dich alleine. Ich will nichts von Scorpius.“
„Jetzt bist du auch noch so dreist um mir ins Gesicht zu lügen. Er hat es mir doch selbst erzählt. Außerdem ignorierst du mich seit Tagen und entfernst dich von mir. Wie soll ich dir da glauben, dass du mich noch liebst?“ Verzweiflung war in seiner Stimme zu hören, genauso wie in der Stimme der Ravenclaw. Sie kam zu dem Schluss, dass wohl alles gut zusammen passte und Scorpius immer noch in sie verliebt war, auch wenn er das Gegenteil beteuert hatte. Was sollte sie nun tun? Verzweifelt fuhr sie sich durch die Haare. Doch in diesem Moment kam ihr Verstand auf. Warum wollte sie Lorcan jetzt noch retten, wenn sie ihn zuvor so eiskalt ignoriert hatte? War es nicht genau das, was sie gewollt hatte? Aber doch nicht so... dachte ihr Herz traurig und erneut kullerten Tränen hinab. Auf wen sollte sie nun hören, auf ihr Herz oder auf ihren Verstand?
„Hast du dazu nichts zu sagen?“ Lorcans Wut, die in Verzweiflung umgeschlagen hatte, schien nun in Enttäuschung und Resignation umgeschlagen zu sein, was Rose noch mehr in ihrem Herzen schmerzte.
„Du glaubst mir doch eh nicht...“, murmelte die Ravenclaw und wandte sich von ihm ab. Sie wollte an ihm vorbeigehen, doch er hielt sie am Arm fest.
„Was willst du noch?“ Rose sah ihn nun wütend an. Warum konnte er sie nicht in Ruhe lassen, wenn er ihr sowieso kein Wort glaubte? Mit festem Blick sah er sie an.
„Wenn du mich noch liebst, wieso hast du dich dann von mir entfernt und mich ignoriert?“
„Das kann ich dir nicht sagen.“
Erneut schien es Lorcan wie ein Schlag ins Gesicht solch eine Antwort zu bekommen. Langsam ließ er ihren Arm los.
„Dann haben wir uns nichts mehr zu sagen. Wir sind nun getrennte Leute und du kannst tun und lassen was du willst, es ist mir egal Rose Weasley.“
Ohne sie erneut anzusehen drehte Lorcan sich um und verließ mit schnellen Schritten den Gemeinschaftsraum. Das war das letzte Mal, dass die beiden miteinander geredet hatten. Ihr Verstand hatte gesiegt und ihr Herz lag in Brüche. In einem war sie sich sicher, so schnell würde ihr Herz nicht wieder zusammen wachsen. Doch eins hatte sie nun noch zu erledigen. Sie machte sich auf den Weg in die Kerker.

Viele Gedanken schwirrten in seinem Kopf herum und er schaffte es nicht sie zu ordnen. Das letzte Gespräch mit Rose wollte keinen Sinn ergeben. Warum hatte sie all dies gemacht? Wenn sie beteuerte, dass sie ihn noch liebte, warum reagierte sie dann so? Warum konnte sie ihm nicht sagen, was mit ihr los war? All das wollte sich ihm nicht erschließen. Er war wütend. Wütend, traurig, verzweifelt und enttäuscht. Alles zur gleichen Zeit. Lorcan schaffte es nicht mehr seine Gefühle zu ordnen, geschweige denn sie im Zaum zu halten. Dies war der Grund warum er sich auf die Ländereien verkroch. Er war in der Nähe des Verbotenen Waldes, wo kaum Schüler hinkamen. Dort hatte er seine Ruhe und konnte all seine Wut abreagieren.
Der Ravenclaw zückte seinen Zauberstab und feuerte Flüche auf einen Baum, die dieser ohne sich zu regen, aufnahm. All seine Wut schwirrte in diesen Flüchen mit und begannen seinen Körper allmählich zu verlassen. Die Ereignisse spielten sich noch ein letztes Mal in seinem Kopf ab. Scorpius, der vor ihm geprahlt hatte, dass Rose ihn liebte. Lorcan hatte nicht vorgehabt ihm zu glauben, warum sollte er dem verlogenen Slytherin auch glauben? Doch der Brief von Rose, was eindeutig ihre Handschrift gewesen war, war eindeutig. Das Gespräch mit Rose, das nicht besonders gut gelaufen war.
Weitere Flüche prallten auf den alten, hohen Baum ein, der immer noch keine Widerworte erhob. Lorcan musste sich damit abfinden, dass Rose nun nicht mehr seine Rose war und nie wieder sein würde. Ein letztes Mal hatte er sich an ihren Dornen gestochen und sein Herz blutete immer noch. Er hatte sie verloren... für immer. Wie jede Rose hatte auch sie Dornen, an denen man sich leicht stechen konnte.

Wie erwartet hatte sie Scorpius in den Kerkern gefunden. Er war gerade aus dem Gemeinschaftsraum gekommen. Ohne ihn zu begrüßen, baute sie sich vor ihm auf und sah ihn wütend an. Auf der einen Seite hatte er ihr es abgenommen Lorcan zu sagen, was mit ihr war, doch auf der anderen Seite, hatte sie Lorcan weh getan und das machte sie sauer.
„Was kann ich für dich tun?“, fragte der blonde Junge mit charmantem Lächeln. Auch wenn er sich nicht sicher war, so konnte er sich fast denken, warum die Ravenclaw da war und das sprach nur dafür, dass sein Plan funktioniert hatte.
„Du hast ihm erzählt, dass ich dich liebe? Wieso hast du das getan?“ Rose sah ihn verständnislos an. Wie konnte er bei so etwas auch noch fröhlich lächeln?
Der Slytherin nahm ihre Hand und sah sie eindringlich an.
„Weil ich dich liebe Rose, von ganzem Herzen. Ich habe doch gesehen, wie du dich von ihm fern gehalten hast. Ich habe ihm ja nur eine Vermutung zugesprochen.“
Nun wurde sie wütend.
„DU HAST IHN ANGELOGEN.“ Sie zog ihre Hand weg. „DU HAST IHM WEH GETAN. ICH HASSE DICH DAFÜR.“
Rose versuchte sich wieder etwas zu beruhigen.
„Ich liebe Lorcan noch immer und werde ihn immer lieben.“
Scorpius versuchte noch sie aufzuhalten, doch sie war schon aus dem Kerker verschwunden. Natürlich war er nicht alleine schuldig, doch er war mit schuldig und das wollte sie ihn spüren lassen. Es war ihr egal, was davon er den anderen Schülern erzählte und was nicht.

Im Ravenclaw Gemeinschaftsraum saß Shenay auf einem Sofa beim Kamin und machte sich schon Sorgen um Rose, die mit verweinten Augen den Gemeinschaftsraum betrat. Ohne zu Fragen stand die Asiatin auf, ging auf ihre beste Freundin zu und umarmte sie.
„Alles ist kaputt...“, schluchzte Rose verzweifelt.


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