
von Harry Weasley
Nachdem sie gegessen hatte sagte sie zu Draco: „Ich geh ein wenig in den Garten. Mach was du willst, aber lass mein Haus stehen!“ „Ja mal sehen!“ Durch diese Antwort erntete er einen grimmigen Blick. „Das sollte ein Scherz sein!“, grinste er. „Bei dir weiß man nie so genau!“, und mit diesen Worten war sie nach draußen gestürmt. Draco indes stand in der Küche und wusste nicht mehr, was los war. Hatte er etwas falsch gemacht? Oder bezweifelte Hermine ihren Entschluss ihn bei sich wohnen zu lassen? Er wusste nur eins, er musste langsam an die Sache ran gehen. Denn was er auf keinen Fall wollte, dass Hermine falsche Schlüsse zog. Dies musste er unter allen Umständen verhindern. So entschied er sich, heute Abend mal eingehend mit ihr zu reden.
In der Zwischenzeit bei Hermine.....
Nachdem sie fluchtartig den Raum verlassen hatte, lag sie nun im Garten auf der Wiese und sonnte sich. Dabei schwirrten ihr immer wieder Fragen durch den Kopf. Was wollte er hier? War er wirklich nur aus guten Absichten hier? Und vor allem konnte sie ihm glauben? Diese Fragen waren eigentlich nicht erst jetzt aufgetaucht, sondern schon als sie ihn an der Haustür gesehen hatte. Am besten war es wohl wenn sie heute Abend mal darauf ansprach, würde er ihr antworte, konnte sie sicher sein, dass er die Wahrheit sagte.
Draco beschloss, dass er in sein Zimmer ging. Dort setzte er sich aufs Bett und wie immer wenn er etwas Ruhe hatte fing er über den letzten Kampf an nach zu denken. Um seinen Vater trauerte er nicht, eigentlich war er sogar ganz froh, dass dieser weg war und ihn nicht mehr alles befehlen konnte. Aber das seine Mutter gestorben war, dass hatte er bis heute nicht, verkraftet. Es war zwar auch noch nicht mehr als einen Monat her, aber schon allein, weil sie gar nicht daran Schuld war ein Todesser zu sein. Sein Vater hatte die, am Anfang ihrer Ehe dazu gezwungen einer zu werden, dass hatte sie Draco alles erzählt, bevor der letzte Kampf begonnen hat. Als wenn sie geahnt hätte, dass sie sterben muss. Aber zum anderen war seine Mutter auch als Heldin gestorben, denn sie war es die Harry nicht verraten hat. Sonst wäre er nie wieder aus diese Wald raus gekommen.
Plötzlich tropfte ihm etwas auf die Hand, es war eine Träne. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass er weinte. Doch es war ihm auch egal, denn es sah ihn hier niemand weiter. Außer vielleicht Hermine falls sie rein kommen sollte.
Im Garten, sprang Hermine gerade auf um wieder ins Haus zu gehen um sich einen Bikini anzuziehen, weil sie vorhatte im Pool schwimmen zu gehen. Deshalb ging sie in ihr Zimmer und zog sich um, der Bikini war schwarz und mit goldenen Perlen verziert. Dann wickelte sie sich ein Handtuch um und wollte wieder runter gehen. Als sie an Dracos Tür vorbei kam, hörte sie jemanden schluchzen. Sollte sie reingehen und schauen was los war? Schließlich entschied sie sich dafür. Sie öffnete die Tür und sah zuerst niemanden, dann aber entdeckte sie ihn auf seinem Bett. Und was sie sah ließ sie erschrecken. Ein zusammen gekauerter Draco Malfoy der weinte. Früher hätte sie darüber gelacht, hätte ihr jemand so etwas erzählt. Aber nun ging sie leise zum Bett und setzte sich. Da erst bemerkte Draco sie und schaute bloß kurz auf und dann schon wieder weg. Hermine vermutete schon, dass er sie wegschicken würde, aber nichts dergleichen passierte. Sie hob ihre Hand und legte sie auf seine zusammengefalteten Hände. Dann überkam sie, dass Gefühl ihn in den Arm zu nehmen. Und diesmal schreckte sie nicht zurück sondern empfand es als Geste des Mitgefühls. Nach einer Weile sprach sie: „Wenn du jemanden zum Reden brauchst, dann kannst du ruhig zu mir kommen. Ich werde dir zuhören!“ „Danke!“, flüsterte er mit tränen erstickter Stimme.
Für Draco, war es das erste Mal, dass ihn jemanden anderes als seine Mutter aus Mitgefühl in den Arm nahm. Alles war so fremd für ihn. Da ging ihm durch den Kopf, dass wenn jemand im 5. Schuljahr erzählt er liege bei Hermine in den Armen, hätte er diesen einweisen lassen.
Dann ganz plötzlich ließ er Hermine los und sagte: Ich danke dir, dass du ohne nach zu fragen einfach für mich da warst. Ich werde dir irgendwann erzählen, was mich so beschäftigt, aber erst muss ich selber, damit klar kommen!“ „Das kann ich nur alles zu gut verstehen. Ich habe da auf jeden Fall Verständnis für. Sage mir einfach wenn du jemanden zum reden brauchst, aber das hatte ich dir bereits gesagt.“ dann stand sie auf und ging aus dem Zimmer.
Ein riesen Dank an Rose Weasley und Drachenhexe1971.
@Rose Weasley: Was meinst du mit durcheinander geraten?
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