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Fanfiction

Muggelkunde für Anfänger - Phone booth

von holiholly

Spielt zehn Jahre nach Harry, Rons und Hermines Abschluss des siebten Schuljahres in Hogwarts.

Ron hatte noch nie etwas von Muggel-Kommunikationsmitteln - Telefone! - gehalten. Auch wäre es extrem peinlich für ihn, wenn irgend ein Zauberer herausfände, dass er gerade jemanden anzurufen versuchte... Doch Ron war bereit, alles zu tun, um sein Ziel zu erreichen, ganz egal, ob sich dann möglicherweise jemand darüber lustig machte.
Er holte tief Atem und betrat die rote Telefonzelle, die wohl nur noch aus touristischen Gründen hier stand, hatte er doch seit Jahren niemanden mehr von hier telefonieren sehen. Das hieß etwas, schliesslich stand diese gerade in der Nähe des Zaubereiministeriums, beziehungsweise vor dessen Ausgang, den Nichtmagier meistens übersahen oder sich nicht fragten, weshalb die Apotheke schon seit Jahren als geschlossen ausgeschildert war. Und Ron benutzte meistens diesen Ausgang, um arbeiten zu gehen. Dazu apparierte beziehungsweise disapparierte er direkt vor die Telefonzelle, um dann den Eingang zu benutzen, der ihn ins Ministerium und schliesslich in sein Büro bringen sollte. Ron arbeitete in der Abteilung für magisches Transportwesen und war für die Memos, die kleinen fliederfarbenen Papierflieger verantwortlich, die den Nachrichtenaustausch innerhalb des Ministeriums darstellten. Die Memos taten ihre Arbeit zwar von alleine, jedoch mussten sie zuerst mit einem Zauber belegt werden, dass sie auch an den richtigen Ort flogen. Und genau das war die Aufgabe von Ron und seinen Arbeitskollegen. Sie waren alle ständig auf den Beinen und klapperten alle Büros ab, wo die anderen Mitarbeiter ihre Nachrichten bereit hielten. Dann mussten die Memos mit einem Zauber belegt werden, damit sie in die richtige Abteilung zum richtigen Empfänger gelangten.

Umständlich zog Ron ein paar Münzen Muggelgeld, britische Pfund, aus seiner Tasche und warf sie in den Münzschlitz, den er nach einigem Suchen entdeckte. Dann hob er den Hörer von der Gabel.
"Hast du noch nie ein Telefon benutzt, oder was?"
Ron erschrak so heftig, dass er den Hörer beinahe fallen liess. Ein sturzbetrunkener Punk hatte die Tür der Telefonkabine geöffnet und grinste Ron an. "Entschuldige die Störung", lallte er, "aber es hat mich nur so gedünkt, als ob du keine Ahnung von moderner Technik hättest. Tach noch!"
Langsam entfernte sich der Punk und Ron, dem immer noch der Schock in den Gliedern steckte, tippte langsam die Nummer ein, die er auf einen Zettel gekritzelt hatte. Plötzlich kam die alte Nervosität wieder in ihm hoch. Wie würde sie wohl reagieren, wenn er schon wieder den Kontakt zu ihr suchte? Er wusste jetzt schon, dass es kein nettes Gespräch werden würde, wie man es eigentlich von zwei ehemaligen Schulkollegen erwarten dürfte, die zusammen Hogwarts abgeschlossen hatten, hatte er doch in den letzten Monaten vergeblich versucht, mit ihr in Kontakt zu treten. Ron wollte ihr "Ja, es war meine Schuld damals" hören, er wollte wissen, wieso es vor zehn Jahren zwischen ihnen zu Ende gegangen war.

Flashback 1 - 14. April des siebten Schuljahres

Sie beide, eng aneinander gekuschelt, im Raum der Wünsche - das erste Mal; Ron standen Schweißperlen auf der Stirn. Sie keuchte unter ihm, flüsterte ihm ins Ohr, wie wunderbar er doch war...

Flashback 2 - 25. Juni des selben Jahres

Ron und Hermine waren zusammen in den drei Besen, auf dem Tisch lag eine Karte mit einem Bild eines sich magisch bewegenden, klopfenden Herzen , das Ron für sie gebastelt hatte.
"Aber ich liebe dich!", schrie Ron so laut, dass sich jeder im Pub zu ihnen umdrehte. Da stand sie vor ihm, so wunderschön, seine größte Liebe, doch ihr Gesicht war wutverzerrt und tränenüberströmt.
"Ja, ich habe dich geliebt", schluchzte sie und griff nach ihrer Tasche. "Ron, wir passen nicht zusammen! Du bist zu kompliziert, zu tollpatschig und peinlich! Wir kennen uns schon zu lange, als dass eine Beziehung möglich wäre." Sie rannte hinaus und Ron blickte ihr erschüttert nach...

Flashback Ende


Ron hörte, wie es am anderen Ende der Telefonleitung zu klingeln begann und das Herz rutschte ihm in die Hose. Was, wenn ihr Freund abnehmen würde?

"Granger, Smith, guten Tag?"
Ron konnte buchstäblich fühlen, wie der Stein auf seinem Herzen allmählich schwerer wurde. Er räusperte sich.
"Ich bin's, Ron!"
Am anderen Ende der Leitung war kurze Zeit Stille, und Ron fürchtete schon, sie hätte abgehängt. "Hermine?"
"Ja?", fragte Hermine kühl, was Ron keineswegs ermutigte.
"Hermine - leg bloß nicht auf. Wir müssen reden!"
"Das weiß ich schon aus deinen Briefen, vielen Dank!", sagte sie in einem Tonfall, als wäre alles bereits entschieden - war es das? Ron konnte es ihr dieses Mal nicht verübeln, schliesslich hatte er Hermine alles in allem fünf Eulen und zwei Muggelbriefe geschickt und es sogar geschafft, ihr eine e-Mail zu schreiben. Doch diese Bemühungen in den letzten Monaten hatten nichts gebracht.
"Wieso hast du mir nie zurückgeschrieben?", fragte Ron leise und fixierte mit seinem Blick einen Zigarettenstummel auf dem Boden der Telefonzelle. "Wie müssen wirklich reden. Über unsere Beziehung, und wie es weitergehen soll -"
"Unsere Beziehung? Wie hatten in den letzten zehn Jahren keinen Kontakt mehr, abgesehen von deiner Karte zu meinem vorletzten Geburtstag, vielen Dank übrigens" - ihr Tonfall klang gar nicht dankbar - "und davor waren wir ein paar Wochen zusammen, nicht mehr", sagte Hermine knapp und fuhr fort: "Was soll ich sagen? Was willst du hören, Ron? Dass wir einen neuen Versuch wagen sollen, nach zehn Jahren Auszeit? Das war die Aussage deiner Briefe. Nicht etwa, dass wir uns wieder freundschaftlich treffen, ich, du und Harry, wie man es eigentlich erwarten könnte, nachdem wir sieben Jahre befreundet waren. Du willst diese zwei, drei Wochen Knutschen und Sex zurück, die wir hatten, nicht diese sieben Jahre Freundschaft? Bist du dir sicher?"
Ron sagte nichts. Er wusste, dass er einen Fehler damit machte, dass er nur mit ihr zusammen sein wollte, anstatt wieder beste Freunde zu sein, doch das konnte er sich beim besten Willen nicht mehr vorstellen. Er wollte sie als seine Freundin -
"Hör mal, Ron. Wenn wir nur beste Freunde sein können, hätte ich kein Problem damit, dich wieder zu sehen. Zu Harry habe ich ja immer noch Kontakt; wir waren letztens gerade zusammen essen. Aber du willst das ja nicht!
Willst du sagen, dass du dich verändert hast, nach diesen zehn Jahren, seit jenen Tagen in Hogwarts?"
Der Kloß in Rons Hals schien immer größer zu werden. Genau das hatte er ihr sagen wollen, doch als Hermine dies so sagte, realisierte er, dass er, Ron, immer noch derselbe war, den Hermine vor zehn Jahren verlassen hatte, den tollpatschigen, naiven Ron, der, ganz vernarrt in Hermine, bis über beide Ohren in sie verknallt war.
"Mine, ich werde meine Fehler wieder gut machen -", begann Ron, doch Hermine unterbrach ihn.
"Ronald, dass es je wieder zwischen uns funktionieren könnte, ist und bleibt ein Traum. Ich liebe dich nicht mehr und dazu zwingen kannst du mich nicht. Ich liebe James über alles, du hast keine Ahnung, wie gut es zwischen uns läuft. Ron, vielleicht hättest du eine Chance, dass ich mich wieder in dich verliebe, wenn du akzeptieren könntest, dass wir uns wie normale Freunde treffen könnten. Doch das willst du ja nicht. Schönen Tag noch!"

Die Verbindung wurde getrennt und Ron fiel der Hörer aus der Hand. Seine Augen waren voller Tränen.


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Schon als mir zum ersten Mal klar wurde, dass Bücher von Menschen geschrieben werden und nicht einfach so auf Bäumen wachsen, stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte.
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