Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Muggelkunde für Anfänger - Ihr neuer Schüler...

von holiholly

„Hey Hermine, wo hast du denn die Cola hingetan?“

Die Braunhaarige erwachte abrupt und drehte sich im Bett um. „Guten Morgen, James! – Keine Ahnung, ist sie nicht im Kühlschrank?“, fragte sie verschlafen.

Während James die Küche nach seinem Lieblings-Softdrink durchsuchte, erhob sich Hermine gähnend. Der Blick auf die Standuhr sagte ihr, dass sie noch gut Zeit hatte – es war erst acht Uhr morgens, und Hermine hatte geplant, gegen zehn Uhr zum Bildungszentrum zu apparieren, wo sie Muggelkunde unterrichtete. Sie war eine von vielen Lehrern, die am Bildungszentrum Hexen und Zauberer unterrichtete, die entweder ihr Schulwissen aufbessern wollten, oder aber für ihre Berufsausbildung einen Abschluss in einem bestimmten Fach benötigten. Beispielsweise musste man zusätzlich zum Hogwarts-Abschlusszeugnis eine gute Note in Rechtswissenschaften vorweisen, wenn man im Zaubereiministerium arbeiten wollte. Die verschiedenen Abteilungen im Ministerium verlangten dann noch zusätzlich jeweils verschiedene Zeugnisse. Wer diese benötigte, ging entweder ins Bildungszenter, in dem Hermine arbeitete, oder besuchte eine der vielen parallel laufenden Ausbildungsschulen.

Hermine wusch und zog sich an. Dann begrüsste sie James mit einem Guten-Morgen-Kuss und setze sich zu ihm an den Frühstückstisch. James füllte zwei Gläser mit Coca-Cola und reichte eines davon Hermine. Das andere trank er in wenigen Schlucken leer.

Hermine mühte sich währenddessen mit dem Brotmesser ab. Dann erhob sie sich und durchsuchte den Kühlschrank nach Marmelade. Eigentlich hätte sie all dies mit ein paar schlichten Zaubern erledigen können, doch heute wollte sie James eine Freude machen und auf Magie verzichten wenn er zusah.

James, der die schockierende Nachricht, dass es Menschen gab, die Magie beherrschten, und Hermine eine von ihnen war, noch immer nicht verdaut hatte, hasste es, wenn Hermine zauberte. Ausserdem hatte er sie gebeten, sich wie „ein normaler Mensch“ zu verhalten und nicht andauernd Magie zu verwenden. Hermine konnte dies verstehen, schliesslich hatte auch sie erst mit elf Jahren herausgefunden, dass sie über magische Kräfte verfügte, und hatte es sehr befremdend gefunden, wenn plötzlich Gegenstände durch die Luft flogen oder ihr Aussehen veränderten. Trotzdem hatte sie den leisen Verdacht, dass James auch gerne ein Zauberer gewesen wäre und nun jedes Mal eifersüchtig wurde, wenn sie sich mit Magie das Leben erleichterte.

Während Hermine zu viel Marmelade auf ihr Brot strich, schweiften ihre Gedanken ab zur letzten Nacht. Sie hatte eine vage Erinnerung, dass James sie einmal aufgeweckt und mit ihr geknutscht hatte, wie dies ab und zu passierte. Ausserdem hatte sie einen Traum gehabt, in dem Harry und Ron vorkamen. Sie hatten alle fieberhaft versucht herauszufinden, weshalb Neville versteinert worden war… es war ein normaler Schultraum gewesen, solche hatte sie recht häufig. Doch der Gedanke an Ron stieß ihr an jenem Tag sauer auf: In den letzten Monaten hatte er ihr mehrmals geschrieben und hatte, wie konnte man es ausdrücken, um ihre Liebe angehalten. Als sie den ersten Brief erhalten hatte, war sie ganz glücklich geworden: wollten er sie endlich wieder einmal treffen? Hatte er endlich realisiert, dass sie nicht mehr in ihn verliebt war? Als sie alle am Ende des siebten Schuljahres auseinander gegangen waren, hatte sie auf jeden Fall erwartet, dass sie sich - freundschaftlich - noch oft sehen würden. Doch Ron, dieser Tollpatsch, hatte darauf bestanden, sich wieder zu versöhnen und wieder mit ihr zusammen zu kommen. Darauf hatte Hermine den Kontakt abgebrochen und seither war nicht mehr viel gelaufen – Harry hatte sie noch oft getroffen, und Ron als normalen Freund - nicht als Partner - vermisst. Und nun, ganz plötzlich, schrieb er ihr wieder, er hätte sich gebessert und wolle ihre Liebe. Pah, soweit würde es noch gehen, dass sie wieder zusammen kämen! Hermine hatte keine Gefühle mehr für Ron, und dies würde immer so bleiben.

(A/N: das wird die Zukunft zeigen, hehe)

James schien heute recht guter Laune. Mehrmals strahlte er Hermine an und als er zur Arbeit musste – er arbeitete in einer Sägerei -, fiel ihr Abschiedskuss leidenschaftlicher als sonst aus. Hermine schlang ihre Arme um seinen Rücken und drückte ihren Freund ganz fest an sich, während er ihr durchs Haar strich. Dann war er auch schon in sein Auto gestiegen und auf dem Weg in die Vororte von London.

Hermine stand noch einen Augenblick lang am Fenster und blickte James nach. Dann holte sie ihren Zauberstab hervor und beförderte das Geschirr in die Spüle, wo es sich selbst abwusch. Dann warf sie einen Blick ins Wohnzimmer. Die Bücher, in denen sie gestern Abend noch gebrütet hatte, flogen ins Regal zurück. Dann fiel Hermines Blick auf den Balkon zum Garten und sie seufzte, als sie den prall gefüllten Aschenbecher auf dem Fenstersims erkannte. Sie trat näher und die Stummel von mehreren Joints inmitten liessen sie ein weiteres Mal aufseufzen: Sie erklärten sein Verhalten heute Nacht. Das Einzige, was sie wirklich an James hasste, war seine Neigung zu exzessiven Cannabiskonsum. Und wenn er kiffte – das tat er schon, seit sie sich kannten, ungefähr einmal die Woche -, dann brauchte er noch ein paar Tage lang danach Zigaretten, um glücklich zu sein. Naja, wenigstens rauchte er nicht in der Wohnung. Und immerhin hatte er aufgehört, ihr ständig Joints anzubieten.

Mit einem Schlenker ihres Zauberstabes war der Aschenbecher geleert. Hermine füllte James’ Feuerzeug auf und goss gleich noch die Zimmerpflanze. Dann setzte sie sich an den Wohnzimmertisch und begann, ihre Akten betreffend den Muggelkursdarauf auszubreiten. Heute stand die Vorbereitung ihres nächsten Kurses auf dem Programm, der in wenigen Wochen starten würde. Hermine hatte die theoretischen Vorbereitungen zu den ersten Lektionen schon fast fertig und so überlegte sie sich, wie sie ihre Lektionen noch verbessern könnte…

Plötzlich, Hermine hatte schon einige Minuten konzentriert gearbeitet, schrie draußen auf dem Balkon eine Eule. Hermine stürzte zur Tür und liess den Vogel hinein, wo sie ihm den Brief abnahm. Hermine erkannte ihn: Es war Feather, eine der Posteulen des Bildungszentrum.

„Aha, du bringst mir also die Liste der Teilnehmer meines neuen Kurses“, sagte Hermine und streichelte Feather, bevor die Eule mit leisem Schuhuen wieder davon flog. Die Namen der neuen „Schüler“ hatte sie bereits erwartet, und sie würden ihre Vorbereitungen erheblich erleichtern, da sie nun wusste, mit wie vielen Hexen und Zauberern sie zu rechnen hatte.

Neugierig begann sie die Nachricht zu entfalten. Ihr Blick überflog die Namen…


„Was?“, keuchte Hermine plötzlich auf. Er…? Das konnte doch nicht sein! „Was für ein Stalker. Er will immer noch mein Herz für sich gewinnen. Na warte, Bürschchen. Ich werd’s dir zeigen!“

Ronald Weasley, 15 Holly’s Street, London. Möchte den Kurs belegen, um sein Wissen aufzufrischen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Selbst Muggel wie wir sollten diesen freudigen, freudigen Tag feiern! Jenen nämlich, da sich der Londoner Verlag Bloomsbury entschloss, die Manuskripte der britischen Autorin Joanne K. Rowling zum Druck anzunehmen und sie der breiten, nichtmagischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Susanne Gaschke, Die Zeit