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Fanfiction

Muggelkunde für Anfänger - Die erste Lektion oder: Quidditch?

von holiholly

Ein paar Wochen später

„Und, was hast du heute so vor?“, fragte Lavender am Samstagmorgen, während sie sich ein Top überzog. Ron lag noch im Bett und gähnte herzhaft. „Keine Ahnung, mal sehen…“ sagte er, als er sich endlich gefasst hatte. Lavender wollte alles so genau wissen. Und dass er heute die erste Unterrichtslektion bei Hermine im Muggelkurs nehmen würde, ging seine Freundin gar nichts an.

„Das ist ja gut, dann kannst du mir beim Einkaufen in der Winkelgasse helfen!“, sagte Lavender erfreut. Ron seufzte innerlich und warf einen Blick auf seine Uhr: Noch eine Stunde bis zum Beginn des Unterrichts. Wie konnte er es bloß schaffen, Lavender loszuwerden? Er brauchte eine gute Ausrede, die sie ihm abkaufen würde.

„Ehrlich gesagt, Lavender, habe ich mich mit Harry und seinen Kumpels zum Quidditch spielen verabredet…“, sagte er leise und tat so, als ob er sich für dieses späte Geständnis schämen würde. Doch Lavender, die erst kritisch gekuckt hatte, war plötzlich hocherfreut. „Cool, kann ich dann auch kommen, wenn ich die Einkäufe erledigt habe?“

Ron fluchte in Gedanken.

„Wann bist du denn fertig?“, fragte er so ruhig wie möglich. Lavender dachte nach, und zählte dabei auf, was sie alles zu besorgen hatte.

„Schätzungsweise nach dreizehn Uhr, würde ich sagen, wenn ich gleich aufbreche.“

Ron ballte hinter seinem Rücken die Hand zur Faust zusammen. Der Muggelkurs dauerte zwar nur ungefähr zwei Stunden, vom dem her war das kein Problem. Jedoch hatte er vorgehabt, Hermine (wenn es gut lief) noch in ein Restaurant einzuladen, um ernsthaft mit ihr zu sprechen. Dies war seine Chance! Das Problem war nur, dass er erst Harry anfragen musste, ob er überhaupt Zeit hatte, mit ihm Quidditch zu spielen. Wenn nicht, hatte er ein grosses Problem… und wenn Lavender von seiner Geheimnistuerei erfahren würde, dann konnte sie sich zu Recht denken, dass er ihr etwas zu verheimlichen hatte. Und es wäre das Schlimmste, wenn sie herausfinden würde, dass er immer noch Hermine nachtrauerte. Dies wiederum zog die Konsequenz nach sich, dass Lavender sich von ihm trennen würde (schliesslich war sie wie geblendet von ihrem Glauben, Ron sei komplett verknallt in sie). Dann hatte er keine Wohnung, keine Freundin, keine Sexualpartnerin und keine Gesprächspartnerin mehr…!

„Und wo genau trefft ihr euch zum Spielen?“, fragte Lavender. Erneut war es an Ron, blitzschnell nachzudenken.
„Also, Harry hat in der letzten Eule nur erwähnt, wann wir uns treffen…“
Lavender schien verwirrt. „Aha, das wird ja bestimmt ein lustiger Quidditch-Match“, sagte sie sarkastisch. „Wenn ihr nicht einmal wisst, wo er überhaupt stattfindet!“
Auch Ron begann nun, sich ebenfalls anzuziehen. „Weißt du was? Ich schreibe Harry eben eine Eule. Dann leg’ ich dir einen Zettel auf den Tisch, wo wir spielen!“


Nachdem Lavender disappariert war, strich sich Ron noch etwas Gel ins Haar und apparierte dann ebenfalls, aber nicht in die Winkelgasse, sondern zu Harrys und Ginnys Haus auf dem Lande.

Harry hatte zusammen mit dem ehemaligen Phönixorden drei Jahre nach Schulabschluss seinen Erzfeind Lord Voldemort (A/N: den musste ich einfach fett machen! har har) besiegt. Danach hatte er Ginny geheiratet und war Filialleiter bei Borgin and Burkes geworden. Der ehemals schwarzmagische Laden verkaufte nun Schmuckwaren aller Art, die meistens sehr edel und teuer waren. Der Zauberer, der den Laden nach dem Fall der dunklen Mächte übernahm, hatte ihm ein unabschlagbares Angebot gemacht: Harry durfte zum Dank, dass er Voldemort geschlagen hatte, auf Lebenszeit umsonst den Laden leiten. Auch ein paar Auroren stiegen auf das Angebot ein, bei Borgin and Burkes zu arbeiten. Lupin, Tonks (die zwei hatten inzwischen einen Sohn bekommen) und Kingsley machte die Arbeit grosse Freude. Oft halfen sie jedoch auch im Zaubereiministerium, wenn jemand dort Hilfe brauchte.

Ron tauchte vor Harrys Landhaus wieder auf und klopfte an die Türe. Ginny öffnete und warf sich in seine Arme. „Schön, dich wieder einmal zu sehen! Du hast viel zu tun, wie?“
Ron unterdrückte ein Schnauben. Ginny konnte es sich leisten, nicht arbeiten zu gehen, mit dem vielen Geld, das Harry nach Hause brachte. Ausserdem kam es oft vor, dass Harry, der Auserwählte, in einem Geschäft erkannt wurde und deshalb seine Einkäufe nicht bezahlen musste…

Ginny begleitete ihn hinein und fragte nach dem Grund seines Besuches. Ron wusste, wie er sich Pluspunkte bei seiner Schwester holen konnte, und sagte: „Ich brauche Harrys Hilfe, um eine Frau zu erobern!“

Ginny grinste besserwisserisch und klopfte an Harrys ZimmertĂĽre.

„Ja, Schatz?“, ertönte es von drinnen. Ginny öffnete die Türe und dort saß Harry, in Anzug und Krawatte, über einem langen Stück Pergament brütend. Die zwei Männer begrüßten sich überschwänglich, sie hatten einander schliesslich schon lange nicht mehr gesehen. Während Ginny ihrem Bruder einen Kaffee bereit machte, schilderte Ron rasch sein Problem.

„Also ich kann mir schon freinehmen, für das Quidditch“, meinte Harry nachdenklich. „Aber die Frage ist eine andere, und zwar, lohnt es sich, Lavender das alles vorzuspielen?“
Harry sagte es war nicht, aber Ron spürte, dass Harry noch immer nicht verstehen konnte, dass er mit Lavender zusammen war. „Ja, unbedingt!“, sagte Ron rasch. „Du hast keine Ahnung, wie schlimm es ist, keine Partnerin zu haben! Du weißt, was ich meine…?“
Harry warf Ron einen Blick der Sorte Wie-versaut-bist-denn-du-geworden? zu. „Es gibt doch noch anderes als nur Sex, oder nicht?“, meinte er leicht empört. „Mann, du hast dich mehr verändert, als ich gedacht habe!“

Ron zuckte mit den Achsen.

„Schon mal was vom Bordell gehört?“, fragte Harry, noch immer leicht angeekelt, wie sehr sein ehemals bester Freund abgesunken war.
Ron zog die Nase kraus. „Mach dich nicht lustig über mich. Außerdem sind die Mädchen dort nicht in mich verliebt - “
„Also ehrlich, Ron. Ich soll dir helfen, damit du weiterhin eine Frau täuschen und bumsen kannst, in die du nicht einmal verliebt bist?“
Das stimmt, dachte Ron. Und trotzdem war er enttäuscht, dass Harry ihm scheinbar nicht helfen wollte… Ihm fiel etwas ein.
„Ich will doch nur Lavender den Schmerz ersparen, wenn sie alles herausfindet!“, sagte er aufrichtig. „Unsere Beziehung läuft gut…“
„Beziehung nennst du das, wenn der Typ einer Anderen nachtrauert und nur Sex will, während die Frau Hals über Kopf verliebt ist? Ich denke, das Wort Täuschung wäre da eher angebracht!“
Ron spürte, wie seine Ohren rot anliefen. Dann plötzlich realisierte er, was ihm Harry sagen wollte: er sollte ehrlich sein und auch so handeln. All seine Pläne in seinem Kopf schienen zusammenzustürzen.
„Was soll ich also tun?“, fragte er leise.
„Das Beste wäre, wenn du ganz ehrlich Schluss machen würdest. Dann versuchst du, Hermine zu erzählen, dass du voll auf sie stehst.“
„- Das habe ich ja bereits- “, setzte Ron an.
„Wenn du Glück hast, verliebt sie sich wieder in dich, wer weiss.“

Das war leichter gesagt als getan.




„Und nun zum praktischen Teil der heutigen, ersten Lektion. Es gibt unzählige Varianten von Telefonen, wie bereits gesagt, wobei die die älteren Apparate noch eine Wählscheibe haben. In unserem Kurs verwenden wir jedoch die neueren Telefongeräte, die man heutzutage meistens in der Muggelwelt antrifft.“
Hermine schwang den Zauberstab, und auf jeden der zehn Teilnehmer schwebte ein Telefonapparat zu.
„Jetzt müsst ihr dieses Kabel“ – sie hielt den Anschluss ihres Telefons in die Höhe – „nur noch einstecken, da das ganze Gerät eine Stromzufuhr benötigt.“

Ron, der Hermine die letzten zehn Minuten ohne Unterbruch angestarrt hatte, blinzelte und senkte den Blick auf sein Telefon. Hermine machte ihre Sache als Lehrerin hervorragend (nun ja, sie hatte ja auch schon ein paar Jahre Übung). Und Ron war sich sicher, wenn er sich auch auf den Stoff konzentriert hätte, wäre er nun ein richtiger Kenner der Muggel…

Leider nur schien Hermine überhaupt nicht gewillt, mit ihm ein Wort zu wechseln, geschweige denn hallo zu sagen. Auch fiel Ron auf, dass es Hermine sorgfältig vermied, in seine Richtung zu schauen. Vermutlich war sie immer noch sauer auf ihn, dass er noch in sie verliebt war. Na ja, immerhin warf sie ihm keine finsteren Blicke zu oder ähnliches.

„Ro- chrm, Mr. Weasley, bitte Beeilung“, bat Hermine, die den Blick im Raum umherschweifen liess. Ron zuckte zusammen und sah sich um: Er war der Einzige, der sein Telefon noch nicht an den Strom angeschlossen hatte. Mit roten Ohren versuchte er, Hermines Blick zu erhaschen, doch Hermine hatte sich bereits wieder umgedreht und half schon wieder dem gut aussehenden und dunkelhaarigen Joe Spencer, der den Eindruck machte, als sei er ihr Lieblingsschüler (und schon mehrmals bei Hermine im Kurs gewesen), was Ron tierisch eifersüchtig machte.

Verärgert über sich selbst versuchte Ron, sein Telefon einzustecken… Minuten später hatte er es mit der Hilfe seines Sitznachbars Johnny endlich gerafft.


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