Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Muggelkunde für Anfänger - I Want Her Everywhere

von holiholly

Hermine hätte nie gedacht, dass sich ein Kuss so gut anfühlen konnte. Seit Minuten schon waren ihre Lippen auf diejenigen von Ron gepresstund noch immer war er von derselben Intensität wie am Anfang.
Dann lösten sie sich voneinander, aber noch immer blieben ihre Gesichter Zentimeter voneinander entfernt. Hermine musterte gedankenverloren Rons blaue Iris. „Das war schön“, sagte sie langsam und tastete nach Rons Hand, noch immer ohne den Blick von seinem Gesicht zu lassen. Ron lächelte, schien sich jedoch noch mehr gewünscht zu haben als dieser Kuss hergab.
„Ich liebe dich“, sagte Ron und klang etwas verzweifelt. „Wie soll ich jetzt Lavender ins Gesicht blicken, nachdem wir uns hier drin geküsst haben? Ich kann sie nicht länger anlügen!“
Hermine schüttelte den Kopf. „Du hast selbst gesagt, du willst mit ihr zusammen bleiben!“, sagte Hermine entschieden. Sie hatte zuvor die unmissverständlichen Schmetterlinge im Bauch gespürt. Es war Liebe. Aber Hermine war sich nicht sicher, ob sich mehr daraus entwickeln konnte. Ob es nicht nur echte, heisse Freundschaft war, die sie für Ron empfand. Konnte sie wirklich bereit sein für eine Beziehung mit ihm? Eine Beziehung mit Sex? Beim Gedanken daran, mit Ron zu schlafen, verspürte sie leichte Abscheu vor ihm. Wie konnte er nur ihres Körpers wegen mit Lavender zusammen sein? Wie konnte er sich nur, auf gut Deutsch, jeden Tag von ihr durchbumsen lassen?
„Hermine... ich weiß, dass du mich nicht wirklich liebst, aber... wir könnten ja so tun, als ob wir ein Paar wären... dann verlässt mich Lavender und wir können beide so leben, wie es uns passt...“Ron schien beinahe verzweifelt.
„Wirst du sie nicht vermissen?“, fragte Hermine.
Ron lief rot an. „Ja, schon, aber nur körperlich!“
Hermine machte eine Handbewegung, die „na also“ bedeuten sollte. „So leid es mir tut, aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dich jeden Tag durchzupoppen, nur weil dein Körper das braucht! Also solltest du nicht Schluss machen...“
Hermine verstummte. Draußen auf der Treppe ertönten Schritte.
„Schnell!“, sagte Ron und klopfte Hermine mit dem Zauberstab auf den Kopf und rannte zur Eingangstüre. Hermine nahm derweil das Muster der holzgetäfelten Wand hinter ihr an. Dann versteckte sie sich im Schlafzimmer, wo sie sich unter das Bett quetschte. Hier würde sie nie jemand entdecken.
„Lavender!“, sagte Ron derweil erfreut. Hermine wusste nicht, ob seine Freude nur gespielt oder echt war. „Hast du einen Job gefunden?“
Ein leises Schluchzen ertönte, und Hermine nahm an, dass sich Lavender gerade an Rons Schulter ausweinte. Sie schien etwas von „bewegt sich“ zu heulen.
„Das Baby? Hast du irgendetwas Gefährliches getan?“, ertönte Rons Stimme. Hermine erinnerte sich brandheiss daran, dass Ron ja Vater werden würde – das war eigentlich der Grund gewesen, warum Ron sich nicht von Lavender trennen sollte – des Kindes wegen. Hermine schluckte. Sie fände es nicht sehr taktlos von sich, wenn sie Ron dazu überreden würde, Lavender zu verlassen, wo sie doch schwanger war.
Aus den Wortfetzen, die Lavender von sich gab, schloss Hermine dass das Baby unruhig war. Wie alt war es inzwischen? Zwei Monate? Drei Monate? Dadurch, dass sie Ron lang nur einmal in der Woche gesehen hatte, war ihre Wahrnehmung der Zeit etwas durcheinander.
Hermine spitzte die Ohren und versuchte herauszufinden, was die zwei besprachen. Da niemand ein Wort von sich gab, nahm sie an, dass sie Streit hatten – bis Hermine ein wohliges Stöhnen Lavenders vernahm und realisierte, dass sie gerade knutschten. Hermine unterdrückte ein Fluchen und starrte weiterhin auf die Unterseite der Matratze. Sie konnte nicht anders, sie war eifersüchtig auf Lavender, auch wenn Hermine keine Lust hatte, wieder so richtig mit Ron rumzumachen. Sie und Ron, so kam es ihr jedenfalls vor, bauten gerade langsam und schrittweise eine neue Beziehung auf, deren Entwicklung noch unklar war. Und Ron und Lavender...
Plötzlich lief es Hermine eiskalt den Rücken herab: Lavender schleppte Ron kichernd ins Schlafzimmer, und in diesem Moment fiel Hermine wieder ein, dass ihr Ron gesagt hatte, sie solle sich unter der Couch im Wohnzimmer verstecken! Nicht das Schlafzimmer. Das Wohnzimmer!
„Ich frag’ mich schon seit längerem, ob Jenny das Ganze mitbekommt, wenn wir so unseren Spaß haben...“, kicherte Lavender. Hermine drehte ihren Kopf herum und sah, dass sich Lavender eben ein paar rote, hohe Stöckelschuhe überstreifte. Ron stand neben ihr, parallel zum Bett, und küsste sie wahrscheinlich gerade. Hermine verspürte einen plötzlichen Wunsch nach Rache an Lavender und zog ihren Zauberstab.
Das Grinsen auf dem Gesicht schloss Hermine triumphierend die Augen. Ein lautes Scheppern und ein Schrei ertönte von Seiten Lavenders. Sie war zu Boden gefallen.
„Ron... das gibt’s ja nicht... mein rechter Absatz hat sich in Luft aufgelöst!“, sagte sie verwirrt und zornig zugleich. Ron sagte nichts, offenbar hatte er jetzt realisiert, dass Hermine unter dem Bett versteckt war.
„Egal. Lass und weitermachen!“, sagte Ron mit verräterisch nervöser Stimme. Die zwei schienen sich erneut zu küssen, und Hermine beobachtete, wie zuerst Lavenders Top, dann ihr BH und danach Rons T-Shirt zu Boden fielen. Dann hüpften sie beide ins Bett.
Hermine fand es extrem frech von Ron, dass dieser trotzdem weitermachte, obwohl ihm doch klar sein musste, dass Hermine alles mitbekam.
Hermine beobachtete, wie die letzten Kleidungsstücke zu Boden fielen. Und plötzlich – vielleicht durch das viele Gestöhne ausgelöst – verspürte sie die unbändige Lust nach Ron, und es war dieselbe wie damals vor zehn Jahren. Wie automatisch glitten ihre Finger unter ihre Jeans und sie stellte sich vor, es wären die seinigen. Bemüht darauf, keinen Laut von sich zu geben, versuchte sie, so viele Geräusche von Seiten Rons mitzubekommen. Auch wenn Hermine wusste, dass ihr Verhalten leicht pervers war, machte sie dennoch weiter. Und dann wollte Hermine nur noch eines. Fieberhaft sichte sie nach einem Spruch, den sie Lavender aufhalsen könnte, damit sie die Lust für Ron verlor. Oben an ihr schienen die Beiden nämlich kurz davor...
Und plötzlich erschrak Hermine so sehr, dass sie beinahe den Zauberstab fallen ließ. Eine weiße Gestalt, unzweifelhaft ein Gespenst, schwebte weinige Meter von ihr entfernt über dem Boden. Ein Muggel wäre an dieser Stelle wohl ohnmächtig geworden, doch Hermine hatte nach sieben Jahren Hogwarts keine Angst mehr vor Geister. Sie schob ihren Kopf näher an den Bettrand und starrte zu der Erscheinung hoch. Und erst jetzt hatte sie Angst. Das weibliche Gespenst – konnte man sagen: die Gespenstin? – war nackt, in Ausnahme auf einen ziemlich altmodischen Damenhut. Als sie Hermine starr vor Entsetzen anblickte, erkannte sie mehrere schlimme Wunden, die den Körper der Frau bedeckten. Ron und Lavender schienen den Geist auch bemerkt zu haben, doch nicht allzu überrascht zu sein.
„Schon wieder die? Mann, Ron, wieso kommt diese Frau jedes Mal? – Mach endlich!“, herrschte sie ihn an, und darauf stöhnte Lavender begierig auf. „Oh ja, komm... weiter so.“, flüsterte sie.
Hermine wendete sich von dem Gespenst ab: sie hatte inzwischen den passenden Spruch gefunden. Er war zwar nicht sehr nett, aber was sollte sie sonst tun?
Lavender schien wohl gut ausholen zu wollen, denn plötzlich rutschte ihr Bein vom Bett, direkt vor Hermines Gesicht. Sie streckte den Zauberstab aus und zielte auf ihre große Zehe.
„Deiectio!“, dachte Hermine die Reaktion liess nicht lange au sich warten. Einen halben Meter oben an ihr sprang Lavender plötzlich in die Höhe.
„Verdammt... ich muss aufs Klo! Verdammte Scheisse!“
Lavender sprang vom Bett und verschwand im Badezimmer, von wo hässliche Geräusche ertönten.
Hermine nahm den Desillusionierungszauber von sich ab, kroch unter dem Bett hervor und stellte sich vor Ron. Dieser war nicht sehr erfreut über ihr Auftauchen und versuchte zu vertuschen, dass er noch immer erregt war.
„Hermine, ich hab dir gesagt: unter die Couch! Nicht unters Bett!“, sagte er leise. „Was zum Teufel -“ entgeistert starrte er Hermine an, die sich gerade ihrer Hose entledigt hatte. „Spinnst du?“, zischte er sie an und blickte zur Seite, als sie ebenfalls Anstalten machte, ihr Höschen auszuziehen. „Was soll das? Ich dachte, du liebst mich nicht!“
Hermine warf noch einen letzten Blick auf das nackte Gespenst, dann setzte sie sich neben den nackten Ron, der beschämt versuchte, das Wesentliche zu bedecken.
„Hör auf damit, Ron, ich habe dich schon als achtzehjähriger nackt gesehen!“, erinnerte ihn Hermine. „Ich will nur ein Experiment machen... ich will herausfinden, ob ich dich wirklich liebe...“
 Ron nickte fragend in Richtung Badezimmer.
„Das ist der Durchfall-Fluch“, sagte Hermine ausweichend. „Wir haben also genügend Zeit dafür!“
„Nur, wenn du unbedingt willst!“, sagte Ron leise. Endlich zog er seine Hand weg und Hermine begann sehr langsam, Ron zu verwöhnen. Dieser biss sich auf die Zähne und vermied jegliche Geräusche. Hermine grinste ihm zu und nervös fuhr sie mit ihrer Massage fort. Eigentlich war es dieses Mal nicht dieselbe Art von Verlangen, das sie spürte, bevor sie mit jemandem schlief. Doch sie musste es ausprobieren... sie musste herausfinden, ob sie wirklich in ihn verliebt war.
Ron begann Hermine nun  ebenfalls zu streicheln. Er konnte sich erst nicht erklären, wieso der Gedanke an das, was sie gerade vorhatten, ihn nicht anmachte... doch dann wusste er es: er war in Hermine verliebt, verspürte aber keine starke Lust darauf, mit ihr ins Bett zu gehen. In diesem Moment verspürte er herzlich wenig Mitleid mit Lavender, die nun zu kurz kam bei ihm.
Und dann war Ron so weit. Hermine küsste ihn ganz sanft, und legte sich neben ihn.
„Bitte, tu es für mich!“, sagte Hermine.
Ron seufzte. „Nur, wenn du willst.“
Hermine nickte und griff nach seiner Hand. Während er langsam in sie eindrang, hielt sie sie fest in der ihrigen. Er suchte den Augenkontakt und lächelte schüchtern. Ganz langsam begann er sich in ihr zu bewegen, und jedes Mal explodierten neue Sterne vor Hermines Augen.

I want her everywhere and if she's beside me
I know I need never care
But to love her is to need her everywhere
Knowing that love is to share [1]


Das war es. Sie liebte Ron. Auch wenn es nur eine sanfte Liebe war, die sich noch entwickeln musste.
„Schau dir das an!“, flüsterte Ron leise in ihr Ohr. Hermine öffnete die Augen.
Der Geist der nackten Frau, der einige Meter neben ihnen schwebte, schwebte immer weiter nach oben.
„Sie verschwindet! Das ist bis jetzt noch nie passiert!“, sagte er.
Die nackte Frau lächelte plötzlich. Dann öffnete sie ihren durchscheinenden Mund und begann zu sprechen:
„Mein Name ist Helene Bishop. Anno 1802 lebte ich in diesem Haus mit meiner Familie, als Plünderer hier eindrangen und meine ganze Familie ermordeten. Mich haben sie schwer verletzt und anschliessend vergewaltigt. Im Sterben schwor ich mir, ein Geist zu werden, um diese bösen Gefühle in diesem Haus zu bezwingen, sollten sie eines Tages wieder auftauchen.“
Hermine und Ron hörten wie gebannt zu und unterbrachen ihr Liebesspiel.
„Doch seit meinem Tod haben hier nur Paare gelebt, die einander zum Geschlechtsverkehr gezwungen hatten. Ich spüre es, wenn dieselbe Rachsucht und das Verlangen nach hemmungslosem Sex in den Köpfen der Menschen  auftaucht, und zeige mich ihnen.“
Helene blickte zu Ron.
„Du hast diese andere Frau, Lavender, über Monate vergewaltigt, ohne dass sie es wusste!“, sagte Helene ernst. „Dir liegt es nur am Akt. Nicht an ihr selbst!“
Rons Kopf lief rot an. Er nickte.
„Doch dieses Mal, mit dieser Frau, habe ich gespürt, dass Liebe in der Luft liegt. Diese bösen Gefühle, die der Grund für meinen Tod waren, sind nicht mehr da!“
Ron lächelte Hermine an. „Ja, wir lieben uns!“, sagte er leise.
„Ganz recht. Macht so weiter. Ich danke euch, dass ihr mich erlöst habt und ich jetzt zur ewigen Ruhe gehen kann.“
Helene schwebte mit einem letzten Lächeln durch die Decke und wurde an diesem Tag zum letzten Mal gesehen.
 
„Sie hat Recht!“, sagte Hermine und seufzte auf, als sich Ron wieder mit ihr vereinte. „Ich liebe dich!“
 
„So ist das also. Hermine Ganger!“, sagte eine laute, wütende Stimme. Die sich Liebenden hoben erschrocken den Kopf. Lavender stand am Türrahmen, einen Morgenmantel übergeworfen, und blickte voller Hass auf die beiden nackten, in sich verschlungenen Körper.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Schauspielern ist schwerer, als die Leute denken, aber es ist fantastisch. Ich liebe jede Sekunde davon.
Daniel Radcliffe