Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
HörbĂŒcher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
WĂ€hrungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Fliegender Kuss - Fliegender Kuss

von Cute_Lily

Es war ein ruhiger Sommerabend.
Angenehm warm und duftend und hell.
Im See schwammen SchĂŒler , die von der Krake ĂŒberrascht und verĂ€ngstigt wurden.
Überall lautes Stimmengewirr.
Ein paar Jungs spielten Quidditch und versuchten, durch waghalsige Flugmanöver den MÀdchen, die zusahen, zu imponieren.
Ginny spielte ebenfalls mit.
Das war der Grund fĂŒr den Jungsauflauf. Obwohl sie es nicht mochte, gab es viele Jungs, die mit ihr flirteten.
Kaum verwunderlich. Feuerrote Haare, die perfekt ihr Temperament widerspiegelten. Tiefe, dunkle Augen, die wie ein Mysterium erschienen.
Ginny hatte so einige VorzĂŒge.
Manchmal, wenn Hermine es sich eingestand, beneidete sie Ginny.
Wie gerne wĂŒrde sie auch einmal ihre GefĂŒhle zulassen. Zeigen, was sie wirklich empfand.
Aber das konnte sie nicht.
Es ging nicht.
Auch Harry spielte Quidditch. Unnötig zu sagen, dass sein Team gewann.
Sie lÀchelte sanft, als sie ihn beobachtete.
Sein Haar war zerzaust und stand in alle Richtungen ab.
Seine Augen funkelten belustigt und freundlich.
In seinen HÀnden hielt er den Schnatz. Sie hatte aufgehört zu zÀhlen, wie oft bereits an diesem Tag.
“Hey, Hermine”, rief er plötzlich, “willst du nicht auch einmal fliegen?”
“Sicher”, antwortete sie, “wenn Snape Misses Norris kĂŒsst, dann fliege ich.”
Ron unterdrĂŒckte ein lautes Lachen, was Harry aber nicht daran hinderte, amĂŒsiert zu grinsen.
“Und wenn du mit mir fliegst!?”
“Okay, das ist natĂŒrlich etwas Anderes. Gut, dass ich keine Höhenangst habe”, erwiderte sie diesmal, das Buch zuklappend, in dem sie gerade gelesen hatte.
Sie tippte sich an das Kinn, tat so, als fiele ihr gerade etwas Lebenswichtiges ein.
“Moment mal, ich habe ja Höhenangst. Oh, tut mir Leid, Harry. Ich kann nicht verantworten, dass du mich umbringst.”
Jetzt musste auch Hermine lachen.
Und Ginny drehte sich auf ihrem Besen um und betrachtete das GeplÀnkel der beiden.
Ja, so begehrenswert Ginny auch war, etwas wĂŒrde sie nie bekommen. Und das wurmte sie. Harrys Herz wĂŒrde nie ihr gehören.
Das hatte er klipp und klar gesagt, als sie ihn zum Sommerball gefragt hatte.
“Irgendwann kriege ich dich dazu, Hermine. Irgendwann fliegst du mit mir.”
Hermine schmunzelte noch immer, wurde dann aber ernst.
“Okay”, sagte sie fest, “ich fliege an dem Tag mit dir, an dem Ron Luna um ein Date bittet.”
Seine GesichtszĂŒge entgleisten.
“Du bist gemein. Das wird nie passieren. Dazu ist er einfach zu feige!”
“Hey, das habe ich gehört!”
Harry landete drei Meter neben ihr.
“Harry”, rief Ginny, “was ist? Spielen wir weiter?”
“Nein, ich mach mal eine Pause. Ihr schafft das auch ohne mich.”
Und er setzte sich demonstrativ nahe neben Hermine.
Sie sah zu Ginny und bemerkte, wie diese kochte.
“Willst du nicht doch lieber wieder spielen gehen!? Ginny sieht nicht sonderlich glĂŒcklich aus”, flĂŒsterte sie ihm zu und sah betreten zu Boden.
Überrascht blickte er sie an.
“Das ist mir eigentlich egal. Ich wollte, jetzt, da niemand weiter in deiner NĂ€he ist, deine Aufmerksamkeit auf mich lenken.”
Er stupste sie sachte an und lÀchelte dieses verflucht sexy LÀcheln.
Oh ja, wie gerne wĂŒrde sie ihre GefĂŒhle offenbaren.
Ihm sagen, dass sie es mochte, wenn er bei ihr war.
“Wieso solltest du das wollen, wenn dort drĂŒben eine ganze Horde MĂ€dchen steht, die darauf warten, dass du sie bemerkst!?”
Er nahm vorsichtig ihre Hand in seine.
Sie hob ihren Kopf just in dem Moment, in dem sich eines dieser MĂ€dchen zu ihnen gesellte.
“Harry”, sagte sie schĂŒchtern, “wĂŒrdest du vielleicht
 also, ich meine
, hĂ€ttest du Lust
”
“Na los, Hermine”, unterbrach er sie, “du wolltest mir doch noch dieses seltsame Kraut zeigen, dass im Wald wĂ€chst und meine KĂ€sefĂŒĂŸe von ihrer Krankheit heilt.”
Das MĂ€dchen bekam große Augen und Hermine presste die Lippen fest zusammen, um nicht loszulachen.
“Fein, wenn du so eitel sein musst. KĂ€sefĂŒĂŸe sind nichts Abnormales, Mister Potter! Obwohl, als ich das letzte Mal in deinem Zimmer war, hat es doch ganz schön gestunken.”
Harry funkelte sie erfreut an.
“Dann komm.”
Er half ihr galant beim Aufstehen und ließ ihre Hand danach nicht mehr los.
“Oh, was wolltest du sagen?”, fragte er das MĂ€dchen, das teilnahmslos daneben stand und Hermine entgeistert ansah.
“N-n-nichts.”
Und sie drehte sich um und rannte zu ihren Freundinnen, die die Köpfe zusammengesteckt und gewartet hatten.
Zusammen machten sie sich auf den Weg in den Wald, um den Anschein zu wahren.
Hermine fĂŒhlte sich ein wenig schwummrig, weil er seine Finger fest mit ihren verschrĂ€nkt hatte und nicht so aussah, als wolle er sie wirklich loslassen.
“Danke, dass du mir aus der Patsche geholfen hast”, sagte er schließlich nach einer endlosen Zeit des Schweigens, “Auch wenn es jetzt dieses GerĂŒcht gibt, dass ich KĂ€sefĂŒĂŸe habe und du in meinem Zimmer ein- und ausgehen kannst.”
Sie rieb eine HaarstrÀhne zwischen den Fingern ihrer rechten Hand.
“Gern geschehen. Naja, dann sollen sie halt denken, dass ich oft mit dir alleine bin. Das ist schließlich der Fall, als SchĂŒlersprecherpaar. Und es hĂ€lt dir fĂŒr geraume Zeit die lĂ€stigen MĂ€dchen vom Hals.”
“Solange du in meiner NĂ€he bist”, meinte er, “Sonst belagern sie mich. Nur nicht, wenn du bei mir bist.”
“Dann werde ich wohl jetzt immer bei dir sein mĂŒssen
”
Oh, dieses verdammt verrÀterische Herz. Musste es ausgerechnet jetzt so schnell schlagen?
Ihr Verstand kam mit dem Inhalt des Gesagten nicht mit.
Wovon sprachen sie?
“Wenn du es einrichten kannst, dann wĂŒrde es mich freuen”, lĂ€chelte er.
Sie sah ihn an und bemerkte den merkwĂŒrdigen Glanz in seinen Augen.
Plante er etwas?
“Was hast du vor?”, fragte sie leise und verstand mal wieder nicht, welchen Zauber er auf sie auszuwirken vermochte.
Seine schuldbewusste Miene sagte ihr alles.
Also plante er ernsthaft etwas.
Nur
, was?
Wieder schwiegen sie, wĂ€hrend sie den herkömmlichen Pfad verließen und sich durch das dichte Unterholz schlugen.
“Wo fĂŒhrst du mich eigentlich hin, Mister Potter?”
Da machte es klick.
Das war also der Plan. Nur wie wĂŒrde das Ende dieses Planes aussehen?
Er konnte doch nicht immer irgendwelche Aktionen starten, durch die sie sich nur noch mehr in ihn verliebte!
Oder war es das, was er wollte!?
Sie wagte, das zu bezweifeln.
Was sollte er davon haben? Was sollte er von ihr wollen?
Sie war seine beste Freundin. Nicht mehr und nicht weniger, auch wenn ihr Herz etwas Anderes wĂŒnschte.
“Ich dachte, ich entfĂŒhre dich und fordere Lösegeld”, witzelte er auf seine charmante Art und Weise.
“Oh bitte, hör auf damit
, meine Knie werden weich!”, dachte sie und spĂŒrte seine WĂ€rme, als er sich zu ihr hinbeugte.
“Oder, ich verfĂŒhre dich.”
Er zwinkerte ihr zu.
“Als wenn du das könntest. Du schaffst es nicht einmal, mich zum Fliegen zu ĂŒberreden.”
Hatte sie das wirklich gesagt?
“Du hast nicht protestiert, also heißt das, dass du nicht abgeneigt wĂ€rst.”
“Du bist albern, Harry.”
“Und du wirst rot, also habe ich Recht.”
Seine andere Hand wanderte zu ihrer Wange.
Mitten im GebĂŒsch blieben sie stehen.
“Ich bin nicht rot”, flĂŒsterte sie.
“Warum flĂŒsterst du, Hermine?”, fragte er ebenso leise und streichelte ihre weiche Haut hinter dem Ohr.
“Wenn ich das wĂŒsste!?” Und ihr Blick tauchte in seinen.
Um sie herum zwitscherten Vögel und summten Bienen.
“Weißt du, ich habe den komischen Verdacht, dass du gerne etwas tun wĂŒrdest!”
“Das da wĂ€re?”, fragte sie verunsichert.
“Ich glaube”, murmelte er, “dass du mich gerne kĂŒssen wĂŒrdest.”
Sie sah ihn geschockt an.
Wie konnte er
?
Woher
?
Das konnte nicht sein

Er kam ihr nÀher.
“Ich habe den Verdacht, dass du mich kĂŒssen willst und dass ich es auch will”, hauchte er.
Sie schluckte, als er ihr weiter entgegenkam.
“Ich hoffe, dass ich nicht falsch liege, denn wenn ja, dann mache ich mich gerade zum Volldeppen.”
Er löste seine Hand von ihrer, nur um damit ihren Kopf festzuhalten und zu sich herabzuziehen.
“Ich habe den Verdacht”, seine Stimme war kaum mehr ein Wispern, “dass ich das mehr will, als alles Andere. Dass ich dich will
”
Ihr versagte die Stimme, als seine Nase ihre berĂŒhrte.
Kurz bevor sich ihre Lippen berĂŒhrten, hielt er inne und sah ihr intensiv in die Schokoladenaugen.
Abwartend. Erforschend.
“Willst du, dass ich dich kĂŒsse?”
Wieder schluckte sie energisch und versuchte, nicht dahinzuschmelzen.
Sie nickte heftig.
“Bitte.”
Er schmunzelte und sein Mund senkte sich gefÀhrlich nahe herab.
Doch noch immer trafen sich seine und ihre Lippen nicht zu einem zarten Kuss.
“Warum glaubst du, will ich dich kĂŒssen?”, fragte er und sie hörte auf zu atmen.
“Ich weiß nicht”, erwiderte sie wahrheitsgemĂ€ĂŸ, “Ich weiß nur, dass wenn du es nicht bald tust, ich einen Heldentod sterbe
”
Beide lÀchelten offen.
Seine und ihre Augen sprachen die Worte aus, die im Herzen verborgen gelegen hatten.
“Okay, Hermine Jane Granger, ich werde dich kĂŒssen”, flĂŒsterte er ihr ins Ohr, wĂ€hrend er seine Finger in ihrem Haar versenkte.
Wo war ihr Atem bitte?
Schlug ihr Herz noch?
Sie konnte es nicht sagen. Alle GefĂŒhle ĂŒberschwemmten sie. Drohten sie zu ertrĂ€nken.
Alles ging drunter und drĂŒber bei dem Wunsch, ihr Sehnen endlich zu erfĂŒllen.
“KĂŒss mich”, sie klang erfĂŒllt von Verlangen, kaum noch imstande, sich dagegen zu wehren.
Sie wollte ihn. So sehr. Und zwar auf der Stelle.
“Ich kĂŒsse dich, Liebste”, sein Atem war heiß an ihrer Wange. Sie glaubte, sein Kuss wĂ€re fordernd und sĂŒĂŸ.
“Ich kĂŒsse dich, Hermine”, wieder war da dieses CasanovalĂ€cheln, “wenn du mit mir fliegst
”
Sie realisierte nicht, was er sagte. Wusste nur, dass sie zu allem ja gesagt hÀtte.
“Das werde ich.”
“Versprochen?”
“Ja, und jetzt kĂŒss mich endlich.”
Und das tat er.
So sehr, dass sie glaubte, all ihre WĂŒnsche und Hoffnungen wĂ€ren mit einem Mal erfĂŒllt.

Man musste wohl sagen, dass Hermine ein Mensch war, der zu seinem Wort stand.
Ihr wisst, was das bedeutet


Oh ja, sie hielt Wort. Sie flog mit ihm. Auf einem Besen. Über das Quidditchfeld, in Anwesenheit aller anderen.
Und er kĂŒsste sie noch einmal, wĂ€hrend sie die Augen geschlossen hielt und still darum bat, wieder festen Boden unter den FĂŒĂŸen zu haben.

“Versprichst du mir, bei mir zu bleiben?” fragte er, nachdem sie gelandet waren.
“Nur, wenn du mich nie wieder fragst, ob ich mit dir fliegen will”, erwiderte sie zitternd.
Er zog sie an sich und liebkoste ihren Mundwinkel mit seiner Zunge.
“Hm”, seufzte sie und genoss seine spielerischen Neckereien.
“Habe ich schon erwĂ€hnt, dass ich Snape dazu bringen werde, Misses Norris zu kĂŒssen!?”
Und sie lachte und schlug ihm gegen die Brust, wÀhrend sie sich vorlehnte und seine Lippen ein letztes Mal einfing.

***

@ Forrest und blutroterose: Ihr habt euch einen neuen 18ern Shot gewĂŒnscht. Momentan bin ich nicht so auf dem Tripp, aber wenn ihr euch das wĂŒnscht, werde ich mich bemĂŒhen, euch den Wunsch zu erfĂŒllen.
Soll heißen: Auftrag ist in Arbeit^^


Lob, Kritik, Anmerkungen, WĂŒnsche, ihr wisst, wie das geht. Ran an die Federn und schreibt mir bitte.
Ich wĂŒrde mich sehr freuen.

Eure Lily


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Fiona Weir schaute sich alle 15.000 MĂ€dchen an und reduzierte die Auswahl schließlich auf 29, die sie auf DVD filmte – diese Aufnahmenschickte sie uns. Sie erwĂ€hnte, wir sollten auf ein MĂ€dchen besonders achten – sagte aber nicht, welches. Ich kam bis Nummer neun, rief Fiona an und sagte: ,Es muss die Neun sein.‘ Ich hatte Recht. Es war Evanna. Sie war absolut fantastisch.
David Barron, ausfĂŒhrender Produzent, ĂŒber das Casting fĂŒr Luna Lovegood