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Fanfiction

Die Schulleiterin - Klarheit ?!

von tini-wini84

Nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte, ging ich zum Schrank der Erinnerungen, holte besagte Fläschchen hervor und goß die erste in das danebenstehende Denkarium.
Plötzlich wurde ich hineingezogen, alles um mich herum war silbrig blau, nahm jedoch nach und nach Gestalt an.

Ich sah einen sehr jungen Dumbledore, scheinbar Mitte zwanzig, der sich mit einem etwa gleichaltrigen Mann bis aufs Blut duellierte. Überall flogen grüne und rote Blitze durch die Gegend. Die beiden Zauberer schienen in einer Art Netz aus Flüchen gefangen. Sie reagierten so schnelle auf die ungesagten Zauber, dass man es nur in Zeitlupe hätte sehen können.
"Du kannst mich nicht besiegen, Al. Meiner ist stärker!", sagte der andere mit einem Grinsen und umklammerte seinen Zauberstab noch fester. Für einen kurzen Moment sah es tatsächlich so aus, als würde er Dumbledore besiegen, doch dann gewann dieser die Oberhand und entwaffnete sein Gegenüber. "Oh, Gellert, du warst schon immer größenwahnsinnig. Leider habe ich das zu spät bemerkt." Traurig sah der junge Dumbledore auf den nun am Boden liegenden hinab, der jedoch hämisch grinste. "Wir hätten die Weltherrschaft an uns reißen können, für das größere Wohl. Weißt du noch? Aber dann kamen dein Bruder und deine dämliche Schwester uns in die Quere." Dumbledore blickte zornig und gleichzeitig wehmütig in die Ferne. Er beschwor silbrige Fäden aus seinem Zauberstab hervor, die den Mann namens Gellert umwickelten und in die Luft hoben. "Nun wirst du für all deine Gräueltaten bezahlen, Grindelwald", rief Dumbledore. Hinter ihm tauchten Beamte der magischen Polizei auf, die den Mann wohl nach Askaban bringen würden.
Allmählich verschwamm die Szene und ich kehrte ins Schulleiterbüro zurück.


Ich konnte nicht glauben, was ich da eben gesehen hatte. Ich hatte von diesem legendären Duell gehört, aber jetz hautnah dabei gewesen zu sein, war etwas völlig anderes. Dumbledore hatte Grindelwald besiegt. 'Aber was hatte dies mit den Heiligtümern, Harry Potter oder den Horkruxen zu tun?'

Es war wohl besser, ich schaute mir die anderen Erinnerungen an, vielleicht würde dies Klarheit bringen.
Ich goß die Erinnerung mit der Beschriftung LCXI in das Becken und wurde wieder hineingezogen.

Diesmal befand ich mich in Dumbledores Büro. Er verabschiedete gerade einen jungen Mann, der Harry Potter zum Verwechseln ähnlich sah. "Danke, James. Es ist sehr wichtig. Du bekommst ihn morgen wieder." - "Das will ich auch schwer hoffen, Professor. Schließlich ist es ein altes Familienerbstück." Der Junge verschwand aus dem Raum und ich sah, dass Dumbledore einen glitzernden Umhang aus feinstem Stoff in den Händen hielt. Er begutachtete ihn von allen Seiten und schlang ihn schließlich um sich herum. Er hatte sich in Luft aufgelöst. Ich versuchte herauszufinden, wo er war, doch ich konnte ihn weder sehen, noch hören. 'Natürlich!', in meinem Kopf kam es schier zu einer Explosion. 'Es ist der Tarnumhang!'
In diesem Moment wurde Dumbledore wieder sichtbar und hatte ein gut gelauntes Grinsen auf den Lippen. "Wenn ich dich doch nur behalten könnte", sagte er leise und fast wehmütig. Ich beobachtete ihn. Er setzte sich wieder an seinen Schreibtisch und strich gedankenverloren über den Stoff. Ich trat hinter seinen Stuhl, um ein vor ihm liegendes Buch besser sehen zu können. Es war eine Art Chronik oder Stammbuch und schien sehr alt zu sein. Als ich die Namen auf der Seite las, stockte mir der Atem. Dort stand oben auf der aufgeschlagenen Seite in alter, leicht verblasster, aber dennoch leserlicher Schrift der Familienname Peverell. Als einer der letzten Namen auf der Seite konnte ich in fast noch frischer Schrift den Namen Potter lesen.
Mir fiel es wie Drachenschuppen von den Augen. 'James Potter und somit auch Harry stammten von den Peverellbrüdern ab und somit von den Besitzern der Heiligtümer.' Das war schier unmöglich und dennoch sah ich es hier schwarz auf weiß. Also war dies der echte Tarnumhang, eines der Heiligtümer, das über die Generationen hinweg immer in der Familie geblieben war. Also war ein Problem gelöst, Harry Potter besaß bereits ein Heiligtum, auch wenn er natürlich keine Ahnung hatte, was es war.
Ich hatte genug gesehen und verlies die Szene, stand wenig später wieder im Hier und Jetzt in meinem Büro.


Nun hatte ich die Erinnerung vor mir, die Laut Dumbledore Klarheit über seinen Tod und Professor Snape bringen sollte. Ich konnte mir jedoch nicht vorstellen wie. Schließlich hatte Harry gesehen, wie Snape den alten Schulleiter mit dem Avada Kedavra getötet hatte. Das ließ eigentlich keinen Zweifel an Snapes Schuld. Außerdem war er danach mit den Deatheatern geflohen und seitdem spurlos verschwunden. Ich ging hinüber zum Erinnerungsschrank und hob meinen Zauberstab "Accio Erinnerung LCXXXVI". Schon kam mir das Fläschchen entgegen und goss sich in das steinerne Becken. Wieder wurde ich in einen silbrig blauen Nebel gezogen.

Und wieder befand ich mich im Schulleiterbüro, diesmal mit Dumbledore und Snape, die einander gegenüber am Schreibtisch saßen. "Bitte, Severus. Du musst es mir versprechen", sagte Dumbledore und sah sein Gegenüber mit eindringlichem Blick an. Snape schien zu zittern. "Ich habe alles versucht, um den Fluch aufzuhalten, doch nichts scheint zu helfen. Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben", erwiderte dieser zerknirscht. "Also, habe ich dein Wort, dass du mich auf meinen Wunsch hin töten wirst, um mein Leiden zu beenden und unschuldige Personen zu schützen?" Snape nickte. "Und du wirst dein bestes tun, um Harry Potter zu unterstützen?" Snape nickte wieder, diesmal jedoch mit einem bösen Blick. "Und du wirst als Spion bei Tom Riddle verbleiben, jedoch immer loyal zur neuen Schulleiterin von Hogwarts und der Schule sein und ihr Nachricht über Toms Vorgehen geben?" Snape nickte wieder, diesmal aber entschlossener. "Gut. Ich danke dir, mein Freund."
Dumbledore und Snape verschwammen und ich kehrte wieder in mein leeres Büro zurück.


Darauf brauchte ich noch einen Feuerwhiskey. Ich lies mich mit dem Glas auf das rote neue Sofa fallen und sah hinaus. Mittlerweile war es bereits dunkel um Hogwarts herum geworden. Charlie wunderte sich sicherlich wo ich so lange blieb.


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
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