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Fanfiction

Die Schulleiterin - Das Diadem

von tini-wini84

Der siebte Stock war menschenleer, als ich dort - natürlich unsichtbar - ankam. Ich ging mit schnellen Schritten den Gang entlang, jedoch darauf bedacht keinerlei Geräusche zu verursachen. Da sah ich einige Meter vor mit Voldemort, der vor einer Wand hin und her ging. Also war Dumbledores Vermutung richtig gewesen, er wollte in den Raum der Wünsche. Ich hielt den Atem an und folgte Voldemort durch die sich nun an der Wand abzeichnende Tür ins Innere des Raumes. Er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht sich zu vergewissern, ob ihm noch jemand auf den Fersen war. Wir befanden uns in einer Art Archiv oder Lagerhalle. So sah es jedenfalls aus. In meterhohen Regalen stapelten sich die verschiedensten Gegenstände. Eiligen Schrittes und, so schien es, voller Vorfreude eilte er die verschlungenen Gänge entlang. Plötzlich blieb er vor einem Schrank stehen, den er musternd begutachtete. "Hier bist du also" zischte er leise und gefählich, aber mit einem Anflug von Erregung in der Stimme. Ich hielt den Atem an. 'Was war im Schrank?'
Voldemort öffnete mit einem lässigen Schlenker seines Zauberstabs die hölzerne Tür, die knackend aufsprang. Er griff in den Schrank und holte ein angelaufenes Diadem heraus. Zuerst sah ich verwirrt drein, dann jedoch dämmerte es: 'Ravenclaws Diadem!' Voller Ehrfurcht hielt Riddle es in der Hand. "Geschaffen um mein Leben zu erhalten. Einer der wertvollsten Gegenstände der vier Gründer. Nun muss ich dich aus deiner gewohnten Umgebung holen, zu deiner Sicherheit." Er sprach mit dem Horkrux, als wäre es ein Mensch. Mir lief es eiskalt den Rücken herunter. 'Wie soll ich das nur verhindern? Wenn er es mitnimmt, so nimmt er uns auch jegliche Möglichkeit es zu zerstören.' Ich hatte schon fast den Entschluss gefasst mich gegen ihn zu stellen, auch wenn er mich ohne auch nur mit der Wimper zu zucken in sekundenschnelle mit dem Avada Kedavra niederstrecken würde. Doch so weit kam es nicht. Das Diadem begann plötzlich zu leuchten. Voldemort ließ es erschrocken los, denn es hatte wohl seine spinnenartigen Finger verbrannt. Es fiel jedoch nicht auf den Boden, sondern schwebte in der Luft. Dabei ertönte eine helle,freundliche, aber bestimmende Frauenstimme: "Was in Hogwarts war, wird auch in Hogwarts bleiben!" - "Was soll das? Es gehört mir!", schrie Riddle mit seiner unmenschlich zischenden Stimme. "Nein, du wirst es mit nicht nehmen, so wie damals meine Tochter. Es gehört mir und wird dort bleiben, wo ich seine letzte Ruhestätte vorgesehen habe." Nun war die weibliche Stimme nicht mehr so wohlklingend, sondern scharf und bestimmend. Riddle versuchte zwar das Diadem wieder an sich zu nehmen, es gelang ihm jedoch nicht. Auch jegliche Versuche mit seinem eigenen und Dumbledores Zauberstab waren zwecklos. Verärgert machte er schließlich kehrt und stürmte davon. Ich konnte ihn noch leise zischen hören "Es wird nie jemand finden, es ist sicher." Mit einem Krachen fiel die Tür ins Schloss.

Ich stand regungslos da, das Diadem schwebte immer noch leuchtend in der Luft. Es kam auf mich zu und die Frau sprach wieder in ihrer singenden wohlklingenden Stimme: "Schulleiterin von Hogwarts, sie sind eine ehrwürdige Frau. Auch ich war das einst, bevor unser Streit mich und meine 3 Freunde entzweite. Dies ist wohl das letzte, was von mir bleibt." Ich sah sie fragend an, da ich nicht verstehen konnte, dass sie mich trotz Desillusionierungszauber erkannt hatte. Ich löste ihn auf und auch sie gab sich zu erkennen. Vor mir stand eine neblige Gestalt, die Rowena Ravenclaw zum Verwechseln ähnlich sah. Mir blieb der Mund offen stehn, dann sah ich mich jedoch aus Angst vor Voldemort hektisch um. "Keine Sorge, meine Liebe. Er ist weg. Ich spüre es, er hat die Schlossgrenzen bereits durchschritten, die Gefahr ist gebannt. Ich weiß, dass dieser unsägliche Zauberer aus meinem Diadem ein Horkrux gemacht hat. Und ich hätte ihn eben eigenhändig getötet, wenn ich das vermocht hätte. Meine Tochter hat es mir damals gestohlen und es hier versteckt, das hat sie mir gestanden. Dann kam vor 40 Jahren dieser elende Bengel und hat es an sich genommen, nachdem meine Tochter ihm verraten hatte,wo sie es versteckte. Ich konnte nichts dagegen tun, da ich den Aufenthaltsort nicht kannte. Erst seit Dumbledores Beerdigung weiß ich davon. Sie hat es mir unter Tränen erzählt. Ich wusste, dass man von einem Erbe Slytherins nur Schlechtes erfahren wird. Sie wusste nicht, was er damit gemacht hatte. Aber das fand ich schnell heraus, schließlich hat Salazar zu unserer Zeit wegen dieser Horkruxe geforscht. Sie gehen auf einen alten Zauberer aus dem Orient zurück,müssen sie wissen." Sie hielt für einen Moment inne. Ich konnte es nicht so recht glauben mit wem ich da sprach. 'Die Gründerin von Hogwarts,unfassbar!' Rowena Ravenclaw riss mich aus meinen Gedanken,als sie mit ihrer Erklärung fortfuhr: " Jedenfalls habe ich mir geschworen, dass er diesen Horkrux umsonst gemacht hat, denn er würde ihn nie wieder bekommen und ich würde unter die Lebenden zurückkehren, um ihn zu zerstören." Gebannt starrte ich Hogwarts Gründerin, oder besser gesagt deren Nebelgestalt, an. "Ich kann es nicht selbst tun, aber Sie können es, meine Liebe. In Ihnen fließt mein Blut und so können auch nur Sie es zerstören." 'Moment, was hatte sie da gerade gesagt? Das ist doch wohl ein schlechter Traum!' "Ganz recht, Sinead, Sie sind eine meiner Nachfahrinnen und somit untersteht ihnen auch dieses Diadem. Nehmen Sie es." Sie führte es mit einer fließenden Bewegung auf meine Hand zu, die sich wie von Geisterhand nach oben streckte und das Schmuckstück in Empfang nahm. Die Nebelgestalt von Rowena Ravenclaw zwinkerte mir zu und löste sich mit den Worten "Sie werden schon das Richtige tun" in Luft auf und ich war alleine im Raum.

Noch immer konnte ich nicht fassen, was da gerade passiert war. Doch das Diadem in meiner Hand war Beweis genug. 'Aber wie soll ich es zerstören? Harry hat Gryffindors Schwert, Basilisken gibt es keine mehr und das Dämonenfeuer würde das ganz Schloss abfackeln.' Ich beschloss zuerst einmal zu meinem Büro zurückzukehren, um mich dort mit zu Dumbledore beraten. Er wüsste was zu tun wäre.
Ich erwachte aus meiner Starre und eilte zurück zur Eingangstür, vor der bereits sämtliche Auroren und Phönixleute warteten. Charlie schloss mich sofort in die Arme. "Sinead, Merlin sei dank, es geht dir gut!" Ich schmiegte mich an ihn. "Wir dachten schon, er hätte dich getötet. Er kam so verärgert aus dem Raum heraus. wir haben gewartet, bis er verschwunden war, aber wir konnten nicht hinein." - "Was genau ist passiert?", wollten nun auch die anderen wissen. "Das erzähl ich euch später. Ich muss sofort mit Dumbledore sprechen." Ich gab Charlie noch schnell einen Kuss, ließ die verdutzten Helfer zurück und rannte dann mit wehendem Umhang zurück in mein Büro.


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