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Fanfiction

Die Schulleiterin - Der Überraschungsgast

von tini-wini84

Einige Wochen waren vergangen, in denen wir noch nichts weiter von Snape gehört hatten. Man konnte nur hoffen, dass er auch die Gelegenheit hatte Dumbledores Plan in die Tat umzusetzen.

Weihnachten stand kurz vor der Tür und die meisten freuten sich auf die Feiertage. Die Weasleys, der Orden und die Lehrer blieben auf Hogwarts. Das würde bestimmt ein schönes Fest werden, sofern es keine Zwischenfälle gab.
Am 22.12. sollten die Schüler nachmittags mit dem Hogwartsexpress nach Hause fahren. Dies war natürlich für den Orden und sämtliche Auroren eine weitere riskante Aufgabe, da Voldemort jederzeit zuschlagen konnte. Die Familien vieler Schüler waren in Ungnade gefallen, weil sie sich geweigert hatten weiterhin im neuen Ministerium zu arbeiten und die dunklen Machenschaften zu unterstützen. Im Zug selbst würden Auroren mitfahren, er war aber zusätzlich durch mehrere Zauber geschützt, was die Sicherheit der Schüler garantieren sollte.
"Sinead, Schatz, alles in Ordnung mit dir? Du bist so blass." Charlie war immer besorgt - mehr als zuvor - seitdem ich schwanger war. Das hatte er wohl von Molly geerbt. Manchmal nervte mich seine Fürsorge schon fast, was aber auch an den Hormonen liegen konnte. "Nein, alles ok mit uns. Ich mach mir nur Sorgen wegen der Heimreise der Schüler." Charlie nahm mich in den Arm und streichelte mein Haar. Es tat gut seine Nähe zu spüren und zu wissen, dass er mich liebte und immer für mich da sein würde. Das gab mir Kraft. Diese schweren Zeiten und meine Aufgaben als Schulleiterin waren sicher nicht die besten Voraussetzungen um ein Kind zu bekommen. Wir hatten es ja nicht geplant. Aber nun waren wir die glücklichsten Menschen auf der Welt.
"Mum ist schon völlig durch den Wind. Sie hat schreckliche Angst um Ron, Hermine und Harry. Gerade jetzt an Weihnachten." Er klang besorgt. Charlie dachte immer zuerst an andere und zuletzt an sich selbst. "Es geht ihnen sicher gut, sonst hätten wir schon längst was gehört", versuchte ich ihn zu beruhigen. Aber so sicher war ich mir da auch nicht. Ich hatte seit Wochen nichts mehr von ihnen gehört, hoffte aber, dass sie den Becher so schnell wie möglich finden würden. Komischerweise hatte Voldemort den Verlust seiner Horkruxe noch nicht bemerkt, eine Tatsache, die uns wertvolle Zeit gab. Dumbledore hielt es für sehr unwahrscheinlich, dass Voldemort versuchen würde ein weiteres Horkrux zu schaffen, denn das würde seine instabile Seele nicht aushalten.
"Woran denkst du?", wollte Charlie wissen. "Ach, ich hoffe einfach nur, dass der Spuk bald ein Ende hat und wir alle in Frieden und ohne Gefahr leben können." Ich legte meinen Kopf an seine Schulter, er küsste meine Stirn. Lange Zeit saßen wir so auf unserem gemütlichen Sofa und sahen durch die großen Fenster den Sonnenuntergang. Es schön einmal ein bischen Zeit für sich zu haben.

______________________________________

Am nächsten Tag erledigte ich sämtlichen Papierkram, der in den letzten Wochen liegengeblieben war.

Am 24. waren alle bereits sehr aufgeregt, da es am Abend ein großes Festessen für die Dagebliebenen geben würde. Lunas Vater war nach Hogwarts gekommen, da er es für zu gefährlich erachtete Luna mit dem Zug fahren zu lassen. Ich hatte ihn deshalb eingeladen die Feiertage mit uns auf dem Schloss zu verbringen. Er war zwar eine äußerst seltsame Person mit teilweise sehr verqueren Ansichten, stand aber hundertprozentig hinter dem Orden und Harry, was er im Quibbler nur allzu deutlich machte. Moody hatte ihm bereits an der Hochzeit von Bill und Fleur angeboten dem Orden beizutreten und er hoffte, dass er diesmal nicht ablehnen würde. Neben Luna und Ginny waren noch sechs weitere Schüler, zwei Hufflepuffs und vier Ravenclaws dageblieben, da deren Eltern untergetaucht waren und ihre Kinder im Schutz der Schulmauern zurückgelassen hatten.

Dobby erschien gerade mit einem lauten Plopp in meinem Büro, was mich kurz aufschrecken ließ. "Ehrwürdige Schulleiterin, alles ist für heute Abend vorbereitet. Die Speisen werden um 19 Uhr serviert." Ich bedankte mich und er verschwand mit einer Verbeugung.
Die Elfen hatten wirklich ganze Arbeit geleistet und die große Halle festlich dekoriert. Es war eine große Tafel aufgestellt worden, an der alle Platz hatten. Ein großer Weihnachtsbaum mit bunten Kugln machte die Atmosphäre perfekt. Gut gelaunt machten sich alle an die köstlichen Speisen, nachdem ich alle begrüßt und Flitwick ein Weihnachtslied zum besten gegeben hatte.
Neben mir saß Molly, die wie so oft in den letzten Tagen ziemlich verweint aussah. Ich reichte ihr ein Taschentuch: "Es geht ihnen gut, Molly." - "Ja, ich hoffe es. Und mein Percy, er fehlt mir so", schluchzte sie. "Also ich finde, dass wir auf das Weichei gut verzichten können!", warf Fred ein, was sogleich von einem Kopfnicken seines Zwillingsbruders bestätigt wurde. "Lasst es gut sein, Jungs", beschwichtigte Arthur, "heute ist Weihnachten."

In diesem Moment flog die Tür auf und eine schwarzhaarige Frau in dunklem Umhang rannte herein. Alle drehten sich nach ihr um, die meisten mit der Hand griffbereit am Zauberstab. "Stupor!", rief Moody und feuerte den Fluch direkt auf den Oberkörper der Frau ab, was sie regungslos nach hinten kippen ließ. "Es ist Bellatrix Lestrange!", verkündete ein junger Auror namens Winfried Preston mit erschreckter Stimme. Das löste sogleich helle Aufregung aus. Einige zogen ihre Zauberstäbe in Erwartung weiterer Angreifer, andere machten den Eindruck als würden sie auf der Stelle disapparieren wollen. Nach einer kurzen Sekunde des Schreckens schaltete ich plötzlich und rief mit magisch verstärkter Stimme in das Durcheinander: "Keine Sorge, es ist nur Snape!" - "Was die Sache ja auch so viel besser macht," hörte ich George neben mir sagen. Ich wusste, dass Erklärungen keinen Aufschub duldeten und in einigen Minuten, wenn die geschockte Person wieder zu sich kommen würde, ein Kampf losbrechen würde. "Snape war immer auf unserer Seite. Dumbledore und ich standen mit ihm in Kontakt. Die Idee war, dass er sich mit Hilfe von Vielsafttrank in Bellatrix Lestrange verwandelt und Voldemorts Schlange tötet." Alle Augen waren nun ausnahmslos auf mich gerichtet, lediglich Moodys magisches Auge behielt die geschockte Person im Blick. Es war schlagartig still im Raum geworden und sogar Grawp hatte verstanden, dass er leise sein musste.
"Aber er hat Dumbledore getötet! Das hat Harry doch gesehn!", wandte Lupin ein. Ich nickte: "Ja, aber Dumbledore hatte ihm zuvor das Versprechen abgenommen, da er wegen des Fluchs in seiner Hand sowieso nicht mehr lange zu leben hatte." Noch immer schienen nicht alle davon überzeugt.
"Accio Veritaserum!", sagte ich daraufhin, um den anderen zu beweisen, dass es die Wahrheit war. Am Ende kam noch jemand auf die Idee, Voldemort hätte mich einem Imperius unterworfen.
Mit dem Zaubertrankfläschchen ging ich auf den immer noch geschockten Snape, der langsam zu sich kam, zu und flößte ihm den Trank ein. "Wer sind sie?" - "Severus Snape", antwortete die Frauengestalt. "Was machen sie hier?" - "Ich bin geflohen, nachdem ich die Schlange getötet habe." - "Wie ist Albus Dumbledore gestorben?" - "Ich habe ihn auf sein Verlangen hin getötet." Es war immer noch sehr still im Raum. Doch langsam begannen einige zu tuscheln. "Nicht möglich!", "Beim Barte des Merlin, es stimmt!"...
Zufrieden blickte ich auf Snape hinab und half ihm auf. Seine Starre löste sich und er nahm wieder seine eigene Gestalt an. Die verrückten Gesichtszüge von Bellatrix verschwanden und eine markante Hakennase und schwarze lange Haare kamen zum Vorschein. Er drückte meine Hand und bedankte sich. "Es hat funktioniert. Der dunkle Lord war außer Haus und alle anderen schliefen. Ich habe Bellatrix unter einem Vorwand zum Käfig von Nagini gelockt und dort geschockt. Danach habe ich mich in sie verwandelt und die Schlange mit ihrem Zauberstab getötet. So dürfte ihre Schuld einwandfrei nachzuweisen sein", berichtete er leise. "Ich bin froh, dass Sie es geschafft haben! Es wird uns helfen ihn zu vernichten."

In der Zwischenzeit war Charlie neben uns getreten und reichte Severus die Hand: "Setz dich zu uns, es ist noch genug da." Tatsächlich huschte ein kleines Lächeln über die Lippen des sonst so abweisenden Tränkemeisters. Ich machte mir dennoch Sorgen: "Aber Voldemort wird sich fragen, wo Sie sind." - "Lassen wir doch das Sie weg", er reichte mir die Hand und fuhr dann fort, "nun, ich denke, er wird erwarten, dass ich mich früher oder später aus dem Staub mache. Und da bin ich nicht der einzige." Ich blickte ihn fragend an. "Die Malfoys sind auf der Flucht. Narzissa hatte zu viel Angst. Lucius und Draco waren beide in Ungnade gefallen. Sie sind vor zwei Tagen weg. Der dunkle Lord hat es noch nicht bemerkt, aber solange er ihr Haus weiterhin als Quartier nutzen kann, ist ihm das auch egal. Ich war zwischenzeitlich immer wieder zu Hause, und da hat er bestimmt schon erwartet, ich wäre untergetaucht. Immerhin weiß ich, so gut wie er, dass er mich töten wird, jetzt wo ich nicht mehr nützlich für ihn bin." Er machte eine kleine Pause und trank einen Kürbissaft. "Übrigens hat es Harry letzte Woche geschafft Ollivander zu befreien. Wir haben ihn zu meiner Cousine in St. Mungo gebracht, dort ist er sicher." Bei dem Namen Harry war Ginny hellhörig geworden. Mittlerweile saßen wir am Tisch und alle hörte mit an, was Snape erzählte. "Wie geht es ihm?" - "Also, er sah so aus, als ginge es ihm gut." - "Und Ron und Hermine?", wollte Molly aufgeregt wissen. Snape nickte: "Denen auch. Pettigrew, der elende Wurm, ist tot." Diese Aussage ließ Remus zufrieden nicken. Snape fuhr fort: "Potter und seine Freunde haben Draco entwaffnet, der war gerade zu Ollivander unterwegs. Ich kam kurz darauf und habe ihnen geholfen." - "Jetzt versteh ich auch, warum die Malfoys getürmt sind", warf Fred ein, "so viele Versager auf einem Haufen wird der gute Voldi nicht dulden." Snape nickte nur. Er hatte Ringe unter den Augen und sah sehr erschöpft aus. "Wir können nur hoffen, dass er dich nicht hier in der Schule sucht", gab Moody mit grimmiger Miene zu bedenken. "Nein. Er denkt, ich bin hier nicht willkommen und würde sofort getötet werden, weil ich Dumbledore umgebracht habe." - "Gut." Er wandte sich an die Auroren. "Aber wir werden trotzdem verstärkt auf der Hut sein, obwohl unsere Schutzbänne sicher sind."


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