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Fanfiction

Von Nähe und Distanz - Als Prolog eine nächtliche Rückkehr

von waterloo

Dracos nackte Füße machten bei jedem Auftreten auf dem kalten Steinboden ein klatschendes Geräusch. Sein beschleunigter Atem hallte in dem leeren Gang wieder. Im Dämmerlicht der Fackeln sah er seine Zimmertür und wollte eintreten, doch dann stockte er. Die Hand auf der Klinke blieb er vor der Tür stehen und ließ seinen Kopf gegen das Holz gleiten. War Blaise noch wach? Draco wollte ihm so nicht unter die Augen treten.

Ein dünner Schweißfilm lag noch immer auf seinem Körper und er trug nur Boxershorts und ein dünnes Hemd. Draco stöhnte frustriert auf und wischte sich die feuchten Haare aus der Stirn. Seine Haut fühlte sich heiß an. Ob er rot war? Eigentlich war es egal, da Blaise sowieso Bescheid wusste. Er hatte Draco nie direkt damit konfrontiert, wofür ihm dieser auch sehr dankbar war. Doch mit vielen kleinen Andeutungen hatte Blaise ihn auf sanftem Weg über sein Wissen informiert. Wider Erwarten hatte Draco es als Erleichterung empfunden, dass er nun vor seinem besten Freund nichts mehr verheimlichen musste. Sie teilten alles, nur über dieses Thema wurde einvernehmlich geschwiegen.

Warum also stellte er sich so an? Noch einmal stöhnte Draco gequält auf, dann öffnete er vorsichtig die Tür zu dem Zimmer, das er sich mit Blaise teilte. Erleichtert atmete er auf; das Licht brannte nicht mehr. Leise schob er sich ins Zimmer und schlich ins Badezimmer. Das Licht machte er nicht an. Er wollte sich nicht im Spiegel sehen müssen.

Erschöpft lehnte er sich an die kalten Fließen und glitt daran herunter, bis er auf dem Fußboden saß. Er spürte das Pochen seines Herzens. Hart schlug es an seine Rippen. Draco schloss die Augen. Die Bilder der letzten Stunden liefen wie ein Film in seinem Kopf ab. Er hatte den Geruch von Sex noch immer in der Nase.

Er ließ seine Stirn auf seine Knie sinken. Seine Atmung hatte sich beruhigt. Tief atmete Draco durch, worauf er sofort wieder den Geruch in der Nase hatte. Er zog das Hemd aus. Das war nicht sein Geruch, sondern ein fremder Geruch, fremder Schweiß, fremdes Duschgel. Mit Wucht feuerte er den Stoff in eine Ecke und streifte sich auch die Boxershorts von den Beinen.

Draco hätte gerne geduscht, doch der Lärm hätte Blaise geweckt. So beschränkte er sich auf einen Reinigungszauber. Dieser reinigte ihn zwar auch, verschaffte ihm aber nicht das Gefühl von Sauberkeit, das Draco sich gewünscht hätte.

Nackt schlich er zurück ins Zimmer und griff sich eine neue Boxershorts. Vorsichtig tastete er sich zu seinem Bett, immer darauf bedacht, Blaise nicht zu wecken. Die Bemühungen hätte er sich jedoch sparen können, denn Blaise lag schon die ganze Zeit über wach in seinem Bett und rührte sich nicht. Er antwortete auch nicht, als Draco sehr leise „Gute Nacht, Blaise“ flüsterte.

Draco lauschte noch lange dem Klang seiner Worte nach, die noch immer im Raum schwebten. Obwohl er hundemüde war und seine Gliedmaßen sich wie Blei anfühlten, dauerte es lange, bis er vom Schlaf übermannt wurde.




tbc
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Zitat
Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz