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Fanfiction

Von Nähe und Distanz - Zum Schluss ein bisschen Geborgenheit

von waterloo

Zum Schluss ein bisschen Geborgenheit




Es erschien ihm wie eine Ewigkeit, bis Theo endlich fertig war. Mit einem animalischen Schrei kam er und zog sich dann zurück. Dracos Kopf sank erschöpft nach vorne. In seinem Nacken spürte er eine zarte Berührung von Theos Lippen. Hart biss er sich auf die Unterlippe, um ein Aufschluchzen zu unterdrücken. Ein letztes Mal strich Theos warme Hand über seinen Rücken. Als er die Tür zum Badezimmer zufallen hörte, atmete er auf. Er beeilte sich, wieder in seine Klamotten zu kommen. Doch seine Finger zitterten und so brauchte er länger, als gewöhnlich.

Seine Augen brannten und seine Kehle war wie zugeschnürt. Panisch stürmte er davon. Kaum war seine Zimmertür hinter ihm zugefallen, konnte Draco ein lautes Aufschluchzen nicht mehr zurückhalten. Er presste sich eine Hand vor den Mund, doch seine verzweifelten Laute konnte er nicht unterdrücken. Heiße Tränen überströmten sein Gesicht und nahmen ihm die Sicht. Er schmiss sich auf sein Bett, wo er sich sofort zusammen rollte. Sein ganzer Körper erzitterte unter den Schluchzern, als sein Zorn und seine Verzweiflung herausbrachen.

Erst als er spürte, wie Blaise sich an seinen Rückten drückte, bemerkte er, dass er nicht alleine im Zimmer war. Starke Arme umschlossen ihn. Dankbar presste er sich mit einem lauten Schluchzen näher an Blaise. Dieser hielt ihn einfach nur fest. Draco spürte, wie der Druck immer weniger wurde und wie die Verzweiflung sich langsam löste. Das Weinen tat ihm gut, mehr, als er gedacht hatte. Und dass Blaise da war, tat ihm auch gut.

Auf der Suche nach noch mehr von der Geborgenheit, die Blaise ausstrahlte, drehte Draco sich in der Umarmung um und umschlang nun seinerseits Blaise ebenfalls. Seinen Kopf versteckte er in der Halsbeuge seines Freundes, wo er völlig von dessen Geruch umgeben war. Kurz darauf bildete sich ein großer nasser Fleck auf Blaise’ T-Shirt.

Als sein heftiges Zittern verebbte, begannen Blaise’ Hände, ihn zu streicheln. Sanft, aber mit Druck, fuhren sie über seinen Oberkörper. Als Blaise die Stelle berührte, an der Theo ihn gehalten hatte, hielt Draco die Luft an. Erleichtert atmete er aus, als Blaise’ Hände nicht dort verweilten, sondern sich wieder über seinen Rücken schoben.

Draco legte seinen Kopf auf Blaise’ Brust und griff nach einer seiner Hände, die noch immer über seinen Körper strichen, um sich daran fest zu halten. Blaise’ kurzes Keuchen, als dieser seine verletzte Hand sah, hörte er nicht. Nur am Rande nahm er wahr, wie Blaise leise „Episkey“ murmelte und sich die Wunden auf seinen Knöcheln wieder schlossen.

Draco fühlte sich schwach und hilflos, wie ein schutzbedürftiges Kind. Müde und erschöpft schmiegte er sich näher an Blaise. Der fuhr ihm sanft durch die Haare.

„Draco?“, fragte er leise.

Draco reagierte nicht, lieber lauschte er den tiefen Vibrationen, die er in Blaise’ Brustkorb hörte, wenn dieser sprach.

„Hey, Draco.“
Erst jetzt drehte Draco den Kopf leicht, so dass er Blaise ansehen konnte. Aus seinen Augen sprach eine tiefe Traurigkeit, die Draco fast schon wieder die Tränen in die Augen trieb. Schnell biss er sich auf die Unterlippe.

„Wollen wir uns schlafen legen?“

Als Antwort erhielt Blaise nur ein flüchtiges Nicken. Sanft schob er Draco von sich und verschwand im Badezimmer. Als er wiederkam rutschte Draco näher an die Bettkante, um Blaise zu zeigen, dass er noch immer willkommen war. Dieser nahm die stumme Einladung ohne Zögern an und wie selbstverständlich bettete Draco seinen Kopf wieder auf seiner Brust. Sorgfältig zog Blaise die Decke über sie.

Blaise’ ruhige Atmung ließ ihn schläfrig werden und das Senken und Heben seiner Brust hatte Draco schon fast in einen leichten Schlummer versetzt, als Blaise ihn noch einmal ansprach.

„Draco?“

Wieder reagierte er nicht sofort.

„Draco?“

Sein Kinn wurde angehoben und er sah Blaise in die Augen.

„Bitte...“ Blaise’ Stimme erstarb und er setzte noch einmal neu an. „Bitte, geh’ nicht mehr zu Theo.“

Eine befreiende Erleichterung durchströmte Dracos Körper. Zu lange hatte er auf diese Worte gewartet. Hektisch nickte er.

„Nie wieder“, versprach er.

Zärtlich begann Blaise, seinen Nacken zu streicheln. Unter den beruhigenden Berührungen ließ Draco sich fallen. Ein wohliges Grummeln entrang sich seiner Kehle. Er meinte daraufhin, ein leises Lachen von Blaise zu hören, dann wurde seine Atmung immer ruhiger. Bald schon war Blaise eingeschlafen und seine Atmung gleichmäßig und langsam. Eine Hand lag noch immer in seinem Nacken, die andere hielt Draco umklammert.

Tief sog Draco den vertrauten Geruch ein. In dem Wissen, dass Blaise am nächsten Morgen immer noch da sein würde, neben ihm liegen würde, fiel er in einen so tiefen Schlaf, wie schon lange nicht mehr.




Ende





So, das wars. Ich muss zugeben, ich bin ein wenig melancholisch gestimmt. Ich mag die beiden wirklich sehr.
Ich hoffe, es hat euch auch gefallen. Abschlussreviews wären natürlich nett. Mich würde interessieren, wie euch das Ende gefällt. Gegebenenfalls folgt vielleicht noch ein weiterer Teil von Von Nähe und Distanz.
Ich verabschiede mich erstmal bis auf weiteres von meinen Lesern und bedanke mich noch mal bei den Reviewschreibern und besonders bei meiner Beta Cho17!

Ich hoffe, man liest sich mal wieder,
waterloo


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