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Fanfiction

Hinter den Sternen - Prince of Netherlands

von RoseWeasly

Ankunft

So schlimm wird das garnicht. Wirklich nicht. Versuch es doch erstmal. Du kennst doch schon ein paar Leute vom Austausch, dann wird das bestimmt ganz einfach. Dort kann ich dann endlich von vorne anfangen, Hogwarts ist viel besser...

Ich saß gerade im Zug auf dem Weg zu meiner neuen Schule und war gerade dabei, mich selber mit schlechten Vorsätzen in Gedanken aufzumuntern, als die Tür ruckartig aufgeschoben wurde, sodass ich einen recht hübschen Jungen von guter Statur und coolen Kleidungstil erblickte.

Wow, wenn in der Schule lauter so Typen rumlaufen, dann kann es nur gut laufen! Wenn er sich jetzt zur mir setzt, dann werde ich ein nettes unbefangenes Gespräch mit ihm anfangen, dann erfahre ich gleich mehr über Hogwarts und ich hab einen, der mich rumführt. Aber vielleicht ist er genauso schüchtern wie ich und wir schweigen uns die ganze Fahrt lang an. Oder es wird doch noch mehr aus uns...Wieso denke ich so komisch? Bestimmt die Aufregung.

Aber soweit kam es gar nicht. Denn der Junge fragte mich, ob noch frei wäre. Einen Moment lang starrte ich in seine tief blauen Augen an und bejahte schließlich. Er schleppte seinen Koffer ins Abteil und hievte diesen auf den Gepäckträger sich über den Sitzen befand.

„Hi. Wir kennen uns noch nicht oder? Ich bin Wilhelm van der Waal, aber meine Lehrer nennen mich bei der englischen Version William, weil sie den Namen sonst nicht richtig aussprechen können. Meine Freunde nennen mich Will. Bevor du fragst, ich bin aus den Niederlanden, deshalb der komische Name.

Er grinste und fuhr sich mit der linken Hand über seine dunkelblonden Haare.

Ich lächelte zurück und stellte mich ebenfalls vor: „Ich bin Hélène de Nemours. Ich bin neu an der Schule, aber ich kenne schon welche vom Austausch im letzten Jahr.“

„Cool. In welchem Haus bist du dann? Oder wirst du erst noch eingeteilt?“, fragte Will neugierig.

„Ja ich wurde letztes Jahr schon in Gryffindor eingewiesen. In welchem Haus bist du?“

Bitte Gryffindor. Bitte Gryffindor. Bitte, bitte, bitte!

Will erklärte, dass er in Ravenclaw war und dass er es schade fand. „Wen kennst du den schon aus Hogwarts?“, fragte er mich und lehnte sich dabei nach hinten.

Ich musste mich an die Namen erinnern bevor ich antwortete: „ Lily Evans, Alice Banks, Remus Lupin und Andrew Coleman.“

Beim Namen Andrew Coleman stockte meine Stimme kurz, da es ein mumiges Gefühl in mir hervorrief, aber Will schien nichts davon zu merken.

Will nickte und meinte: „ Aja, die kenne ich alle von Kräuterkunde und Wahrsagen, sie sind dieses Jahr auch in der 7. Jahrgangstufe.“

Wir kamen ins Gespräch und redeten über allerlei, zum Beispiel dass meine Eltern von Marseille nach Blackpool gezogen waren oder dass ich perfekt französisch und englisch sprach, da meine Mutter Französin war und mein Vater Brite. Beide waren Muggel.

Aber den wirklichen Grund für meinen Wechsel nach Hogwarts verschwieg ich ihm. Ich hätte ja auch jedes Jahr von Frankreich nach London fahren können. Um ehrlich zu sein, ich hatte in Beauxbatons keine Freunde, oder nicht wirklich viele.

Die ganzen Mädchen waren alle so oberflächlich. Mit keiner konnte man ein vernünftiges Gespräch halten ohne dass sie sich gelangweilt weg gedreht hat oder dumm gekichert hat. Ich konnte keiner mein Herz ausschütten, ohne dass es 20 Minuten später der halbe Jahrgang wusste.

Und dieser Fashion-Wahn! Ich versteh nicht wie man sich jeden Monat einen neuen Umhang kaufen kann, nur damit man im Trend ist. Warum können diese Mädchen nicht auch andere respektieren, die ein ganzes Jahr lang den gleichen Umhang tragen?

Auf jeden Fall haben mich diese Menschen einfach nur genervt. Ich musste aus dieser kleinen rosa (keine Ahnung welche Farbe zur Zeit angesagt ist) Welt ausbrechen! Einfach nur weg! Ich machte einen Austausch nach Hogwarts und dort waren fast alle Schüler komplett normal. Einfach so wie ich es mir immer gewünscht hatte.

Der Zug fuhr weiter nach Norden und langsam setzte leichter Nieselregen ein. Ich starrte kurz aus dem Fenster, während ich ihm zuhörte wie er von Quidditsch schwärmte, da er selber in der Mannschaft war.

Na super! Das ist so typisch England. Ständig regnet es! Aber Will ist echt süß. Und er ist so reif, nicht so kindisch wie die anderen Jungen aus meinem Jahrgang in Beauxbatons. Fast alle Mädchen die ich kenne, hatten schon mindestens einen Freund, außer ich. Was ist nur los mit mir?

Nach einer Weile, wurde die Abteiltür zum dritten Mal an diesem Tag aufgeschoben und ein Mädchen mit hüftlangen, braunen Haaren trat herein. Das erste was mir auffiel war ihre Designertasche, die wahrscheinlich mindestens 300 Pfund gekostet haben muss. Jetzt fiel mir auch die Lederjacke von Will auf, die bestimmt soviel wert war wie mein ganzes Outfit, das ich gerade trug. Sie war sehr augenbetont geschminkt und hatte einen hellen Teint. Das Mädchen war einfach umwerfend schön und sie hätte bestimmt viele aus Beaubatons neidisch gemacht.

Sind Engländer allgemein reicher als Franzosen, oder sind nur die meisten Zauberfamilien wohlhabend. Denn es können ja nicht alle sein, schließlich zählen meine Leute nicht dazu.

Das Mädchen und Will kannten sich anscheinend, denn er hievte ihren übernatürlich großen Koffer auf den Träger und meinte: „Ich hab dich schon überall gesucht Schatz. Wo warst du?“

Das Mädchen lachte und gab ihm einen Kuss auf den Mund, bevor sie antwortete: „Ich war noch kurz bei Anna und Jane.“

Er hat eine Freundin! Ich werde heute vom Pech verfolgt. Aber wie konnte ich nur so doof sein. Ich kenne ihn doch nicht mal richtig. Außerdem wollte ich doch am ersten Tag nicht gleich jemanden anbaggern.

Erst jetzt bemerkte mich das Mädchen und Will stellte uns vor: „G, das ist Hélène, Hélène das ist Georgina - meine Freundin.“
Georgina setzte sich und fragte mich die gleichen Fragen wie Will schon zuvor. Nach einiger Zeit verstummten wir aber. Während ich aus dem Fenster sah, küssten sich die anderen beiden und machten miteinander herum, sodass ich mir überflüssig vorkam. Ich vertrieb mir die Zeit mit ein bisschen Nachdenken und die Eigenschaften von Will und Georgina zu studieren.

Der Regen wurde immer stärker und im Laufe des Tages wurde die Tür kein einziges Mal mehr aufgeschoben. Der Himmel verdunkelte sich immer mehr und als es anfing zu dämmern, näherte sich der Zug Hogsmeade, einem kleinen Zaubererdorf, in dem sich der Bahnhof befand. Wir zogen uns um, wobei Will kurz auf die Toilette ging und danach ich, dabei es nicht zu peinlichen Situationen kam.

Der Weg hinauf zum Schloss verlief recht ereignislos. Die Kutschen mit der die Schüler hinauf transportiert wurden, wurden von unsichtbaren Geschöpften gezogen, wie mir Will schilderte.

In der Großen Halle setzten sich Will und Georgina zu ihren Freunden an den Ravenclawtisch, während ich weiter am Gryffindortisch entlang schritt. Am anderen Ende hatte ich bereits mit meinem scharfen Blick Lily und Alice gesichtet. Plötzlich hörte ich jemanden der mich rief: „Hélène! Hélène !“ Ich blickte nach rechts und sah Remus Lupin, der mir ebenfalls vom Austausch bereits bekannt war. Er war um ein Stück größer geworden und seine Haaren waren auch dunkler.

„Hey Remus! Wie geht's? Wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen!“

Er stand auf und ich küsste ihn einmal auf die linke und einmal auf die rechte Backe. Remus schien darauf leicht beschämt zu sein, der ein zartes Rosa schoss ihm ins Gesicht und er schaute zu Boden.

„Oh! Habe ich etwas falsch gemacht? Ist es hier in England nicht üblich?“

Anscheinend war es das nicht. Das hätte ich mir doch denken können. Letztes Jahr tat ich es nicht, da mir noch alle fremd waren, aber da wir uns damals gut verstanden hatten und er jetzt praktisch zu meinen Freunden zählte....

Jetzt war es mir auch ein bisschen peinlich.

Remus wechselte schnell das Thema und fragte überaus höflich: „Möchtest du dich nicht zu uns setzen? Dann kann ich dir gleich meine Freunde vorstellen. Übrigens ich habe deine Eule erhalten.“

Einer seiner Freunde hatte sich zu ihnen umgedreht und rief: „Hey! Willst du mich nicht auch küssen? Aber vielleicht ein bisschen weiter mittiger.“

Einige Schüler in der Umgebung blickten sich nach uns um und schauten uns interessiert an. Gott sei Dank lief ich nie rot an. Wie auch immer...

Mir war das total peinlich und ich wusste auch nicht was ich machen sollte, denn soviel Aufmerksamkeit hatte ich fast noch nie in meinem Leben bekommen. Es war schon ein Wunder wenn mir mehr als 5 Personen gleichzeitig zugehört haben.

Ich habe mein altes Leben schon beschrieben und eigentlich untertrieben. Ich war ein Außenseiter! Ich war eine, die keiner beachtete oder versuchte mit ihr klarzukommen. In den ersten drei Jahren habe ich mir stur eingeredet, dass es nur eine Phase war und es besser werden würde. Wie konnte ich nur so dumm sein. Wenn die anderen auch keine Probleme hatten, sich einzugliedern, dann musste es an mir liegen. In Hogwarts kann ich endlich neu anfangen, mich ändern und neue Freunde finden.

Ich musterte mir diesen Jungen. Er hatte faszinierende graue Augen mit leichten Grünstich, dunkelblonde Haare und ein markantes Gesicht mit leicht hervorstehenden Wangenknochen.

Ich erinnerte mich, dass Remus mir gerade einen Platz bei ihm angeboten hatte und lehnte ab, mit der Begründung, erst zu Lily zu gehen.

Etwas enttäuscht, setzte sich Remus wieder, winkte mir aber noch freundlich und schaute entschuldigend für seinen Freund. Beim Vorbeigehen scannte ich noch die anderen zwei Jungen neben ihm.

Der eine war hatte eine sportliche Figur und kurze, dunkelbraune Haare und er trug eine Brille. Der andere war das genaue Gegenteil: Ziemlich übergewichtig, wässrige Augen und ein Rat - Face.

Die neugierigen Gossip - Schüler, so wie ich sie nannte, starrten mir noch ein bisschen hinterher und fingen dann an, geheimnisvoll zu tuscheln. Das lief ja toll. Spätestens morgen würde die Gerüchteküche aber mächtig brodeln.

Ich ließ mich nicht beirren und ging einfach weiter, immer mit dem Satz im Kopf: Lass dir nichts anmerken, einfach weitergehen.

Nach einer Ewigkeit gelangte ich endlich an das Ende des Gryffindortischtes. Alice bemerkte mich als erstes. Ich setzte mich neben sie und gegenüber von Lily. Wir begrüßten uns und erzählten uns alles Mögliche, was von Mai letzten Jahres bis gestern geschehen war. Denn die Sache mit Will und Georgina verschwieg ich. Ich wusste selber nicht warum.

A propos Will und Georgina. Ich blickte möglichst unauffällig zu ihnen hinüber. Will stopfte sich gerade Keselkuchen in den Mund während Georgina sich mit einer Blondine unterhielt. Diese lachte kurz auf. Dieses helle glockenartige falsche Lachen hörte man sogar knapp 20 Meter weiter bei uns.

Okay das ist bestimmt so eine typische Tussi...Ja sie sieht auch so aus.

Nach der kurzen Ansprache Dumbledors und dem Einteilen der Erstklässler in die Häuser standen wir auf und folgten wir alle Remus braunhaarigen Freund James Potter, der Schulsprecher war, zum Gryffindorturm.


Die Tür wurde von einem Gemälde überdeckt, das eine fette Dame zeigte, die ein wallendes Kleid trug und mit außerordentlich viel Schmuck behangen war. Mit ihrer rauen tiefen Stimme fragte sie gebieterisch: „Das Passwort?“ Ich sah James Potter nur von hinten, doch anscheinend schien er zu grinsen, denn sein Freund Sirius Black, ich hatte mich bei Lily nach ihm erkundigt.

Nach dem Gespräch mit Lily und Alice hatte ich einiges über die zwei herausgefunden. James Potter war Schulsprecher, Kapitän der Quidditschmannschaft von Gryffindor und Jahrgangsbester seit 5 Jahren. Sein Freund Sirius Black war Mädchenschwarm Nummer Eins und amtierender Rekordhalter im Schwimmen.

Das Portrait klappte zur Seite. Dahinter befand sich ein Loch mit dem Durchmesser von ungefähr 1.5 Metern, durch das meine Mitschüler nun hinter einander hinein kletterten. Im Gemeinschaftsraum gab es viele gemütliche rote Sessel und einen Kamin in dem das Feuer vor sich hin loderte, mal stärker und mal schwächer.

Wir setzten uns zu dritt vor den Kamin und bald stieß auch Andrew Coleman zu uns. Er hatte sich im letzten halben Jahr gewaltig verändert. Er war um einiges gewachsen, sodass er gewiss nicht als kleiner dicker Pummel bezeichnet werden konnte. Er war eher groß und gut gebaut. Seine dunkelblonden Haare trug er jetzt kürzer, mit einem Zauber nach oben fixiert. Um alles zusammenzufassen, er war noch hübscher geworden.

„Hey Mädels!“

Er ließ sich in einen Sessel gegenüber von uns fallen. Er hatte anscheinend noch nicht gemerkt, dass ich da saß. Andy räkelte sich gemütlich. Als er mich sah, bekam er fast einen Schock.

„Hélène! Was machst du den hier?“


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Man muss einfach in Slytherin sein. Dort hast du das Privileg manchmal was anzustellen. In Gryffindor darf man keine Fehler machen, du musst gut sein.
Tom Felton