
von RoseWeasly
Vielen vielen Dank für die lieben Kommentare von meinen Stammlesern HMalfoy und Mrs.Black sowie meiner neuen Leserin Lily014. Die Kommis sind echt das Beste für mich, besonders wenn das Feedback positiv ist - Kritik ist natürlich auch erlaubt.
Ich habe das Kapitel innerhalb von drei Stunden geschrieben, habe mich zwischendrin öfters mal ablenken lassen (musste online schoppen). Ich hoffe aber trotzdem, dass die Sprache und der Ausdruck einigermaßen in Ordnung sind.
Viel Spaß beim Lesen!
17. ~ Wind Of Change ~
„Was? Lass mich jetzt endlich runter, du machst uns noch alle lächerlich.“
Ich hatte schon das peinliche Gefühl von mehr als drei Leuten beobachten zu werden, wobei ein peinliches Geühl in mir hochstieg.
Sirius Blacks Grinsen wurde noch breiter. „Wie du willst, Schatz.“
Ich befreite meine Arme im selben Moment als er mich losließ. Ich stieß einen spitzen Schrei aus. Während dem Fallen klammerte ich mich mit beiden Händen an Blacks linken Arm und zog ihn mit. Das kalte Wasser empfing mich wie ein Schock, was mich auch verstummen ließ.
Black tauchte kurz nach mir ins Wasser und zog mich noch weiter nach unten, sodass ich seinen Arm losließ. Mit einem kräftigen Zug hatte ich fast die Oberfläche erreicht, als mich Black an meinem Fuß wieder hinunterzog und dabei diese Chance nutzte um nach oben zu gelangen.
Schwer nach Luft schnappend gelangte ich an die Oberfläche, während Black den halben Weg zurück zum Ufer bereits zurückgelegt hatte. Ich kraulte ihm hinterher. Mein einziger Gedanke dabei war simpel.
Das wird er mir so büßen!
Am Ufer angekommen, pitschnass und frierend mit Gänsehaut hinderte mich der Lehrer an meiner Rache. Er erlaubte Black und mir zurück zum Schloss zu gehen um trockene Kleidung anzuziehen.
Einige starten uns hinterher, als wir beide langsam und schweigend den Weg zurück trotteten. Wie ich diese Aufmerksamkeit hasste! Ich hatte einen Entschluss gefasst.
Ich werde es Black nicht so offen und schnell wie möglich heimzahlen. Das ist ja langweilig. Ich werde ihn vorher gründlich leiden lassen. So sieht es aus! Dafür muss ich auch sein dämliches Spiel weitermachen.
Im Mädchenschlafsaal zog ich mir normale trockene Sachen an - ein grünes Kleid mit einem weißen Gürtel. Ich wusch meinen Umhang, die Bluse und das Halstuch gründlich aus und hängte es an den Hebel des geöffneten Fensters, sodass es an der frischen Luft trocknen konnte.
Gemütlich schlenderte ich die Wendeltreppe in den Gemeinschaftsraum, wo ich von Sirius Black erwartet wurde. „Hélène, ma chérie, das Kleidchen steht dir ausgezeichnet.“
Will er jetzt seinen netten Scherz durch solche Worte gutmachen? Freundchen, das schaffst du nicht!
„Sirius Schätzchen, ich muss oben noch was erledigen und ich meine, dass du auch nicht mehr vorhast, zu der Projektarbeit zu gehen.“ Ich versuchte ihn mit meinem falsch aufgesetzten Lächeln zu verzaubern. Er fiel darauf herein, zwar verwirrt und auch offensichtlich erleichtert.
„Ma chouchou, du hast richtig gedacht. Eigentlich wollte ich ja etwas mit dir zusammen machen, aber…“
Ich hatte mich bereits umgedreht und war, ohne dass er es bemerkte, genervt wieder die Treppe hinaufgestiegen. Ich langweilte mich ein bisschen, bis mir schließlich etwas Unterhaltsames einfiel.
Wenn heute schon Freitag ist, warum nicht gleich mal schick machen und den Abend richtig genießen. Schade dass ich Lily und Alice nicht einfach mit dem Telefon erreichen kann, na ja wozu gibt es Patronus?
Ich ging ins Bad und schaute in den Spiegel. Ich fand meinen Look und meine Ausstrahlung nicht besonders berauschend. Irgendetwas musste geändert werden.
Ich sehe so langweilig aus. Ich will mal etwas ganz anderes ausprobieren! Hm, die Frisur und vielleicht die Haarfarbe. Ja, das ist es! Aber was passt zu grün? Soll ich echt mal was neues wagen? Aber wie ging dieser Färbetrank noch mal?
Nach langem Grübeln schrieb ich schließlich eine einfache Zutatenliste auf ein kleines Stück Pergament und beschaffte mir die Zutaten aus meiner Zaubertränkesammlung. Die Zubereitung verlief reibungslos, sodass ich nach einer knappen Viertel Stunde mein Werk zufrieden begutachten konnte.
Ich schmierte mir das zähflüssige Zeug in die Haare, verteilte es gut und ließ es dann einwirken, während ich weiter überlegte, was ich noch so an mir verändert konnte. Ich war nicht fähig, mir selber zu erklären, woher dieser Drang kam, mich selber anders zu gestalten.
Außerdem schickte ich meinen zwei Mädchen die Nachricht:
Ladies, wie wäre es wenn wir heute mal ganz schick den Abend verbringen? Ich bereite mich schon darauf vor und ihr werdet überrascht sein.
Nach der kurzen Einwirkzeit musste ich nur noch meine Haare kurz auskämmen. Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden. Ich hatte an den Spitzen Spliss, was ich dringend ändern musste. Ich nahm Alice' Schere in die Hand und verzauberte sie.
Wie von Zauberhand, ein Wort voller Ironie, flog über meinen Kopf, schnitt hier und da, bis es schließlich zur Waschbeckenleiste zurückkehrte und dort verharrte. Noch ein bisschen Schminke und es war für mich perfekt.
Ein Blick in den Spiegel zeigte folgendes Bild:
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