Harry Potter und die siebte Chance - Zurück bei den Dursleys
von heiler_milli
Nun da, das zweite Kapitel. Es ist nicht unbedingt so wie ich es wollte, eigentlich wollte ich es viel kürzer schrieben und das was im nächsten kapitel kommt schon hier hingeben aber meine kleine schwester hat sich dagegen gestellt und da sie einfach liebe ist ( beziehungsweise ich habe Angst vor ihr) habe ich es halt so upgeloade. Hoffe es gefällt euch trotzdem.
Und danke für die Reviews!! Immer weiter so^^
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Boom, boom, boom…
Dieses Geräusch weckte Harry schlagartig auf. Er sprang sofort auf und griff dabei nach seinem Zauberstab, den er die langen Nächte über im Zelt mit seinen Freunden und auch später in Shell Cottage immer griffbereit hatte (wenn man von einem psychopatisch veranlagten, größenwahnsinnigen, selbstverliebten Massenmörder verfolgt wird, dessen Interesse an einem selbst fast schon an krankhafte Besessenheit grenzt und schon an Stalking erinnert, dann kann man es sich erlauben etwas paranoid zu sein). Doch leider hatte Harry zwei Dinge nicht bedacht. Erstens war da die Kleinigkeit dass er keinen Zauberstab bei sich hatte und Zweitens, und das hatte eine schlagartige Wirkung, war der Raum in dem er sich befand um einiges niedriger als erwartet. So schlug er mit voller Wucht seinen Kopf an und fiel sofort wieder auf seine Liegefläche zurück.
»Junge wach auf und beeil dich! Du musst noch das Frühstück zubereiten bevor du dich auf den Weg in die Schule machst. Also trödle nicht herum! Hast du verstanden?« ertönte die schrille Stimme von seiner Tante Petunia, die anscheinend nichts vom Aufprall mitbekommen hatte (was vielleicht daran liegen konnte das eine Tür ihr die Sicht versperrte).
Harry, dessen Kopf vor Schmerzen pochte, erinnerte sich erst jetzt was zuvor geschehen war…er war gestorben… Teah, sein sehr attraktiver, wenn auch etwas angsteinflößender Tod … die Zeitreise…die Plüschhäschen (die tatsächlich dazu da waren um einen zu beobachten).
Er sah sich mit Tränen gefüllte Augen um und so wie es aussah war er im Wandschrank unter der Treppe. Er war wieder zurück bei den Dursleys, welch eine Freude.
»Ich habe gefragt ob du mich verstanden hast?« drang wieder die Stimme von Tante Petunia durch die Tür.
»Ja Tante. Ich bin gleich da.« sagte Harry und versuchte dabei den Schmerz in seiner Stimme zurückzuhalten.
Harry der wusste das er Ärger bekommen würde, wenn sein Onkel und Dudley das Essen nicht rechtzeitig vorgesetzt bekamen, entschied sich lieber zuerst anzuziehen und das zu tun was seine Tante ihm sagte, bevor er sich Gedanken darüber machte in welcher Zeit er denn nun genau angekommen war. Außerdem tat ihm sein Kopf vom Aufprall immer noch so weh, dass seine Gedanken leicht getrübt waren, so stand er auch etwas neben sich während er sich anzog.
Auf dem Weg zu Küche viel ihm auf wie klein er doch war. Besonders in den übergroßen Sachen von Dudley fühlte er sich winzig. Als er die Küche betrat, bemerkte er, dass bereits alle am Tisch saßen. Tante Petunia schlürfte an ihrem Morgentee und sah dabei wie ein Pferd aus, das versucht den Mund so gering wie nur irgend möglich aufzumachen aber dabei trotzdem alles in einem Zug wegtrank. Onkel Vernon las seine Morgenzeitung und sah wie immer aus, nur etwas jünger (das bedeutet er sah immer noch aus wie ein Walross nur mit weniger Falten).
Dudleys Erscheinung hingegen war für Harry überraschend. Nicht dass er anders aussah (er hatte immer noch seinen kurzen, fast nicht Vorhandenen Hals von Onkel Vernon, und die blonden Haare von Tante Petunia), nicht einmal die Tatsache dass Dudley als Kind (er konnte nicht älter als acht sein) eher einem Schwein glich als einem Menschen war überraschend. Nein, was Harry überraschte war das dieser kleine, übergewichtige Junge im Vergleich zu seinem zukünftigen selbst, unheimlich dünn erschien (und das konnte was heißen, den bereits für diesen Dudley wahr der Stuhl auf dem er saß zu klein).
Sein Cousin saß ruhig da, spielte mit einem Gameboy und ignorierte Harry. Harry wusste jedoch dass dies nicht von allzu langer Dauer sein kann, denn sobald er kein Essen bekam konnte Dudley zu einer Tötungsmaschine mutieren. Er schmiss dann mit allem um sich, egal ob es sein Gameboy, eine Gabel oder eine Messer war.
Also wollte Harry so schnell wie möglich seine Arbeit erledigen, doch wurde er von seiner Tante unterbrochen, »Was um Himmels Willen hast du mit deinem Kopf angestellt Junge?« schrie sie und Harry wusste nicht ob vor Wut, Ekel oder Mitgefühl (wobei er das letztere stark bezweifelte).
Harry, der nicht verstand was seine Tante meinte griff seinen Kopf an und bemerkte dass seine Haare komisch feucht waren. Er nahm seine Hand runter und sah, dass sie mit Blut beschmiert war. Anscheinend war der Aufprall doch härter als erwartet. Beim Anblick des Blutes bekam Harry Angst, was er nicht verstand. Gut er war kaum mal fünf Minuten in seinem neuen Leben schon hatte er eine Verletzung, aber trotzdem, wo kam diese Angst her?
Tante Petunia stand auf und ging zu ihm hinüber um die Wunde zu begutachten. Sie sah sich die Wunde genau an bevor sie schnaubte und dann sagte, »Vernon, ich werde wohl mit ihm ins Krankenhaus fahren.«
»Wozu. Es ist wahrscheinlich nur eine Platzwunde. Kein Grund um extra Geld für den Arzt rauszuhauen und das nur wegen ihm.« antwortete Onkel Vernon und würdigte Harry dabei keines Blickes.
Anscheinend hatte sich nichts geändert, selbst in dieser Zeit redeten die Dursleys über ihn als ob er nicht anwesend wäre. Jedoch musste Harry etwas sagen, denn nur beim Gedanken ans Krankenhaus vergrößerte sich seine Angst, »Tante, Onkel Vernon hat Recht. Ich brauch wirklich keinen Arzt.« sagte Harry und klang fast schon panisch. Er wollte wirklich nicht ins Krankenhaus.
»Junge, halt den Mund wenn ich mit deinem Onkel rede.« sagte ihm seine Tante grob, bevor sie sich wieder an ihren Ehemann wandte, »Vernon wir müssen dort hin. Stell dir vor er geht so in die Schule. Die Lehrer würden gleich merken das was nicht stimmt und dann würde das Gerede anfangen. Nein, da ist es wirklich besser zum Arzt zu gehen.«
Wow, und da war Harry beinahe bereit zu glauben dass seine Tante sich vielleicht Sorgen um ihn machen könnte, aber er hätte es besser wissen müssen. Sie hatte sich nur Sorgen gemacht was andere sagen könnten wenn sie seine unbehandelte Wunde sahen. Wie schön war es zu wissen, dass nicht einmal eine Zeitreise seine Verwandte ändern konnte.
Und so ging Harry anstatt mit Dudley in die Schule, mit seiner Tante in das nahe gelegene Unfallkrankenhaus. Natürlich wurde hier lauthals von Dudley Protest eingebracht, »Warum muss ich zur Schule und er nicht? Ich will auch nicht hin! Ich will auch viel lieber ins Krankenhaus!« (Wie konnte Harry nur denken dass Dudley nett aussah?)
Diese Tirade ging einige Minuten lang weiter, erst als ihn Onkel Vernon mit Geschenken bestochen hatte war er damit einverstanden in die Schule zu gehen.
Je länger Harry im Krankenhaus war, desto weniger konnte er verstehen warum Dudley eher hier sein wollte als in der Schule. Den mal davon abgesehen, dass die Wartezeit bis sie endlich an der Reihe waren wie eine Ewigkeit schien, mussten sie auch noch die verschiedensten Verletzungen sehen. Und bei einigen lief es Harry eiskalt, denn Rücken runter, denn der Anblick eines Glasstückes im Arm war nicht gerade freudenerweckend.
Harry wurde erst einmal untersucht und dann zum Röntgen geschickt, damit ja sicher war das es eine Platzwunde war und nicht was schlimmeres. Nachdem das geklärt wurde war es an der Zeit die Wunde zu nähen. Bei den Worten »Muss genäht werden.« kämpfte Harry krampfhaft gegen den Drang einfach wegzulaufen. Und das verstand er nicht. Er verstand einfach nicht warum er weglaufen wollte. Gut die Betäubungsspritze war mindestens zehn Zentimeter lang wenn nicht sogar mehr (zumindest schien es ihm so) und die Nadel zum Nähen war auch nicht gerade ein Augenschmaus. Aber um Himmels Willen er war doch (zumindest seelisch) siebzehn Jahre alt und er hatte schon viel Schlimmeres erlebt. Und um das alles noch zu übertreffen, musste er jetzt auch noch mit Tränen kämpfen. Was war denn nur los mit ihm?
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Harry war noch nie so glücklich als er wieder immer Ligusterweg war, um ehrlich zu sein war er das erste Mal glücklich darüber wieder hier zu sein (da sieht man was ein Krankenhaus und vier Stiche so alles anrichten können). Zumindest hatte er erfahren dass es Anfang Mai des Jahres 1988 war. Das hieß er hatte noch drei Jahre bis er nach Hogwarts gehen würde, noch drei Jahre bis er seine Freunde sehen würde. Wobei wer weiß, vielleicht würde er das ändern. Er musste sowieso erst einmal Pläne erstellen für seine nächsten Schritte, und das gefiel ihm gar nicht, denn das war eher Hermiones Fachgebiet. Aber dann wiederrum, wie schon gesagt er hatte drei Jahre bis er wieder nach Hogwarts gehen würde also hatte er noch genügen Zeit, zumindest war er davon überzeugt.
»Junge komm, wenn du schon hier bist, kannst du mir auch gleich etwas zur Hand gehen.« rief seine Tante aus dem Wohnzimmer zu ihm hinüber. Harry wusste das `etwas zur Hand gehen` gleich bedeutend war mit `Ich gebe dir die anstrengendsten und zeitaufwendigste Arbeiten im Haushalt die ich finden kann`, also erstaunte es ihn nicht als er sich eine Stunde später immer noch im Garten befand und für seine Tante Unkraut jätete. Aber wenigstens hatte er so Zeit etwas nachzudenken. Er würde auf jeden Fall einiges ändern in dieser Zeit. Zuerst würde er in die Winkelgasse gehen um etwas Geld zu holen und vielleicht wenn es ging einen Zauberstab zu kaufen. Das dürfte schwierig werden da er nicht mal wusste wie er hinkommen sollte. Er bezweifelte dass sein Onkel in einfach so nach London bringen und ihn für einige Stunden dort lassen würde. Mit dem Fahrenden Ritter konnte er auch nicht fahren, denn erstens fehlte ihm ein Zauberstab um ihn zu rufen (wenn man überhaupt dafür einen braucht) und zweitens hatte er kein Geld um die Fahrt zu bezahlen. Aber er würde schon einen Weg finden.
Als nächstes würde er (und das war bei weitem noch schwieriger) versuchen Sirius aus Askaban zu holen. Dieses Mal sollte er das Gefängnis als freier Mann verlassen und nicht als Flüchtling. Dazu musste er Wurmschwanz fangen und dazu brauchte er einen Zauberstab was ihn wieder zu seinem ersten Problem führte, wie sollte er in die Winkelgasse kommen?
Harrys Gedanken wurden wieder mal von seiner Tante unterbrochen, die ihn rein rief, damit er ihr beim Kochen helfen konnte. Dies konnte nur bedeuten das Dudley bald aus der Schule kommen würde (»Ah welch Freude!«). Er hatte recht. Kaum hatten seine Tante und er alles fürs Essen vorbereitet, da stürmte auch schon Dudley durch die Tür und schritt geradewegs Richtung Essen während er auf seinem Weg in die Küche einfach alles auf den Boden fallen ließ.
»Na Duddymatz, wie war die Schule? War mein Engel wieder schön brav?« Harry musste sich sein Lachen verkneifen. Dudley als Engel zu bezeichnen war genauso wie Malfoy wohlgeraten zu nennen. Wenn seine Tante nur wüsste was er bereits in diesem jungen alter alles in der Schule anstellt. Aber selbst dann bezweifelte Harry dass seine Tante und sein Onkel jemals etwas anderes über Dudley denken würden. Für sie scheint doch die Sonne aus dem Ort wo er seine Exkremente raus lässt.
»Waah gawnz okaw.« sagte Dudley während er gleichzeitig versuchte sich das ganze Essen auf einmal reinzustopfen. Er erinnerte Harry dabei sehr stark an Ron, »Dwi Lwehrewin…« hier verschluckte sich Dudley so sehr das Tante Petunia ihm auf den Rücken klopfen musste. Anscheinend war ihm das eine Warnung, denn er entschied sich den Rest zu erzählen ohne dabei gleichzeitig zu essen (auch für Dudley gibt es noch Hoffnung). »Die Lehrerin hat uns aber diesmal so viel zum machen gegeben. Wir müssen ganze zehn Rechnungen machen. Das ist so viel.« beschwerte sich Dudley. Harry konnte nur schnauben, was er jedoch geschickt als husten tarnen konnte als ihm seine Tante einen bösen Blick zu warf. »Sie hat mir auch Sachen für Harry gegeben. Hat gefragt wo er ist.« und schon war Dudley wieder beim Essen.
»Was hast du ihr gesagt.« fragte Tante Petunia ihn. Und er antwortete, und das schockte Harry beinahe zu Tode, nachdem er erst sein Essen runtergeschluckt hatte, »Hab gesagt er ist zu dumm zum aufstehen. Hat sich den Kopf weh getan im Wandschrank.« und schon wieder stürzte sich Dudley regelrecht aufs Essen.
Harry beobachtete die ganze Szene leise und sah schon wie sich die Zahnräder in Tante Petunias Kopf drehten. Anscheinend fing sie die Nachricht nicht gut auf, das Dudley erzählt hat das er sich im Wandschrank verletzt hat.
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Abgesehen von diesem Gespräch verlief der Nachmittag ziemlich ruhig. Harry und Dudley machten ihre Hausaufgaben. Wobei Harry darauf achtete langsamer zu sein als Dudley. Er konnte sich nur zu gut daran erinnern was geschehen würde wenn er in etwas besser war als sein Cousin. Solange seine Antworten am Ende richtig waren, war es egal dass er für diese zehn Rechnungen (die er eigentlich in einer Minute erledigen könnte) eine ganze Stunde brauchte. Dudley wäre natürlich auch um einiges schneller gewesen hätte er nicht andauernd seine Arbeit unterbrochen um sich lauthals zu beschweren wie gemein doch die Lehrerin war, dass sie ihm so viel Hausaufgaben gegeben hat, obwohl er ja so ein guter Schüler sei (»Ja Duddymatz du hast ja so recht. Mummy wird mit deiner Lehrerin reden und ihr sagen, dass das für dich nicht nötig ist.«). Harry der sich nur allzu gut an Dudleys schulische Leistungen erinnern konnte wusste, dass er um einiges mehr nötig hätte um besser zu werden.
Danach ging Dudley zum Fernseher während Harry wieder zurück in den Garten musste um weiter Unkraut zu jäten.
Das Abendessen, bei dem Onkel Vernon wieder zu Hause war, verlief auch so wie sich Harry erinnern konnte. Dies bedeutete das Onkel Vernon sich mal wieder über seine Mitarbeiter beschwerte, dann über Harry, dann über die Wirtschaft, wieder Harry, die Jugend von heute, Harry, die Rentner, die nichts besseres zu tun hatten als den ganzen Tag auf der faulen Haut zu liegen und den schwer arbeitenden Menschen zu schikanieren, Harry, das Gesundheitswesen, Harry, die Politik, Harry, die Kriminalitätsrate und schlussendlich Harrys Haare (»Der Junge sollte mal wieder zum Frisör, so wie der aussieht denken noch alle dass wir hier einen Punk bei uns haben.«)
Nachdem Harry den Tisch abgeräumt hatte, ging er ins Badezimmer um sich fürs schlafen gehen zu Recht zu machen. Er hoffte dass er wenigstens in seinem Wandschrank auf eine Idee kommen würde um in die Winkelgasse zu gelangen. Er war schon dabei die Tür zu seinem Schlafplatz zu öffnen als Onkel Vernon ihn zu sich rief, »Junge kommst du mal her!« Wieso riefen ihn eigentlich alle hier Junge? War es denn so schwer seinen Namen auszusprechen? Dabei war er so leicht.
Harry stand nun vor seinem Onkel, »Junge…Harry.« da, da war es. Er hatte es geschafft. Markiert diesen Tag im Kalender, ruft den Premierminister an, oder noch besser gleich die Queen, den Onkel Vernon hatte es nach so langer Zeit endlich geschafft seinen Namen zu nennen. Für diese erstaunliche Leistung sollte es eine Parade geben, nein das würde nicht reichen. Ein nationaler Feiertag sollte ausgerufen werden, das wäre das Richtige.
»Also deine Tante und ich haben nachgedacht. Und naja wir finden dass du langsam zu groß wirst für deinen Wandschrank und daher glauben wir du solltest Dudleys zweites Zimmer bekommen.« hatte Harry richtig gehört? Er sollte ein eigenes Zimmer bekommen? Beziehungsweise, er sollte jetzt schon sein eigenes Zimmer bekommen? Das war drei Jahre lang zu früh.
»Wieso bekomme ich ein eigenes Zimmer?« Harry konnte sich die Frage nicht verkneifen. Er stand hier, bekam sein Zimmer und das drei Jahre früher als in seinem vorherigen Leben und trotzdem konnte er nicht das Gefühl umgehen dass es dabei einen Hacken gab.
»Hast du nicht zugehört Junge? Wie schon gesagt, wir finden du wirst langsam zu groß, was die Wunde an deinem Kopf deutlich zeigt, also bekommst du ein eigenes Zimmer.« Harry konnte sein Glück nicht fassen. Ein riesiges Lächeln breitete sich über seinem Gesicht aus und, was ihn selber wahrscheinlich noch mehr überraschte als irgendjemanden sonst auf dieser Welt, denn keiner hätte das jemals erwartet was dann geschah (nicht einmal Dumbledore, der sogar vorausgesehen hatte das Ron, Harry und Hermione auf der Horkrux jagt verlassen würde, nur um dann wieder zurück zu wollen, hätte das erwartet). Harry ging rüber und umarmte seinen Onkel. Dieser Moment war sehr kurz, denn kaum hatte Harry bemerkt was er da tat, ließ er auch schon sofort wieder los. Nach dem Gesichtsausdruck seines Onkels zu urteilen, dachte der darüber nach ob das gerade wirklich geschehen ist oder ob er Angst haben musste an irgendeiner Halluzination zu leiden, und das wäre nicht gut, den eine Halluzination ist nicht normal, und alles was nicht normal ist mögen die Dursleys ganz und gar nicht (warum sie dann ihren Sohn mochten war Harry immer schon ein Rätsel, weil der war ja alles andere als normal).
Harry hatte Angst dass sein Onkel es sich nun anders Überlegen konnte, also drehte er sich um und ging Richtung Wandschrank. »Ah und Harry.« Bei Merlins Bart, sein Onkel hatte ihn zum zweiten Mal innerhalb von fünf Minuten beim Namen genannt. Was für Überraschungen konnte dieser Tag noch so bringen? »Falls jemand fragt wie du deine Wunde bekommen hast… sag ihnen du wolltest Schuhe aus dem Schrank nehmen und beim aufrichten hast du dich verletzt, verstanden.«
»Ja Onkel Vernon.« deshalb hatte er also das Zimmer bekommen. Die Dursleys hatten Angst dass jemand erfahren würde wo er schläft. »Deswegen hat also Tante Petunia auf Dudleys Erzählung so komisch reagiert. Sie hat Angst das jemand Fragen stellt und ich mich verplapper. Na ja mir soll es Recht sein, solange ich nur ein Zimmer habe.« dachte sich Harry.
Er eilte zum Wandschrank hin, nahm all seine Sachen (was nicht gerade viel war) in die Arme und lief die Treppen hoch. Dabei dachte er nach warum er gerade seinen Onkel umarmte. Oder warum er auf einmal Angst hat vor Kleinigkeiten wie Spritzen. Oder warum es ihm allgemein so schwer viel seine Gefühle zu kontrollieren. »Na wer weiß, vielleicht ist das ja nur ein Nebeneffekt auf die Zeitreise. Ich werde Teah fragen wenn ich sie sehe. Sie hat ja gesagt dass sie kommt.« dachte er sich.
Oben hörte er wie Tante Petunia gerade dabei war Dudley zu beruhigen (zumindest versuchte sie es halt). Anscheinend hatte er gerade erfahren, dass Harry sein zweites Zimmer bekommen würde. Es sah so aus als ob es egal wäre unter welchen Umständen oder wann Harry dieses Zimmer bekommen würde, eins war immer sicher: Dudley würde das nicht gefallen und er würde dies auch lauthals verkünden.
Harry konnte sich nur wundern was so eine kleine Platzwunde am Kopf auslösen konnte. Wer weiß, wenn so etwas geringes wie diese Wunde eine solche Wirkung hatte, vielleicht war es dann doch nicht allzu schwer die Zukunft zu verändern.
Mit diesen Gedanken ging Harry zu seinem neuen, Schrägstrich, alten Zimmer.
Als Harry jedoch den Raum betrat, wartete dort schon jemand auf ihn. Und bei dem Anblick wusste er, dass er in Schwierigkeiten steckte. In mächtigen Schwierigkeiten.
»Hallo Potter. Lang nicht gesehen. Bist du bereit gefoltert zu werde?« hatte er nicht gesagt das er in Schwierigkeiten steckte.
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So das wars. Hoff es hat euch gefallen. Das nächste wird besser (zumindest hoff ich das) da wird es auch so einige antworten geben. Also bleibt dabei.
Reviews sind übrigens gern gesehen. Habe ich erwähnt das sie meine Arbeit auch um einiges beschleunigen???
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Samstag, 01.07.
Freitag, 02.06.
Mittwoch, 24.05.
Es hat mich beruhigt, zu sehen, dass eigentlich niemand die Szenen beim ersten Take schafft.
Evanna Lynch