Harry Potter und die siebte Chance - Besorgungen
von heiler_milli
SO hier bin ich wieder. sorry das es so lang gedauert hat. Ich muss leider sagen bi zum 30. Novemeber (da habe ich meine große prüfung an der uni die ich nicht versauen darf) werde ich nicht zu oft uploaden, vielleicht einmal die Woche. Aber danach verspreche werden die Kapitel schneller kommen (solange immer ganz brav reviews hinterlassen werden *Hinweis*)
Also das ist das vierte kapitel und um ehrlich zu sein es ist etwa snaja...ich weiß nicht...ich bin nicht hundert prozentig zufrieden. Hoffe es gefällt euch trotzdem. UNd entschuldigt die Fehler. Ich brauche noch einen beta. Aber ich verspreche...wenn ich mehr zeit habe (nach 30. November) überarbeite ich die Kapitel (nur die Fehler ausbesern).
Viel Spaß beim Lesen.
ach ja und habe ich erwähnt das die kommis toll ind..nein, dann last es mich mal so ausdrücken, ich knie nieder vor jeden der ein kommi hinterlassen hat und danke ihm
und jetzt ernsthaft viel spaß beim lesen^^
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Nach einer Ewigkeit in der sie so da standen und sich mit offenem Mund anstarrten, konnte Harry nur ein Wort hervorbringen, »Her…Hermione?«
Harry wusste nicht was er denken geschweige denn tun sollte. Er stand nur da und starrte Hermione an. Das war sie zu hundert Prozent. Sie sah genauso aus wie ihr elf jähriges. Die buschigen Haare, die etwas zu groß geraten Zähne, sie war nur kleiner. Doch was machte sie im Tropfenden Kessel? Sie ist doch eine Muggelgeborene und sollte nichts von diesem Ort hier wissen.
Hermione die ihn bis gerade noch ebenfalls fassungslos anstarrte, drehte sich auf einmal um, ging hinüber zu Tom dem Barkeeper, flüsterte ihm etwas zu und ging dann wieder schnurstracks auf Harry zu. Bevor dieser irgendetwas tun konnte (er war immer noch geschockt davon Hermione hier zu sehen) hatte sie ihn schon an der Hand gepackt und zog ihn mit sich die Stufen hoch und führte ihn in eines der Gästezimmer.
Dort angekommen nahm sie einen Zauberstab heraus (Woher hatte sie denn den?) und wehte damit über die Zimmertür, bevor sie sich wieder Harry zuwandte. Hermione stand nun direkt vor ihm. Sie schaute ihm unsicher in die Augen bevor sie sprach und Harry damit aus seiner Erstarrung holte, »Wie haben wir Sirius befreit?«
Harry konnte es nicht fassen. Sie fragte ihn etwas was sie gar nicht wissen konnte, außer…außer sie konnte sich auch an etwas erinnern. Dieser kleine Hoffnungsschimmer ließ ihn ohne Bedenken antworten, »Wir haben deinen Zeitumkehrer benützt und sind dann mit Seidenschnabel zu dem Zimmer, in dem er eingesperrt war, raufgeflogen.«
»Was ist das Letzte an was du dich erinnern kannst?« fragte Hermione ihn und zeigte keine Gefühlsregungen. »Voldemort und ich haben gegeneinander in der großen Halle gekämpft und er hat Avada Kedavra (welch eine Überraschung) benützt, während ich versucht habe ihn zu entwaffnen. Na ja, und mich hat halt der Fluch dann getroffen (ich hätte vielleicht versuchen sollen auszuweichen, oder?).« sagte Harry und bereute dies auch gleich wieder im nächsten Moment.
Irgendwie hatte er das Gefühl das Hermione das nicht gerade hören wollte. Warum er dieses Gefühl hatte? Nun ja, wahrscheinlich waren die blauen Fleck die sich eben auf seinen Brustkorp bildeten ein Hinweis darauf. Denn kaum hatte er zu Ende gesprochen, da hatte Hermione auch schon angefangen jede Stelle seines Körpers die sie erreichen konnte mit Schlägen zu überhäufen, »Wie - kannst - du - es - wagen - Harry - James - Potter!« bei jedem Wort bekam er einen Hieb mit der Faust. Und man konnte Hermione fest zuschlagen. »Wie konntest du es wagen vor meinen Augen zu sterben.« Hermione nahm ihren Zauberstab in die Hand und zeigte mit ihm genau zwischen Harrys Augen. »Oh Potter, du kannst froh darüber sein, dass ich erleichtert bin dass du dich auch erinnerst denn glaube mir… ich hätte dich sonst schon ins nächste Jahrhundert befördert.« Ihr Gesicht war rot vor Wut.
»Heißt das etwa du kannst dich auch an alles erinnern?« war Harrys einzige Antwort auf Hermiones Tirade. Daraufhin ließ sie ihren Zauberstab sinken und anstatt wütend zu blicken umarmte sie Harry und fing lauthals an zu weinen. »Ob ich mich erinnere? Denkst du man vergisst so einfach wenn man sieht wie der beste Freund vor einem getötet wird?« fragte sie höhnisch während ihr die Tränen einfach nur so runter flossen. Harry wusste nicht was er sagen sollte (was nicht gerade etwas Neues für ihn war) er entschied sich also sie lieber weinen zu lassen (Mädchen brauchen das manchmal, oder?) und umarmte sie auch. Er hätte es in diesem Moment niemals zugegeben, aber er war froh das er selber es war der Hermione im Arm halten konnte während sie sich ihre Trauer von der Seele weinte.
Harry wusste nicht wie lang sie so da standen, doch schlussendlich hörte Hermione auf. »Na genug geweint?« fragte er sie mit einem Grinsen während er sich leicht von ihr weg drückte um ihr ins Gesicht schauen zu können. Ihm fiel auf dass sie etwas größer war als er, zwar nicht viel aber doch etwas. »Harry versuch nicht einmal lustig zu sein.« erwiderte sie todernst. »Du hast keine Ahnung wie das ist. Weißt du wie ich mich gefühlt habe. Zuerst kommt Voldemort mit seiner Schar uns verkündet das du Tod bist und zeigt dabei auf Hagrid wie er deinen leblosen Körper in den Händen hält. Dann erstehst du wie durch ein Wunder von den Toten auf nur um diesmal vor meinen Augen getötet zu werden?!« Sie war wieder den Tränen nahe, doch schien sie sich diesmal zusammen zu reisen. »Ich sah richtig wie das Leben aus dir verschwand. Ich sah wie dein Körper leblos zu Boden fiel und Voldemort mit schallendem Gelächter über dir Stand.« Sie nahm Harrys Hand während ihr nun doch wieder die Tränen über die Wangen fielen.
»Aber wie bist du hier hergekommen…ich meine hier in die Vergangenheit.« fragte Harry neugierig, denn dies interessierte ihn wirklich.
»Ich weiß es nicht. Ich weiß nur noch dass ich in der großen Halle war und auf einmal alles dunkel wurde. Im nächsten Augenblick wachte ich schon in meinem Zimmer zu Hause auf und war in dieser Zeit. Ich hab schon gedacht ich sei verrückt. Ich hab sogar angefangen mich zu fragen ob ich nicht alles geträumt hätte, aber das war ja zu absurd. Also musste ich herkommen um mich von allem zu überzeugen. Ich wusste einfach nicht was ich sonst denken sollte.« bei diesem Satz fing Harry leise an zu lachen.
Hermione sah ihn böse an, »Was gibt's da zu lachen?«
»Nichts, nichts…nur die Vorstellung das Hermione Granger nicht weiß was sie denken soll hat mich einfach zum Lachen gebracht.« sagte Harry und grinste sie verschmilzt an.
»Haha Potter. Schön das es dich so sehr amüsiert. Ich weiß nicht wie du denkst, aber einfach so in deinen alten Körper zu gelangen ohne irgendeine Erklärung kann schon jemanden (sogar mich) aus der Bahn werfen. Ich hatte Angst dass ich hier alleine war, ohne meine Freunde, ohne … ich hatte einfach Angst alleine zu sein. Ich war so froh als ich dich unten gesehen hab (den du konntest nur hier sein wenn du dich auch erinnern konntest), aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich mich darüber freuen soll.« und sie schlug wieder auf Harry ein (er lachte immer noch).
»Ach ist das schön zu sehen wie jemand das Harry antut was ich schon die ganze Zeit machen wollte.« ertönte eine Stimme hinter ihnen.
Harry und Hermione drehten sich in die Richtung von wo die Stimme kam. Harrys lachen erstarb sofort als er die Person sah. Er hätte es wissen müssen das Teah hier sein würde. Immerhin hatte sie gesagt sie würde ihn hier wieder reffen. Hermione, die Teah noch nicht kannte, hob sofort ihren Zauberstab, »Wer sind sie? Wie sind sie hier reingekommen?«
»Oh da ist aber jemand misstrauisch. Na Harry willst du uns vorstellen oder soll ich das selber machen?«
Harry seufzte schwer bevor er sprach, »Teah das ist Hermione. Hermione das ist Teah…ähm…mein Tod.«
Und wie Hermione nun mal so ist stellte sie gleich eine Frage nach der anderen. Hat jeder Mensch seinen Tod, oder ist einer für mehrere Menschen zuständig? Wieso ist Harry zurückgeschickt worden? Und wieso hatte sie auch ihre Erinnerungen?
Natürlich erklärter ihr Teah alles (sie hatte auch keine Wahl, denn selbst sie bemerkte dass wenn einmal Hermiones Wissensdurst geweckt wird, man ihn lieber stillt, ansonsten könnte es passieren das gewisse Körperteile verletzt werden). Sie erzählte wie man normalerweise Menschen zurückschickt wenn sie vor ihrer Zeit sterben, aber Harry es grandiose sechs Mal geschafft hat und sie (und ihr Vorgesetzter, und dessen Vorgesetzter und so weiter) keine andere Chance gesehen haben als ihn durch die Zeit zurückzuschicken mit seinen Erinnerungen. Und da Hermione nun mal seine Seelenverwandte ist konnte sie ihre Erinnerungen auch behalten. Denn »… man keine Seelen trennen die verbunden sind.«
Hermione war genauso überrascht wie Harry über die Tatsache, dass sie Seelenverwandt sein sollten, aber im Vergleich zu ihm, nahm sie es einfach hin - »Harry es ändert nichts an der Tatsache dass wir beste Freunde sind und nicht mehr. Das einzige was es verändert hat ist dass ich auch meine Erinnerungen habe und dass ist doch gut, oder?« (Wie sehr sie sich da täuschte) - Hermione war sowie so der Ansicht dass es nun Dringenderes zum erledigen gab. Denn wie sie bemerkt hatte, waren sie bereits über eine Stunde in diesem Raum und wenn sie Harry noch begleiten wollte mussten sie sich beeilen, denn ihre Großmutter (bei der sie für zwei Wochen war) würde bald vom Einkaufen zurück sein und es wäre besser wenn sie dann schon zu Hause wäre.
Teah die sowieso nur da war um sicher zu gehen, dass die Beiden sich ja treffen würden, verschwand wieder dorthin wo sie hergekommen war, während sich Harry und Hermione nun gemeinsam zu Gringotts gingen. Hermione hatte sicherheitshalber ein Zauber auf sie gelegt damit man sie nicht bemerkt, außer sie würden es wollen (»Stell dir die Aufruhr vor, wenn auf einmal der Junge-der-Lebt hier in der Winkelgasse auftaucht.«).
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In Gringotts hatten sie ihre Sachen auch schnell erledigt.
Mit einem Tropfen Blut konnte Harry beweisen, dass er wirklich der ist, der er vorgegeben hat zu sein. Das einzige was ihn überraschte war, was er alles geerbt hatte. Das Verlies, das er in seinem vorherigen Leben benutzt hatte, war nur sein Treuhandfond. In ihm befanden sich zwanzig Tausend Galleonen, außerdem wird es jährlich noch vom Hauptverlies wieder zu diesem Betrag aufgefüllt. Aus dem Hauptverlies, dem Familienverlies wie die Kobolde es nannten, darf er es Geld rausnehmen wenn er siebzehn war. Doch andere Sachen, wie Bücher oder Portraits, die wie er erfahren hatte sich ebenfalls darin befanden, durfte er ruhig herausholen lassen. Er musste nur ins Inventar sehen und einem Kobold sagen was er wollte und er würde es bekommen. Doch das wollte er erst tun wenn er genügend Zeit hätte, jetzt erst einmal würde er einen Zauberstab brauchen.
Mit zwei Säcken voll Gold verließen sie Gringotts wieder. Harry machte sich schon auf den Weg zu Ollivanders, doch Hermione hielt ihn auf.
»Wo willst du hin?« fragte sie ihn.
»Mir einen Zauberstab besorgen.« sagte er als ob es offensichtlich wäre und deutet dabei auf das Geschäft.
»Und das willst du wirklich bei Ollivanders tun? Glaubst du nicht dass das etwas leichtsinnig wäre, wenn man bedenkt dass er vom Ministerium registrierte Zauberstäbe verkauft, und wir nun ja, vom Alter her noch eigentlich keine haben dürfen.«
»Wie meinst du das registriert?«
Hermione seufzte, »Oh Gott Harry. Ich hoffe wirklich dass du in diesem Leben mehr liest, wirklich. Alle Zauberstabmacher müssen sich beim Ministerium registrieren, genauso wie jeden Zauberstab den sie machen. Sie müssen auch gewisse Regeln beachten, wie dass sie keine magischen Substanzen verwenden, die gefährlich sein können (wie ein Erumpenthorn). Und eine der Regeln lautet halt auch dass sie keine Zauberstäbe an Kinder verkaufen dürfen die noch nicht an Hogwarts (oder einer anderen Schule für Magie) aufgenommen wurden.«
»Woher hast du dann deinen?« wollte er wissen (um ehrlich zu sein war er etwas enttäuscht, dass er nicht seinen Zauberstab kaufen konnte). Zur Harry Überraschung grinste Hermione schuldig, »Ich…ich hab meinen illegal aus der Nokturngasse.« flüsterte sie.
»Du hast was? Aber wie… und von wo weißt du das…und wieso gehst du ihn die Nokturngasse alleine.« Harry starrte sie mit offenem Mund an. Er war geschockt dass Hermione so etwas tun konnte.
»Mach dir keine Sorgen. Die Kobolde erzählen einem viel, wenn der Betrag stimmt. Sie legen sogar Zauber über dich damit du nicht bemerkt wirst, wenn du sie bezahlst. (Gott sei Dank habe ich Geld von meinen Verwandten bekommen, weil meine Noten so gut waren, sonst wäre sich das Alles nicht ausgegangen). Außerdem Harry, vertrau mir, sie sind zwar teurer als die von Ollivanders aber wenn du den Zauberstab von da kaufst wirst du begeistert sein. Man spürt richtig wie stark sie sind.« sagte Hermione und betrachtete begeisternd ihren eigenen Zauberstab.
Also machten sie sich auf den Weg. Sie gingen eine ganze Weile die Nokturngasse entlang, vorbei an Borgin and Burke's und an einem Geschäft in dem es die merkwürdigsten Kreaturen zu kaufen gab (eine Kreatur sah aus wie eine Mischung aus Schnecke und Krabbe). Die Leute hier schienen auch nicht gerade vor Freude zu platzten. Alle hielten sich bedeckt und beobachteten ihre Umgebung genau, als ob sie Angst hätten dass sie jeden Moment angegriffen werden könnten. Harry war ziemlich froh dass Hermione wieder den Bemerk-Mich-Nicht-Zauber auf sie gelegt hatte.
Fast am Ende der Nokturngasse war ein kleiner Laden, vollkommen schwarz, was hier nicht so ungewöhnlich war, den sie betraten. Drinnen war es ausgesprochen dunkel. Harry wollte schon nach dem Verkäufer rufen als von der Seite her ein kleiner Mann, mit dunklen Haaren und den hellsten blauen Augen, die Harry je gesehen hatte, hereintrat. Er sah die Beiden an bevor er mit seiner leisen, öligen Stimme zu Hermione gewandt sprach, »Habe ich sie nicht bereits heute bedient? Aber ich nehme an sie sind hier um mir neue Kundschaft vorbeizubringen, habe ich recht? Hat er den genug Geld mit?« Nachdem Hermione dem Mann bestätigte, dass sie genug Geld mit hatten sah er auf Harry und seine Augen huschten schnell auf seine Stirn. Harry der dies bemerkte versuchte sofort seine Narbe mit seinen Haaren zu überdecken, aber es war schon zu spät, »Kein Sorge Mr. Potter. Meine Kundschaft kann mit meiner Verschwiegenheit rechnen. Sie ist sozusagen im Preis mit in begriffen. Mein Name ist übrigens Castor.« sie reichten sich die Hände »Ich nehme an sie sind hier um eine Zauberstab zu kaufen?« Harry nickte. »Nun dann kommen sie mit hinüber.« Er führte Harry zu einem Tisch auf dem jeweils drei riesige Schachteln standen. Als er genau hinsah bemerkte er, dass in jeder Schachtell etwas drinnen war: In der ersten waren verschiedenste Holzstücke, in der Zweiten lagen Federn, komisch aussehende Faser, Haare und anderes herum, und in der dritten Schachtel lagen kleine Kristalle, oder waren das Edelsteine?
»Wissen sie Mr. Potter, viele meiner Kollegen würden ihnen sagen dass der Zauberstab sich seinen Meister sucht.« Ja genau das hatte ihm auch Ollivander erzählt, »Ich bin ebenfalls dieser Meinung, nur das ich sogar einen Schritt weiter gehe. Ich glaube, wenn sich jeder einzelne Bestandteil des Zauberstabes seinen Meister aussucht, dass dann der Perfekte Zauberstab für die jeweilige Person entsteht. Außerdem verwende ich gerne mehr als nur eine Holzart und einen Zauberkern. Wenn man verschiede Sachen nimmt wird der Zauberstab flexibler.« Harry verstand nur Bahnhof. »Ich würde sie bitten dass sie ihre Augen schließen und dann ihre Hand über jede Schachtel halten. Harry sah schnell zu Hermione hinüber die ihn anlächelte.
Also tat Harry so wie ihm gesagt wurde. Er stellte sich vor die erste Schachtel, hielt seine Hand hoch, schloss seine Augen und wartete einen Moment bevor er zu nächsten Schachtel ging. Harry kam sich etwas dumm dabei vor. Castor machte sich währenddessen auf einem Stück Pergament Notizen. Als Harry fertig war, nahm Castor aus jeder Schachtel etwas und ging damit in Hinterzimmer. Eine halbe Stunde später kam er wieder heraus und überreichte Harry eine (welch eine Überraschung) schwarze Schachtel. Als Harry sie öffnete sah er wohl einen der schönsten Zauberstäbe die er je gesehen hatte. Er war genauso lang wie sein alter Phönix-Zauberstab, doch er sah viel eleganter aus. Der griff war ein etwas dunkleres Braun als der Rest. Und auf der Spitze konnte er einen kleinen grünen Kristall erkennen. Und über den ganzen Stab waren kleine Runen eingraviert (Wie hatte er das so schnell geschafft?). Harry nahm den Stab aus seiner Schachtel und ihn durchströmte eine Kraft, die er zuvor noch nie gespürt hatte. Er hatte das schlichte Gefühl als ob der Zauberstab zu hundert Prozent zu ihm passte, sogar noch mehr als sein alter Zauberstab.
Harrys Begutachtung des Stabes wurde durch die Stimme von Castor unterbrochen, »11 Zoll ist er lang. Hat zwei Holzsorten: Stechpalme und Weide, und an der Spitze habe ich einen kleine Smaragd angebracht zur leichteren Fokussierung der Zauber. Der Kern…ja der Kern der war doch etwas Besonderes.« Oh Merlin, nicht schon wieder, dachte Harry. »Der Kern besteht aus je einer Feder eines Sterbenden und eines Neugeborenen Phönixes. Diese schlingen Schuppen eines Basilisken. Eine ausgesprochen ungewohnte Kombination, habe ich zuvor noch nie gesehen. Außerdem wurde der Zauberstab noch in Phönixtränen gebadet. Zusätzlich wurden noch Runen eingraviert um in nahezu unzerstörbar zu machen.« Castor sprach über den Zauberstab als ob er ihn nicht selber gemacht hätte sondern als ob er einfach so vom Himmel gefallen wäre, Zauberstabmacher waren echt eigenartig »Dieser Zauberstab wird gute Dienste leisten, dessen bin ich mir sicher. Das macht dann fünfzig Galleonen.«
Sie bezahlten und machten sich auf den Weg zurück. Wieder in der Winkelgasse, gingen die beiden noch etwas umher. Immerhin hatten sie noch etwas Zeit und konnten und wollten noch so einiges Bereden. Sie gingen in die verschiedensten Geschäfte hinein. Harry kaufte einen Koffer, mit drei Abteilen. Die ersten zwei waren nur da um Sachen hinein geben zu können, doch das dritte Abteil beinhaltete eine drei Zimmer Wohnung. Und mit einem Knopfdruck verwandelte sich der Koffer in eine Armbanduhr. Er kaufte auch Hermione so einen Koffer, nur hatte ihrer keine Wohnung dafür aber viel mehr Abteile (Jetzt musst du dir nie wieder darüber Gedanken machen müssen welches deiner geliebten Bücher du zurücklässt. Du nimmst einfach eine ganze Bibliothek mit!« dafür bekam Harry einen Schlag auf den Arm). Außerdem kauften sie noch Zwei-Weg Spiegel, ähnliche wie die die Harry von Sirius bekommen hatte (oder bekommen wird. er hatte bereits erwähnt das Zeitreisen kompliziert waren, oder?). So konnten sie sich ohne Probleme unterhalten, den Harry glaubte kaum, dass er seiner Tante erklären konnte warum er auf einmal eine Eule hatte und Hermione genauso wenig. Sie kauften auch ein Denkarium, weshalb wusste Harry nicht, aber Hermione sagte es wäre sehr nützlich also schenkte er ihr eins.
Sie gingen noch schnelle ein Eis essen bevor sie sich verabschiedeten. Hermione umarmte Harry noch einmal fest. Ihr schien es ziemlich schwer zu fallen ihn los zu lassen, »Versprich mir dass wir Sirius so schnell wie möglich befreien, damit du bei ihm Leben kannst. Dann kannst du mich so oft besuchen wie du willst. Versprich es.« verlangte sie von ihm.
»Hermione mach dir keine Sorgen. Ich habe nicht vor Sirius allzu lange in Askaban zu lassen. Ich möchte doch so schnell wie Möglich von den Dursleys weg. Wir werden uns sowieso jede Nacht über die Spiegel hören, damit wir uns einen Plan ausdenken wie wir in befreien.« Harry grinste Hermione verschmilzt an, »Außerdem die Aussicht darauf mehr Zeit mit dir zu verbringen, ist doch etwas auf was es sich lohnt hinzu arbeiten.« sie lächelte zurück. Sie umarmten sich noch einmal schnell. Sahen nach ob sie tatsächlich keine beachtete und mit einen leisen Puff waren sie zu ihren jeweiligen Zielen appariert.
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Ach ja ich habe jetzt auch einen kleinen ff-thread nichts tolles, aber schaut mal vorbei
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