
von Elaine
Hey ihr Lieben,
es tut mir wahnsinnig Leid, so selten geschrieben zu haben. Aber nun habe ich mich auf meine vier Buchstaben gesetz und das habe ich nur der Lieben Izzy (Isabelle) zu verdanken. Sue hat mir ermutigt und deswegen widme ich dieses Kapitel nur ihr x3.
Liebe Grüße,
Elaine.
P.S Wenn ihr euch fragt, warum ich einen solchen Zeitsprung gemacht habe ... die Erinnerungen werde ich im Laufe der Zeit einsetzen. Das war mir sehr wichtig.
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Sie starrte in den Himmel. Sterne zierten ihn, liesen Träume wahrlich wahr werden. Aber nicht ihren. Nein! Nichts Lilys. Ihr Traum, dass ihre Eltern wieder kamen, wurde nicht erfüllt. Wie den auch? Sie waren nicht mehr da. Weilten nicht unter den Lebenden. Waren sie glücklich da, wo sie jetzt waren? Sie schloss die Augen unterdrückte die Tränen, die aufkeimen wollten. Gott verdammte drei Tage nun, war sie von ihren Freunden getrennt. Und es schmerzte zu wissen, sie in Stich gelassen zu haben. Sie war schon fast in Beauxbatons. Einer schönen Schule in Frankreich.
Die Sprache konnte sie. Damals noch, war sie oft mit ihren Eltern und Petunia in Frankreich gewesen. Urlaub. So hatte sie es noch genannt. Familienurlaub. Und jetzt? Jetzt gab es keine Familie mehr. Petunia brach den Kontakt zu ihr ab, sie war alleine auf sich gestellt. In jener Situation war es schwer, die Nerven zu behalten. Was würde geschehen, wenn sie nicht bei sinnen wäre? Nicht wüsste, was sie tat? Sie hatte keine Ahnung. Sie nahm wieder ihre Koffer zu hand, starrte hoch zu den großen Türmen Beauxbatons. Ihr neues Zuhause.
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1 Jahr später.
„Schüler und Schülerinnen des neuen Jahrgangs der siebten. Wie haben das Projekt: 'Ein Jahr, eine andere Schule' in die Tat umgesetzt. Eure Koffer werden gerade von kleinen Feen gepackt. Ich möchte ein gutes Benehmen sehen. Und mir nicht von Professor Dumbledore anhören, das Ms. Evans einen Kessel in die Luft gesprengt hat!“ Madam Maxime strafte eine Rothaarige Schönheit mit ihren Blicken. Diese musste sich sichtlich ein Lachen verkneifen. Dabei beugte sie sich über den vierer Tisch zu einem Jungen, mit widerspenstigen Braunen Haaren. „Was kann ich dafür, wenn ich nicht gesehen habe, was ich da rein geworfen habe...“ ratlos zuckte Lily Evans mit ihren Schultern. Ihr Bester Freund Jerome lachte. „Keine Ahnung Lils, du hast doch die magischen Hände...“ dabei fuchtelte er wild gestikulierend mit seinen Händen in der Luft.
Sie verdrehte nur genervt ihre Augen und gab ihm einen Klatsch auf den Oberarm. „Au!“ murrte er. „Für was war das denn..?!“ - „Dein Mund ist auch schneller als dein Gehirn, du Trottel, oder?! Denk doch mal nach! Du bist auch Zauberer...“ Lily schaute wieder nach vorne. Von dem verzweifelten, gebrochenem Mädchen vor einem Jahr, war rein gar nichts mehr zu sehen. Stattdessen saß hier jemand, der es faustdick hinter den Ohren hatte. Wie sie es geschafft hatte, all die schlimmen Zeiten hinter sich zu lassen? Sie hatte neue Freunde, die sie in jeder Situation beschützen würde und außerdem hatte sie die Vergangenheit in die hinterste Ecke ihres Herzens verbannt. So schnell würde es niemand schaffen, sie ein weiteres mal zu brechen. Oh nein! Denn jetzt war sie jene Person, von denen all die Mädchen träumten. Neid lag in ihren Augen, wenn sie an ihnen vorbei ging. Lily war eine Art Diva. Von den Mädchen beneidet und von den Jungs vergöttert. Und Lily genoss es jeden einzelne Moment. Jede einzelne Minute in ihrem Leben.
„Lily? Lils! Komm schon! Los gehen wir auf unser Zimmer!“ Pheobe wedelte genervt mit einer Hand vor Lilys Augen. „Hm? Was?“ Lily schreckte auf und sah sich um. Fast alle Schüler waren schon aus dem Magischen Zimmer verschwunden und teilten sich nun in ihre Zimmer auf. „Komm jetzt oder willst du hier vergammeln?“ gluckste Pheobe und zog Lily auf die Beine. „Natürlich nicht, P..“ grinste Lily, hackte dich bei ihrer Besten Freundin ein und verschwand mit ihr aus dem Magischen Raum, dessen Wände sich ab und zu änderten. „Kannst du es glauben, dass wir für ein Jahr nach Hogwarts gehen?!“ Lilys Lächeln schwand, als ihre Freundin sie darauf ansprach. Stumm strich sich die Rothaarige ihre Blaue Schuluniform glatt, dann richtete sie noch einmal richtig ihren Hut.
„Nein, kann ich nicht glauben..“ murmelte sie dann um die Blonde Veela zu beruhigen. „Hach, das wird so Wahnsinn...“ schwärmte sie auf Französisch und Lily musste amüsiert kichern. „Das wird es...“ pflichtete Lily ihr bei und augenblicklich dachte sie zurück an Alice und Remus. Würden sie sehr sauer sein? Und was war mit James? Sah er noch immer so unverschämt gut aus wie damals? Schnell schüttelte sie den Kopf. Das war doch alles absurd. Auf einer Seite hatte er sie damals runter gemacht. Und sie war gebrochen nach Beauxbatons gekommen.
Sie schloss noch einmal ihre Augen, eher sie das große Tor auf-stieß und hinein trat. Beauxbatons glich nicht mal annähernd Hogwarts. Während Hogwarts den alten Türmen und den alten Schlössern ähnelte, sah Beauxbatons aus wie ein Märchenschloss. Die Wände waren hell, ja gar schon weiß waren sie. Sie waren mit goldenen Blumen, Schriften und anderen Sachen verziert. Ein langer Weg, der umgeben von einer hellen grünen Wiese und frisch wuchernden Rosen war, führte direkt zu der großen Eingangstür.
Von weiten sah sie schon ein paar Schülerinnen in ihren Blauen Schuluniformen über die Grüne Wiese hüpfen. Sie schlugen Ratschläge und zauberten wunderschöne blaue Vögel herbei, die dann zwitschernd ihren Weg ins freie suchten. Ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Gesicht und mit einem wohligen Gefühl überbrückte sie den letzten Schritt in ihr neues Leben. Sie würde alles hinter sich lassen und dafür sorgen, neu anfangen zu können. Als sie die Eingangstür öffnete und in eine Art Foyer trat wurde sie für einen Moment geblendet. Alles leuchtete in einem hellen weiß und der Boden spiegelte sie selbst wieder. Auch hier waren die goldenen Verzierungen.
Sie sah sich noch einen langen Moment verwirrt um. „'Allo. Kann ich dir igendwie helfe'?“ Lily schnellte herum und musterte das Mädchen vor ihr. Sie war groß, hatte Blonde Haare und Blaue Augen. 'Eine Veela...' ging es ihr durch den Kopf. Sie lächelte leicht und war angetan von ihrem französischen Akzent. „Ich bin Lily und suche das Büro der Schulleiterin?“ Die Veela lächelte und hackte sich tänzelnd bei Lily ein. „Iche bin Pheobe. Freut misch, deine Bekanntschaft zu 'machen...“ Lily lachte leise. „Ebenfalls...“
„Lily! Lily nun komm schon! Wir können nicht ewig darauf warten, dass du deinen süßen Arsch bewegst..“ meckerte Jerome auf Französisch und zog seine Beste Freundin an der Hand zu den weiß, goldenen Kutschen. „Komme ja schon...“ grinste sie leicht.
„Bin nun einmal keine Dampflock..“ Jerome und Pheobe lachten schallend und zogen die Rothaarige Hexe weiter. Lily verdrehte nur glücklich die Augen und tastete noch einmal nach ihrem Blauen Hut, denn sie dann sofort wieder richtete. Der Auftritt in Hogwarts wird große Klasse, dass wusste sie mit Sicherheit. Den Auftritt hatten sie schon tausendmal geübt und sie konnten es nun endlich.
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