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Umbrella Company - Heldenstatus

von Chuck

Info Chap noch nicht korrigiert, werde es alsbald als verbessert kennzeichnen. Wenn Fragen, melden.
fredslove danke fĂĽr deinen kommi, auch wenn er in keiner Weise produktiv war. Wenn du wieder mal WĂĽnsche hast versuch ich sie mit einzubeziehen.

Kapitel 3


›Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich
aber jede unglückliche Familie ist auf ihre besondere Art unglücklich‹
Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi


Der nächste Morgen irritierte Albus. Als er die Augen aufschlug, wusste er sofort, dass der Tag genauso ablaufen würde wie in seiner Vorstellung, also sich hinziehen und ihm nicht einmal die Stunden des Schlafes Erholung spenden würden.
Das Gewicht von Rose’ Kopf auf seiner Schulter ließ ihn weitere fünf Minuten ausharren, bis er sich langsam aus ihrer verzweifelten Umklammerung löste und lustlos ins Bad tappte. Durch die dunkelroten Bettvörhänge konnte man leise das Schnarchen seines Zimmergenossen erahnen und der gelbe Minimuff Ate seiner Cousine gab pfeifende Geräusche von sich, als er an seinem Käfig vorbeizog.
Als er sich nach einer kühlen Dusche die Zähne putzte ignorierte Albus wie immer sein Spiegelbild. Schon seit einiger Zeit hatte er es aufgegeben, in den seltsamen Augen etwas von der Verzweiflung zu suchen, die sein innerliches Gleichgewicht zersetzte wie ein langsam wirkendes Gift. Auch konnte er nur wenige äußere Ähnlichkeiten mit seinem Vater entdecken, oder etwas anderes, dass ihn mehr mit diesem verbunden hätte. In den Ferien verbrachte er seine Zeit größtenteils bei seinem Onkel Charlie in Rumänien, sofern er nicht verpflichtet war anderen familiären Ereignissen beizuwohnen. Er schätzte den differenten Alltag mit den magischen Geschöpfen und konnte sich ohnehin nur wenig schöneres vorstellen, als einem Drachen beim Fliegen zuzusehen.
Als er in Boxershorts wieder zurück in den Schlafsaal ging, war bereits ein Vorhang seines Bettes zurückgezogen und Rose saß zusammengesunken am Rand und durchfuhr das Fell von Ate, der selig schnurrte. Als Albus sich neben sie niederließ und erschöpft die Holzdielen des Fußbodens anstarrte, legte er ihr schon einen Arm um die Schultern und zog sie näher zu sich, in Erwartung des inzwischen nahezu Alltäglichen. Und tatsächlich: Kaum ruhte ihr Kopf an seiner Seite, begann sie leise zu weinen und er strich ihr beruhigend über den Arm, bis sie sich beruhigt hatte. Albus wünschte sich, dass er Rose besser hätte helfen können, doch er war nie eine allzu mitfühlende Persönlichkeit gewesen. Die Trennung von Hermine und Ron brachte seiner Meinung nach viel mehr Vor- als Nachteile, doch was bedeutete das schon?
Schnell fuhr sich Rose über ihre roten Augen, als sie ihn ansah und versuchte mit einer Hand ihre wilde Mähne aus ihrem Gesicht zu halten. “Danke Al…”, flüsterte sie und berührte kurz seine Wange, was eine kühle, nasse Spur hinterließ. “Ich wüsste nicht was ich ohne dich machen würde.”
Ausdruckslos erwiderte er ihren Blick. “Zu James gehen?”, schlug er vor und entlockte ihr ein Lächeln. Nach einigen Minuten Stillschweigen löste sich Albus von Rose um sich anzuziehen und auch sie verzog sich ins Bad.
“Guten Morgen”, ertönte es nach einem lauten Gähnen. Die Vorhänge des Bettes neben Albus wurden zurückgeschoben und ein schlanker Arm, dicht verfolgt vom restlichen Körper, inklusive blondem Haarschopf wurden sichtbar. “Gut geschlafen?”, fragte Scorpius lächelnd und Albus verdrehte die Augen und legte sich zurück ins Bett, um auf Rose zu warten. Der einzige, und wirklich einzige Grund, warum er mit dieser Person ein Zimmer teilte, war dessen Stillschweigen gegenüber James. “Rose ist wieder da?”
Albus nickte und gab einen zustimmenden “Hm!”-Laut von sich. Es war sowieso viel mehr Feststellung als Frage gewesen. Rose machte kein Geheimnis aus ihrer Abneigung gegen den jungen Malfoy, hielt sich jedoch mit ihren Kommentaren zurück, solange sie bei ihnen wohnte. Albus hatte Scorpius nie gefragt, dazu fehlte ihm weiterreichendes Interesse, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass die Abneigung nur auf eine Seite gelagert war, auch wenn sich sein Mitbewohner immer sehr beherrscht gegenüber Rose gezeigt hatte.
“Und, heute endlich mal mit Stacy unterwegs?”, fragte Scorpius, während er in seinem Kleiderschrank nach einem neutralem Kleidungsstück suchte, dass weder rot, noch grün war. Es hätte Albus misstrauisch gemacht, dass sein Zimmergenosse so viel über ihn wusste, wenn es nicht schon immer so gewesen wäre- unverständlicher und nerviger Weise klebte Malfoy schon seit vielen Jahren an ihm wie mit einem Dauerklebefluch verzaubert.
“Ich soll doch der Neuen alles zeigen…”, erwiderte Albus und trommelte mit seinen Fingerspitzen auf dem Bettlaken.
“Ach ja… hatte ich ganz vergessen. Violet Ballantyne, oder? Wie ist sie so? Die letzte Woche hast du ja sehr viel Zeit mit ihr verbracht.”
Da hatte er Recht… Und hätte sie hin und wieder mehr als ein Nicken oder Kopfschütteln zustande gebracht, wären es vielleicht sogar richtig angenehme Abende gewesen. So hatte er sich die meiste Zeit genötigt gefühlt ihr von langweiligen Dingen zu erzählen, um sich nicht als absolutes Arschloch zu fühlen. “Es geht”, sagte er und stand auf, als Rose endlich zurückkam, um mit ihr nach unten zu gehen.
“Wartet!”, rief Scorpius ihnen hinterher und Albus zögerte keine Sekunde, als er die Tür entriegelte und nach unten schlenderte. Rose runzelte verärgert die Stirn, als sich der Blonde wenige Minuten nach ihrer Ankunft in der Großen Halle ihnen gegenüber niederließ und begann seine Schüssel zu füllen. “Und hast du auch schon eine Verabredung für heute?”, fragte er freundlich und schenkte Albus’ Cousine ein kurzes Lächeln, welches jedoch mit einem hochnäsigen Schnauben quittiert wurde.
“Glaubst du etwa ich würde mit jemandem wie dir ausgehen?”, lachte sie kalt.
“Keine Sorge, ich würde nie auf die Idee kommen jemandem wie dir so ein Angebot zu unterbreiten. Auch ich habe gewisse Standards.”
Rose starrte ihn an und schob dann pikiert ihren Teller nach vorne. “Ich bin pappsatt. Gehen wir, Albus?”
Dieser lächelte nur in sein inzwischen fast leeres Glas und hob dann die Schultern. “Tut mir Leid, ich bin noch nicht fertig. Du kannst ja inzwischen mit den Hausaufgaben beginnen, ich komme in ein paar Minuten nach.”
Beleidigt schob Rose ihre Unterlippe nach vorne, was sie nicht nur kindisch, sondern auch lächerlich trotzig aussehen ließ, und stand auf. “Na schön. Bis gleich.”
“Du lässt sie doch nicht alleine nach Hogsmeade?”, fragte Scorpius, nachdem sie die Halle verlassen hatte und Albus sah ihn fragend an.
“Wieso nicht? Außerdem hat sie sich angeboten mit Stacy ins Dorf zu gehen um dort Mädchensachen zu erledigen. Ich denke die Zwei verstehen sich ganz gut. Und Rose kann langsam echt mal wieder eine richtige Freundin brauchen.”
“ICH DENKE”, machte Scorpius ihn amüsiert nach, “dass Rose stocksauer auf Stacy ist.”
“Wieso sollte sie?”, fragte Albus und versuchte irritiert zu wirken, was er, hoffentlich nicht zu offensichtlich, nicht war. Langsam steckte er sich einen Löffel des widerlichen Haferbreis in den Mund und würgte ihn geekelt hinunter.
“Eifersucht?”, schlug sein Gegenüber vor und brachte sich damit einen genervten Blick ein.
“Ich glaube Rose hat vollkommen Recht mit ihrer Aussage, dass du vollkommen übergeschnappt bist.” Überhastet sprang Albus auf, bevor Scorpius bemerkte, wie peinlich ihm dieses Thema war. Natürlich lag er wieder mal richtig in seiner Annahme, doch Albus konnte im Moment nicht viel gegen die Schwärmerei seiner Cousine für ihn unternehmen. Solange ihr Schock über die Scheidung ihrer Eltern noch nicht überwunden war, stand Albus als ihr Retter da. Würde er sie jetzt alleine lassen, endete sie mit ihren Nerven höchstwahrscheinlich in einer geschlossenen Abteilung des St. Mungo.
“Wenn du mit uns Hausaufgaben machen willst, würde ich vorschlagen dass du jetzt mitkommst, sonst regt sich Rose nachher auf, dass du alles abgeschrieben hast”, schlug Albus vermeintlich versöhnlich vor und begrüßte im Vorbeigehen die einzige Gruppe Gryffindors am Tisch, die ihm sonnig einen guten Morgen wünschten und jovial zum Essen bewegen wollten.
“Danke, wir hatten schon Frühstück”, strahlte plötzlich Scorpius neben ihm und stützte sich freundschaftlich mit einem Arm auf Albus’ Schulter. “Aber heute Nachmittag treffen wir euch gerne bei den Drei Besen.”
“Seth, klar, aber niemand hat dich eingeladen, Malfoy”, schnaubte verächtlich ein Schüler aus der Gruppe und Albus schob den Arm von sich weg.
“Mal sehen Leute. Bis später!” Schnell entfernte er sich, dicht neben sich seinen blonden Schatten.
“Ich verstehe nicht, wie du mit denen befreundet sein kannst.” Scorpius hockte sich auf das Geländer, als sich die Stiege quälend langsam in Bewegung setzte. “Oder kannst du behaupten, dass sie mehr als ein weiterer Haufen arroganter Trottel sind?”
Albus spielte mit dem Gedanken ihm einen kleinen Schubs zu geben. “Pass besser auf was du sagst. Immerhin SIND das meine Freunde und du nicht”, erwiderte Albus kühl und kämpfte gegen sein aufsteigendes schlechtes Gewissen an. Immerhin war das Scorpius. Scorpius. “Hör mal”, fing er noch mal an. “Ich verlange ja nicht mal mehr, dass du mir meine Ruhe gibst. Ich gebe dir einfach den gut gemeinten Rat, dich nicht mehr an freundlichen Annäherungen zu versuchen.”
Scorpius seufzte auf und nickte leicht, als er Albus ansah. “Mal sehen”, sagte er und war sich nicht der Tatsache bewusst, dass sein Gegenüber ihm am liebsten den Hals umgedreht hätte, als der Blonde anscheinend schon wieder ganz wo anders mit den Gedanken anfing, den Song der Ballycastle Bats zu pfeifen.


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Ich war völlig panisch. Meine Eltern tanzen beide sehr gut, haben mir das aber anscheinend nicht vererbt. Alle Kids hatten etwa drei Wochen Zeit, um die Tänze einzuüben, aber weil ich so viele andere Szenen drehen musste, blieben mir nur ganze vier Tage. Sobald ich die Schritte halbwegs kapiert hatte, kam ich völlig aus dem Takt. Zum Glück soll Harry gar kein toller Tänzer sein.
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