
von Hornschwanz
Kapitel 11 - Maxima Forte
Kaum hatte sich das Triple D in seinem Mund aufgelöst, spürte Harry, wie seine Hose immer enger wurde. Pochend drückte sein Glied von innen gegen sie und bettelte förmlich darum, freigelassen zu werden. Doch nicht nur das; im selben Moment trat das Geheimnis um die Plage der neuen Sexbesessenheit in Hogwarts in seinem Hirn ganz nach hinten. Stattdessen schwirrten nur noch pralle Brüste, saftige Schenkel und willige Mädchenkörper durch Harrys Gedanken.
Mit offenem Mund und lüsternen Blick starrte er nun Ginny an. Ein Wolf, der sich gerade ein Lämmchen als Mahlzeit ausguckte, hätte keinen gierigeren Ausdruck annehmen können.
Ginny schaute in zweifelnd an. Mit so heftigen Auswirkungen hatte sie wohl nicht gerechnet. Ein bisschen geiler Harry, ja schön, war er doch der einzige der sich seit gestern so prüde anstellte, aber ein wildes Tier…. Oje… Woher kam das nur? Sollten etwa ihre Brüder etwas damit zu tun…? Nein, sie werden doch nicht… !
Ihr Blick huschte hinab zu der kleinen Tüte und las die Aufschrift diesmal ganz genau.
„Triple D“ stand darauf, alles in Ordnung. Doch was war darunter in kleiner Schrift zu lesen? Sie hob die Tüte näher an die Augen:
„Maxima Forte“. Oh nein, ihr Brüder hatten ihr übel mitgespielt, wohl wissend, wie es ihr ergehen würde, wenn sie dieses viel zu starke Zeug jemandem einflössen würde. Olle Scherzbolde, hatten ihr die Triple D mit einer Dosierung mitgegeben, die Tote wiedererwecken und zu rammelnden Sexmonstern machen würde.
Vorsichtig trat sie einen Schritt zurück von Harry und setzte ein wenig überzeugendes Lächeln dabei auf.
„Ok, Harry, ich geh… dann schon mal vor… in den Gemeinschaftsraum… du kannst ja dann nachkommen…“, sie wollte sich gerade abwenden, denn so heiß und geil sie auch war, aber im Augenblick stand ihr gerade nicht der Sinn danach, durch einer Sexbestie von innen nach außen gekrempelt zu werden. Und Harry machte unzweifelhaft den Eindruck einer solchen: Gieriger, verschlagener Blick, offener Mund, in dem der Speichel zusammenzulaufen schien, Beule in der Hose, Reißverschluss und Knopf zum Bersten gespannt. Ein sexbesessener Massenmörder konnte nicht schlimmer aussehen. Und die Narbe auf seiner Stirn mit den verstrubbelten schwarzen Haaren ließen ihn nur noch wilder aussehen.
Doch bevor sie sich davonstehlen konnte, packte seine Rechte ihren Unterarm.
„Warte… Schatz!“, klang es bedrohlich und in einer Tonlage, die 2 Etagen tiefer war, als Harrys eigentliche Stimme.
Oh je, jetzt wird sie dafür büßen müssen, was sie alles angestellt hat: Das Triple D. Dass sie Harry mit dem Fesselungszauber wehrlos machte und dann vernaschte. Dass sie ihn mit ihren Freundinnen teilte. Sie hatte mit ihm „Wer ist Ginny?“ gespielt und er würde jetzt „Harry, das Sexmonster von Hogwarts“ mit ihr „spielen“. Und sie war selber schuld.
Wild und entschlossen zog Harry sie an ihrem Arm mit sich. Offensichtlich auf der Suche nach einem geeigneten Ort für seine bevorstehenden Untaten, in denen der Sex nur so von der Decke tropfen würde..
Eine Tür zur Linken stieß er auf, doch nur eine kleine Abstellkammer verbarg sich dahinter, er zog sie weiter. Sie kamen zurück zur T-Kreuzung und auf der Rechten erkannte Ginny Malfoy, der völlig am Ende auf allen Vieren krabbelte. Tja, als sie ihn zuletzt gesehen hatte, war er ziemlich fertig… die Mädchen hatten ihm wirklich übel mitgespielt, kein Wunder, dass er sich jetzt nur noch zurück in seinen Schlafsaal schleppen wollte, bevor er den Furien erneut in die Hände fiel.
Vielleicht könnte Malfoy Harry ablenken, dafür war er immer gut. Schnell zog sie ein Triple D maxima forte aus der Tüte und gab es ihm im Vorbeigehen.
„Nimm das, dann fühlst du dich gleich viel besser“, flüsterte sie ihm zu, während Harry sie weiter hinter sich herzog.
Angewidert schaute Malfoy sie von unten an, als wolle er mit seinem Blick sagen, dass er von einer elendigen Gryffindor niemals etwas annehmen würde. Doch dann schien er sich zu erinnern, wie Ginny ihn von seinen Qualen erlöste und resigniert, fast ergeben und in der Hoffnung, wieder zu Kräften zu kommen, steckte er das Triple D in seinen Mund.
Doch Ginnys Plan ging nicht auf. Sie konnte zwar noch sehen, wie das sexmonstermäßige Glühen auch in Malfoys Augen trat, doch Harry zog sie bereits mit sich durch eine Tür in einen Raum, der angefüllt war mit ausgestopften Trophäen. Ein Bär schien sie mit offenem Maul anzubrüllen, genauso ein Panther und eine Unzahl anderer gefährlicher Tiere. Harry passte irgendwie zwischen all die Monster und als er sie auf das Sofa an der rückwärtigen Wand drängte, erst sich und dann ihr die Kleider vom Leib riss, hatte sie noch kurz die Hoffnung, ihn mit ihrem Zauberstab außer Gefecht setzten zu können.
„Nanana, Ginny, wer wird denn… mit dem Zauberstab… seine Lage nur noch verschlimmern wollen?“, er drehte ihren Arm zur Seite, bis der Zauberstab aus ihren Finger glitt.
Sie ließ alle Hoffnung fahren und ergab sich ihrem Schicksal. Naja, vielleicht wird es ja nicht so schlimm, aber sie spürte, wie sich ihre Schenkel trotz des in ihr tobenden Verlangens schützend zusammenpressten, er sie aber mühelos auseinanderdrückte und mit einem animalischen Laut sein loderndes Glied in ihr versenkte. Was hatte Harry eben noch gesagt? Ein missglücktes Experiment? Snape? Sexbesessenheit und er müsse ganz Hogwarts retten? Tja, dafür war es jetzt wohl zu spät, adios Hogwarts. Der Auserwählte selbst war nun wegen ihr mutiert zur niederen Sexbestie - ob ihr Lord Voldemort dafür einen ungewollten Orden übersenden würde…?
* * *
Lord Voldemort stieß das große Doppelportal auf und betrat Hogwarts. Ein schmieriges Lächeln auf seinem schädelgleichen Gesicht. Das war alles viel zu einfach gewesen, Dumbledore ist wohl doch alt und senil geworden. All die Schutzzauber, die sonst Hogwarts vor seinem Zugriff bewahrten, waren merkwürdigerweise abgeklungen. Statt schießenden Lähmungszaubern, die jeden unerwünschten Eindringling vertreiben sollten, hatte es Wattebäuschen geregnet. Und kleine Seifenblasen, in deren Inneren „Lieb mal wieder!“ magisch aufblitzte.
Voldemort schüttelte sich und sog verächtlich Luft durch seine schlitzförmigen Nasenöffnungen ein.
Pah, Liebe. Was sich dieser Dumbledore wohl wieder mal einbildete? Schwächling!
Er würde jetzt schnurstracks in das Büro des Schulleiters gehen und diesem Trottel Dumbledore endlich sein Ende bereiten, den Garaus machen, zu seinen Vorfahren schicken, das Licht auspusten…
Stolz und siegessicher marschierte er los bis er plötzlich am weit entfernten Ende des Ganges drei Gestalten auf sich zukommen sah. Zwei schlaksige Burschen mit roten Schöpfen, die sich bis aufs Haar glichen, mhmm Zwillinge. Zwischen sich, von beiden gestützt, eine Frau mit zerzausten Haaren, die Brille schief auf der Nase sitzend und die Kleider in maßgeblicher Unordnung. Oh, die Reporterin vom Tagespropheten, Kimmkorn oder so ähnlich. Was ist denn mit der los? Kann ja kaum noch laufen und muss von den beiden gehalten werden. Trotzdem hat sie ein verschmitztes Lächeln im Gesicht, mhmm…
Die drei kamen immer näher auf Voldemort zu, doch irgendwie schienen sie ihn nicht zu beachten, ja gar nicht wirklich wahrzunehmen. Stattdessen schrieen die beiden Jungs sich gegenseitig an.
„Ich hab dir doch gleich gesagt, dass wir nicht die ganze Testreihe mit ihr alleine als… äh Partnerin ausprobieren können, guck nur, die Arme kann kaum noch geradeaus laufen!“
„Ja ja ja, George, und wer war es, der unbedingt diese „maxima forte“-Version entwickeln wollte? Denk nur an die arme Ginny, der du das Zeug für Harry mitgegeben hast, wenn es ihr jetzt auch so geht wie Rita, weil Harry es wie wir geschluckt hat…!.“
„Na klar Fred, jetzt bin ich also schuld? Ich kann doch nix dafür, dass hier jeder nur noch das eine will. Und unsere Triple D ermöglichen es sogar den ausgepoweredsten… Oh guck mal, diese ausgemergelte Gestalt mit den roten Augen… Guten Tag… Kostenlose Probe Triple D gefällig? Sie sehen aus, als könnten sie es brauchen. Aber vorher sollten Sie mal ein wenig schlafen und den Frauen eine Pause gönnen, ihre Augen sind schon ganz rot und ihre Gesichtsfarbe ist auch nicht gut…. Und schauen sie nicht so verkniffen… ich geb ihnen ja schon die Probe!“, mit diesen Worten hängte George im Vorbeigehen ein Probe-Tütchen Triple D an den Zauberstab den Voldemort wutschnaubend auf die beiden gerichtet hatte, aber so fassungslos über den Dialog und die freche Ignoranz der beiden war, dass es ihm nicht mal in den Sinn kam, sie zu verfluchen. Das ihn über die Schulter angrinsende, glückliche aber weggetretene Gesicht von Kimmkorn, als alle drei an ihm vorübergingen, machte ihn nur noch perplexer. Ja, sind denn alle völlig verrückt? Und was soll das? Er ist der dunkle Lord, wie können diese schwachsinnigen Verrückten ihn nur dermaßen ignorieren? Unverschämtheit, sie sollen zittern und bibbern vor ihm und nicht blasphemisch ein Tüte blöden Irgendwas an seinen mächtigen Zauberstab hängen.
Sein Blick glitt hinab zu der Tüte, die immer noch aufreizend provokant von seinem Zauberstab baumelt.
„Triple D - Der kleine Schuss, um die Liebe aufzurichten!“, liest er den Werbespruch von Fred und George auf dem wackelnden Tütchen.
Häh? Noch mehr Liebesgesülze? Also dieser Dumbledore scheint in Hogwarts den Schülern ja ne ordentliche Hirnwäsche zu verpassen. Jetzt gibt's diese obskure Liebe sogar schon in Tablettenform. Kann der nicht endlich mal kapieren, dass nur Macht und Macht ganz alleine zählt und nicht diese idiotische Liebe. Wie oft musste er das dieser anhänglichen Bellatrix auch immer wieder sagen? Aber hier scheinen ja alle komplett durchgedreht. Liebes-Tabletten… nicht zu fassen, obwohl es sicher mal ganz interessant wäre zu fühlen wie das ist…diese Liebe… Ne, statt das obskure Drops zu schlucken verschwindet es in einer von Voldemorts tiefen Umhangtaschen und er setzte seinen Weg fort.
An den Wänden erspähte er die neuen Stundenpläne und die darin enthaltenen Stunden „Kamasutra“.
„Jetzt lehrt diese Verrückte Dumbledore schon Aerobic zu zweit!“, Kopfschütteln, irgendwie hatte Voldemort nicht begriffen, worum es dabei ging. Er studierte weiter den Stundenplan: Sexstellungen? Pah, wer hatte es schon nötig, so niedere Triebe zu befriedigen?
Von einem Geräusch aufgeschreckt, schaute Voldemort wieder auf den Gang, auf dem nicht allzu weit entfernt ein Mädchen Handküsse in die Luft warf. Es war Luna Lovegood, die mit verträumter Miene durch die Gänge tanzte.
Die Person, die in der Gestalt einer achtarmigen Liebesgöttin von hinten an ihn ran schlich, bemerkte er hingegen nicht…
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