
von LasVegas
[i]Okay, da ihr alle soooo fleiĂźig lest und reviewt... gibts schon ein neues chap von mir!
@crazygirl: Das nenn ich mal ein aufbauendes kommi ^^. Aber Gedächtnisverlust macht so Spaaaaaß!
@Nelly Potter: Na, na. Was haben wir denn wieder auf xperts gemacht, hm...? Was hättest du denn eigentlich machen sollen? XD Mein chap is wichtiger!
@Lily014: Jaaaah, es is aber lustig zu schreiben!
@Isabelle: Na jaaaa, bis James sein Gedächtnis wiederkriegt... das kann dauern!
@LilyEvans91: Jaaah, irgendwann, irgendwie wird sie ihre Meinung noch ändern...
@morla79: Ja, doch Rosenkohl IST so schlimm!
@Sarah potter-radcliffe: Hm, ja, das hast du so ungefähr richtig verstanden!
@Leni-04: Das Hausaufgabenheft kommt schon wieder. Eigentlich ist es auch mehr die Idee mit der nachahmenden Feder, die besonders wichtig ist!
@Montana: Hey, super! Vielen Dank!
@Dr. Butterbier: Nein, jacky is nich gemeint... da ist der unterricht doch etwas anders^^. So... Jackson = James?! WTF?!
@Mrs.Black: Eine Weile noch ^^
Also... Jah, da viele gefragt haben. James' "Zustand" zieht sich noch etwas hin... XD Aber selbst ohne Gedächtnis schafft er es noch, seine Umwelt aufzuregen!
***
„Was ist eigentlich genau passiert?“
„Soviel ich mitgekriegt habe… bist du vom Stuhl gefallen und hast dir den Kopf angeschlagen.“
„Toll, ich bin ein Trottel.“ Wenn er nur wüsste, wie Recht er hatte! Potter blätterte durch die Pergamentblätter, die Black ihm geschrieben hatte.
„Mein Geburtstag ist der 27.03.? Interessant.“, brummte er.
„Wenn du das sagst.“, sagte ich und blätterte eine Seite in meinem Buch um. Wer war auf die bescheuerte Idee gekommen, dass wir uns abwechselnd zu Potter setzen sollten? Ich bestimmt nicht! Aber wenigstens wusste er nicht mehr, dass er sich ständig um mich bemühte, das machte seine Gegenwart sehr viel angenehmer, auch wenn ich mich kaum traute, das zu denken.
„Ah.“, sagte er. „Okay, hier ist deine Pergamentseite. Lily Evans, Geburtstag… 30. Januar…“ Ich riss ihm die Seite weg und betrachtete sie. Natürlich. Black hatte drauf geschrieben, dass Potter mir hinterherlief.
„Alles Schwachsinn.“, sagte ich rasch und steckte die Seite ein.
„Hey! Ich brauche das!“, beschwerte er sich. „Um mich zu erinnern.“
„Das wird dir nicht helfen, Potter, glaub mir.“, brummte ich nur und vertiefte mich wieder in mein Buch.
„Dann musst du mir wohl persönlich über dich erzählen.“, grinste er mich an. „Los geht's.“
„Muss das sein?“
„Sonst frag ich Sirius. Äh, Padfoot.“
„Schön.“, brummte ich. „Schieß los, was willst du wissen?“
„Was liest du da?“
„Ein Zaubertränkebuch.“
„Klingt langweilig.“
„Ist es aber nicht.“
„Pad hat mir aufgeschrieben, ich hasse Zaubertränke.“
„Tust du auch.“
„Warum bin ich dann in dem Kurs?“, fragte er und betrachtete das Pergamentblatt, das offenbar seinen ganzen Lebensinhalt auflistete.
„Potter.“, brummte ich. „Woher zum Geier soll ich das wissen?“
„Wir sind doch Freunde?“ Oh mein Gott! Das kann der doch nicht wirklich Ernst meinen?! Die ganze Gedächtnissache ist doch nur Verarsche, oder?!
„Nein, sind wir nicht.“, sagte ich langsam und legte mein Buch zur Seite.
„Oh…“, meinte er nur und sah enttäuscht aus. „Wir sind nicht zusammen.“
„Gott, nein!“
„Wir sind nicht befreundet?“
„Nein.“
„Was sind wir?“
„Nichts.“, sagte ich und war erschrocken wie hart ich sein konnte. Potter sah tatsächlich etwas verletzt aus. „Nicht wirklich. Wir sind Klassenkameraden, schätze ich.“
„Aha. Warum sitzt du dann hier?“, fragte er. Gute Frage. Sehr gute Frage.
„Wenn ich das wüsste.“, sagte ich trocken.
„Na ja.“, sagte er. „Ich kenne Sirius und Remus und Peter. Wir sind anscheinend beste Freunde. Em und…“
„Ben.“
„Jah. Die kenn ich seit wir Babys sind. Dann ist da noch Is, die ich anscheinend in meinem Quidditchteam habe.“, sagte er langsam. „Dann gibt's da dich und ich habe keine Ahnung in welcher Beziehung wir zueinander stehen.“
„Frag mich lieber nicht, sonst wirst du nur enttäuscht.“, sagte ich und wandte den Blick aus dem Fenster.
„Du magst mich nicht sonderlich, was?“
„Nun…“ Wie zur Hölle sollte ich ihm das beibringen, ohne, dass er völlig aus allen Wolken fiel? „Nicht sonderlich.“
„Das… verstehe ich nicht.“, murmelte er. „Ich verstehe mich mit den anderen sehr gut… aber…“
„Können wir das Thema wechseln?“
„Klar.“, sagte er und lächelte schwach. „Zaubertränke ist dein Lieblingsfach?“
„Ja. Und Zauberkunst.“, sagte ich wahrheitsgemäß.
„Okay.“, er nickte. „Eine Frage. Sind meine Haare immer so?“ Ich musste lachen. Potter war lustig, wenn er nicht wusste, wovon er redete.
„Ja.“, lachte ich. „Ja, die sind immer so. Soviel ich weiß findest du es cool. Vielleicht findest du es auch nur cool, weil es sich sowieso nicht ändern lässt.“
„Jah… das macht wohl Sinn.“ Er fuhr sich durchs Haar. Er konnte sich zwar nicht dran erinnern, aber er tat es trotzdem und sah immer noch arrogant dabei aus.
„Lass das.“
„Was?“
„Lass das mit deinen Haaren, es macht mich wahnsinnig.“
„Okay.“ Okay? Es war richtig angenehm, wenn er mir nicht mit blöden Sprüchen widersprach. „War irgendwie… ein Reflex, glaub ich. Ich… bin etwas nervös.“
„Nervös?“, fragte ich. „Ach was. War wahrscheinlich nur eine Nachwirkung von den ganzen Tränken mit denen sie dich vollgepumpt hat.“
„Jah… nein, aber trotzdem danke für die Ausrede.“, murmelte Potter. „Und danke, dass du hier rumhängst, obwohl du mich nicht leiden kannst. Schätze ich mal.“
„Ja, ist schon okay. Is hat sich beschwert, dass sie jetzt das Training von eurem Sauhaufen leiten muss…“
„Hm, das tut mir Leid.“
„Lass das, Potter.“
„Warum nennst du mich Potter?“
„Das hab ich schon immer getan.“, seufzte ich. „Und es wird wahrscheinlich immer so bleiben.“
„Wahrscheinlich?“ Dann grinste er sein James-Potter-Grinsen, das mich so auf die Palme brachte.
„Lass das, ich meins Ernst. Ich gehe.“
„Nein, bleib hier. Allein ist es so langweilig.“ Er lehnte sich in seinem Kissen zurück und lächelte, als ich sitzen blieb. „Erzähl mir was.“
„Was denn?“
„Keine Ahnung, irgendwas. Ist doch egal, die Chancen stehen gut, dass ich es nicht schon kenne.“ Wir mussten beide lachen. Irgendwie… war er ja schon charmant, wenn er sich nicht gerade wie James Potter benahm. „Hier steht, dass die Jungs und ich Streiche spielen. Erzähl mir davon. Sind sie wenigstens lustig?“
„Einige schon.“, gab ich zu. „Manche sind auch von Grund auf gemein, aber andere sind lustig.“
„Erzähl mir die lustigen, sonst krieg ich noch ein schlechtes Gewissen.“
„Schön. Vor zwei Jahren habt ihr die Kerker geflutet. Mit magischem Wasser.“
„Das heißt…?“
„Es ließ sich nicht auf magische Art und Weise entfernen. Und die Kerker haben keine Fenster.“
„Oh… Ich sehe worauf du hinaus willst.“
„Die Slytherins mussten raus tauchen.“, erklärte ich.
„Ist einer abgesoffen?“
„Kopfblasenzauber.“
„Verdammt.“, knurrte James.
„Bitte?“
„Hier steht, ich mag die Slytherins nicht.“, sagte Potter und wedelte mit seinem Pergament.
„Okay, gib mir das.“, ich riss ihm die Pergamente aus den Händen. Davon kam nichts Gutes. Würde nur dazu führen, dass er schon wieder in seinen alten Trott fiel, noch bevor er sein Gedächtnis wieder erlangte.
„Hey!“, rief er. „Das brauche ich.“
„Nein, tust du nicht.“, erklärte ich schulmeisterisch.
„Na schön.“, brummte er. „Dann musst du mir jetzt helfen mich zu erinnern. Erzähl mir alles, was du über mich weißt.“
„Das ist nicht sonderlich viel.“, antwortete ich und war überrascht festzustellen, dass das stimmte. Ich kannte ihn wirklich nicht sonderlich gut.
„Aber du kannst mich nicht leiden.“
„So ungefähr.“
„Das macht überhaupt keinen Sinn!“ Da hatte er Recht, aber das würde ich nie zugeben.
„Pech.“, brummte ich nur.
„Okay…“, sagte er und atmete tief durch. „Hab ich dich irgendwie schlecht behandelt? Irgendwas für das ich mich entschuldigen müsste?“
„Nicht mich direkt.“ Ich gab mich geschlagen. Irgendjemand musste ihm ja erklären, was für ein arroganter Blödmann er war, oder? „Aber so ziemlich alle anderen. Du… verhext jüngere Schüler aus Spaß, du schikanierst die Slytherins, nur weil sie Slytherins sind. Vor allem Severus Snape.“
„Über den stand auch was auf dem Pergament.“
„Vergiss das Pergament!“, sagte ich laut und er zuckte zusammen. „Hör zu, du bist ein arroganter, aufgeblasener, idiotischer Vollidiot! Du hältst dich für obercool, dabei lässt du nur alles an Schwächeren aus!“ Er schaute mich völlig verdattert an.
„Sag mal…“, fragte er schließlich. „Hatten wir mal was miteinander? So wie du dich aufführst…“ Das durfte ja wohl nicht wahr sein.
„Vollidiot!“, brüllte ich ihn an und verschwand aus dem Krankenflügel.
Potter! Das konnte doch einfach nicht wahr sein! Da erklärte man ihm, dass er ein Idiot war und in einer Sekunde sind seine bekloppten Verhaltensweisen wieder da. Zwischendurch war er richtig sympathisch… wäre er nicht Potter, versteht sich.
„Lily, was machst du denn hier?“, fragte Em. „Ich dachte, wir wollten abwechselnd bei James bleiben und ihm Gesellschaft leisten.“
„Das kannst du abhaken.“, brummte ich. „Dem leiste ich gar nichts mehr. Arroganter Schnösel… dieser blöde…“
„Hat er sein Gedächtnis wieder?“, fragte Em überrascht.
„Nein, wieso?“
„So regst du dich sonst nur auf, wenn er dich nach einem Date fragt.“
„Es war schlimmer!“
„Wie…?“
„Er dachte, ich sei seine Ex!“ Em sah aus, als müsse sie ein Lachen schwer zurückhalten und brach tatsächlich drei Sekunden später in lautes Gelächter aus.
„Toll, fang du auch noch an.“, brummte ich und schaute sie nur mürrisch an, wie sie sich da vor Lachen an der Armlehne festklammern musste.
„Du und James' Ex-Freundin! Dass ich nicht lache!“, brachte sie hervor. „Nein, eins sage ich dir, wenn ihr zusammenkommt, bleibt ihr zusammen.“
„Was soll denn das heißen?!“
„Ich freue mich schon auf James jr!“ Mein Gesicht wurde kalkweiß. James jr?! Die hatte ja wohl ein Rad ab!
„Du hast sie doch nicht alle! Was soll das heißen, „Wenn wir zusammen kommen“?! Wir kommen nicht zusammen.“
„Sagst du.“
„Ja, da hab ich ja wohl ein Wörtchen mitzureden, oder nicht?“
„Die Entscheidung treffen wir lieber für dich, Lils…“ sie musste wieder lachen und ich ließ sie allein und machte mich auf den Weg in den Schlafsaal, wo ich mich aufs Bett fallen ließ und mein Zeug auf den Boden warf. Meine Feder fiel hinaus und rutschte auf dem Boden hin und her. Das konnte eigentlich nur eins bedeuten. Potter schrieb etwas. Eigentlich wollte ich es ja nicht wirklich wissen, aber die Neugier packte mich. Vielleicht hatte er das ganze doch nur gespielt und ich konnte es so herausfinden? Sofort griff ich nach Pergament und stellte ein Tintenfass bereit, lehnte mich zurück und beobachtete die Bewegungen der Feder, die Potters Handbewegung nachmachte und Tintenbuchstaben auf mein Pergament schrieb.
***
… Grunde weiß ich also gar nicht, warum sie mich nicht leiden kann. Sie hat was gesagt von wegen… andere Schüler verhexen und so. Aber daran kann ich mich nicht mal erinnern! Das ist alles ziemlich verwirrend und eigentlich schreibe ich es auch nur auf, weil ich Angst habe, dass ich bis morgen noch mehr vergessen könnte. Bei Merlin! Ich hoffe, das passiert nicht! Auf jeden Fall muss ich daran denken, das Wort Freundin nicht mehr in Lilys Gegenwart zu benutzen! Sie kann ziemlich ungemütlich werden. Aber ich mag sie, Lily. Ich habe Padfoot gefragt, aber der hat nur etwas rumgedruckst. Da ist irgendwas, was mir keiner erzählt. Irgendwas, was ich ihr getan haben muss. Man hasst doch nicht grundlos. Diesen Snape hasse ich wohl auch aus einem Grund, obwohl ich den nicht rausfinden konnte, weil Lily mir die Pergamente weggenommen hat. Aber die Hoffnung, dass ich morgen aufwache und alles wieder weiß, lasse ich mir bestimmt nicht nehmen! Irgendwann muss ich mich doch erinnern, wer James Potter eigentlich ist.
***
Er hatte aufgehört zu schreiben. Wahrscheinlich hatte Madame Pomfrey ihn zum Schlafen verdonnert. Aber er hatte mich auf eine Idee gebracht. Die Pergamente, die Black ihm geschrieben hatte! Da musste doch etwas draufstehen! Ich wühlte in meiner Tasche, hielt aber kurz inne. Das durfte ich nicht… es verletzte das Briefgeheimnis. Aber gab so etwas bei Zauberern überhaupt? Jedenfalls verletzte es die Privatsphäre. Aber… so schlimm würde es schon nicht sein. Und wenn doch… dann musste ich mir eben den Schädel im Arithmantikklassenraum anhauen. Da waren sie, die Pergamente. Und bevor ich mich selbst aufhalten konnte, hatte ich schon angefangen zu lesen.
Sirius Black (17.11.1959)
Ich bin der Wichtigste! Ich komme zuerst. War das typisch Black oder war das typisch Black?! Äh… jah. Also, Prongs. Wir sind beste Freunde, beinahe Brüder und kennen uns seit dem 1.9.1971. Bla…bla… Dann wurde es interessant. Hör zu. Es gibt etwas, das ich dir erzählen muss. Über Remus und dich und Peter und mich. Aber nicht auf diesem Pergament, das jeder lesen kann. Wenn du dich etwas erholt hast, erklären wir es dir. Dann hörte Blacks Eintrag über sich selbst auf. Was konnte das sein? Was war so geheim, dass er es nicht offen schreiben konnte?
Isabelle Cartwright
Cartwright. Ja, was schreibt man schon über die? Sie ist okay, schätze ich. Nicht so ne Zicke wie Evans. Na warte Black, bis ich dich in die Finger bekam! Sie ist Treiberin in einem Team und ziemlich gut. Sie hasst Zaubertränke und Geschichte, mag aber Verwandlung und Astronomie. Woher wusste er das? Ihre Lieblingsfarbe ist blau, ihr Lieblings-Quidditchteam sind die Arrows und sie steht auf Orangen. Black wurde mir unheimlich. Woher wusste er das?! Sie ist mit Evans und den Montgomerys befreundet. Du weißt schon. Em und Ben, die Zwillinge. Dann gibt's da noch Josie, die ist aber in Ravenclaw und mit Ben zusammen, hat also nicht viel mit dir zu tun. Äh… ach ja. Cartwright. Sie hat zwei große Geschwister, Jocelyn und Gray, die du beide kennst, weil du sie schon seit Ewigkeiten kennst. So seit du fünf bist oder so, weil eure Mütter ständig miteinander rumhängen. Ähm. Tja. Mehr fällt mir zu Cartwright gerade nicht ein. Das stinkt doch zum Himmel! Es wurde Zeit, dass ich Is mal wieder etwas auf den Zahn fühlte. Warum wusste Black soviel über sie…?
Em Montgomery
Ich glaube… sie heißt Emily. Äh… falsch, Black. Jah. Na ja, sie ist ganz nett. Ein wenig aufgedreht und vor allem etwas abgedreht, aber echt okay. Ebenfalls weniger zickig als Evans. Die kennst du wirklich schon seit deiner Geburt, sie is nämlich vier Tage älter als du. Das Beste an ihr ist, dass sie Evans ständig auf die Palme bringt, obwohl die beiden so gut befreundet sind. Warum war ich noch mal mit Em befreundet?
Lily Evans
Jetzt könnte ich Romane schreiben. Okay, pass auf. Sie ist Muggelgeborene, du hast sie also erst hier kennengelernt und seit der fünften Klasse bist du über beide Ohren in sie verknallt, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Ich versuche dich außerdem schon genauso lange zu überreden sie aufzugeben. Die Zicke will dich eben nicht, klingt hart, is aber das Beste für dich. Nimm eine von den anderen zweihundert, die hinter dir herlaufen. Vergiss Evans. Oder besser gesagt, fang gar nicht erst an, dich wieder in sie zu vergucken. Das… Das meinte Black ja doch nicht Ernst, oder? Potter sollte wirklich in mich verliebt sein? Das ist doch aber nur so seine Masche, oder etwa nicht? Ich meine, Potter war nicht wirklich verliebt, das konnte er nicht sein. Für ihn war das doch nur ein Spiel, wie alles andere auch. Ich blätterte weiter, was war da noch?
Severus Snape (Snivellus, Prongs. Wir nennen ihn Snivellus) Oh Black, das ist so typisch fĂĽr dich!
Snivellus… er ist ein schmieriger, schleimiger Slytherin, den du besonders hasst, weil er mal Lilys bester Freund war und um sie herumscharwenzelt. Außerdem ist er bester Anwärter auf ein Todesser-Amt. Meine Hand verkrampfte sich um das Pergament, dann schmiss ich die Pergamente in meinen Koffer und ließ den Deckel zufallen. Ich legte mich aufs Bett und seufzte tief. Dann schaute ich auf das Pergament, welches mit Potters Handschrift beschrieben war. Das, auf dem er seine Sorgen über noch mehr Vergesslichkeit zum Ausdruck brachte. Eben jenes, auf das meine Feder mit seiner Handschrift geschrieben hatte. Da fiel mir auf… so schlimm war seine Handschrift gar nicht. Blacks war schlimmer. Trotzdem… diese ganze Situation zehrte an meinen Nerven. Wenigstens musste ich mir nicht über irgendwelche wichtigen Prüfungen Sorgen machen.
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