
von LasVegas
Hallo, ich weiĂź, ich weiĂź. Es hat ewig gedauert. Ich sag nur Abistress. Vor dem ich mich allerdings mehr oder weniger drĂĽcke. XD
@LilyEvans91: Jah... eher früher als später.
@miss kim johonson: Lily war etwas ĂĽberrascht und hat somit ĂĽberhaupt nicht reagiert.
@crazygirl: so schnell bekommt James sein Gedächtnis nicht wieder, sonst wärs ja langweilig.
@Ginnyyy: SO schnell gings leider nicht weiter...
@Isabelle: Erstmal: Vielen, vielen Dank für dein super Kommi, deine Kommis sind mir oft am liebsten XD. Lily weiß doch selbst nicht, was sie will. Die Schule schreit immer und Cliffs sind immer böse XD
@Leni-04: Erzähl das mal Lily.
@Die Evans: Da wird Lily wohl nicht drumrumkommen!
@Dr. Butterbier: Jaaaah, die können die Finger wirklich nicht voneinander lassen. Wenn es Lily wäre, die ohne Gedächtnis dastünde, hätte James sie längst rumgekriegt. XD Sechstes Schuljahr, also eher am Ende... Es ist Januar.
@Naminé: Jah, irgendwie kriegen die nichts auf die Reihe.
Das nächste Chap wird dann auch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt! Aber jetzt erstmal: Viel Spaß!
***
„Hallo!“ Is knallte mir mit voller Wucht ein Kissen auf den Kopf. „Jetzt tu nicht so, als würdest du schlafen!“
„Ich tu gar nicht so!“, brummte ich nur und hoffte inständig die beiden würden einfach in Ohnmacht fallen und mich mit dem Wirbelsturm von Gedanken in meinem Kopf allein lassen.
„Gut, dann setz dich hin und rück raus mit der Sprache.“, sagte Em. „Zur Not gehen Is und ich bei Slughorn ein bisschen Veritaserum klauen.“
„Das ist illegal.“, sagte ich und rollte meine Augen, während ich mich hinsetzte.
„Was, klauen?“, grinste Is.
„Das auch!“, heulte ich auf.
„Und? Ich bin sicher, der Zaubergamot hätte Nachsehen mit uns, wenn wir denen erzählen, was hier gerade abgeht.“ Das bezweifelte ich. Im Zaubergamot saßen doch nur konservative Reinblutzauberer. „Lily, erzähl doch!“, drängte mich Em. „Warum hat er dich geküsst? Also, ich meine, er hat doch, oder?“
„Jah…“, gab ich schließlich zu. „Aber nur auf die Wange und es war auch total unverbindlich.“
„Nie im Leben!“ Is grinste breit von einem Ohr bis zum anderen. „Lily, der Kerl liebt dich schon so lange, da ist nichts mit unverbindlich! Er erinnert sich zwar nicht… na ja. Gefühle ändern sich nicht nur weil man's nicht weiß.“
„Stimmt.“, warf Em ein. „Du weißt ja schließlich auch nicht, dass du ihn liebst.“ Ich liebe ihn nicht! HALLO?!
„Ich liebe ihn nicht!“, protestierte ich sofort. „Ich mag ihn noch nicht mal!“
„Jaaa, das sind immer die besten.“, grinste Em. „Fakt ist, jetzt geht's mit euch beiden erst richtig los. Warts nur ab, Lily.“, versprach sie mir. Na ja… es war wohl eher eine Drohung.
„Wie kams eigentlich?“, fragte Is und glotzte mich mit diesen furchtbar blauen Augen an.
„Ich hab ihm die Hausaufgaben erklärt.“, sagte ich. „Er hat mir nur eine Gute Nacht gewünscht und wollte sich bedanken. Es war gar nichts.“ Jedenfalls hoffte ich das.
„Hah! Das werden wir ja morgen früh sehen.“, die beiden grinsten sich an und tapsten dann endlich wieder zu ihren eigenen Betten zurück.
„Gute Nacht, Lily.“, wünschte mir Em.
„Traum was Schönes.“, flötete Is mir entgegen.
„Ihr zwei macht mich total fertig!“, hörte ich mich selbst seufzen und sank in mein Kissen zurück.
„Frühstück!“, rief Isabelle laut und ich fiel beinahe aus dem Bett.
„Wer braucht schon Wecker?“, murmelte Em und drehte sich in ihrem Bett um.
„Lily!“, flötete Is langgezogen. „Los, komm schon. Aufstehen!“
„Was ist los?“ Ich gähnte. „Spinnst du? Es ist Samstag?“
„Das ist doch egal!“, rief Is. „Nun komm schon. Steht doch auf, ihr beiden!“
„Warum denn…?“, beschwerte sich Em.
„Gute Frage, Em.“, brummte ich.
„Ich für meinen Teil freue mich auf Samstags-Pancakes.“, Is klatschte in die Hände, hüpfte aus dem Bett und rauschte zu ihrem Koffer, wo sie sich einen Haufen Klamotten raussuchte, nur um sich dann doch für eine Jeans und T-shirt zu entscheiden.
„Jetzt musst du alles wieder einräumen, Is.“, murmelte ich, während ich mich aufsetzte.
„Hm.“, murmelte sie, packte den Haufen auf ihrem Bett mit den Armen und ließ ihn schließlich in den Koffer zurückfallen. Sie klappte den Deckel herunter und grinste. „Na bitte.“
„Du wirst das bereuen. Und zwar spätestens morgen früh.“, warnte ich.
„Macht nichts.“, grinste sie. Dann ging sie zu meinem Koffer.
„Hey, was soll das?“, sagte ich.
„Ich suche dir Klamotten aus, siehst du doch. Sonst kommst du ja nie aus dem Bett.“
„Ich bin ja schon auf.“, brummte ich. Is hatte wieder ihre nervtötende Phase. Ich stand rasch auf und nahm ein paar Sachen aus meinem Koffer, bevor er genauso zugerichtet wurde, wie Isabelles.
„Em, komm schon!“
„Warum?“, heulte Em und zog sich die Decke über den Kopf.
„Willst du nicht sehen, was sich jetzt bei Lily und James entwickelt…?“, fragte Is und Em schlug ihre Decke zurück, bevor sie schwungvoll aus dem Bett sprang.
„Wo geht's lang?“
„Zu deinen Klamotten.“, warf Is ein. Ich grinste, während ich mich anzog. Solange die beiden sich miteinander beschäftigten, gab es wenigstens keine James Potter-liebt-dich-Verschwörungstheorien.
„Also! James und du!“, grinste Is und legte mir einen Arm um die Taille. Nicht schon wieder! Ich seufzte nur auf.
„Lasst uns runtergehen und ich kann euch beweisen, dass da absolut gar nichts dran ist!“, beschwerte ich mich.
„Guten Morgen!“, flötete Isabelle, als wir beim Frühstück ankamen.
„Morgen.“, grüßte Black zurück.
„Müssen wir uns hier hinsetzten?“, zischte ich Em und Is zu.
„Entweder hier… oder neben den Zweitklässlern…“, sagte Em und ich ließ mich sofort neben Black auf die Bank fallen.
„Morgen, James.“, sagten Em und Is betont lässig. Wow, sehr unverdächtig, wirklich.
„Morgen…“, murmelte er.
„Was ist los?“, fragte ich unwillkürlich. Nein, Lily, dumme Frage! Er sah zum ersten Mal von seinem Teller auf und guckte mich kritisch an. „Alles in Ordnung?“ Was war los mit mir? Seit wann interessierte mich das überhaupt?!
„Nein.“, sagte er.
„Hat man deinen Besen konfisziert?“, fragte ich und er zog überrascht eine Augenbraue hoch. Is rollte die Augen und Em schlug sich mit der Hand vor die Stirn.
„Nicht, dass ich wüsste. Hat man meinen Besen konfisziert, Sirius?“
„Nein.“, brummte Black. „James, du bist echt nervig. Kannst du dich nicht endlich erinnern?“
„Tut mir Leid, aber was kann ich dafür?“, fragte Potter. „Mich nervt das auch, schon mal daran gedacht?“
„Ja…“, sagte Black. „Weißt du was, bleib mal bei den Mädels, okay? Die spielen jetzt Baby-sitter.“
„Meinetwegen.“, sagte Em. „Aber das kostet dich zwei Galleonen pro Stunde.“
„Haha.“ Black stand auf und schnappte sich noch was zum Mitnehmen, bevor er die Große Halle verließ.
„Ich glaube, ich gehe ihm auf die Nerven.“, sagte Jam… Potter niedergeschlagen. Ach nee, welch Erkenntnis. Er stocherte in seinen Pancakes herum, wobei er die Lippen schürzte.
„Was hast du für ein Problem?“, fragte Is, die sich bereits den dritten Pancake hinter die Kiemen schob. Kleines Mädchen, großer Magen.
„Weiß eine von euch… ob ich die Dinger mag? Die sehen so komisch aus.“ Wir starrten ihn an. Jetzt hatte er total den Verstand verloren.
„Du liebst Pancakes.“, sagte Em trocken. Oh, die Erinnerungen an unzählige Pancake-Wettessen-Samstage plagten mich beim Anblick von Is' viertem Pancake an diesem Morgen. Sie krönte die Angelegenheit mit ein paar Erdbeeren und Schlagsahne.
„Wow, du kannst viel essen.“, sagte Jam… POTTER! Ein wahres Wort.
„Das war noch gar nichts.“, sagten wir Mädchen gleichzeitig.
„Jetzt hab ich Angst.“
„Deinen Humor hast du ja anscheinend nicht verloren.“, gab ich trocken zum Besten.
„Danke!“, er grinste mich an. Gott, wie doof war dieser Kerl überhaupt?
„Das mit der Ironie hast du noch nicht wieder raus, oder?“, fragte Em.
„Ja, ja.“, er rollte die Augen. „Hackt ruhig weiter auf mir rum. Mit mir kann man's ja machen.“
„Armer James.“, bemitleidete ihn Is.
„Ich frag mich wie lange das noch dauern soll.“, murmelte Em.
„Was denn?“, fragte Is.
„Na James und sein Gedächtnis von einem Sieb.“ Das fragte ich mich auch. Hoffentlich nicht allzu lang, denn es konnte einem wirklich auf die Nerven fallen.
„Schon.“, sagte Potter. Hah! Diesmal hab ich ihn nicht beinahe bei seinem Vornamen genannt. „Aber… so schlimm find ich's gar nicht mehr.“ Er schickte mir ein Lächeln zu und es überraschte mich dermaßen, dass ich verlegen auf meinen halbleeren Teller schaute. Is und Em warfen mir einen vergnügten Blick zu. „Wird schon werden.“
„Wo sind eigentlich Remus und Peter?“, fragte ich rasch.
„Keine Ahnung. Bibliothek oder so, aber da man mir sagte, dass ich keine Bücher mag… hab ich mein Frühstück ausgedehnt.“ Das war mit Sicherheit Black.
„Schlaue Idee.“, beglückwünschte ihn Em.
„Bescheuerte Idee.“, warf ich ein. „Bei deinem Gedächtnis wäre es nicht unbedingt schlecht, ein wenig zu pauken, denkst du nicht?“
„Wieso?“, fragte er. „Wenn ich mich erinnere, weiß ich doch sowieso alles wieder. Madame Pomfrey meinte außerdem, ich solle mich mit Leuten beschäftigen, die mir mit den Erinnerungen helfen können.“
„Du kannst heute Abend beim Training zugucken.“, schlug Is vor. Er nickte eher unbeeindruckt.
„Wenn ich die Hausaufgaben bis dahin fertig kriege.“ Er gähnte und ich zog eine Augenbraue hoch. Hatte er nicht eben noch gesagt, dass er nicht in die Bibliothek geht?
„Ach jetzt ganz plötzlich?“
„Na ja… also die Hausaufgaben wollte ich schon machen, aber man muss es ja auch nicht übertreiben, oder?“ Ich schüttelte meinen Kopf. „Siehste.“, lachte er. James Potter verstand alles so, wie er es verstehen wollte.
„So hab ich das nicht gemeint.“, erklärte ich ihm also.
„Na wie auch immer, jedenfalls hatte ich gehofft, wir könnten zusammen Hausaufgaben machen. Ein bisschen Hilfe schadet mir sicher nicht. Bitte?“ Nein?! Nein, ich würde ihm nicht helfen, der Kerl war und würde immer unmöglich bleiben.
„Na klar hilft sie dir.“, sagte Is und ich bedachte sie mit einem äußerst feindlichen Blick.
„Ich kann nicht.“, knurrte ich.
„Ach und warum nicht?“, fragte Em.
„Erstens: Potter geht mit Is zum Training. Zweitens: Ich gebe heute Nachhilfe.“
„Du gibst Nachhilfe?“, fragte James. Waaah… Potter!
„Ja.“, antwortete ich knapp.
„Wem?“
„Heute den Fünftklässlern.“
„Fünftklässlern?“, Er guckte mich ziemlich merkwürdig an. „Warum musst du dich mit den Fünftklässlern herumschlagen?“
„Weil die in ein paar Wochen ihre ZAG-Prüfungen haben und somit so langsam auf die Sprünge kommen sollten.“
„In ein paar Wochen?“, fragte Em. „Bitte, Lils. Es ist Januar!“
„Wenn ich mich recht entsinne, hast du zu denjenigen gehört, die zwei Wochen vor den Prüfungen angefangen haben, Panik zu schieben.“, murmelte Is. Wie Recht sie doch hatte.
„Ich kann mich noch gut daran erinnern.“, sagte ich und ahmte einen hysterischen Tonfall nach: „Lily! Bald sind die Prüfungen, du musst mir unbedingt helfen! Ich versteh das nicht!“ Potter prustete in seinen Kürbissaft und Em zog eine Grimasse.
„So hör ich mich nicht an.“
„Ich sag's ja nicht gern… ach was solls, natürlich sag ich's gern: Doch, tust du, meine Süße.“, lachte Isabelle.
„Na vielen Dank.“, sagte Em beleidigt. „Blut ist wohl doch dicker als Wasser.“
„Ist es nicht, du hörst dich nämlich wirklich so an!“, Ben ließ sich laut lachend neben mich auf die Bank fallen.
„Komm du noch mal zu mir, damit ich dir helfe.“, warnte ihn Em.
„Ach was, Schwesterchen.“, sagte Ben. „Du hast mich lieb.“ Das stimmte. Sie liebte ihn abgöttisch.
„Jah, warum noch mal?“, murmelte Em. „Was machst du eigentlich hier?“
„Darf man nicht mal bei seiner kleinen Schwester sitzen?“
„Ich bin älter als du.“, sagte Em trocken.
„Vier Minuten.“, winkte Ben ab. „Das ist doch nichts.“
„Beeeeen?“
„Okay, ich brauch einen Gefallen.“
„Kannst du vergessen!“, wiegelte Em sofort ab. Na ja, das hätte Ben sich ja wohl auch denken können. Die beiden sind schon ein merkwürdiges Zwillingspaar.
„Bitte?“
„Nein.“
„Bitte, bitte?“
„Nein!“
„Hör dir doch erst mal an, worum es geht.“, bat Ben.
„Nein.“, sagte Em sofort. Er schaute sie bittend an. „Okay, was ist los?“ Er flüsterte ihr etwas zu. „Du machst doch Witze. Du bist dieses Jahr dran.“
„Komm schon, Em.“, quengelte Ben. „Nur dieses eine Mal.“
„Du verpennst es immer! Jedes Jahr muss ich ein Geschenk besorgen. Mann, ehrlich! Heute ist Hogsmeade, warum gehst du nicht heute?“ Es war wirklich jedes Jahr die gleiche Geschichte. Ben sollte etwas für Mr und Mrs Montgomery zum Hochzeitstag besorgen, vergaß es und Em musste es ausbügeln.
„Danke, Em!“
„Hey! Ben!“
„Hogsmeade?“, fragte Jam… Potter! „Was ist das?“
„Das ist das Dorf unten.“, erklärte Is. „Das einzige Dorf in ganz England, in dem nur Magier wohnen.“
„Wirklich? Das is ja total cool! Kann ich da auch hin?“
„Wer soll dich dran hindern?“, fragte ich gelangweilt.
„Gehst du auch?“, fragte Potter mich. Jetzt nicht mehr.
„Nein, also eigentlich…“ Em und Is grinsten mich an und nickten nachdrücklich.
„Oh Lils, du musst mitkommen!“ Danke, Em. Was soll der Mist?
„Komm schon, Lily. Du hast auch kein Pergament mehr, du musst einkaufen gehen!“, drängte mich Is. Ich habe kein Pergament mehr? Warum…?
„Warum hab ich kein Pergament mehr?“, fragte ich schließlich. „Letzte Woche hatte ich noch welches.“
„Jaaaaah…“ Na toll, Is. „Tut mir Leid.“ Tut es nicht.
„Dann kannst du mir ja welches kaufen, Is.“, brummte ich nur.
„Ich kann nicht.“, sie zuckte die Schultern.
„Ach und warum nicht?“
„Weil Sirius mir einen Rock schuldet und ich mich in einer Stunde mit ihm im Dorf treffe.“
„Ah.“, grinste Em. „Deswegen ist der so schnell abgehauen. Ist ihm wohl peinlich.“
„Dann bleibst wohl nur du, Lily.“, sagte Potter. „Komm schon, ich möchte das Dorf sehen! Allein verlaufe ich mich nur. Zeigst du mir Hogsmeade? Bitte.“ Nein!
„Von mir aus.“ Nein! Warum hab ich das jetzt gesagt.
„Cool, danke!“, freute er sich, wie ein kleines Kind. Wenn ich nur wüsste, wie Recht ich damit behalten sollte.
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