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Fanfiction

Der letzte Magier - Das Wort eines Todessers

von Depressionsfaktor

Bartemius warf ihr einen Blick zu der vor Unwilligkeit nur so strotze. Innerlich kochte er vor Wut darüber, dass die Muggelfrau Recht hatte und das sie vor ihm auf diese Idee gekommen war. Außerdem fragte er sich ernsthaft, ob er überhaupt auf diese Idee gekommen wäre. Er wusste, dass er sich eigentlich für ihre Hilfe bedanken sollte. Aber ersten war sie ein Muggel, zweitens eine Frau und drittens war er viel zu Stolz um überhaupt jemandem für irgendetwas zu danken. Und schon gar nicht ihr. Weder dafür, dass sie ihn bei sich aufgenommen hatte als er so dringend auf ihre Hilfe angewiesen war, noch dafür das sie sein Leben gerettet hatte und schon gar nicht für ihre Idee mit den Zauberern in der Muggelwelt. Sie war ein Muggel und stand unter ihm. Sie durfte dankbar sein, dass er sie nicht einfach tötete. Aber immerhin war sie so schlau gewesen, ihm das Versprechen abzuluchsen, dass er ihr keinen Schaden zuführen würde. Und seine Versprechen hielt Bartemius immer.
„Mal muss ein Muggel ja auch auf etwas kommen.“ sagte Bartemius abfällig und humpelte in die Küche um sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank zu holen.
„sag mal, wenn du nun schon ein Zauberer bist, und du kannst mir glauben, dass es mir immer noch schwer fällt das zu akzeptieren, warum kannst du dann deinen Fuß nicht selbst heilen. Gibt es dafür keinen Zauberspruch?“ fragte Sarah und ging ihm nach. Mürrisch stellte Barty die Flasche auf dem Küchentisch ab und funkelte sie böse an. „Selbstverständlich gibt es den.“ knurrte er.
„Warum wendest du ihn dann nicht an? Oder muss ihn ein anderer Zauberer aussprechen, damit er funktioniert?“
„Nein.“
„Also warum.....“
„Sehe ich so aus, als würde ich mich für Heilzauber interessieren?“ knurrte Barty. Sarah schüttelte den Kopf und sah ihn aus großen Augen an.
„Dann weißt du ihn also nicht.“ stellte sie sachlich korrekt fest und ernte dafür ein mürrisches Brummen von Bartemius, der sie ansah als würde er gerne andere Flüche an ihr ausprobieren.
„Nein.“ knirschte er und trank dann einen weiteren Schluck Bier.
„Hm.“ machte Sarah nur und nickte. Bartemius konnte nicht leugnen, dass diese Muggelfau ihn langsam nervte.
„Was hm?“ fragte er gereizt.
„Gar nichts. Ich dachte nur, dass du ihn vielleicht irgendwo nachschlagen könntest.“ schlug sie versöhnlich vor.
„Natürlich könnte ich das.“ versuchte Bartemius beiläufig zu sagen und ärgerte sich gleichzeitig darüber, dass er nicht selbst auf diese Idee gekommen war. Irgendetwas stimmte noch nicht so richtig mit ihm. Seine Gedanken waren noch immer etwas träge und er hoffte, dass dieser Zustand bald ein Ende finden würde.
„Gib es zu, du bist noch gar nicht auf diese Idee gekommen.“ stellte Sarah triumphierend fest, was bei Bartemius dafür sorgte, dass Magensäure seinen Speiseröhre hinaufstieg. Hastig trank er einen Schluck Bier und sah Sarah wütend an.
„Falls du es vergessen hast, mir wurde meine Seele gestohlen. Da kann es doch wohl sein, dass man hinterher noch etwas verwirrt ist.“ -keifte er. „Es war ein Fehler dir zu versprechen dich nicht zu töten. Das Bedürfnis dazu verspüre ich durchaus.“ sagte er drohend und legte seinen Zauberstab demonstrativ auf den Küchentisch. Aber anscheinend hatte er seine drohende Wirkung verfehlt denn Sarah winkte nur entnervt ab und ging zurück ins Wohnzimmer.
„Du könntest ruhig ein wenig mehr Respekt zeigen Muggel.“ rief Bartemius ihr nach. „Immerhin hätte ich dir nicht versprechen müssen, dich am Leben zu lassen.“
„Ich hätte dich auch nicht vom Dach holen müssen. Glaub mir, die Straßenreinigung ist hier ziemlich flott.“ fauchte sie ihm zu. Sie hatte sich lange genug von diesem Kerl einschüchtern lassen. Zwar wusste sie selbst nicht warum sie sich so auf sein Versprechen verließ, aber sie glaubte, dass es für ihn tatsächlich unmöglich war, es zu brechen. Sie hörte ihn irgendetwas sagen und der Klang seiner Stimme verriet ihr, dass es nichts freundliches war. Dennoch dachte sie nicht im Traum daran, sich diesem verblendeten Rassisten auch nur irgendwie unterzuordnen. Nach ungefähr zehn Minuten kam er ins Wohnzimmer gehumpelt und setzte sich auf die Couch. Er sagte nichts sondern fixierte sie nur mit seinen stechenden braunen Augen. Irgendwie war es ihr unheimlich und ein kleiner Teil von ihr, der im Moment immer größer wurde, war davon überzeugt, dass sie ihn so schnell wie möglich loswerden sollte. Ein anderer Teil sagte ihr, dass er dann vermutlich seinen Plan ausführen und sich das Leben nehmen würde. Schließlich hatte er alles verloren und Sarah war im Moment alles was er hatte. Auch wenn Bartemius das nicht so sehen und schon gar nicht zugeben würde. Aber letztendlich entsprach es der Wahrheit.
„Weißt du Muggelfrau, auch wenn ich dir und deiner Familie nichts tun werde, bin ich doch sicher, dass du eines Tages jemanden finden wirst, dem du dein unreines Muggelherz schenken wirst und dann werde ich da sein und ihn töten. Nur so aus spaß und um dich für deine Frechheiten büßen zu lassen.“ sagte er ruhig, beinah schon entspannt. Und genau das war es was ihr Angst machte. Was dafür sorgte, dass sie seine Drohung ernst nahm. Diesmal verließ kein spottendes Wort ihren Mund und kein zynisches Lächeln umspielte ihre Lippen. Ganz im Gegenteil. Sarah saß angespannt auf ihrem Sessel und starrte Bartemius voller unterdrückter Wut an.
„Du bist ein undankbarer Mensch. Ich hoffe, dass ich niemals wieder jemanden wie dich treffen muss. Du hattest Recht als du auf dem Dach sagtest, dass ich mich nicht in deine Angelegenheiten mischen sollte. Ich hätte jetzt keine Sorgen und Probleme mehr. Vielleicht ist das ja der Grund, warum dein eigener Vater dich ins Gefängnis gesteckt hat. Weil er wusste, was für ein undankbarer Mensch du bist.“ sagte sie voller Enttäuschung. Und wenn sie sich selbst nicht besser kennen würde, hätte sie geglaubt, dass in ihrer Stimme so etwas wie Hass mitschwang. Bartemius schien das nicht zu stören. Ganz im Gegenteil, er schien es auf eine kranke Art und Weise zu genießen. Er sah sie mit einem Blick an, der sagte: Sieh her, ich habe gewonnen. Und in seinen Augen funkelte etwas, dass man getrost als Wahnsinn bezeichnen konnte.
„Mein Vater war ein durch und durch prinzipientreuer Mann. Fehler wurden nicht verziehen und schwäche nicht toleriert. Ich glaube in dem Moment wo ich ihn tötete, wünschte er, dass ich vielleicht doch einen Fehler mache oder Schwäche zeige. Aber dafür hat er mich zu gut erzogen. In dieser Gerichtsverhandlung war ich zum letzten Mal schwach. Das war sozusagen seine letzte Erziehungsmethode. Er hatte Angst vor mir. Mein eigener Vater hat mich gefürchtet und mich mit einem Fluch unter Kontrolle halten müssen. Also solltest du mich auch fürchten. Glaub mir, ich halte mein Wort aber ich kann dir dein Leben so zur Hölle machen, dass du dir wüschen wirst, ich würde es brechen.“ Seine Stimme klang fast amüsiert und dennoch schwang so eine Kälte in ihr mit, dass Sarah glaubte, dass es wirklich das beste sei, wenn sie sterben würde.
„Was bist du nur für ein Mensch?“ fragte sie kopfschüttelnd.
„Wen interessiert das schon?“ beantwortete er ihre Frage mit einer Gegenfrage. Seine Stimme klang klang ruhig, beinah resignierend. Aber Sarah war es egal. Ihr war egal was in ihm vorging oder was ihn so verdorben hatte werden lassen. Vielleicht waren manche Menschen einfach böse. Oder wenigstens manche Zauberer. Seine eigenen Leute hatten ihn so gefürchtet, dass sie ihm seine Seele entzogen hatten. Wie hatte sie nur glauben können, dass er es Wert gewesen war gerettet zu werden. In diesem Augenblick bereute Sarah aus ganzen Herzen, dass sie ihn nicht hatte springen lassen. Mehr noch, würde sie jetzt mit ihm auf diesem Dach stehen, war sie sich sicher, dass sie hinunter stoßen würde.
Bartemius legte sich auf die Couch, zog die dicke Wolldecke über sich und gab Sarah so zu verstehen, dass ihre Unterhaltung beendet war und sie sich in ihr Schlafzimmer verkrümeln sollte. Und genau das tat Sarah auch sofort. Sie hatte nicht das geringste Bedürfnis mit diesem Killer auch nur eine Sekunde länge zusammen zu sein als nötig. Sie legte sich über ihr Bett und ließ diesen unwirklichen Tag noch einmal in ihren Gedanken vorüberziehen.

Als Sarah am nächsten Morgen erwachte, verspürte sie nur wenig Drang danach sich etwas zum Frühstück zu machen. Sie wollte diesen Mann, der sich in ihrem Wohnzimmer breitgemacht hatte nicht sehen. Aber sie wusste auch, dass er erwartete, dass sie ihn bediente. Und seine Drohung stand noch immer im Raum und sie hatte keinen Zweifel, dass er sie wahr machen würde, wenn er die Gelegenheit dazu bekäme.
Als sie ins Wohnzimmer kam, war Bartemius gerade dabei seinen Fuß neu zu verbinden. Außerdem waren seine Haare nass und Wasser tropfte auf ihren Teppich.
Dieser Kerl versaut mir die ganze Wohnung. -dachte sie gereizt.
„Morgen Muggel.“ sagte er, sah sie kurz an und widmete sich dann wieder seinem Fuß.
Sarah antwortete nicht, sondern ging in die Küche und begann damit Rühreier zu machen. Als sie fast fertig war, kam auch Bartemius in die Küche und sie spürte seinen bohrenden Blick auf ihrem Rücken. Dennoch drehte sie sich nicht um, sondern blickte weiter in die Pfanne.
„Du solltest mich besser begrüßen Muggel. Ich dulde es nicht, wenn man mir den Respekt verweigert. Nicht bei Zauberern und schon gar nicht bei Muggeln. Dieses Mal will ich gnädig sein und darüber hinwegsehen. Beim nächsten Mal hat es Konsequenzen. Und die werden dir nicht gefallen. Wenn du hiermit fertig bist, mach dich fertig und zieh dich an. Du wirst mich heute begleiten.“ sagte er streng.
Jetzt drehte Sarah sich um.
„Wohin begleiten?“
Ein funkeln machte sich in seinen Augen breit und er grinste.
„In die magische Welt.“


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