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Fanfiction

Ich bin kein Todesser! - Kapitel 5

von QueenOfPain

>>Was war heute morgen mit dir los? Ist etwas passiert?<<, fragte Hermine mich am Abend, als wir wieder zusammen im Klassenzimmer für V.g.d.d.K. saßen. Als sie ankam beschwor sie weiche Sitzkissen herauf, auf denen wir nun zusammen saßen, Hermine in meinen Armen.
>>Ich - << Mir fiel nichts ein, was ich ihr sagen konnte, denn ich wollte ihr nichts von dem Traum oder geschweige denn von dem dunklen Mal erzählen. >>Ich habe sehr wenig geschlafen und als ich dann heute morgen durch die Kerker ging wurde mir schwarz vor Augen.<< Ich ließ meine Hände sanft durch ihr Haar streichen.
>>Muss ich mir Sorgen um dich machen?<<, sie drehte ihren Kopf und schaute mir tief in die Augen.
>>Nein<<, flüsterte ich.
Hermine küsste mich auf die Wange und legte dann ihren Kopf auf meine Schulter.
>>Verlass mich bitte nie...<<
>>Nichts würde mich dazu bringen, dich zu verlassen.<< Sie griff nach meiner Hand und streichelte sie sanft.
>>Das klingt beruhigend...<< Ich schmiegte meinen Kopf an ihren.
>>Ich will dich – jetzt<<, sagte sie ruhig, drückte mich sanft mit dem Oberkörper auf die Kissen und küsste mir langsam den Nacken rauf und runter.
Ich zuckte und hielt sie zurück. >>Tut mir Leid, aber es ist besser wenn du jetzt gehst.<<
>>Was – wieso?<<, fragte sie, setzte sich aufrecht vor mich hin und zog mein Gesicht zu sich heran.
>>Tut mir Leid...<<, schnaufte ich und drehte mein Gesicht von Ihrem weg.
>>Würdest du mir bitte sagen, was los ist?<<
Ich drehte mein Gesicht wieder zu ihr hin und schaute sie entschuldigend an. >>Ich kann das nicht. Tut mir Leid.<<
>>Willst du mich nicht?<<, fragte sie gekränkt.
>>Doch... aber ich – <<
>>Da ist etwas, was du mir nicht zeigen möchtest?<<
>>Wie kommst du denn darauf?<<, antwortete ich und kaute nervös auf meiner Unterlippe herum.
>>Weil du deinen Arm immer wegziehst, wenn ich ihn dir streicheln möchte.<<
Meine Kehle wurde trocken. >>Das bildest du dir nur ein, wirklich.<<
>>Gut... dann zeig mir deinen linken Arm<<, befahl sie mir.
Ich schaute nervös auf meinen linken Unterarm. Sie wusste von dem dunklen Mal.
>>Bitte<<, bat sie mich.
>>Es tut mir Leid, aber ich kann das nicht. Das würde alles zerstören!<<, flehte ich.
>>Ich hab dir doch gesagt, dass ich dich nicht verlassen werde...<<
Sie nahm meine linke Hand. Ich zitterte am ganzen Körper.
>>Bereitet dir diese Berührung Schmerzen?<<, fragte sie, als sie mein Zittern bemerkte.
>>Nein... aber ich würde Schmerzen jetzt vorziehen<<, sagte ich eher zu mir selbst.
Sie legte ihre Hand auf meinen Unterarm und zog mir den Ärmel des Umhanges bis zum Ellebogen hoch. Mein Herz raste, als sie den Arm langsam drehte. Ich schaute ihr ins Gesicht und erkannte darin das reine Entsetzen.
Ihre Unterlippe bebte. >>Bei Merlins Bart...<<, keuchte sie.
Ich wusste, dass es Zeit war, etwas zu sagen. >>Das bedeutet mir nichts, wirklich!<<
>>Wieso hast du dann SEIN Zeichen – WIESO?<<, schrie sie mich an.
>>Bitte, ich bin keiner von denen!<< Ich hielt ihre Hand krampfhaft fest, weil ich dachte, sie würde mich verlassen.
>>Lass mich los, du tust mir weh!<<, schrie sie hysterisch und Tränen stiegen ihr in die Augen.
Ich lockerte meinen Griff und sie zog ihre Hand weg. Sie schaute mir traurig in die Augen, stand auf und lief zur Klassenzimmetür.
>>Ich liebe dich doch!<<, brüllte ich.
>>Du bist ein Todesser, du hast mich nur benutzt, um an Harry ran zu kommen, um Informationen zu bekommen, die IHM helfen, Harry zu töten!<<, schrie sie und die Tränen rannen schnell an ihren Wangen hinunter und tropften auf ihren Pullover.
Auch ich stand auf. >>Ich habe dich nicht benutzt, ich habe damals einen Fehler gemacht! Einen großen Fehler, den ich nicht mehr rückgängig machen kann! Der dunkle Lord bedeutet mir nichts, weil er mir schonmal Jemanden nahm den ich über alles auf dieser Welt liebte!<< Ich ging mit langsamen Schritten auf Hermine zu, doch mit jedem Schritt dem ich ihr näher kam, wich sie zurück.
>>Du hast es doch gerade selbst gesagt! Du liebst mich gar nicht!<< Ihr Gesicht verzog sich schmerzhaft.
>>So meinte ich das doch gar nicht! Ich liebte sie, aber seit dem Moment, als du in mein Leben tratst, liebe ich dich! Du gibst mir einen Grund, meine Vergangenheit zu begraben. Ich möchte mit dir neu anfangen!<< Mein Körper bebte bei jedem ausgesprochenem Wort. Ich wusste, dass alles verloren war.
Hermine beruhigte sich ein wenig. >>Ich brauche Abstand, okay? Mir ist es eh unerklärlich, dass du mich liebst, du der mein Vater sein könnte!<<
Mein Gesicht erstarrte. Sie zweifelte an meinen Gefühlen...
>>Machs gut, Severus. Lass mir bitte meine Zeit...<<, sie warf mir einen flüchtigen, schmerzerfüllten Blick zu und verließ das Klassenzimmer.
>>Lass mich nicht alleine...<<, keuchte ich und meine Augen fingen zu brennen an. Ich klammerte mich an einen Tisch fest und schlug meinen Kopf feste darauf auf. Der Schmerz, den der Aufprall in meinem Kopf erzeugte nahm ich nur benommen wahr.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis