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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Mariannes Entscheidung

von Lilly10

Nach der Versammlung hatte Marianne einen ganzen freien Tag zum Nachdenken. Doch schon bald fasste sie den Entschluss: Sie würde Zaubertränke studieren. Sie liebte es, mit Snape über die Zubereitung von Tränken zu sprechen, und etwas anderes konnte sie sich ohnehin nicht vorstellen. Sie hatte schlussendlich eingesehen, dass sie einen richtigen Job brauchte, und Aurorin zu sein konnte sie sich nicht bis an ihr Lebensende vorstellen.
Außerdem entschloss sie sich dazu, dem Orden beizutreten. Sie würde allen beweisen, dass sie die Richtige für den Job war. Sie würde die Todesser ins Gefängnis bringen und ihre Eltern dadurch rächen. Sie würde nicht feige sein wie Mundungus Fletcher und das Gespött auf sich ziehen, indem sie als Einzige nicht kämpfte. Und sie hatte ja am vorigen Tag gemerkt, wie dringend sie mehr Leute brauchten... Sie zögerte schließlich nicht länger sondern machte sich nach Hogwarts auf, um Dumbledore zu besuchen. Er empfing sie gleich und Marianne trat auf ihn zu.
„Guten Tag, Professor.“
„Marianne, was führt dich denn zu mir?“
„Ich wollte mit Ihnen über den Orden sprechen...“
„Was ist damit?“
„Ich habe darüber nachgedacht, beizutreten.“
Dumbledore sah ruhig an und sagte dann:
„Tatsächlich?“
Marianne nickte.
„Wie kommst du denn auf diese Idee?“
„Ich möchte helfen, Voldemort zu besiegen. Er hat meine Eltern getötet... Ich will nicht tatenlos zusehen, wie er noch mehr Menschen umbringt.“
Dumbledore nickte nachdenklich.
„Das ist bestimmt eine edle Absicht von dir, Marianne, aber es geht leider nicht. Ich kann dich nicht aufnehmen.“
Nun war es an Marianne, überrascht zu sein. Sie hatte mit einer freudigen Reaktion seinerseits gerechnet, und niemals mit einer Absage.
„Aber... wieso nicht?“, brachte sie heraus.
„Es könnte dir etwas zustoßen, Marianne, und das kann ich nicht verantworten.“, antwortete Dumbledore.
„Aber... Fred und George sind doch auch im Orden und sie sind genau gleich alt wie ich.“, konterte sie.
„Ja, aber das ist etwas anderes...“
Marianne sah ihn verblüfft an und wusste nicht, ob sie sauer oder verwirrt sein sollte.
„Warum ist das etwas anderes?“
Dumbledore lächelte kurz und erwiderte:
„Nun, es gibt viele Gründe dafür, das wirst du bestimmt einmal verstehen. Aber jetzt ist vielleicht noch nicht der richtige Zeitpunkt, um es dir zu erklären.“
Marianne starrte ihn an. Das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein!? Er verweigerte ihr die Erlaubnis und gab ihr nicht einmal den Grund dafür? Sie wurde wütend auf ihn, aber sie wagte es nicht, ihre Gefühle dem Direktor gegenüber zu offenbaren und kämpfte sie daher nieder.
„Außerdem muss ich dich doch nicht daran erinnern, dass du in Voldemorts Gedanken eingedrungen bist. Welche Art von Verbindung du damals mit ihm hattest, ist bis heute nicht geklärt. Jedenfalls kann ich dir vorhersagen, dass einige Menschen nicht glücklich sein würden, wenn ich es zuließe, Marianne.“
„Remus und Sirius haben nichts dagegen einzuwenden.“, erwiderte Marianne. „Es steht ihnen nicht zu, denn es ist meine eigene Entscheidung.“
Dumbledore nickte.
„Ja, damit hast du natürlich Recht. Niemand kann dir verbieten, das zu tun, aber bestimmt haben dir die beiden davon abgeraten, nicht wahr? Und ich werde genau dasselbe tun. Es geht mir um deinen Schutz, Marianne, deshalb kann ich dich nicht im Orden aufnehmen.“
Marianne war nun wirklich wütend. Was bildete sich der Direktor ein?
„Denke daran, wie wichtig du den Menschen in einer Umgebung bist.“, sagte Dumbledore, als sie zur Tür ging.
Marianne nickte höflich, dann verließ sie Dumbledores Büro. Noch immer kochte sie vor Wut. Was bildete sich der alte Mann eigentlich ein? Sie eilte die Gänge entlang und flohte von Remus‘ Büro direkt zurück zum Grimmauld Platz. Sofort ging sie in ihr Zimmer und begann, einen Brief an die Aurorenschule zu verfassen. Wenn sie schon nicht im Orden aufgenommen wurde, wollte sie eben Aurorin werden. Warum sollte sie tatenlos zusehen, während all die anderen gegen Voldemort kämpften? Sie verstand Dumbledores Absichten nicht. Warum wollte er ihr abraten? Warum versagte er ihr die Aufnahme im Orden? Von wem sprach er, dem sie so wichtig sein sollte? Ja, sicher, Remus und Sirius war sie wichtig, aber die beiden kamen auch ohne sie klar. Und ihr Ziehvater lebte sowieso in Frankreich, auch der kam ohne sie klar. Und, nun ja, Severus war sie bestimmt auch wichtig, aber von ihm konnte Dumbledore ja nicht gesprochen haben... Plötzlich sah Marianne auf. Oder doch? Hatte Dumbledore auf Severus angespielt? Aber er konnte doch gar nicht wissen, dass sie und Severus... Bestimmt würde Severus es ihm niemals...
Marianne dachte die Sätze gar nicht mehr zu Ende, denn sie rasten so schnell durch ihren Kopf. Wusste Dumbledore davon? Wollte er sie davon abhalten, im Orden beizutreten, weil er sie wegen Severus schützen wollte? Das war doch unmöglich, oder?
Ihre Hand sank langsam auf den Tisch und sie schrieb sie Sätze nicht, die sie vorher hatte aufschreiben wollen. Severus war es doch bestimmt egal, was sie machte, oder? Er würde doch stolz auf sie sein, dass sie im Orden war, schließlich hatte er sich selbst sein ganzes Leben lang in Gefahr gebracht... Doch warum zögerte sie dann, den Brief zu schreiben und an die Aurorenzentrale zu schicken?
Marianne war sich plötzlich nicht mehr sicher, warum sie unbedingt zum Orden wollte. Wollte sie es wirklich oder sah sie es nur als Chance, Severus zu beeindrucken? Aber dieser wollte vielleicht gar nicht, dass sie kämpfte, dass sie so mutig war wie er und ihr Leben dafür einsetzte, dass dieser Krieg zu Ende ging...
Sie war den ganzen Tag lang nachdenklich und saß die meiste Zeit am Sofa und las. Sie wusste einfach nicht, was sie nun tun sollte.


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