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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Die Weasleys

von Lilly10

Marianne war wie üblich aufgeregt und den ganzen Tag gut gelaunt, als der Tag des nächsten Treffens mit Severus da war. Sie irrte ruhelos im Haus umher und konnte sich mit nichts länger als ein paar Minuten beschäftigen. Immer wieder stand sie auf und fing etwas anderes an. Warum konnte der Tag nicht schneller vergehen? Sie mied Remus und Sirius, damit den beiden nicht auffiel, wie ruhelos sie war, aber endlich war es so weit und sie konnte sich zusammen richten gehen. Sie fing damit an, ihre Haare zu waschen, dann stylte sie sie und schminkte sich dezent. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis sie mit sich zufrieden war, doch dann ging sie in ihr Zimmer und zog die Kleidung an, die sie schon gestern dafür bereit gelegt hatte. Als sie fertig war, klopfte es plötzlich.
„Herein.“, rief sie.
„Hey.“, sagte Sirius und nach einem Blick auf sie meinte er: „Sehr gut, du bist ja schon fertig. Wir müssen in ein paar Minuten bei den Weasleys sein.“
Marianne starrte ihn an. Nach ein paar Sekunden merkte sie, dass sie antworten musste.
„Äh... Ja, ich weiß.“, brachte sie heraus.
„Super, komm mit.“
„Einen Moment.“, sagte sie.
Sirius nickte und ging und Marianne griff sich an die Stirn.
„Verdammt.“, fluchte sie leise.
Sie hatte die Einladung bei den Weasleys tatsächlich völlig vergessen. Dabei hatten es ihr die Beiden schon vor zwei Wochen gesagt und scheinbar hatten die Weasleys darauf bestanden, dass sie mitkam. Was sollte sie bloß tun? Sie hatte doch keine Ausrede, warum sie nicht zu den Weasleys mitgehen konnte. Und sie hatte keine Erklärung, warum sie sich so hübsch hergerichtet hatte. Sie musste Severus noch schnell Bescheid geben! Aber wie sollte sie das tun? Sie hatten keine Eule im Haus, mit der sie einen Brief wegschicken konnte.
„Bist du fertig?“, hörte sie Remus aus dem Vorzimmer rufen.
„Ja, ich komm schon.“, rief sie zurück.
Es blieb ihr nichts anderes übrig als mitzugehen, vielleicht würde ihr dort noch eine Lösung einfallen – ansonsten musste sie einfach danach so schnell wie möglich zu Severus. Bestimmt würde er es verstehen... oder!? Schließlich wollte er doch auch ihre Verbindung geheim halten... Sie lief hinaus zu Remus und Sirius, die bereits vor der Tür warteten. Sirius grinste ihr entgegen.
„Frauen...! Es ist einfach immer dasselbe.“
„Hey, normalerweise bin ich pünktlich!“, bestand Marianne.
Sirius lachte.
„Das weiß ich doch.“, erwiderte er und legte seinen Arm um ihre Schultern, als sie gemeinsam durch die Tür nach draußen gingen.
Sie apparierten zum Fuchsbau. Marianne hatte das Haus der Weasleys noch nie zuvor gesehen und fand es schon von außen wirklich gemütlich, obwohl es auch etwas fragil aussah. Doch sie vertraute darauf, dass die Magie es zusammenhielt und trat mit Remus und Sirius ein.
„Hey, da seid ihr ja!“, rief Arthur und kam mit ausgebreiteten Armen auf sie zu. Er umarmte Remus, Sirius und danach auch Marianne.
„Freut mich, dass ihr alle da seid!“, sagte er.
„Danke... für die Einladung.“, presste sie unter seiner festen Umarmung hervor.
Schließlich ließ er sie wieder los und sagte:
„Kommt mit, Molly und die anderen sind in der Küche und das Essen ist gleich fertig.“
Sie folgten ihm, obwohl sie schon hören konnten, woher die vielen Stimmen kamen. Die Küche war gemütlich eingerichtet und alle Weasleys waren dort versammelt. Die Zwillinge standen sofort auf und begrüßten lauthals einen nach dem anderen. Danach kamen auch die anderen, Ron, Ginny, Bill, Molly und Percy, und begrüßten sie.
„Ich muss Charlie leider entschuldigen, er ist wie immer auf Reisen.“, erklärte Molly.
„Macht doch nichts.“, erwiderte Remus. „Solange es ihm gut geht.“
„Oh ja, das kann man wohl sagen. Er und seine Drachen, da gibt es nichts, was seine Stimmung trüben könnte.“, seufzte sie.
Währenddessen veranlassten die Zwillinge Marianne, sich zu ihnen an den Tisch zu setzen.
„Na, ist dir schon langweilig in London?“
„Nicht wirklich.“, erwiderte Marianne lächelnd.
„Ach was! Bestimmt ist es nicht so lustig wie in Hogwarts, stimmt’s?“
„Solange ihr nicht da seid, natürlich nicht.“, antwortete sie.
„Darauf wollten wir hinaus.“, grinste George.
Marianne wusste, dass sie keine Chance hatte, Severus jetzt noch irgendwie zu schreiben. Die Zwillinge waren viel zu neugierig und würden sie niemals einen Brief wegschicken lassen, ohne ihn vorher zu lesen. Trotzdem musste sie es irgendwie versuchen, Severus würde sich sonst vielleicht Sorgen machen. Doch sie musste wohl bis nach dem Essen warten, denn Molly verkündete bereits lauthals, dass es fertig war.
„So, alle hinsetzen!“
Die Stühle knarrten am Holzboden und als endlich alle saßen, brachte Molly eine dunkelgrüne, dicke Suppe. Sie sah sehr gut aus und roch köstlich, und Marianne war gespannt. Tatsächlich war sie auch köstlich. Marianne kannte die Weasleys durch ihre Besuche am Grimmauld Platz und hatte bisher nur von Molly's Kochkünsten gehört und sie noch nicht selbst testen können.
Schließlich kam die Hauptspeise und danach die Nachspeise. Alle aßen große Teller davon, doch für Marianne zog sich die Zeit wie ewig dahin. Severus wartete auf sie, dachte sie die ganze Zeit, und folgte dem Tischgespräch nur peripher.
Als das Essen endlich zu Ende war, erklärte sie, dass sie leider früher gehen musste. Die Weasleys bedauerten es, aber verabschiedeten sich von ihr, ohne weiter nachzufragen. Marianne spürte den fragenden Blick von Remus. Sie ignorierte es und winkte den beiden zu, dann trat sie schnell in den Flur hinaus. Doch bevor sie die Tür erreichte, war George hinter ihr und hielt sie auf.
„Marianne, warte.“
Sie drehte sich zu ihm um. Sie mochte ihn ja gerne, aber sie war innerlich angespannt und hatte das Gefühl, dass sie so schnell wie möglich zu Severus gehen sollte, deshalb war sie nicht erfreut, dass er sie aufhielt.
„Du kannst doch nicht einfach davonlaufen, wenn ich dich um ein Date fragen will.“, sagte er und zwinkerte.
Marianne erschrak bei seinen Worten leicht. Doch dann erinnerte sie sich daran, dass George sie ja schon einmal gefragt hatte, ob sie miteinander ausgingen.
„Natürlich nicht. Eulen wir uns?“, sagte sie, um ihn abzuwürgen.
George nickte.
„Abgemacht.“
Als Marianne es endlich geschafft hatte sich loszureißen, trat sie aus dem Fuchsbau und apparierte sofort. Sie fand sich vor den Ländereien von Hogwarts wieder und hastete so schnell sie konnte den Weg entlang. So oft war sie ihn gemütlich entlang spaziert, doch jetzt wusste sie, dass sie keine Zeit mehr verlieren durfte. Sie hatte Severus schon lange genug warten gelassen. Sie hoffte, dass er es verstehen würde. Sie war vollkommen außer Atem, als sie endlich das Schloss erreichte, doch sie machte nicht lange Halt und trat durch die Tür. Dort lief sie die Gänge entlang bis zu seinen privaten Gemächern und als sie dort ankam, sah sie, dass die Tür nur angelehnt war. Das war eigenartig, Severus verschloss sonst immer seine Türen sorgfältig... Aber vielleicht hatte er die Tür offen gelassen, da er wusste, dass sie zu ihm kam? Sie öffnete sie zögerlich und blickte hinein, doch sie konnte ihn nicht sehen.
„Severus?“, fragte sie vorsichtig.
Nichts rührte sich. Sie ging hinein und sah sich um, doch er war tatsächlich nicht hier. Bestimmt würde er gleich wieder kommen, dachte sie. Sie stand herum, doch nach einer Weile setzte sie sich aufs Sofa. Es vergingen die Minuten und mit der Zeit wurde sie etwas müde. Etwa nach einer halbe Stunde hörte sie plötzlich Schritte und sie sah auf. War das Severus?
Sie sah erwartungsvoll zur Tür, als er gleichzeitig herein rauschte. Er blickte sie an und Marianne wusste sofort, dass etwas nicht in Ordnung war.
„Verdammt, wo warst du!“, rief er und Marianne zuckte zusammen.
„Ich... ich konnte nicht früher kommen...“, erwiderte Marianne und dachte, dass er es verstehen würde, doch er fuhr sie an:
„Ich habe nach dir gesucht! Denkst du, du kannst einfach so verschwinden, ohne jemandem Bescheid zu sagen?“
Severus' wütender Gesichtsausdruck schockte sie so, dass sie wie gelähmt auf dem Sofa saß und ihn anstarrte. Niemals hatte sie damit gerechnet, dass sie miteinander streiten würden.
Als er weitersprach, war seine Stimme nicht mehr so laut wie vorher, aber sie hörte den zornigen Unterton deutlich heraus.
„Ist dir eigentlich klar, in welcher Zeit wir leben? Es herrscht Krieg!“
Es war lange her, seitdem er so mit ihr gesprochen hatte und sie fühlte, wie ihr bei dem Ton beinahe die Tränen kamen. Doch er war nicht mehr ihr Professor, er hatte nicht das Recht, so mit ihr zu sprechen.
„Ich habe es doch nicht mit Absicht getan, ich wollte...“
Severus achtete nicht auf ihre Entschuldigung und fuhr sie an:
„Ist dir nach der letzten Versammlung immer noch nicht bewusst, dass alle in Aufruhr sind, wenn jemand nicht auffindbar ist?“
Marianne antwortete nicht und er schnaubte verächtlich.
„Ich hätte es wissen müssen.“, sagte er. „Du hast ja keine Ahnung, was es bedeutet, sich jahrelang in Gefahr zu begeben, immer wieder verhört zu werden, keine einzige Sekunde lang unbeschwe...“
Plötzlich brach Severus ab, denn er bemerkte, dass er mehr preisgab, als er wollte. Er schüttelte den Kopf und wandte sich etwas ab. Marianne nutzte diese Pause, stand auf und versuchte, sich zu rechtfertigen:
„Severus, ich weiß genauso was es bedeutet darunter zu leiden. Voldemort hat meine Eltern getötet, weißt du das überhaupt? Ich will seit der Schule dem Orden beitreten, ich will endlich meine Eltern rächen, aber Dumbledore hat es mir verboten, ohne mir den Grund dafür zu nennen.“
„Du würdest doch nicht einen Tag durchhalten...“, kam es spöttisch von ihm.
„Ach ja? Woher willst du das wissen?“
Severus schnaubte.
„Versuch’s doch.“, sagte er dann.
„Ja, das werde ich!“, entgegnete Marianne. „Und auch du wirst mich nicht davon abhalten.“
Severus drehte sich mit hochgezogenen Augenbrauen wieder ganz zu ihr und sagte:
„Mache ich den Anschein, als würde ich dich aufhalten!?“
„Du hast mit Dumbledore gesprochen, gibs doch zu!“, sagte Marianne siegessicher.
Doch Severus zog langsam die Augenbrauen hoch und erwiderte dann:
„Warum sollte ich das tun?“
Plötzlich war Marianne verwirrt. Sie hatte gedacht, dass sie nun die Oberhand hatte, dass sie im Recht war, dass er ihr nun zustimmen würde, ihr sagen würde, dass es stimmte. Dass er sie davon abhalten wollte, weil sie ihm wichtig war. Marianne wartete, doch es kam nichts. Sein Gesicht war immer noch so hart wie vorher und schließlich erhob er wieder das Wort.
„Nun, was war so wichtig, dass es dich davon abgehalten hat, eine einfache Eule zu schicken?“, fragte er abfällig.
Marianne schluckte. Sie hörte die Respektlosigkeit aus seinen Worten und das verletzte sie, aber das Wissen, dass er in Wirklichkeit nicht so war, wie er sich jetzt gab, veranlasste sie, ihm zu antworten. Sie wusste, dass sie ihre Beziehung gefährden würde, wenn sie jetzt einfach ging, sie musste ihm einfach erklären, was geschehen war.
„Ich.. ich war bei den Weasleys, Severus. Ich hatte vergessen, dass sie mich eingeladen haben und...“
„Bei den Weasleys...!“, unterbrach er sie und seine Stimme klang spöttisch. „Verstehe. Es ist wirklich interessant, deine Prioritäten kennenzulernen.“
Marianne gab es einen Stich ins Herz, doch gleichzeitig breitete sich Wut in ihr aus. Wie konnte er es wagen, so mit ihr zu reden? Als sie nun ansetzte, war ihre Stimme laut:
„Ich habe die ganze Zeit versucht, hierher zu kommen, habe versucht, eine Eule zu schicken. Aber mit welcher Begründung sollte ich das denn tun, was hätte ich ihnen denn sagen sollen? Du bist es doch, der die Beziehung geheim halten will!“
Severus lachte auf.
„Welche Beziehung...“, sagte er.
Marianne fühlte, wie sie am Fleck erstarrte und ihr die Hitze ins Gesicht stieg. Ihr wurde heiß und kalt. Oh Gott, sie hatte von einer Beziehung gesprochen. Es war ihr völlig bewusst, dass sie nie zuvor darüber gesprochen hatten. Plötzlich fühlte sie sich so dumm und wäre am liebsten im Boden versunken, aber gleichzeitig verletzte es sie tief. Seine Stimme hörte sich an, als sei es völlig abwegig, von einer Beziehung zu sprechen, als sei sie ein naives, dummes Mädchen. Sie merkte, dass ihr tatsächlich die Tränen kamen. Es gab nichts mehr zu erwidern, daher machte sie am Absatz kehrt und rannte zur Tür. Sie wollte nur noch weg und das alles irgendwie vergessen, die Scham und die Verletzung. Sie sah Severus nicht mehr an, doch bevor sie durch die Tür laufen konnte, war er neben ihr und drückte die Tür wieder zu.
„Lass... mich raus!“, rief Marianne und kämpfte gegen seinen Arm an, der die Tür zugedrückt hielt.
„Warte!“, rief er, doch Marianne hörte nicht auf ihn und kämpfte gegen ihn. Währenddessen vermied sie es tunlichst, ihm in die Augen zu sehen und ihm zu zeigen, wie verletzt sie war.
„Warte, Marianne!“, rief er.
Doch sie war verzweifelt und hörte nicht auf ihn.
„Bitte.“, hörte sie ihn sagen, doch plötzlich klang seine Stimme klang so flehend, dass sie überrascht innehielt und zu ihm aufsah. Noch nie hatte sie diesen Ton bei ihm gehört und sie sah ihn forschend an.
„Es... es war nicht so gemeint.“, flüsterte er. „Ich... hatte nur nicht gedacht, dass du an eine Beziehung denken könntest...“
„Nein... das, das tue ich auch nicht.“, wehrte Marianne schnell ab. „Wir haben noch nie darüber geredet und ich weiß nicht, warum ich das gesagt habe.“
„Es ist völlig ungewiss, was weiter geschehen wird...“, erklärte er.
„Ich weiß.“, antwortete Marianne, aber sie war sich nicht sicher, ob er von ihnen beiden sprach oder ob das, was die Welt allgemein betraf, ungewiss war.
Marianne wusste nicht, was sie sagen sollte, und schwieg. Schließlich hörte sie Severus‘ Stimme:
„Bitte, bleib hier.“
Erst jetzt merkte sie, dass ihre Hand immer noch auf der Türklinke lag, und sie ließ sie los. Schließlich nickte sie. Sie hatte sich vorhin doch so darauf gefreut, ihn wiederzusehen.
Langsam führte er sie zum Sofa und sie erholte sich ein wenig, während er zwei Gläser Wein einschenkte. Nachdem er ihr ein Glas in die Hand gegeben hatte, sagte sie:
„Es tut mir Leid, Severus, ich wollte dir Bescheid sagen. Ich hatte völlig vergessen, dass sie mich eingeladen hatten und ich hatte keine Zeit mehr, eine Eule zu schicken. Und bei den Weasleys...“
„Du musst dich nicht rechtfertigen, Marianne.“, erwiderte er.
„Ich weiß.“, entgegnete Marianne. „Aber ich möchte es dir erklären. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, dir von den Weasleys zu schreiben, ohne dass jemand bemerken würde, an wen der Brief gerichtet ist. Deshalb bin ich danach so schnell wie möglich hierhergekommen.“
Severus sagte nichts darauf. Marianne fühlte sich etwas gedrückt. Es war ihre Schuld, dass es so geendet hatte.
„Es tut mir leid, falls du gedacht hast, es sei mir etwas passiert.“, sagte sie.
Severus‘ Blick flog kurz zu ihr hinüber, dann schüttelte er den Kopf.
„Gäbe es etwas Naheliegenderes, das ich denken könnte...?“
Marianne dachte kurz nach und musste schließlich zugeben, dass Severus recht hatte. Sie hätte sich bestimmt auch sehr große Sorgen gemacht, wenn er plötzlich nicht auftauchen würde. Ja, die Zeiten waren gefährlich. Automatisch flogen ihre Gedanken zum Orden. Sie wollte immer noch dem Orden beitreten – und Severus darauf ansprechen. Sie wartete noch eine Weile, doch als er nichts sagte, entschied sie sich, es gleich zu tun.
„Severus, es ist tatsächlich mein Wunsch, dem Orden beizutreten.“, begann sie. „Hast du vielleicht eine Ahnung, warum Dumbledore es mir verbieten möchte?“
„Albus hat Recht, du sollst dein junges Leben nicht in Gefahr bringen.“
„Aber die Weasley-Zwillinge tun es doch auch.“
„Voldemort hat keinerlei Interesse an den Zwillingen, sie begeben sich daher in viel weniger Gefahr, als du es tun würdest.“, erwiderte er, ohne sie anzusehen.
Marianne blickte ihn forschend an.
Sie hatte diese Erklärung nun schon zum zweiten Mal gehört, aber was das auch alles? Sie ahnte, dass sie nicht mehr aus ihm herausbekommen würde, deshalb beließ sie es dabei.
Sie sah ihn an und dabei kam plötzlich wieder das Begehren in ihr hoch. Gerade eben hatte sie ihn noch gehasst, hätte ihn am liebsten geschlagen für seine verletzenden Worte, doch nun fühlte sie sich umso mehr zu ihm hingezogen. Seine Ausstrahlung hatte sie schon immer beeindruckt und nach ihrem Streit fand sie ihn nur noch attraktiver. Er war ein Mann, der sich wehren und sich durchsetzen konnte – und Menschen auch verletzen konnte, wenn er wollte. Auch wenn der Streit nicht schön gewesen war, machte es ihr bewusst, welche Herausforderung er war.
Bevor sie nachdenken konnte saß sie über ihm und küsste ihn stürmisch. Severus war etwas überrascht, doch im nächsten Moment erwiderte er ihren Kuss genauso leidenschaftlich. Die Luft war bald erfüllt von ihrem lauten Atem, denn sie küssten sich, als hinge ihr Leben davon ab. Marianne umfasste mit ihren Händen sein Genick, um ihn noch fester küssen zu können, und ihre Zungen umschlangen sich wild. Sie fühlte sich wie berauscht von ihren Gefühlen. Kurz fragte sie sich, wie es möglich sein konnte, dass sie ihn noch mehr begehrte als sonst, doch sie kam nicht dazu, darüber nachzudenken, denn das Verlangen nach ihm wurde immer größer. Während sie auf ihm saß, zogen und zerrten sie sich gegenseitig die Kleider vom Leib. Severus öffnete ihren BH und entblößte ihre Brüste. Seine Hände umfassten sie und kneteten sie, während Marianne seine Hose öffnete. Doch als seine Zunge ihre Brustwarze berührte, hielt sie inne und stöhnte leise auf. Er knabberte leicht an ihrer Brustwarze und plötzlich durchfuhr sie dabei ein leichter Schmerz. Marianne zuckte leicht zusammen. Er sah zu ihr auf und zog fragend die Augenbrauen in die Höhe
„Willst du es lieber auf die sanfte Tour!?“, fragte er spöttisch.
Marianne grinste kurz.
„Das hättest du wohl gerne.“, erwiderte sie dann und fasste ihn gleichzeitig an den Schultern, um ihn stürmisch auf das Sofa zu drücken. Sie legte sich fest auf ihn und während sie sich küssten, glitten ihre Hände an seinen Armen hinunter. Sie nahm seine Hände und führte sie nach oben, dann umfasste sie schnell seine Handgelenke und presste sie über seinem Kopf ins Sofa. Sie grinste ihn schelmisch an, denn sie glaubte, nun die Oberhand zu haben.
„Nicht mit mir.“, zischte Severus mit gefährlichem Unterton und mit einer schnellen Bewegung schubste er Marianne von sich herunter. Marianne schrie vor Schreck leise auf, doch er hielt sie fest, bevor sie zu Boden fiel, und ließ sich dann langsam mit ihr hinunter gleiten, um sich fest auf sie zu legen. Gleichzeitig umfasste nun er ihre Handgelenke und nagelte sie über ihrem Kopf fest, bevor sie etwas dagegen tun konnte.
„Das passiert wenn man glaubt, dass man mich überlisten könnte.“, sagte er mit schnarrender Stimme.
Mariannes Atem ging schneller, denn es erregte sie, seinen Körper so fest auf ihr zu spüren, ganz unter seiner Kontrolle zu sein.
„Nun, so wie es aussieht, ist dir das gar nicht so unrecht.“, bemerkte er und grinste kurz. „Bist du sicher, dass du es dir nicht anders überlegen willst? Du weißt nicht, was ich alles mit dir machen könnte...“, sagte er drohend.
Marianne lachte und erwiderte:
„Das würdest du nicht.“
„Ach ja?“
Severus beugte seinen Kopf hinunter und begann erneut, ihre Brustwarzen zu stimulieren. Marianne keuchte leise und das Verlangen, ihn in sich zu spüren, stieg immer weiter. Sie wand sich unter ihm, doch sie konnte sich kaum bewegen. Sein Körper lag immer noch fest auf dem ihren und seine Hände hielten ihre Arme auf den Boden gepresst. Plötzlich biss er sie erneut und Marianne stöhnte auf. Doch dieses Mal war sie nicht erschrocken und sie merkte, dass es ihre Erregung nur noch steigerte. Sie wollte seine Härte endlich in sich haben und öffnete ihre Beine, um ihm zu signalisieren, was sie wollte. Severus sah sie überrascht auf und blickte sie an.
„Du kannst es wohl gar nicht erwarten, hm?“
Er bewegte seine Hüfte und Marianne stöhnte leise, als sie sein Glied an ihrer Scham spürte. Es war so hart und sie war so bereit für ihn, dass es beinahe schmerzte. Sie wartete auf den ersten Stoß, wartete darauf, dass er sie endlich ausfüllte, doch er kam ihrem Wunsch nicht nach. Er drückte seinen Penis ganz leicht gegen ihren Eingang und Marianne streckte sich ihm entgegen, doch er ging nicht weiter.
„Erst, wenn ich es will.“, erklärte er ihr einfach.
Er hielt ihre Arme nur noch mit einer Hand fest und die andere wanderte zwischen ihre Beine. Er berührte ihre Klitoris und massierte sie. Marianne bäumte sich unter ihm auf und schrie auf. Seine Finger stimulierten sie so geschickt, dass sie glaubte, sie müsse gleich explodieren.
„Oh Gott, Severus...“, flehte sie.
Sie fühlte, wie nahe sie am Orgasmus war und wollte, dass er sie endlich nahm. Er hatte ihre Reaktionen beobachtet und lächelte kurz, dann kam er ihrem Wunsch endlich nach und versenkte sein Glied in ihr. Es war wie eine Befreiung und Marianne stöhnte auf, während sie sich ihm entgegen bewegte. Nun gab auch Severus jede Zurückhaltung auf und gab sich seiner Erregung hin. Er ließ ihre Hände frei, worauf sie sich fest an ihn drückte und sie küssten sich leidenschaftlich, während er immer wieder sein Glied in ihr versenkte. Marianne spürte den harten Boden unter sich kaum, denn die Vereinigung mit Severus nahm sie völlig gefangen. Es tat so gut, ihn in sich zu spüren und sie dachte, sie könnte nie wieder aufhören, könnte nie genug davon bekommen. Severus war diesmal weniger vorsichtig und stieß immer wieder fest in sie, doch Marianne wollte es gar nicht anders. Sie genoss es, sich von diesem aufregenden Mann nehmen zu lassen, wie er es wollte, und stöhnte immer lauter. Sie vergaß völlig die Zeit und merkte nur, wie ihre nassen Körper aneinander rieben. Es dauerte nicht mehr lange und Marianne kam unter seinen harten Stößen. Sie schrie unterdrückt auf, während er sie weiter küsste, und schon kurz danach ergoss er sich in ihr. Sie waren beide schweißnass, als er über ihr lag und sein Penis in ihr zuckte. Marianne genoss dieses Gefühl und lag keuchend da. Schließlich zog er sich aus ihr zurück und legte sich neben sie. Marianne starrte erschöpft an die Decke wusste, dass sie den besten Sex ihres Lebens gehabt hatte. Zugegeben, sie hatte noch nicht so oft Sex gehabt, aber es war unmöglich, dass es noch besser werden konnte...
Nach einer Weile erholten sie sich langsam.
„Musst du nicht gehen?“, fragte Severus schließlich, der seinen Kopf in die Hand gestützt hatte und sie ansah.
Marianne schüttelte den Kopf. Sie wollte nicht gehen, sie wollte bei ihm bleiben, neben ihm einschlafen.
„Kann ich hier bleiben?“, fragte sie.
Sie würde schon irgendeine Ausrede finden, die sie Remus und Sirius präsentieren konnte.
„Natürlich.“
Sie lächelten sich an, dann zog Severus sie auf und nahm sie auf seine Arme, um sie ins Schlafzimmer zu tragen. Er hatte ein großes Bett und er legte sie darauf ab. Er positionierte sich neben sie auf dem Rücken und Marianne legte ihren Kopf auf seine Schulter. Er hielt sie fest und Marianne fühlte sich in seinen Armen wunderbar geborgen. Sie war überglücklich und schlief mit einem Lächeln im Gesicht ein.


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