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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Teddy Lupin und weitere Wunder

von Lilly10

Am nächsten Morgen wachte Marianne erst gegen zehn Uhr auf. Als sie die Augen aufschlug, blinzelte sie und wusste erst nicht, wo sie sich befand. Erst nach ein paar Sekunden fand sie sich wieder zurecht und lächelte. Sie war in ihrer eigenen Wohnung.
Sie musste sofort an Severus schreiben und ihm die Adresse schicken, damit er wusste, wo er sie finden konnte. Sie schrieb auch gleich an Remus, Aaron und an ihre Freundinnen und als sie das erledigt hatte, blickte sie aus dem Fenster. Sie hatte einen schönen Ausblick auf einen Park. Sie sah nachdenklich hinunter und dachte an Sirius.
Wo war er wohl und was machte er gerade? Sie verstand, dass er sich verraten fühlte, aber sie hoffte, dass er ihr doch irgendwann vergeben würde. Er war der einzige ihrer Freunde, dem sie ihre Adresse nicht geschickt hatte. Wenn er sie sehen wollte, würde er ganz einfach Remus fragen können, wo sie wohnte. Und wenn nicht, dann wollte sie ihn nicht mit einem Brief belästigen.

Zwei Wochen später bekam Marianne einen Antwortbrief von Remus. Er schrieb, dass Tonks und er sie gerne zu sich nach Hause einladen würden. Marianne hatte in der letzten Zeit kaum etwas von ihm gehört – die Beiden waren wohl sehr mit dem Haus und dem Umzug beschäftigt gewesen. Marianne freute sich darauf, sie wiederzusehen und schrieb ihnen gleich zurück.
Als sie zwei Tage später vor ihrer Tür stand, öffnete Remus.
„Hallo, schön dich zu sehen.“, sagte er und umarmte sie.
„Tut mir Leid, dass ich mich nicht gemeldet hab. Wir hatten ziemlich viel um die Ohren.“, fügte er hinzu.
„Macht doch nichts.“, erwiderte Marianne. „Die meiste Zeit habe ich ja bei Severus verbracht.“
Sie lächelte. Es fühlte sich gut an, das zu sagen – noch dazu ganz öffentlich und ohne etwas verbergen zu müssen.
„Das freut mich.“, sagte Remus und deutete ihr, herein zu kommen.
Tonks stand in der Küche und Remus ging ihr zur Hand. Sie drehte sich um und umarmte Marianne ebenfalls, als sie eintrat.
„Schön, dass du kommen konntest.“, sagte sie.
„Setz dich schon mal, das Essen ist gleich fertig.“, sagte Remus und Marianne ließ sich an dem schön gedeckten Tisch nieder.
„Wir hätten ja Severus auch eingeladen, aber ich weiß nicht, ob er hätte kommen wollen, deshalb haben wir es unterlassen...“
Marianne stimmte ihm zu. Severus kam mit den Beiden zwar aus, aber wirklich viel Sympathie hegte er wohl nicht für sie.
Schließlich brachten die Beiden das Essen und sie ließen es sich schmecken. Nachdem Marianne den letzten Bissen aufgegessen hatte, stand Remus auf und wollte ihr Nachschub bringen.
„Danke, Remus, es war wirklich köstlich, aber ich kann nicht mehr.“
„Wie du meinst.“, sagte er. „Möchtest du noch etwas, Schatz? Du solltest wirklich genug essen.“
„Ja, ja.“, winkte Tonks ungeduldig ab. „Ich weiß schon, was mir gut tut.“
Marianne sah sie an.
„Bist du denn krank?“, fragte sie besorgt.
Tonks lächelte.
„Nein.“
„Ein Grund, warum wir dich eingeladen haben, ist, weil wir dir etwas mitteilen wollten.“, sagte Remus.
Marianne blickte ihn neugierig und gleichzeitig verwirrt an. Remus sah Tonks liebevoll an.
„Sagst du es ihr?“
Sie nickte.
„Wir erwarten ein Kind.“
Mariannes Augen wurden groß.
„Ist das wahr?“
Die Beiden nickten und sie konnte sehen, wie glücklich sie waren.
„Wow. Das ist toll!“, sagte Marianne. „Ich freu mich so für euch!“
„Danke.“, sagte Tonks bescheiden.
Marianne freute sich wirklich. So liebevoll, wie die Zwei miteinander umgingen, wusste sie, dass sie die besten Eltern der Welt sein würden. Sie war schon gespannt auf das Baby und konnte es kaum erwarten, Tonks Bauch wachsen zu sehen. Sie entschied sich, ihr bei Gelegenheit ein paar Geschenke für das Baby vorbeizubringen.
„Wisst ihr denn schon, was es wird?“, fragte sie.
„Es wird ein Junge.“, sagte Remus. „Wir nennen ihn Teddy.“
„Teddy Lupin. Das hört sich doch schön an, nicht?“, fügte Tonks hinzu.
Marianne nickte.
Der Abend schritt voran und Tonks verließ immer wieder den Raum, um auf die Toilette zu gehen.
„Der Nachteil einer Schwangerschaft.“, sagte sie zwinkernd, bevor sie wieder einmal durch die Tür verschwand.
Als Marianne mit Remus alleine war, erinnerte sie sich an die Frage, die ihr schon seit ihrer Ankunft auf der Zunge brannte.
„Remus...“, begann sie.
„Ja?“
„Wie geht es denn Sirius?“
Er sah sie an.
„Er genießt seine Freiheit.“, erwiderte er. „Er war sehr lange eingesperrt – nicht nur in Askaban, auch am Grimmauld Platz – und deshalb ist er jetzt auf Reisen gegangen.“
Traurig blickte Marianne ihr Glas an und leerte den letzten Schluck Butterbier.
„Ich verstehe...“
Remus erkannte wie immer, was in Marianne vor ging.
„Ich habe leider keine Ahnung, wo er gerade ist und wann er zurück kommt, Marianne. Wüsste ich es, würde ich es dir sofort sagen.“, sprach er. „Aber ich bin mir sicher, dass er während seiner Reise zu sich kommt und sich beruhigt. Du musst nur geduldig sein und etwas Zeit verstreichen lassen. Glaub mir, er hat dich zu gern, als dass er dir lange grollen könnte.“
Hoffentlich hat er recht, dachte sie, und lächelte tapfer.
„Danke, Remus.“, sagte sie.
„Wenn ich etwas von ihm höre, dann sage ich dir Bescheid.“
Sie nickte.
"Du hast dich also wieder mit ihm versöhnt?", fragte sie.
"Ja.", erwiderte Remus. "Wir haben uns noch am selben Abend ausgesprochen - ich war zu beschäftigt mit allem anderen, als dass ich bemerkt hätte, wie ihn die Vergangenheit belastet..."
"Bist du deshalb ausgezogen?"
Remus lächelte.
"Nein, wegen unserem Kind. Wir möchten eine richtige Familie sein - und dazu gehört auch, dass wir zusammen leben."
Marianne nickte, doch da gab es noch etwas, das ihr seit längerem im Kopf herumspukte. Sie hatte nur nie Zeit gehabt, es mit jemandem zu besprechen.
"Remus, bei der letzten Schlacht, als Sturgis Podmore gestorben ist..."
Sie zögerte, denn sie wusste nicht, ob Remus über die Geschehnisse sprechen wollte. Er munterte sie auf, fortzufahren.
"Ja?"
"Ich habe gehört, dass sein letzter Fluch der Sectumsempra war - und Severus hat mir erzählt, dass dieser Fluch Yaxley getroffen hat und ihm damit das Leben gerettet hat..."
Remus sah sie aufmerksam an.
"Meinst du, es könnte sein, dass er deshalb gestorben ist... weil er Severus das Leben gerettet hat..?"
Remus schien nachdenklich zu werden, doch dann antwortete er.
"Es könnte möglich sein, Marianne. Aber der Sectumsempra könnte genauso gut von jemand anderem abgefeuert worden sein..."
"Ja, ich weiß.", gab Marianne zu.
"Aber wenn es wirklich so war - und wir werden es nie mit Sicherheit sagen können - würde Severus bestimmt Gewissensbisse haben."
"Das denke ich auch, deshalb habe ich noch nie mit jemandem darüber gesprochen."
Remus nickte.
"Dann ist es wohl besser, wenn er es nicht erfährt.", erwiderte er und im nächsten Moment öffnete Tonks die Tür. Remus lächelte ihr zu und sie sprachen weiter über Kinder. Der Abend stand ganz im Zeichen von Tonks Schwangerschaft. Marianne begann, sie immer mehr ins Herz zu schließen und nahm sich vor, die Beiden zu unterstützten, wenn sie Hilfe brauchten und auch als Babysitter einzuspringen.

Zwei Tage später besuchte Marianne Severus in Hogwarts. Sie hatten noch dieses eine Wochenende für sich, bevor die Schule und das Studium begannen. Marianne genoss es in vollen Zügen, aber sie fühlte deutlich, dass die Vergangenheit nicht nur Sirius, sondern auch Severus noch immer sehr beschäftigte. Er war fast immer ernst und häufig auch nachdenklich. Grübelte er über vergangene Zeiten? Marianne wusste es nicht, aber sie wagte es auch nicht, nachzufragen. Sie fragte sich, ob er jemals wirklich über die Geschehnisse hinwegkommen würde.
Trotzdem gab sie die Hoffnung nicht auf, dass nun, da der Kampf gegen Voldemort zu Ende war, etwas von seiner Lebensfreude zurückkehren würde. Sie würde jedenfalls geduldig sein müssen, das war Marianne klar, er würde nicht von heute auf morgen vergessen können.
Nachdem sie den Nachmittag beim Kaffee verbracht hatten, hatte Marianne Lust, nach draußen zu gehen und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Es wäre schön, wenn Severus sich genauso an der wunderschönen Umgebung erfreuen würde, aber sie war sich nicht sicher. Immerhin bedeutete es, dass sie sich zum ersten Mal richtig in der Öffentlichkeit zeigten – gemeinsam.
„Severus.“, sprach sie ihn an.
„Ja?“
„Begleitest du mich bei einem Spaziergang um den See? Ich möchte so gerne noch hinaus gehen, weil es bestimmt die letzten warmen Nachmittage sein werden.“
Severus sah sie an und schien überrascht über ihren Vorschlag zu sein. Schließlich nickte er.
Marianne freute sich über diese Zusage und zog sich voller Vorfreude ihren Umhang an. Es war das erste Mal, dass sie als Paar über das Schulgelände gehen würden und es war ein tolles Gefühl, dass sie sich nicht mehr verstecken mussten.
Sie verließen gemeinsam die Kerker und schritten durch die Gänge. Es war das Wochenende vor Schulbeginn, deshalb befanden sich bereits ein paar Schüler hier. Trotzdem blieben sie völlig ungestört, denn Severus‘ Ruf tat wie immer seine Wirkung und die Schüler blieben lieber in sicherem Abstand, wenn er ihnen entgegen kam. Es war ein eigenartiges Gefühl, plötzlich seine Perspektive zu sehen und sie schmunzelte innerlich über die Schüler, die schnellstens das Weite suchten, wenn sie ihn sahen. Sie war froh, dass sie nicht mehr zu ihnen gehörte, denn nur so konnte sie Severus auf derselben Ebene begegnen.
Sie verließen das Schloss und wanderten den Weg am See entlang. Es wehte bereist ein kühler Wind, der den Herbst ankündigte, aber sie waren beide in warme Mäntel gehüllt und gingen schweigend nebeneinander her.
Schließlich ergriff Marianne das Wort und erzählte ihm, dass sie einen Abend mit Remus und Tonks verbracht hatte.
„Die beiden haben eine große Neuigkeit, die sie mir erzählt haben.“
„Ach ja?“, sagte Severus.
Sie konnte an seinem Tonfall nicht erkennen, ob es ihn interessierte oder nicht, aber es war ihr ein Bedürfnis, es ihm zu erzählen. Es war eines der Dinge, die sie in den letzten Tagen sehr erfreut hatten und sie wollte es mit ihm teilen.
„Tonks erwartet ein Baby. Sie ist jetzt in der 10. Woche.“
Sie lächelte, als sie daran dachte.
„Tatsächlich?“, erwiderte Severus. „Wenn das so weiter geht, sollte ich wohl Geld für den Wolfsbanntrank verlangen.“
Marianne sah erschrocken zu ihm auf.
„Du meinst, das Kind wird auch ein Werwolf sein?“, fragte sie.
„Nun, das kann man nicht so genau sagen – es gibt nicht viele Werwölfe, die Nachwuchs bekommen. Aber bisher wurde es nur über die Mutter übertragen, die Wahrscheinlichkeit ist also sehr gering.“
„Gott sei Dank.“, erwiderte Marianne erleichtert. „Remus würde sich sonst bestimmt Vorwürfe machen.“
Severus schwieg.
„Ist es denn schwierig, den Wolfsbanntrank herzustellen?“
„Nun ja – man kann dabei leicht den Überblick verlieren, weil es vieler Vorbereitungen und langer Wartezeiten bedarf. Ansonsten ist er jedoch nicht schwerer als die Zaubertränke, die du für Dumbledore zubereitet hast.“
„Das heißt, du könntest mir zeigen, wie man es macht?“
Severus nickte.
„Wenn du das möchtest.“
"Auf jeden Fall."
Marianne hatte Severus bereits berichtet, dass sie sich an der Uni für das Fach Zaubertränke eingeschrieben hatte und natürlich hatte er sie dazu beglückwünscht. Außerdem hatte er ihr jede Unterstützung zugesagt, die sie von ihm benötigte.
Die Beiden unterhielten sich weiter, während sie nebeneinander her gingen und Marianne genoss diese Momente in vollen Zügen. Nichts hätte sie glücklicher machen können, als mit ihm spazieren zu gehen – so belanglos es auch klang.
Nach einer Weile kamen ihnen ein paar Schüler entgegen, die miteinander spielten und laut lachten. Marianne achtete kaum auf sie, denn sie war in das Gespräch mit Severus vertieft.
Sie bemerkte nur nebenbei, dass sie näher kamen und plötzlich flog etwas auf sie zu. Bevor sie reagieren konnte, hatte sie einen Snowball im Gesicht – einen Ball aus magisch hergestelltem Schnee, mit dem die heutige Generation an jungen Zauberern gerne spielte. Es tat nicht weh, aber sie erschrak so sehr, dass sie zusammenzuckte und ein ziemlich verdutztes Gesicht machte. Sie sah, wie die Schüler lachten und um selben Zeitpunkt hörte sie ein unterdrücktes Lachen neben sich. Sie sah Severus an, während sie den ganzen Schnee im Gesicht verteilt hatte, und merkte, dass er irgendwie verkrampft aussah. Es schien, als versuche er irgendetwas zurückzuhalten und Marianne starrte ihn an. Konnte es sein, dass er...
Der Snowball hatte sie ziemlich erschreckt und sie musste wohl immer noch ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Schließlich konnte sich Severus nicht mehr halten und ein leises Lachen brach aus ihm heraus.
Marianne blickte ihn verwirrt an, doch sein Lachen kam so unerwartet, dass sie schließlich mitlachen musste. Marianne konnte nicht umhin, dasselbe zu tun. Der Anblick von Severus, wie er sich amüsierte, war ihr völlig neu, doch es war gleichzeitig so mitreißend, dass sie gar nicht dazu kam, überrascht zu sein, und mitlachen musste.
Kichernd stand sie neben Severus und wischte sich den magischen Schnee aus dem Gesicht, da sie kaum etwas sehen konnte und wieder halbwegs normal aussehen wollte – die beiden boten ein wirklich ungewohntes Bild für die neue Direktorin, die eben am Fenster stand und das Geschehen betrachtete, das hier vor sich ging.
Sie konnte es kaum glauben, Severus so zu sehen, doch sie kam nicht umhin und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Dumbledore hatte ihr nichts von den Beiden erzählt, aber sie hatte es natürlich mitbekommen und sich selbst schon ihre Gedanken dazu gemacht. Wenn sie sich so gut verstanden – ihr sollte es Recht sein. Sie schüttelte schmunzelnd den Kopf, denn sie war immer noch ziemlich überrascht von dieser Wendung - und ging dann zurück an die Arbeit.
Severus hatte sich schnell wieder gefangen und Marianne wischte sich die Tränen aus den Augen. Sie hatte Severus noch nie so erlebt, doch es hatte gut getan, mit ihm zu lachen. Auch wenn es kein lautes Lachen aus vollem Halse gewesen war - es war ein Lachen gewesen und es freute sie, ihn glücklich zu sehen.
Sie sah sich nach den Schülern um, aber sie waren bereits verschwunden - sie hatten wohl Angst vor einer Strafe von Severus, doch seinem Aussehen nach hatte er nichts dergleichen im Sinn.
"Alles in Ordnung?", fragte er schließlich.
"Natürlich.", erwiderte sie.
Sie gingen weiter nebeneinander her und in Marianne hatte sich eine Leichtigkeit ausgebreitet, die sie noch selten verspürt hatte. In diesem Moment war alles perfekt, nichts hätte schöner sein können. Sie war frei und konnte selbst entscheiden, wie ihr Leben weiter ging, die Gefahr des Krieges war vorüber und sie spazierte neben einem Mann, der sie glücklich machte. Niemand anderen als ihn hätte sie sich jetzt an ihrer Seite gewünscht. Als sie ihn ansah, lächelte er ihr zu.
Ihr kleiner Ausflug wurde länger als geplant und so wurde es bereits dunkel, als sie umkehrten. Sie blieben am hinteren Teil des Sees stehen und blickten in das schwarze Wasser. Niemand konnte sie hier sehen, denn ein paar Bäume verdeckten die Sicht vom Schloss.
Nach einer Weile wurde es wirklich kühl, daher drängte sie sich näher an Severus heran und er umarmte sie. Sie standen sich gegenüber und er sah auf sie hinunter. Seine Hände strichen über ihre kühlen Haare und strichen eine Strähne zurück, die ihr der Wind ins Gesicht geblasen hatte. Auch seine schwarzen Haare wehten leicht im Wind und er beugte sich zu ihr hinunter. Sie sah ihm in die Augen, dann streckte sie sich ihm entgegen und sie küssten sich, während sie die Augen schloss. Sie liebte es, seine Lippen auf den ihren zu spüren, seinen Atem zu hören und über die glatte Haut seiner Wangen zu streichen. Noch immer war sie überglücklich, dass es ihm gut ging und er aus diesem Krieg fast heil herausgekommen war.
Nach einer Weile lösten sie sich voneinander und sie machten sich auf den Weg zurück ins Warme. Währenddessen ließ Marianne den Tag noch einmal an ihr vorüberziehen und lächelte. Severus hatte mit ihr gelacht! Richtig fröhlich hatte er dabei gewirkt. Nichts hätte sie glücklicher machen können, als ihn so zu sehen. Es war ein Anfang, dachte sie, der Anfang einer Zeit, in der auch er glückliche Momente erleben konnte. Und sie selbst würde dafür sorgen, ihn immer öfter zum Lachen zu bringen – auch wenn sie sich dafür einen Snowball ins Gesicht werfen lassen musste.


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