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Fanfiction

Sechs Geschenke die alles verändern - 6 Geschenke die alles verändern

von Ginnyyy

Ich, Lily Evans, bin verwirrt. Und dabei hat der Tag so schön angefangen. Heute ist nämlich mein Geburtstag. Mein 17. um genau zu sein, das heißt, dass ich endlich volljährig bin. Naja, zumindest in der Zaubererwelt.
Meine Geschenke habe ich schon fast alle aufgemacht, bis auf eins, was der grund meiner Verwirrung ist, aber dazu komme ich später.
Von meinen Eltern habe ich eine Uhr und viele Bücher bekommen, sie wissen ja wie gerne ich lese. Petunia, meine Schwester, hat mir nur eine Karte geschickt, was wohl daran liegt, dass wir beide zerstritten sind. Aber darüber möchte ich jetzt nicht nachdenken.
Von meinen besten Freundinnen, Alice und Mary, habe ich natürlich auch etwas bekommen. Ein wunderschönes Fotoalbum, das voll gestopft mit Bildern der letzten 6,5 Jahre, die wir gemeinsam hier in Hogwarts verbracht haben. Doch leider sind die beiden nicht hier, schließlich habe wir Weihnachtsferien und Marys und Alice Eltern haben sie nahezu gezwungen nach Hause zu fahren. Verständlich, wenn man bedenkt, was in der dieser Welt im Moment vor sich geht. Keiner ist mehr sicher (wobei ich ja eigentlich der Meinung bin, hier in Hogwarts ist man es schon, schließlich ist ja Dumbledore da). Auf jeden Fall sind sie nicht da. Nicht dass ich mich alleine fühle oder so, schließlich sind überraschend viele hier geblieben, aber irgendetwas fehlt doch, ohne das ständige Geplapper von Alice und dem logischen Denken von Mary.
Ach ja, da ist ja noch dieses Geschenk, das mich so verwirrt. Es war von Potter.
Jedes Jahr hat er mir etwas geschenkt, doch ich habe die Geschenke nie aufgemacht. Ich war noch nicht mal ein bisschen neugierig gewesen. Ich hatte sie immer in einen Schuhkarton („Die James-Potter-Geschenkkiste“, wie Alice sie getauft hatte) geworfen und nicht beachtet. Bis auf das in diesem Jahr. Ich weiß nicht warum, aber ich ich muss die ganze Zeit daran denken. Gerne würde ich es auspacken, aber irgendwie – würde ich damit nicht gegen meine Prinzipien handeln ?
Wenn Alice und Mary nur da wären, die könnten mir sagen, ob mein Verhalten lächerlich oder noch mehr oder weniger normal ist. Obwohl...eigentlich weiß ich genau, was sie sagen würden. Alice würde nur ein: „Mach endlich auf! Das ist doch total kindisch, Lily.“ von sich geben und Mary würde sie dafür böse ansehen, ihr aber im Grunde zustimmen. Als soll ich es aufmachen ? Ich meine, Potter hatte sich geändert. Wenn auch nur gaaaaaaaaaaaaaaaanz minimal. Aber immerhin, oder ?
Nach weiteren ratlosen zehn Minuten auf meinem Bett habe ich einen Entschluss gefasst:
Ich werde es aufmachen. Und zwar nicht nur diese eine, sondern alle sechs, die er mir im Laufe der Jahre geschenkt hat.

Mit zitternden Fingern (warum weiß ich doch selbst nicht) ziehe ich die „James-Potter-Geschenkkiste“ unter meinem Bett hervor und öffne den Deckel. Nachdem ich den Inhalt auf meinem Bett ausgekippt habe, nehme ich mir das erste Geschenk.
Zuerst lese ich die Geburtstagskarte:

Herzlichen Glückwunsch zu deinem 12. Geburtstag !
James


Ich öffne das hastig verpackte Geschenk und muss lachen, als ich sehe, was es ist:
ein Besenpflegeset.
Es schien, als habe der Junge wohl kein so gutes Gedächtnis, wenn er zu dem Zeitpunkt schon unsere erste Flugstunde vergessen hatte. Ich erinnere mich noch mit grauen daran. Es war ein sonniger Tag, aber ich hatte mich nicht wirklich darauf gefreut. Als wir dann schließlich vor unseren Besen standen und "Auf!" sagen sollten, war Potter es der es als erster schaffte und ich war die, der der Besen gegen den Kopf geknallt war. Ja, ich weiß ja selbst nicht wie ich es gemacht hatte. Vielleicht hätte ich den Besen nicht so aggressiv anbrüllen sollen, aber gut. Das ist ja Vergangenheit. In der Gegenwart sitze ich schließlich gerade vor dem Berg an Geschenken.
Nun gut, ich habe also ein Besenpflegeset.
Nächstes Geschenk.
Sorgfältig verpackt liegt es da und quer über das Geschenkpapier steht ein "Alles Gute, Lily !"
Ich öffne es und mir fällt ein Päckchen Bertie Bott's Bohnen in die Hände. gemeinsam mit ein paar Schokofrösche. Mmmmh, die liebe ich. Schnell öffen ich einen und stecke ihn mir hastig in den Mund, damit er nicht davonhüpft.
Das dritte Geschenk ist ein Buch, worüber ich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt bin. Potter hat mir ein Buch geschenkt. Ein Buch. Potter. Allein das zu denken fällt schon schwer.
Zu meinem 15. Geburtstag bekomme ich wieder Schokofrösche (wirklich seeehr einfallsreich) und eine Karte.

Hey Evans,
also, ich weiß ja, dass du Geburtstag hast und so (hab dir ja schon die letzten drei jahre was geschenkt). Naja, alles Gute auf jeden Fall.

Grüße, James

PS. Ach ja, bevor ich es noch vergesse: Gehst du mit mir aus, Evans ?


Ich seufze. Jaaaa, stimmt. Da fing es an dieses Evans,-gehst-du-mit-mir-aus-Gefrage und ich fing an mit meinem Potter-ich-hasse-dich-und-werde-niemals-mit-dir-ausgehen-Trip. Kurz überlege ich, ob ich die anderen Geschenke überhaupt öffnen soll, aber meine Neugier siegt.
Das nächste Geschenk enthält eine Flasche Feuerwhiskey.
Ich schnappe mir die beiliegende Karte und beginne zu lesen:

Sweet sixteen, Evans !!!! Ich denke du kannst mein Geschenk gut gebrauchen ;-) was sollte das denn heißen ? ich hoffe du feierst einen schönen Geburtstag, auch wenn er natürlich noch viel schöner wäre, wenn du ein Date mit mir hättest.

OHHHHHH MANN !!! Das ist ja sooo typisch Potter...oder...es war so typisch Potter. Wie gesagt, er hatte sich geändert...aber, hatte er das wirklich ? Oder ist das nur eine Masche, damit er mich rumkriegen kann ?
Ich weiß es nicht.
Egal. Schnell weitermachen. Nur ein einziges Geschenk ist noch übrig. Ich nehme es behutsam und öffne es langsam. Nachdem ich das Geschenkpapier abgewickelt habe, fällt mir ein kleines Kästchen und ein Brief in die Hände.
Vorsichtige öffne ich das Kästchen und muss schlucken. Darin liegen zwei wunderschöne, smaragdgrüne Ohrringe, die perfekt zu meinen Augen und meinen roten Haaren passen. Fast schon automatisch stecke ich sie mir an die Ohren und betrachte mich gedankenverloren im Spiegel, bevor ich den Brief auffalte.

Liebe Lily,
das war ja mal was ganz neues
Zuerst möchte ich mich bei dir wegen meines Verhaltens in den letzten Jahren entschuldigen. Vor allem die letzten zwei Jahre habe ich dich wohl ganz schön genervt. Das tut mir leid.
Und ich möchte dir sagen, dass ich es immer ernst gemeint habe. Okay, ich weiß, dass das ziemlich unglaubwürdig ist, aber es ist die Wahrheit.
Außerdem will ich, dass du weißt, dass du, wenn ich dich je bekommen hätte, nie eine Trophäe oder so etwas für mich geworden wärst. Du bist die einzige für mich, aber ich habe verstanden, dass du mich nicht lieben wirst.
Ich kann mir gut vorstellen, dass du dir nicht glauben kannst, dass ich mich so geändert habe. Wenn du den Brief überhaupt liest. Aber ich habe mich geändert.
Lily, ich liebe dich und ich habe erkannt, dass ich das wohl nie beenden kann (und glaub mir, ich habe mehr als einmal versucht dich zu vergessen). Aber ich werde dich nicht mehr nerven, das verspreche ich dir.
James


Ich schlucke und stelle plötzlich schockiert fest, dass ich Tränen in den Augen habe. Warum bin ich denn so aufgewühlt ? Pot - James. Ja, James, hatte sich geändert, das wusste ich ja schon, aber so ? Kann ein Mensch sich in einem Jahr, wirklich so stark verändern ?
Da entschied ich mich plötzlich zu handeln. Vielleicht war es weibliche Intuition. Vielleicht war es auch nur die Tatsache, dass ich Alice' liebreizende, schrille Stimme in meinem Ohr hatte. "Tu endlich etwas ! Manchmal muss man dem Glück auch auf die Sprünge helfen !", würde sie wohl sagen und sie hatte ja auch Recht. Zumindest bedanken sollte ich mich.
Ich stehe auf, atme noch einmal tief durch und gehe hinunter in den Gemeinschaftsraum. Doch ich kann P - Nein ! James nirgendwo sehen. Nur Black, der hinten in einer Ecke sitzt und hin und wieder ein Mädchen angrinst (das daraufhin übrigens aussieht, als würde es dahinschmelzen).
Ich schlucke meinen Stolz und meine Prinzipien (Gehe NIEMALS freiwillig zu Potter oder Black) hinunter und gehe zu ihm hin.
"Ähm...", wirklich guter Anfang, Lily.
Black blickt auf und starrt mich überrascht an.
"Kannst du mir sagen, wo -äh- James ist ?"
Jetzt sieht er noch überraschter aus.
"Ja, er - da kommt er !", sagt er dann und weist auf das Portraitloch, durch das gerade ein ziemlich zerzaust aussehender James Potter stolpert.
Ich nicke und streiche mir die Haare hinter die Ohren, auf welche Black jetzt starrt, als habe er so etwas noch nie gesehen. Oh Mist. ich hab ja noch die Ohrringe an...egal, ich drehe mich um und will schon davon gehen, als Black mir noch ein "Happy Birthday, Evans!" zuruft.
"Danke!", rufe ich zurück, hole einmal tief Luft und gehe dannRichtung James. Hui, warum bin ich denn so aufgeregt ? Vielleicht hätte ich vorhin doch noch einen Schluck Feuerwhiskey trinken sollen ?
"Hey Lily !"
Ich zucke zusammen. Oh Mann mein Verhalten ist doch nicht normal. Vielleicht sollte ich mal zu Madam Pomfrey gehen ?
"Hey!", sage ich schließlich leise. Ich glaube, ich habe in den letzten 2 Jahren nie in Zimmerlautstärke, geschweige denn leise, mit ihm geredet.
Auch er sieht verwirrt aus. Wir verfallen in Schweigen, bis er es schließlich bricht.
"Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Lily. Ich meine, ich ähm, ich habe dir einen Brief geschrieben und so, aber ich denke nicht, dass du ihn gelesen hast - musst du ja nicht, schließlich bist du zu nichts -"
Weiter kommt er mit seinem wirren Gestammel nicht mehr, denn ich bin einen Schritt auf ihn zugegangen und habe ihn geküsst. Einfach so. Lily Evans küsst James Potter. Himmel. Das nennt man wohl Ironie des Schicksals.
Als wir uns schließlich wieder voneinander lösen, stelle ich fest, dass es im ganzen Raum still geworden ist. Bestimmt erwartet jeder jetzt eine schallende Ohrfeige oder viel Geschrei meinerseits. Der Kuss, das war...war einfach so...Oh mein Gott, mir fehlen die Worte. Aber es fühlte sich so richtig an. Immernoch ist es still und scheinbar alle starren mich an. Okay, das Ganze muss auch wirken, wie ein Scherz oder so.
1. Lily Evans ist sprachlos.
2. James Potter ist sprachlos.
3. Lily Evans und James Potter haben sich geküsst.
Drei Dinge, die keiner je für möglich gehalten hat. Und dann auch noch alle gleichzeitig.
"Ähm.", sage ich eigentlich nur, damit es nicht so verdammt still ist. Jetzt wünsche ich mir, dass Alice da wäre. Die würde jetzt irgendeinen Spruch bringen und damit die Situation entschärfen.
"Das war -", beginnt James und bricht dann ab.
"- richtig.", beende ich seine Satz leise, stelle mich auf die Zehenspitzen und küsse ihn erneut.
Plötzlich beginnen alle zu jubeln und zu klatschen. Black ruft James irgendetwas zu, woraufhin dieser nur in den Kuss hinein grinst.
Dann löst er sich von mir und grinst: "Hübsche Ohrringe, Evans. Stehen dir gut."
"Danke, Potter."
Dann nimmt er mich wieder in die Arme und küsst mich wieder. Und ich...ich bin glücklich. Ich habe mich tatsächlich in James Potter verliebt. Und ich besitze nun ein Besenpflegeset.

Ende


Vielleicht ein Kommi ????


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