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Fanfiction

Drei Generation, drei Epochen und 110 Abenteuer - Thema 4: Trost suchen (NG)

von kleine lila Hexi

4. Trost suchen (NG)

die Traurige: Alice Fiona Longbottom [16]
der "Zuhörer": James Sirius Potter [17]

>> Ich hasse dich.<<
>Ich dich auch.<
>> Danke.<<



Es war schon Dunkel in den Korridoren und seine Schritte halten verrÀterisch durch die GÀnge.
//Ich sollte mir vielleicht mal ĂŒberlegen ohne Schuhe, Nachts durch die Schule zu laufen. Das wĂŒrde dann wenigstens nicht so ein Krach machen.//
Da James schon alle HĂ€nde voll hatte und gerade so es schaffte die ganzen Leckerei, welche er sich gerade aus der KĂŒche besorgt hatte, zu tragen, konnte er nun nicht noch seine Schuhe tragen. Warum musste er auch unbedingt heute Abend sein Zauberstab vergessen?!
//Ist wohl jetzt die Strafe dafĂŒr, dass ich hier noch Rumschleiche.//
Ein Seufzen entwich ihm, als er um die Ecke bog und gerade so es noch schaffte ein Trötchen auf die richtige Stelle zu balancieren, damit es nicht runter fiel.
Nachdem James diese Meisterleistung gelungen war, erschein ein Grinsen auf sein Gesicht.
//Haa, das macht mir so schnell Keiner nach.//
Als er dann auch noch feststellt, dass er wohl nur mit dieser „Strafe“ hier rechnen musste, da er ja bald beim Portrait der fetten Dame angekommen war, verbreiterte sich sein Grinsen.
Jap heute Abend, war sein Abend.
Gerade als James um die letzte Ecke bog, hörte er jedoch ein GerĂ€usch, was ihn zunĂ€chst zusammenzucken ließ. Wie zu einer SalzsĂ€ule erstart, blieb er stehen und hörte sich um.
//O wei. Hoffentlich ist es nicht der alte Drachen, von McGonagall.//
Da es gerade wieder still war und er die Gefahrenquelle nicht ausmachen konnte, entscheid sich der junge Potter dafĂŒr, nun doch einen Zahn zuzulegen. Vorsichtig ging er zu nĂ€chst langsam weiter und wagte nach ein paar zögerlichen Schritten es doch etwas schneller zu laufen. Es Dauerte nicht lange und dieses GerĂ€usch erklang wieder. Verwirrt blieb James wiederholt stehen. Dieses GerĂ€usch hörte sich nicht so an, als ob jemand sich bewegte. GrĂŒbelnd blickte er nochmals umher und spitzte seine Ohren. Da war es schon wieder. Langsam ging er auf die GerĂ€uschquelle zu. Damit er sicher gehen konnte, dass es kein Lehrer oder VertrauensschĂŒler war, schaute er nur kurz um die Ecke, wo er das GerĂ€usch vermutete. Was er dann jedoch sah, irritierte ihn. Dort, auf einen Fenstersims saß Alice Longbottom, mit angezogenen Beinen, worauf ihr Kopf gelegt war. Nun wusste James auch, was dieses GerĂ€usch war. Die junge Hexe weinte und dass auch noch ziemlich laut. Eigentlich wĂŒrde sie doch nie Nachts, nach den Sperrzeiten draußen herumlungern, dass passte ĂŒberhaupt nicht zu ihr. Allerdings verwirrte ihn die Tatsache, dass sie weinte, noch viel mehr. Alice Longbottom zeigt nie SchwĂ€che, na ja zumindest wenn jemand in der NĂ€he war. Wie es schien hatte sie ihn jedoch nicht bemerkt. So untypisch es nun auch fĂŒr James war, legte er seine SchĂ€tze auf den Boden und ging zum Fenstersims.
Erst als er neben Alice, auf dem Sims platz genommen hatte, bemerkt sie seine Anwesenheit.
Ihr Kopf zuckte plötzlich hoch und ihre verweinten Augen starrten James erschrocken an. Dieser Blick, verĂ€nderte sich jedoch sofort als sie ihr GegenĂŒber erkannte. Ein Funkeln, welches Abneigung und Hass widerspiegelte, zeichnete sich nun in den blauen Augen ab.
Kurzzeitig herrschte Stille und sie tauschten nur Blicke aus, doch dann wischte sich Alice die TrÀnen vom Gesicht und meinte:
„Verschwinde Potter.“
James wusste dass die „Beziehung“ zwischen ihm und der Longbottom nicht mehr als auf Bekanntschaft und vielleicht auf ein wenig Respekt gestĂŒtzt war, doch er fĂŒhlte in diesem Moment, dass er hier bleiben sollte. Dabei mochte er dieses MĂ€dchen nicht mal. Er war sich jedoch in dieser Sekunde hundertprozentig sicher, dass er hier bleiben wĂŒrde.
„Nein.“
ZunĂ€chst funkelte sie ihn nochmals böse an, doch ihre Abwehrhaltung, ließ nach ein paar Sekunden wieder nach und ihr Schultern sanken wieder nach unten.
„Geh doch bitte, James.“
Ein LĂ€cheln erschien auf dem Gesicht des Potters, denn noch nie hatte sie ihm beim Vornamen genannte. Doch sobald er sah dass sie wieder anfing zu weinen, verschwand dieses GefĂŒhl des Triumphes wieder.
Eigentlich wollte Alice keine Menschen um sich haben, besonders nicht jemand, der James Sirius Potter hieß. Doch ihr Wille, war im Moment so angeknackst, dass sie keine Kraft fĂŒr einen Streit mit diesem Jemand aufbringen konnte. Resigniert gab sie schon nach zwei Versuchen auf, wobei einer davon sogar sehr nett ausgedrĂŒckt war, was normalerweise nie vorkam wenn die Beiden miteinander redeten, und legte ihren Kopf wieder auf ihre angewinkelten Knie. Erneut rann ihr TrĂ€nen aus den Augen. Sie konnte einfach diese GefĂŒhle nicht zurĂŒckdrĂ€ngen. Es tat einfach zu sehr weh.
WĂ€hrend der Mond durch das Fenster schien und die beiden NachtschwĂ€rmer mit seinen Licht erstrahlte, war nur das Weinen von Alice zu hören. Schweigend saß James neben ihr und leistet ihr einfach nur Gesellschaft.
Wie lange sie nun schon so da saßen wusste keiner von Beiden, doch nach einiger Zeit verstummte Alice und ihre TrĂ€nen wurden weniger. Als sie wieder ihren Kopf hob, wischte sie sich erneut die restlichen TrĂ€nen weg und blickte nun James wieder an.
„Danke.“
James begegnete daraufhin ihrem Blick und hob plötzlich seine Hand. Vorsichtig strich er ihr eine StrÀhne aus dem Gesicht und meinte mit einem verschmitzten LÀcheln:
„Bilde dir jetzt aber nichts drauf ein.“
Nur zögerlich erwiderte Alice das LÀcheln. Sie war es einfach nicht gewohnt, so mit James umzugehen. So freundlich und normal.
Im nĂ€chsten Moment sprang James dann von dem Fenstersims und ging hinĂŒber zu seinen kleinen „Schatz“. Bevor er jedoch sich wieder auf den Weg zum Portrait machte, drehte er sich nochmals zu Alice um und warf ihr, mit einem Zwinkern, ein Schokotörtchen zu.
„Das hilft bei Kummer. Macht dich wieder Happy.“
Als Alice das Törtchen aufgefangen hatte schaute sie es sich kurz an und streckte James zum Dank die Zunge raus. James konnte nun nicht anders als zu Lachen. Jap, so gefiel ihm diese kleine, quirlige Hexe viel besser.


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