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Fanfiction

Ein Platz zum Wohnen - Ein ganz normaler Tag bei einer nicht ganz so normalen Familie

von Elflein

Ein ganz normaler Tag bei einer nicht ganz so normalen Familie

Als es an der Tür klingelte, hätte Andromeda Tonks wohl zwei paar Hände mehr gebraucht um alles gleichzeitig zu machen.
„Nein, Nymphadora, Gabeln sind kein Spielzeug, leg sie weg.....SCHATZ, gehst du mal an die Tür? - Nein, Liebling, nicht in die Nase, die Gabel ist zum Essen da, komm, gib sie her - nein, Socke, AUS. Pfui, wie oft hab ich gesagt du sollst die Schuhe stehen lassen, du dummer Hund, du...SCHATZ, DIE TÜR!“
„Ich bin gerade im Bad“, kam es von Ted zurück und Andromeda stöhnte genervt auf.
Sie belegte das Essen und den Herd mit einem Gefrierzauber, damit es nicht anbrannte, nahm die 5-Jährige Nymphadora auf den Arm und schob sich an dem Hund vorbei um zur Haustür zu gelangen.
An der offenen TĂĽr erstarrte sie.
„Professor Dumbledore, was für eine Überraschung. Wir haben Sie gar nicht - Nymphadora, färb' deine Haare wieder anders, du kannst doch nicht mit grünen Haaren vor unserem Besuch dastehen.“
Das Mädchen kicherte, färbte ihre Haare aber folgsam in einem Engelsgleichen Goldton.
„Ah, da sind Sie ja, Professor“, gesellte sich ein breit lächelnder Ted zu der Gruppe. „Kommen Sie doch rein.“
Andromeda sah ihren Ehemann fragend an.
„Hab ich vergessen, dir zu sagen, dass er vorbei kommt? Verzeih!“ Ted küsste die Braunhaarige auf die Stirn und streichelte seiner Tochter durchs Haar.
„Machst du uns einen Tee, Schatz? Folgen Sie mir, Professor.“ Ted führte den grauhaarigen Schulleiter von Hogwarts, der das Gespräch mit amüsiertem Blick verfolgt hatte, ins Wohnzimmer, während die geborene Black ungläubig in der Eingangstür stand,
„Ich hab ja auch sonst nichts zu tun“, murmelte sie in ihren nicht vorhandenen Bart, setzte Nymphadora ab und stolperte auf dem Weg zur Küche beinahe über den Beagel.

„Entschuldigen Sie, das alltägliche Chaos.“ Ted grinste schief und bedeutete seinem ehemaligen Schulleiter sich zu setzen.
„Das macht doch nichts. Es scheint euch gut zu gehen!?“ Albus lächelte dem kleinen Mädchen, das durch die Tür tapste, gefolgt von einem schlappohrigen Hund. Unbeholfen kletterte sie auf die Couch neben den Professor. Doch anstatt ruhig sitzen zu bleiben, fing sie an, an seinem Haar und Bart zu zupfen.
„Ja, uns geht es gut“, bestätigte Ted und sah lachend seiner Tochter zu. „Es ist nru ziemlich viel Stress im Ministerium - Dora, Schatz, lass das.“
„Nicht nur im Ministerium herrscht Stress“, kam Andromeda dazu und warf ihren Mann einen vielsagenden Blick zu. Das Gespräch hatte es anscheinend schon öfter gegeben.
Er war kaum zu Hause und sie musste hier alles regeln, weil die alte Hauselfe gestorben war. Und dazu ging sie auch noch arbeiten.
„Und ich hab dir gesagt, du sollst sie nicht so nennen.“ Sie stellte das Tablett mit dem Tee ab und setze sich bei Ted auf den Schoß. Der sah sie fragend an.
„Sie heißt Nymphadora, nicht Dora.“
„Komm schon, Liebling....“
„Nicht jetzt!“ Das war eindeutig und Ted bleib stumm.
„Weswegen sind Sie hier, Professor?“, fragte Andromeda“, um endlich auf den Grund des Besuches zu kommen. „Gibt es irgendwelche Probleme?“ Sie nahm Nymphadora auf den Arm um sie daran zu hindern, weiter mit den weißen Haaren des älteren Mannes zu spielen und dabei „Schnee“ zu murmeln.
Mit einem Lächeln schüttelte Andromeda den Kopf und setzte sich, dabei begann sie sich zu fragen, was den Professor hierher verschlug. Der Krieg war doch vorbei, oder?
„Es sind die Opfer des Krieges, um die ich mir Sorgen mache.“, er seufzte. „Sowohl die Toten, als auch die Lebenden.“
Warum musste dieser Mann nur immer so in Rätseln sprechen? Geduldig wartete Andra auf die Erklärung, die wohl folgen würde, während Nymphadora jetzt mit ihrem Haar spielte. Aber es stimmte schon, der Krieg steckte ihnen allen noch in den Knochen. Auch im St. Mungos merkte sie das, es waren noch viele Verletzte da.
„Ich würde euch gerne um etwas bitten, aber es ist mir völlig verständlich, solltet ihr ablehnen.“
Die beiden Erwachsenen nickten und ihre Tochter nickte solidarisch mit.
„Und zwar geht es um Remus Lupin. Lily und James Potter waren seine besten Freunde. Mit ihrem Tod hat er praktisch alles verloren.“
Das konnte sich Andromeda vorstellen. Sie hatte alle drei kennen gelernt und war ĂĽber den Tod des Paares so bestĂĽrzt gewesen wie jeder andere, der sie kennen gelernt hatte.
„Weswegen ich hier bin: Ich wollte Fragen, ob Remus für eine Weile bei euch unter kommen könnte?“
Andromeda zögerte. Sie hatte ihn öfters im St. Mungos behandelt nach...diesen Nächten. Natürlich war er nett und unglaublich höflich und er tat ihr Leid, aber...sie war sich nicht sicher, ob sie ihn in der Nähe von Nymphadora haben wollte.
Doch Ted kannte ihn nicht, wusste es nicht und voreilig wie er war antwortete er: „Aber natürlich, das ist kein Problem.“
Das war so vorhersehbar gewesen, dass Andromeda beinahe auflachte.
„Ich glaube, da gibt es schon ein Problem, Ted“, sagte sie und sah Dumbledore fragend an.
Doch der schüttelte den Kopf. „Nein, das sollte nicht das Problem sein. Ich werde ihn vorher abholen und an einen sicheren Ort bringen.“
„Wovon redet ihr?“, fragte Ted verwirrt.
„Remus ist ein Werwolf“, antwortete der Professor.
„WAS?“ Teds Blick war ungläubig.
Andromeda hielt Nymphadora die Ohren zu. Ihrer Meinung nach war das nichts für ein kleins Mädchen.
„Ein Werwolf“, wiederholte sie. Selbst wenn Ted noch manche Wissenslücken über die Welt der Zauberer aufwies, über diese Geschöpfe musste er doch Bescheid wissen. Immerhin hatten sie die mehrmals im Unterricht durchgenommen - naja, das war kein Garant bei Ted.....
„Oh“, kam es nur von Ted. „Hältst du dass denn für eine gute Idee?“, fragte er Dumbledore.
„Wie gesagt, ich werde ihn über Vollmond woanders hinbringen, wo er niemanden in Gefahr bringen kann. Den Rest der Zeit ist er ein ganz normaler Mann, vollkommen ungefährlich. Natürlich nimmt ihn das sehr mit, und auch der Krieg hat seine Spuren an ihm hinterlassen,aber gefährlich ist er nicht.“
Ted warf einen fragenden Blick zu Andromeda. Die nahm gerade ihre Hände von den Ohren der quängelnden Nymphadora. Sie wusste nicht, was sie dazu sagen sollte.
„Können wir eine Weile darüber nachdenken?“, fragte sie den Schulleiter.
„Aber natürlich“, Albsu stand auf. „Ich muss jetzt auch weiter, der Minister wollte mich sprechen. Schickt mir einfach eine Eule.“
Er verabschiedete sich und Ted brachte ihn zu TĂĽr. Danach kam er wieder ins Wohnzimmer.
„Dora, Schatz, geh doch ein wenig spielen, ja?“
Für den Spitznamen bekam er einen bösen Blick von seiner Frau, die 5-jährige aber folgte seiner Anweisung und verschwand brav im Nebenzimmer, der Hund folgte ihr.
Die beiden Erwachsenen schwiegen jeder in seien Gedanken versunken.
„Was hälst du davon?“, fragte Andromeda und setzte sich neben Ted auf das Sofa.
Er antwortete mit einer Gegenfrage: „Kennst du ihn?“
„Ja...ein wenig. Er war des öfteren im St. Mungos, nach...Vollmond. Er ist nett, höflich, aber er leidet sehr unter diesen Verwandlungen. Er kann einem, so Lied tun - er wurde gebissen, als er so alt war wie Nymphadora.“
Ted schluckte, bei dieser Vorstellung.
Andra wusste nicht, ob sie nicht leiber absagen sollten. Doch dann würde sie sich irgendwie schuldig vorkommen, denn immerhin wusste sie genau, dass Werwölfe im menschlichen Zustand nicht gefährlich waren. Aber sie hatten doch ein kleines Kind im Haus, und wer wusste wie der Hund auf den Besucher reagieren würde.
Ted stand auf.
„Lass uns eine Nacht drüber schlafen“, schlug er vor, gab seiner Frau einen Kuss auf die Stirn und ging in die Küche um das Essen weiter zu kochen.


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