
von LasVegas
Hier ist Kapitel Nr 3. Danke an Sarah potter-radcliffe (und... ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass en mädel in die Truppe darf XD) für ihr Kommi! Und los, ihr Schwarzabonnierer, lass mir auch ein Kommi da. *büdde*
Los jehts:
~~oOo~~
„Remus…?“
„Hm?“
„Leg mal dieses Ding weg.“, orderte Sirius.
„Was?“
„Leg das Buch weg.“, brummte James.
„Sag das doch gleich…“ Remus schlug das Lehrbuch der Zaubersprüche Band 3 zu und legte es auf den Tisch. „Was ist denn los? Ihr scheint so aufgeregt.“
„Jah!“, sagte Sirius und lehnte sich vor. „Pass auf, Remus. Wir wissen bescheid.“
„Bescheid…?“, fragte Remus. „Sagt mal, könnt ihr nicht Klartext reden?“
„Wir wissen, dass du ein Werwolf bist.“, posaunte Peter aus. Sirius und James knallten ihm mit der Faust eins auf den Hinterkopf. „Aua!“
„Halt die Klappe!“, zischte Sirius.
„Noch lauter, Pete!“, rief James.
„Welches denn nun…?“, fragte Peter verwirrt, mit Tränen in den Augen und sich den Hinterkopf reibend.
„Halt die Klappe!“, brüllten James und Sirius, was ihnen sämtliche Aufmerksamkeit des Gemeinschaftsraums einbrachte. Remus starrte seine Freunde nur kalkweiß an.
„W… Was? W… Woher wisst ihr das?“, flüsterte er nur heiser.
„So schwer war das nun wirklich nicht, Remus…“, sagte James. „Deine kranke Mutter besuchen? Alles klar.“
„So blöd sind wir nicht.“, sagte Sirius. „Na, wenigstens James und ich nicht.“
„A… Aber!“
„Nix aber!“, sagte James. „Keine Sorge, Remus. Wir sind nicht sauer.“
„Nur ein bisschen.“, gab Sirius zu. „Weil du es uns nicht gesagt hast.“
„Ja, wir dachten, wir wären deine Freunde?“, murmelte James.
„Das seid ihr ja auch!“, beteuerte Remus. „Aber man hat mir gesagt, ich solle es niemanden erzählen! Und… na ja. Ich hatte ein bisschen Angst, dass ihr nicht mehr meine Freunde sein wollt, wenn ihr es rausfindet.“
„Remus…?“, sagte Sirius langsam.
„Ja?“
„Mann, bist du bescheuert!“, äußerte James. „Wie konntest du nur so was glauben?“
„Aber wirklich!“, schnaubte Sirius. „Sind wir Slytherins? Nein. Lassen wir unsere Freunde hängen? Nein! Hättest du uns gleich alles erzählen können? Ja, verdammt!“
„E… es tut mir Leid, Jungs. Wirklich. Ich kann's verstehen, wenn ihr jetzt nicht mehr mit mir…“
„Ach bullshit, Remus.“, winkte Sirius ab.
„Wie kann man dir helfen?“, fragte James. „Wir würden alles tun.“
„Man kann mir nicht helfen…“, murmelte Remus. „Aber… ich danke euch.“
„Kein Ding.“, sagte James. „Man kann dir wirklich nicht helfen?“
„Nein… Obwohl.“ Die Jungen wurden hellhörig. „Ich könnte mal wieder richtig was zu lachen gebrauchen.“ Sirius und James grinsten sich breit an.
„Da müsste sich doch was machen lassen!“
„Mir sitzt zwar das Nachsitzen von letztem Jahr noch im Nacken, aber schließlich ist Weihnachten, oder?“, lachte Sirius.
„Ich stimme dir voll und ganz zu, Sirius.“
„Dann mal los, Jamie.“
„Mir fällt da auch schon was ein…“, grinste James.
„Aber bitte keine Stinkbomben?“, fragte Remus.
„Remus! Stinkbomben sind ja so was von out und letztes Jahr!“, rief Sirius entrüstet.
„Alles klaaaar…“, brummte Remus. „Dann lasst mal hören.
„Potter?“
„Ihnen auch Frohe Weihnachten, Professor.“, grinste James und sah von seinem Essen auf.“
„Haben Sie etwas damit zu tun, dass nicht ein einziger Slytherin zum Festessen erschienen ist?“
„Ich?!“, fragte James unschuldig. „Professor, wie kommen Sie denn darauf?“
„Ich meine nicht nur Sie, Potter, sondern auch den Rest von Ihrer kleinen Truppe hier.“
„Also, ICH hab ja damit gar nichts zu tun.“, sagte Sirius. „Aber ich hab ja gehört, dass…“
„Also, das ist jetzt nur so ein Gerücht, Professor…“, sagte Remus.
„Ja, also total unbestätigt und so…“, fügte James hinzu.
„Und vielleicht auch gar nicht wahr…“, sagte Peter.
„RAUS MIT DER SPRACHE!“, brüllte McGonagall, sodass der halbe Tisch zusammenzuckte. Nicht so Sirius und James.
„Wir wollten es Ihnen doch gerade sagen.“, meinte James.
„Genau. Also, ich habe ja gehört, dass die Slytherins alle streiken.“
„Streiken?!“
„Ja…“, sagte James. „Denen schmeckt das Essen nicht.“ Er zuckte die Schultern und tauschte einen Blick mit Sirius, bevor sie beide sagten,
„Kunstbanausen!“
„Potter! Sie werden jetzt mit mir zu den Kerkern hinuntergehen und wenn ich feststelle, dass Sie etwas damit zu tun haben… dann setzt es was!“
„Wir haben wirklich nichts damit zu tun, Professor.“, beteuerte Sirius.
„Das ist mir egal! Mitkommen!“
„Professor, die Pastete…?“
„Black…“, sagte sie drohend. „Wollen Sie wirklich, dass Ihre Eltern von dieser Sache erfahren?“
„Also schön.“, sagte Sirius, etwas blass. „Wir kommen mit, aber ich verantworte mich für nichts.“
„Außer natürlich, es gefällt Ihnen.“, sagte James, setzte dann aber rasch hinzu: „Was auch immer die lieben Schlangenpenner davon abhält hier aufzukreuzen…“
„Potter, Sie haben sich gerade einen Strafaufsatz eingebrockt.“
„Klar.“, sagte James. „Zu welchem Thema denn?“
„Werden Sie bloß nicht frech, ich bin sicher, Diane und William würden gerne über Ihre Missetaten berichtet.“ Bei der Erwähnung seiner Eltern wurde James für einen Moment flau im Magen, doch er behielt sein Grinsen bei. „Mitkommen, alle vier!“ Sirius betrachtete sehnsüchtig seine Pastete, während die anderen aufstanden.
„Schieb dir die Pasteten hinter die Kiemen und los geht's, Sirius.“, sagte James und Sirius grabschte alles Essbare, was sich in Reichweite befand. Professor Slughorn erwartete sie bei der Tür und begleitete sie auf dem Weg in die Kerker, wo ihnen allerdings kein einziger Slytherin begegnete.
„Professor…?“, fragte Sirius, während er sich das letzte Stück Brot in den Mund schob.
„Was denn, Black?!“, fragte sie, offenbar frustriert.
„Vielleicht haben die alle verschlafen?“, schlug Sirius vor.
„Mr Black, ich hoffe für Sie, dass meinen Schülern nichts zugestoßen ist.“, warf Slughorn ein.
„Professor, wir würden doch nie…“
„Halten Sie endlich den Mund, Black, oder ich werfe Sie aus der Schule!“, brüllte ihn Professor McGonagall an. Sirius zog unmerklich den Kopf ein, als die Truppe vor der nackten Wand des Slytherin Gemeinschaftsraumes zu stehen kam. Slughorn zischte der Wand ein Passwort zu, dass die Marauder nicht verstehen konnten und trat dann ein.
„Sie bleiben hier!“, sagte McGonagall, als James seinem Lehrer folgen wollte. James schmollte und Sirius hielt hm einen Schokofrosch hin, von denen er immer genügend bei sich trug. Es dauerte gar nicht lange, bis der plumpe Professor wieder auftauchte und vor Wut bebte. Dann brach er in lautes Lachen aus, wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und zog laut prustend von dannen.
„So einen Scherz hab ich seit Jahren nicht gesehen, köstlich!“, hörten sie ihn noch rufen, bevor er um die Ecke bog. Die vier Jungen wandten sich Professor McGonagall zu, aus deren Ohren beinahe Rauch dampfte. Plötzlich öffnete sich die Wand und ein paar Slytherins tröpfelten hervor. Sirius und James brachen in höllisches Gelächter aus und selbst Professor McGonagall konnte den Anflug eines winzigen Grinsens, das an ihren Mundwinkeln zupfte, nicht verhindern.
„Schlangenzombies!“, lachte Sirius. „Wahnsinn! Wir haben uns selbst übertroffen!“ Die Jungen ließen Professor McGonagall stehen und folgten den Strömen von Slytherins, die sich auf den Weg in die Große Halle machten. Als die ersten durch die große Tür traten, herrschte Stille in der Halle, die rasch von lautem Gelächter abgelöst wurde.
„Bei Merlin!“
„Schau mal, die Slytherins!“
„Da haben Potter und Co mal wieder ganze Arbeit geleistet!“
„Ich glaub es ja nicht! Das gibt Ärger!“ Sirius und James grinsten sich zufrieden an und marschierten jubelnd und sich verbeugend durch die Tür. Die Marauder ließen sich laut lachend wieder an ihren Plätzen nieder und taten sich am Nachtisch gütlich.
„Was habt ihr nur wieder angestellt?“, fragte Isabelle, die Wangen vor Aufregung gerötet.
„Wonach sieht's denn aus?“, fragte Sirius.
„Nach Slytherins mit grüner Haut, roten Weihnachtsmützen und roten Klamotten?“
„Eben. Nach Weihnachtselfen, ist das nich niedlich?“, grinste James.
„Nicht wirklich.“, lachte Isabelle. „Aber zum Schießen komisch. Wie habt ihrs gemacht?“
„Willst du das echt wissen?“, fragte Lily.
„Künstlergeheimnis.“, grinste Sirius.
„Los, raus damit.“, bat Isabelle.
„Ganz einfach.“, sagte James. „Wir haben nem Slytherin ne umgebaute Stinkbombe mit Schlafgas untergejubelt, die im Gemeinschaftsraum hochgegangen ist. Mit Kopfblasenzauber sind wir dann reingeschlichen und haben sie grün gefärbt und verkleidet.“
„Ja, merken die das denn nicht?“, fragte Lily, unweigerlich doch interessiert.
„Nö.“, sagte Sirius. „Der gute Remus kann gut mit Tarnzaubern.“
„Unglaublich.“, grinste Isabelle.
„Danke!“, sagte Sirius.
„Ich meinte Remus, nicht dich, Black!“
„Danke.“, lächelte Remus.
„Kein Ding.“, Isabelles Grinsen verschwand urplötzlich. „Ähm… Jungs…? Das sieht mir verdammt nach einer stinksauren Professor McGonagall auf 180 aus…“ Die vier fuhren herum.
„Scheiße!“, rief Sirius.
„Los, lauft!“, sagte James und rannte als erster los.
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