Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Ein Weihnachtsfest zum Verzweifeln...oder ? - Schlittschuh laufen und ein Showdown im Café

von Ginnyyy

Also habe gerade leider keine Zeit für Kommiantworten...sorry...das nächste mal !!! DANKESCHÖN aber an alle, die eins geschrieben haben !!!!!!!
Das chap hier ist etwas länger...vielleicht noch nicht extreeem lang, aber ich finde, ich bessere mich^^
auf die idee kam ich, weil wir vorgestern auch Schlittschuh laufen waren und da dachte ich...
naja, ich hoffe es gefällt euch und ihr lasst mir ein kommi da...



Ich schlage die Augen auf und frage mich, was mich geweckt hat, denn es ist noch dunkel und ich habe vielleicht gerade eine Stunde geschlafen.
„Was ist denn ?“, kommt es von rechts.
„Nichts, wieso ?“, frage ich leise zurück.
„Du hast meinen Namen gesagt.“, meint James.
„Hab ich das ?“
„Ja.“, gähnt er noch, dann ist er wieder eingeschlafen. Aber ich kann nicht mehr schlafen.
Meine Gedanken schwirren umher und landen immer wieder bei dem Kuss. Ja, ich weiß, es war nur ein winziger Kuss und auch nur, weil ich sonst noch mehr Zeit mit dem spuckenden, lispelnden, nervigen Chris verbracht hätte. Sonst hätte ich das doch nie zugelassen. Ich hätte James bestimmt weggeschubst, oder ?

Als ich am nächsten Morgen die Augen öffne, ist das Bett neben mir schon leer. Verschlafen taste ich nach meiner Uhr. 11:03h.
Ich klettere aus dem Bett und gehe hinunter ins Esszimmer.
„Guten Morgen !“, begrüßt mich James, der sich als einziger darin befindet,
„Du bist also schon wach ?“
„Schon ? Außerdem konnte ich bei deinem Schnarchen sowieso nicht schlafen.“
„Ich schnarche nicht.“, behaupte ich einfach mal und ramme ihm meinen Ellenbogen in die Rippen.
„Okay, nein stimmt. Du schnarchst wirklich nicht. Du schläfst wie ein Engel. Aber es ist kurz nach elf, da darf ich ja wohl auch mal wach sein.“, grinst er und hält sich die Stelle, an der mein Ellenbogen ihn getroffen hat. „Übrigens habe ich heute Morgen das Monster gefunden.“
„Wen ?“
„Die Spinne.“
An die hatte ich ja gar nicht mehr gedacht. Merlin sei Dank, muss man wohl sagen, sonst hätte ich heute Nacht echt nicht gut geschlafen.
„Gut. Danke.“, murmele ich und mache mich daran Tee zu kochen, als meine Eltern herein kommen.
„Guten Morgen, ihr beiden. Habt ihr heute schon etwas vor ?“, trillert meine Mutter gut gelaunt (wann ist sie das denn nicht ?).
„Nein.“, antworte ich langsam. Ihr Ton lässt nichts Gutes erahnen.
„Dann gehen wir heute Schlittschuh laufen. Petunia hat auch schon zugesagt.“
„Deine Mutter hat sie bestochen.“, flüstert Dad mir zu und ich muss lachen.
„Mum, nein.“, sage ich. „Ich kann nicht Eislaufen.“
Wenn ich mir nur vorstelle, wie ich mich auf dem Eis vor Ja- vor allen blamiere, dann vergeht mir die Lust.
„James kann es dir bestimmt beibringen, oder James ?“
„Mum, du weißt nicht mal, ob er Lust hat.“
„Das hat er und er kann auch gut fahren. Wir haben vorhin schon darüber gesprochen.“
Das ist ja eine ganz hinterhältige Verschwörung hier.

Eine Stunde später sitze ich im Auto und fröstele. Fragt mich nicht, wie sie es geschafft haben mich zu überreden. Ich weiß es selbst nicht. Wahrscheinlich haben die das alle von Black gelernt. Es ist total eng in unserem eigentlich großen Auto. Ich sitze zwischen Petunia (glücklicherweise nicht neben Vernon) und James eingequetscht. Ja tatsächlich. Ich bin hier eingeengt und friere trotzdem. egal, ich darf mir einfach nichts anmerken lassen.
„Du zitterst, Lily !“, merkt James plötzlich besorgt an.
„Mir ist nicht kalt.“, erwidere ich schnell, während wir alle von der einen zur anderen Seite geschaukelt werden. Mein Vater ist wirklich ein Goldstück, aber ich glaube sein Fahrlehrer und er haben sich vor seiner Fahrprüfung erst einmal betrunken.
„Oh doch, Lily !“
„Nein, tu ich gar nicht !“, widerspreche ich und versuche das Zähneklappern zu unterdrücken.
„Doch !“
„Nein !“
„Lily !“
„Was ?“
„Sturkopf.“
„Pah.“
„Findest du nicht, dass unsere Gespräche immer ein ziemliches Kleinkind-Niveau haben ?“
Er hat Recht.
„Aber sie sind amüsant.“, meint mein Dad von vorne und nimmt die nächste Kurve so, dass ich nach rechts, auf James falle und er gegen das Fenster knallt.
„Da hat sie Recht !“, stimmt Mum ihm munter zu, während ich mich mit entschuldigendem Blick von James hochrappele.
„Entschuldigung !“, ruft Dad und nimmt gleich die nächste Kurve. Diesmal kralle ich mich im Sitz fest, damit ich nicht auf Petunia fliege und sie womöglich noch zerquetsche. Das Gezeter müsste ich mir wochenlang anhören.
„Und dir ist doch kalt !“, murmelt James. Wahrscheinlich hat er gespürt, dass ich zitete wie Espenlaub, als ich eben auf ihm so halb auf ihm drauflag.
Er dreht sich nach hinten um und greift nach seiner Jacke, die auf der Hutablage liegt.
Nachdem er sie mir umgelegt hat ist es plötzlich schön warm.
„Danke !“, sage ich ehrlich und stelle fest, dass ich tatsächlich stur bin. Dabei kann doch alles so einfach sein.


Nachdem wir angekommen sind, Schlittschuhe ausgeliehen haben und diese dann angezogen haben, gehen wir nach draußen zur Eisbahn. Ich habe ja eigentlich nichts gegen Schlittschuhlaufen. Man gebe mir nur 2 Stunden Zeit, gute Schlittschuhe und Motivation, und dann klappt das schon so einigermaßen. Aber heute ist das irgendwie anders. Ich will a) nicht, dass James mich andauernd fallen sieht und b) nicht, dass er sich dann genötigt fühlt mir zu helfen.
„Kommst du ?“, reißt mich Ebengedachter nun aus den Gedanken und hält mir die Hand hin. Und was tue ich ? Ich werfe alle meine a)s und b)s über Bord und ergreife seine Hand. Eine Art Stromschlag durchfährt mich und ich wiederstehe dem Drang loszulassen. Oder ihm in die Arme zu fallen. Aaaah, Merlin, was denke ich ? Irgendwas stimmt nicht mit mir.
„Klappt doch !“, lobt mich James, nachdem wir vielleicht gerade 2 m gefahren sind.
„Hm.“, murmele ich nur hochkonzentriert. Ich darf nicht fallen. Ichdarfnichtfallen. Ichdarfnichtfallen. Immer und immer wieder wiederhole ich das und konzentriere mich genau auf jede kleinste Bewegung. Ichdarfnichtfallen.
Eine Runde haben wir tatsächlich schon gedreht und ich habe es geschafft meinen Blick von den Füßen loszureißen und schaue mich nun um. Ich sehe meine Eltern, die gemeinsam ihre Runden drehe und Vernon, der am Rand sitzt, während Petunia auf dem Eis steht und nörgelt. Da lässt James plötzlich meine Hand los, ich verliere das Gleichgewicht und kralle mich blitzschnell wieder an ihm fest, doch durch mein Geschwanke kann auch er nicht mehr gerade stehen und wir beide knallen auf das Eis.
„Alles okay ?“, frage ich schnell und krabbele den halben Meter über das Eis auf ihn zu.
„Ja, und bei dir ?“, fragt er besorgt.
„Jaja. Tut mir echt furchtbar leid.“, meine ich zerknirscht.
„Kein Problem. Kommst du ?“, fragt er lächelnd und hält mir seine Hand hin.
„Aber nicht wieder loslassen !“, meine ich und ergreife die Hand, damit er mir aufhelfen kann. Langsam fahren wir wieder los.
„Ich wollte die nur beweisen, dass du auch alleine fahren könntest.“
„Hat ja prima geklappt.“, lache ich. „Aber du musst nicht die ganze Zeit mit mir fahren.“
„Mach ich aber gern.“
Ich lächele ihm dankbar zu.
Und so fahren wir weiter. James bewahrt mich mehrmals vorm Stürzen und ich werde immer besser. Irgendwann, und es ist bestimmt schon eine Stunde vergangen, tun mir die Füße weh und er schlägt vor eine Pause zu machen.
„Kann man das nicht auch als Date sehen ?“, grinst er, als wir uns gemeinsam auf der Bank niederlassen. Ich werfe lachend eine Hand Schnee nach ihm, der er geschickt ausweicht (und das auch noch im Sitzen). Während er lacht, nehme ich mir eine neue Hand Schnee und will sie schmeißen, doch -
„Wer wirft denn hier Schnee nach meinem James ?“
Ein brünettes Mädchen mit Locken und einer hellen Stimme steht auf ihren Eiskunstlauf-Schlittschuhen vor uns, lässt sich fast auf James fallen und umarmt ihn.
„Laura ! Was für ein Zufall !“, ruft James und erwidert die Umarmung. „Lily, das ist Laura. Laura, das ist Lily.“
„Nett dich kennen zu lernen!“, sage ich und es klingt so falsch.
„Oh ja, finde ich auch.“, sagt sie. „Du hast Recht, das ist wirklich ein Riesenzufall !!! Drehen wir eine Runde ?“, fragt sie dann an James gewandt.
„Okay, wenn Lily nichts dagegen hat !“, meint James und Lena, Linda, Lara oder wie sie heißt, hakt sich wie selbstverständlich bei ihm ein. Hallo ? Lily hat noch nicht gesagt, ob sie etwas dagegen hat. Hat sie nämlich. Ich habe plötzlich das Verlangen die blöde Kuh zu treten.
„Nein, schon okay.“, höre ich mich sagen und schon sind die beiden losgesaust.
Sie fährt gut. Zu gut. James und sie drehen ihre Runden über das Eis und sehen dabei so harmonisch aus. Und ich könnte wetten, dass die Frau dahinten eben geschwärmt, hat, was für ein tolles Paar die beiden seien. Ihr glockenhelles Lachen hört man über die ganze Bahn und ihr Haare wehen im Wind, während ich mutterseelenallein auf meiner Bank sitze und vor mich hin friere .

Zehn Minuten später schlägt Mum vor, ins Café zu gehen um endlich wieder aufzutauen.
Im Café setzen wir uns erst einmal hin und bestellen heiße Getränke.
Schweigend beobachte ich die Menschen, die im Café ein- und ausgehen, die draußen auf der Eisbahn ihre Runden drehen und hin und wieder hinfallen.
„Du bist heute aber still.“, stellt James plötzlich fest.
„Das stimmt.“, stimmt Mum ihm zu und Petunia murmelt „Gott sei Dank !“
„Bin müde.“, murmele ich nur und gähne wie zum Beweis.
Alle um mich herum beginnen wieder zu reden.
„War das vorhin eigentlich deine Freundin...oder so ?“, frage ich plötzlich und somit nicht ganz so beiläufig, wie ich es wollte.
James sieht mich nur irritiert an.
„Ich meine, ihr wart so vertraut und so. Und nicht, dass ich etwas dagegen hätte. Ihr passt gut zusammen, wirklich !“
Meine Stimme ist immer höher geworden, mir entfährt ein leicht hysterisches Lachen.
„Also, ich finde das wirklich richtig klasse. Wirklich schön für dich und so.“, füge ich noch hinzu.
„Meine Cousine.“
„Phhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.“ Ich stoße Luft aus. „Nett! Ich meine, sie ist wirklich...nett.“, sage ich dann schnell und ein bisschen schrill, schaue weg und nehme schnell einen Schluck heiße Schokolade.
Mum mustert mich mit einem wissenden Grinsen und ich konzentriere mich auf die Kakaotasse, vor allem, weil ich kurz davor bin, James zu fragen, ob er was mit seiner Cousine hat oder haben will.
„Es ist kalt, nicht ?“, frage ich stattdessen. Blitzmerker ! Wir waren ja eben auch nur Schlittschuh laufen.
„Ähm...ja.“, bestätigt James. „Das stimmt. Absolut...kalt.“
Nein, er ist nicht mit ihr zusammen. Und selbst wenn, soll er auf sie stehen ! Pah, als ob er nicht machen dĂĽrfe, was er will.
„Und, hast du was mit deiner Cousine ?“
Nein. Nein ! NEIN !!! Ich sagte doch, NICHT fragen !!! Blöder Mund. Blödes Hirn. Blödes Herz. Ich sollte aufstehen und wegrennen.
James starrt mich nur an, als sei ich nun vollkommen durchgeknallt (was ja so falsch auch nicht ist), Mum prustet los und Petunia grinst hämisch. Danke, das ist das, was ich jetzt noch brauche.
„Nein, habe ich nicht.“, antwortet James dann langsam.
„Aber du möchtest gerne, oder ?“, fragt mein Mund. Mein Verstand hat sich anscheinend sowieso schon vor einiger Zeit verabschiedet. Vielleicht hat er auch einfach kapituliert, nachdem sich Mund, eine gewaltige Menge an Irrsinn und vielleicht ein bisschen Herz zusammengetan haben.
„Nein, will ich nicht.“, sagt James jetzt und klingt, als versuche er herauszufinden, ob das hier alles ein Scherz ist. Mum beobachtet uns mit und lacht immer wieder auf, als ob sie einen besonders lustigen Film im Kino schauen würde. Vielleicht sollte ich ihr Popcorn anbieten ?
„Und warum nicht ?“
Hallo ? Verstand, flehe ich, komm zurĂĽck !
„Sie ist meine Cousine !“
„Ach, und wenn sie nicht deine Cousine wäre ?“, frage ich und in meiner Stimme schwingt ein leicht...wütender Unterton mit. Dann fahre ich schnippisch fort: „Und übrigens, kannst du gerne etwas mit ihr anfangen ! Bei Muggeln ist es gesetzlich erlaubt, wenn Cousin und Cousine zusammen sind. Und bei Zauberern -“
„Ich will aber nichts mit ihr anfangen !“, antwortet er laut und sieht mich an, als überlege er, in welcher Irrenanstalt ich wohl am Besten aufgehoben wäre. Eine gute Überlegung.
„Und wieso nicht ? Sie ist nett !“, rufe ich und klinge jetzt so eindeutig eifersüchtig, dass ich mich selbst nicht mehr hören will. Das ist doch komplett irrsinnig, das ganze.
„Oh Merlin, Lily ! Geht es dir noch gut ?“
„Ach ja, beleidige mich noch. Man wird doch wohl mal nachfragen dürfen !“
„Mal nachfragen, ja ?“
„Ja !“
„Ich hab nichts mit Laura. Ich will auch nichts mit ihr haben, ja ?“
„Schön.“, rufe ich und füge noch ein „Schade !“ hinzu, um meinen letzten Fitzel Ehre zu retten.
„Schade ?“
„Ja, das denke ich. Ich finde, ihr passt gut zusammen. Ihr könnt beide Schlittschuh laufen, habt beide dunkle Haare und-“
„Lily, hör auf !“
„Ach, willst du mich jetzt wieder beleidigen ?“
„Ich hab dich nie-“
„Nein, natürlich nicht, das habe ich mir nur eingebildet.“
„Anscheinend hast du das. Kommt ja heute oft vor.“
Wir haben uns so in Rage geredet, dass wir beide nun stehen und alle im Café uns anstarren. Nur Mum, die in der Mitte von uns sitzt, lächelt. Sie LÄCHELT ! Dann kann James uns ja gemeinsam in der Irrenanstalt abliefern.
Petunia sieht mich mitleidig an, Vernon kichert und Dad versteht die Welt nicht mehr.
James und ich sehen uns noch kurz an und setzen uns dann langsam wieder.
„Das war eine gute Vorstellung, ihr beiden !“, meint Mum munter und ich schlage nur meinen Kopf auf den Tisch, während ich spüre, dass James mich immer noch irritiert anstarrt.

Irgendwann verschwinde ich auf der Toilette um der Situation zu entfliehen und renne quasi genau in die Arme dieser Laura. Na spitze, mir bleibt in letzter Zeit aber auch nichts erspart. Ich erfülle jedes Klischee und gerate in alle Das-wäre-es-ja-was-wenn-...-passieren-würde-Situationen.
„Hey !“, begrüßt Laura mich freundlich, während sie sich die Hände wäscht.
„Hey.“, murmele ich zurück und hoffe, dass sie bald geht.
„Ich habe das eben so ein bisschen mitbekommen.“
„Ach ja ?“, frage ich genervt. War ja klar. Warum sollte es mir auch anders vergönnt sein ?
„Ja. Entschuldigung, wenn ich das vorhin etwas taktlos angegangen bin. Ich hätte dich fragen können, bevor ich James entführe.“
„Nein. Er kann selbst entscheiden was er tun will..“
„Naja, aber du schienst etwas...eifersüchtig.“
„Ja, ich weiß, dass das vielleicht ein wenig so geklungen haben könnte, aber ich war nicht eifersüchtig. Mir ist es egal, was er macht.“
„Aha. Seid ihr also nicht zusammen ?“
„Nein !“
„Freunde ?“
„Auch nicht. Ich meine, okay, mittlerweile mag ich ihn sogar fast. Er ist nicht ganz so idiotisch wie sonst und ich finde es auch nicht mehr schlimm Zeit mit ihm zu verbringen, aber ich würde nie sagen, dass James und ich Freunde sind. Freunde...das passt irgendwie nicht, verstehst du ?“
„Vielleicht hast du dich in ihn verliebt, Lily.“
Ich beginne zu lachen. Laura sieht mich merkwĂĽrdig an. Erst da merke ich, dass sie das wohl ernst gemeint hat.
„Was ? Nein. Nie im Leben. Ich liebe doch nicht jemanden, den ich nicht liebe. Denn wenn ich ihn nicht liebe, dann liebe ich ihn ja nicht, weil ich ihn nicht liebe, verstehst du, Laura ? Und außerdem...wir reden hier von James Potter !!!“
„Aha.“, macht sie amüsiert, während sie sich die Hände trocknet.
„Ja.“, sage ich bestätigend und gemeinsam verlassen wir die Damentoilette und machen uns auf den Weg zurück ins Café.
„Aber er liebt dich.“
Klonk. Ich bin gegen irgendeinen Balken gelaufen.
„Lily ! Alles okay ?“
„Ja.“, stöhne ich und reibe mir die Stirn. „Nein, Laura, er liebt mich nicht.“
„Doch Lily. Du müsstest sehen, wie er dich ansieht. So habe ich ihn noch nie gesehen. Selbst ein Blinder würde das sehen.“
„Nein.“, murmele ich überzeugt.

Auf dem Heimweg sagen James und ich kein Wort.
Petunia und meine Eltern unterhalten sich. Ich bin vollkommen durchgefroren, doch dieses Mal gibt es keinen James, der mir seine Jacke gibt. Ich schätze, er überlegt eher, ob er mir irgendwelche Beruhigungspillen geben soll.

Im Haus angekommen verschwinden Mum und Dad gleich in die Küche und Petunia und Vernon flüchten ebenfalls schnell (Freak-sein könnte ja ansteckend sein).
James und ich stehen noch im Flur. Es ist totenstill und ich spĂĽre das James mich immer noch komplett verwirrt mustert. In Windeseile schlĂĽpfe ich aus Jacke und Schuhe und sehe ihn dann noch einmal an.
„Ich – äh – gehe dann mal – ähm – hoch !“, wispere ich völlig verunsichert, deute noch einmal hinter mich auf die Treppe um meine Aussage zu verdeutlichen, drehe mich um und renne die Treppe hinauf.
Oben lehne ich mich an meine TĂĽr und schlieĂźe die Augen. Was war das denn bitte ? WĂĽtend schlage ich meinen Kopf gegen die ZimmertĂĽr.


Das war's mal wieder...


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Meine größte Angst ist es, dass man mich immer mit meiner Rolle identifiziert. Ich möchte noch andere Dinge tun.
Emma Watson