
von Ginnyyy
Tadaaaaaaaaaaa...et voilà das große Finale...
Danke für die Kommis von:
ginnymileyweasley, LilyLunaMalfoy und crazygirl !
Schön, dass ihr mir immer so fleißig Reviews schreibt :-)
Ach und damit haben wir die 50 geknackt :-)
Da das quasi das letzte Chap ist (danach kommt nur noch ein Epilog) widme ich es ginnymileyweasley, LilyLunaMalfoy, Mary_Evans15, Leni-04, Sarah potter-radcliffe und crazygir, weil ihr immer immer so toll und regelmäßig kommentiert habt...dankeschööööön :-) :-) :-)
Und jetzt geht's loooos :
Im Zimmer lasse ich mich aufs Bett fallen und starre an die Decke. Das Leben ist schon komisch. Er liebt mich. Er hat gesagt, dass er mich liebt. Und ich habe nicht reagiert. Es hätte so einfach sein können. Er liebt mich. Ich liebe ihn. Alles passt doch und ich, dumme Kuh, habe nichts gesagt. Ich vermisse ihn jetzt schon. In Gedanken gehe ich die letzten paar Tage durch...meine Versuche das ganze abzuwenden, die Zugfahrt mit Severus, die Spinne und das erste Mal, dass ich ihn „James“ nannte, die Party, der erste Kuss, Schlittschuhlaufen mit James, meine Eifersucht auf Laura und dann schließlich mein Eingeständnis. Und zuguterletzt und an erster Stelle: James Liebesgeständnis.
Ich weiß nicht wie lange ich da liege, aber ich weiß, dass irgendwann einen Entschluss fasse: Ich muss etwas tun.
Ich springe auf und krame auf dem Schreibtisch nach dem Pergament von Alice und Mary, wobei ich die Hälfte der Sachen vom Schreibtisch schmeiße. Als ich es endlich finde, schreie ich triumphierend auf und schnappe mir ein Tintenfässchen und eine Feder.
Lily: FRANK !
Alice: Danke Lily, dir auch Frohe Weihnachten. Ja, ich habe ein schönes Fest gefeiert und viele Geschenke bekommen. Ach ja, mein Name ist Alice.
Lily: ALICE !
Alice: Ich sehe, du lernst dazu.
Lily: Oh Mann...du musst Frank herschicken.
Alice: Warum ?
Lily: Er muss mich apparieren.
Alice: Und du bist dir sicher, dass du dieses Risiko erneut eingehen willst ?
Lily: Jaja, aber er muss kommen. Bitte Alice...bitte bitte bitte !
Alice: Warum ?
Lily: James.
Alice: Nein, Alice. A-l-i-c-e, ich dachte du hättest es kapiert !
Lily: Ich muss zu James.
Alice: Müsste der nicht irgendwo im Nachbarzimmer sein ?
Lily: Ja eben nicht.
Alice: Hast du ihn verjagt ?
Lily: Nicht lustig !
Alice: Okay, aber was ist dann -
Lily: Später, aber bitte, schick mir Frank her. Du hast auch was gaaaaanz Großes bei mir gut !
Alice: Ich – okay. Ich sag ihm Bescheid. Aber, du musst mir versprechen, dass du mir alle Einzelheiten erzählst.
Lily: Klar. Natürlich. Gerne. Danke, Alice, danke.
Und schon schnappe ich mir Jacke und Schuhe und warte.
Wenige Minuten später erschüttert ein ohrenbetäubender Knall mein Zimmer.
Instinktiv schließe ich die Augen.
„Frank ?“
„Ja ?“
„Ist alles noch ganz ?“
„Ja.“
Langsam öffne ich die Augen. Frank grinst begeistert und breitet die Arme aus:
„Siehst du ?“
Ich ziehe die Augenbrauen hoch und schaue mich erneut um.
„Wirklich klasse.“
„Lily ? Alles okay ?“, ruft meine Mum von unten.
„Ja ! Ich bin nur kurz weg !“, schreie ich nach unten und wende mich dann wieder an Frank.
„Also, was ist los ? Alice klang als ginge es um Leben und Tod.“, fragt er.
„Du musst mich zu James bringen.“
„Ach, habt ihr wieder ein Date ?“, feixt Frank.
„Das war kein – egal. Bitte bring mich einfach hin, ja ?“
„Kein Problem.“
„Du weißt, wo er wohnt ?“
„Klar.“
Und schon hake ich mich bei ihm ein und er dreht sich.
Ein weiterer Knall und wir stehen in einer verschneiten Straße.
„Sind wir richtig ?“, frage ich leise.
„Ja...naja.“
„Was heißt 'naja' ?“
„Nicht ganz...“
„Frank !“, stöhne ich und sehe mich um. Immerhin ist es dieses Mal nicht irgendein Sumpf.
„Jaja, tut mir leid.“
„Wie weit ist es ?“
„Nicht weit – wenn mich nicht alles täuscht, dann -“
„Wenn dich nicht alles täuscht ?“
„-sind wir in Godric's Hollow. Die Stadt stimmt immerhin.“
„Klasse. Dann nehmen wir einfach ein Taxi -“
„Das ist ein reines Zaubererdorf. Hier gibt es keine Taxis. Wir laufen.“
„Na klasse.“, murmele ich.
Nach einer Viertelstunde schweigsamen Fußmarschs, bleibt Frabk stehen.
„Okay, also, jetzt müssen wir nur noch bis ans Ende dieser Straße laufen und schon bist du am Ziel.“
„Super !“, rufe ich glücklich. „Danke Frank.“
„Soll ich dich nicht hinbringen ?“
„Nein, nein. Ich werde es schon finden !“
„Okay, ich warte. Viel Glück bei was auch immer.“
„Danke nochmal !“, rufe ich über die Schulter, als ich auch schon losrenne.
Die Menschen die ihre Weihnachtspaziergänge machen, starren mich an, doch das ist mir egal, ich suche nur das eine Haus, das auf James Beschreibungen passt und den Namen Potter am Klingeschild stehen hat. Endlich, am Ende der Straße, steht ein schönes, großes Haus und es ist tatsächlich das der Potters. Ich drücke fest auf die Klingel. Erst in dem Moment wird mir bewusst, dass ich das alles auch ein wenig besser planen und anders hätte angehen können.
Die Tür geht auf. James steht dort und sieht mich mit einer Mischung aus Überraschung, Besorgnis und Belustigung an. Ich bin völlig außer Atem. Meine Füße und mein Hals brennen. Ich muss ein jämmerliches Bild abgeben, so wie ich da wahrscheinlich völlig zerzaust, hochrot, keuchend und nach Luft schnappend vor ihm stehe. So habe ich mir das nicht vorgestellt.
„Lily ?“
„Jap, das bin ich !“, keuche ich wenig intelligent und atme ein paar Mal tief durch. Meine Atmung ist Gott sei Dank wieder einigermaßen normal, dafür klopft mein Herz jetzt um so mehr. Ich schlucke ein letztes Mal und versuche zu ignorieren, dass mein Herz gerade Anstalten macht zu Explodieren und ich zittere vor Nervosität.
Ich stelle mich auf Zehenspitzen, lege meine Arme um seinen Hals und ziehe ihn zu mir hinunter. Dann nähere ich mich ihm ganz langsam und bedacht, bis sich unsere Lippen treffen. DAS ist der wohl schönste Moment meines Lebens.
„Was-“, japst er, als wir uns voneinander lösen und sieht mich mit schiefem Grinsen an.
„Ich-“, beginne ich, doch dann weiß ich nicht was ich sagen soll und küsse ihn einfach nochmal. Inzwischen fallen Schneeflocken auf uns hinab. Hach, wie sehr ich Schnee mag.
„Das-“, versucht er erneut, nachdem ich mich von ihm gelöst habe.
Ich muss lachen. „Sprechen wir jetzt nur noch in Ein-Wort-Sätzen ?“
„Anscheinend.“, antwortet er und ich lache noch mehr.
„Jetzt muss ich los.“, meine ich irgendwann leise. „Frank wartet am Straßenende.“
„Frank ?“, fragt er ungläubig.
„Er hat mich hergebracht.“, erkläre ich.
„Dann sag ihm 'Danke' von mir.“
„Okay.“, lächele ich.
„Na dann.“
„Na dann.“
„Ja...also.“
„Ja...also.“
„Immerhin schaffen wir jetzt schon Zwei-Wort-Aussagen.“, grinst er und streicht mir eine Strähne aus dem Gesicht..
„Mit ein bisschen Übung klappt das dann schon.“, meine ich zuversichtlich, gehe einen Schritt nach hinten, lächele ihm nochmal zu und drehe mich dann um und renne los. Doch ich hab ja etwas vergessen ! Ich bleibe stehen und wirble herum.
„Ach, James ?“, rufe ich.
„Ja ?“
Er kommt auf mich zu.
„Ich liebe dich auch.“, sage ich leise lächelnd.
„Das waren sogar 4 Worte !“, meint er glücklich, nimmt mich in die Arme und küsst mich erneut.
Irgendwann lösen wir uns wieder voneinander, James schüttelt sich den Schnee aus den Haaren und ich hüpfe glücklich zurück zu Frank.
Alles in allem ist es wohl das schönste Weihnachtsfest meines Lebens geworden.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel