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Fanfiction

Malfoys Gewissen - Oneshot

von waterloo

„Furunku –“

„Stupor!“

Das letzte, was Harry sah, war ein roter Lichtblitz, der aus Malfoys Zauberstab auf ihn zuflog. Dann umfing ihn eine tiefe Schwärze.

~*~


Es war dunkel. Und es war beinahe unnatürlich still. Dann sickerte langsam der penetrante Geruch von Desinfektionsmittel zu ihm durch. Harry rümpfte seine Nase. Unter den strengen Geruch mischte sich ein fremder Körpergeruch. Langsam begann Harry wieder seinen Körper zu spüren. Er lag auf einer weichen Unterlage gebettet. Sein Köper schien ihm unendlich schwer und seine Glieder waren steif. Probehalber bewegte er seine Finger leicht Unter seinen Fingerspitzen spürte er gestärkte Laken. Dann konzentrierte er sich auf seine anderen Gliedmaßen. Er konnte sie spüren, doch er war zu schwach, um sie zu bewegen.

Vorsichtig öffnete er seine Augen und blickte an eine weiße Decke. Doch es war einfach viel zu hell. Das grelle Licht schmerze ihn und mürrisch stöhnte er auf. Sein Kopf pochte. Mühsam versuchte Harry, seinen Kopf zuheben.

„Hey, liegen bleiben“, drang eine Stimme wie von weit weg an sein Ohr. Irgendwo her kannte er sie. Doch er war viel zu müde, um darüber nachzudenken.

Widerstandslos folgte er der Anweisung und ließ sich, ruckartige Bewegungen vermeidend, zurück in das weiche Kissen sinken. Mit geschlossenen Augen ließ es sich viel leichter ertragen. Langsam klang der heftig pochende Kopfschmerz ab. Und ehe Harry sich versah, sank er zurück in eine angenehme Dunkelheit.

~*~


Als er das nächste Mal erwachte, war das Licht nicht mehr ganz so gleißend und der Geruch nicht mehr ganz so beißend. Harry wusste, dass er im Mungos lag. Sein Kopf schmerzte noch immer, deshalb bewegte er sich sehr vorsichtig, als er sich langsam aufrichtete.

Harry erschrak. Neben seinem Bett saß kein anderer als Draco Malfoy auf einem unbequemen wirkenden Plastikstuhl und blickte ihm stumm entgegen.

„Malfoy!“

„Potter.“

War das Erleichterung in Malfoys Blick? Harry schloss seine Augen und atmete tief durch, bevor er sie wieder öffnete. Malfoy saß noch immer mit graden Rücken auf dem Stuhl neben seinem Bett. Seine Hände hielt er in seinem Schoß verschränkt.

„Was ist passiert?“, fragte Harry. Er hasste sich dafür, dass seine Stimme nur halb so sicher klang, wie er es sich wünschte.

„Ich hab’ dich mit einem Stupor erwischt, du bist gefallen und hast dir den Kopf angeschlagen“, berichtete Malfoy. Er blickte auf seine Hände hinab, die an seinem Hemdsaum herum fummelten. Seine wurde Stimme leiser: „Du hast ziemlich geblutet und bist auch nach einem Enervate nicht mehr aufgewacht.“ Beinahe scheu blickte Malfoy ihm entgegen.

Harry stöhnte auf. Das erklärte auch die Schmerzen in seinem Kopf. Malfoy versuchte, sein Hemd zu glätten, indem er über den Stoff strich.

„Du kommst wieder in Ordnung.“

Harry stutzte. Da war dieser merkwürdige Tonfall in Malfoys Stimme. Harry hatte ihn noch nie gehört.

„Soll ich jemanden holen?“, wollte Malfoy dann wissen. Seine Stimme war plötzlich wieder frei von jeglicher Emotion.

„Bloß nicht“, murmelte Harry. Unruhe war das letzte, was er im Moment wollte.

Stille breitete sich in dem Zimmer aus. Harry legte sich wieder hin und versuchte sich mit dem Zählen der Löcher in der Decke von Malfoys Anwesenheit abzulenken. Irgendwann fielen seine Augen wieder zu, doch einschlafen konnte er nicht.

Malfoy saß die ganze Zeit regungslos auf dem Stuhl und auch mit geschlossenen Augen spürte Harry seine Präsenz. Er schlug die Augen wieder auf.

„Hör mal, du musst nicht die ganze Zeit hier rum hocken, nur um dich davon zu überzeugen, dass ich noch lebe“, presste Harry mühsam hervor.

„Es macht mir nichts aus“, erwiderte Malfoy unbewegt. Seine Stimme klang ebenso angespannt wie Harrys, während er unbeteiligt seine Schuhe musterte.

Wieder verfielen sie in Schweigen. Vielleicht schlief Harry noch mal ein, vielleicht kam es ihm auch nur so vor. Doch als er seinen Kopf zur Seite drehte, saß Malfoy noch immer neben ihm. Harry seufzte auf.

„Du bist ja immer noch hier“, murmelte er schwach. „Du musst nicht bei mir bleiben.“

„O – Okay“, sagte Malfoy leise und blickte Harry unsicher an. Dann drehte er sich um und verließ langsam das Krankenhauszimmer.

~*~


„Harry!“

Verwirrt blinzelte Harry. Hermine stand an seinem Bett und sah ihn mit einem besorgten Ausdruck in den Augen an.

„Oh, Harry“, seufzte Hermine erneut, bevor sie nach seiner Hand griff und sich auf der Bettkante niederließ.

Vorsichtig zog sie ihn in eine Umarmung, die Harry unbeholfen erwiderte.

„Was machst du nur immer für Sachen?“, murmelte sie und klang dabei wie eine überführsorgliche Mutter.

Harry zog es vor, nicht zu antworten, zumal er nicht glaubte, dass Hermine wirklich eine Antwort erwartete. Lieber schnupperte er an ihren Haaren. Sie rochen so vertraut und viel besser als die weiße Krankenhausbettwäsche.

Hermine löste ihre Umarmung und sah ihn an.

„Warum hast du dich mit Malfoy in der Winkelgasse duelliert?“, fragte sie. Ihre Stimme schwankte zwischen Sorge, Resignation und Strenge.

„Er hat angefangen“, stellte Harry klar und wusste gleichzeitig, dass das eine lahme Rechtfertigung war. Zumal besagter Anfang darin bestanden hatte, dass Malfoy ihn finster angestarrt hatte.

Doch Hermine bohrte nicht weiter. „Er hat dich hierher gebracht“, bemerkte sie.

„Ja“, gab Harry zerknirscht zu. „Aber ich hab’ ihm gesagt, dass er wieder gehen kann.“

„Er ist aber nicht gegangen.“

Überrascht sah Harry sie an.

„Er sitzt draußen vor deiner Zimmertür“, fuhr Hermine vorsichtig fort.

Harry runzelte seine Stirn. Warum sollte Malfoy...

„Er sah so aus, als ob er geweint hätte“, sagte Hermine behutsam.

„Ach, Quatsch!“, meinte Harry brüsk.

Draco Malfoy weinte nicht. Und schon gar nicht wegen ihm. Denn das würde ja bedeuten, dass er Gefühle oder zumindest ein Gewissen hätte. Und schließlich ging es hier um Malfoy.



Ende


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