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Fanfiction

Von Stärke und Schwäche - Oneshot

von waterloo

Heftig atmend eilte Draco durch die Gänge von Hogwarts. Es war wieder geschehen. Das Dunkle Mal, das nun schon seit einigen Wochen seinen linken Unterarm verunstaltete, hatte wieder zu brennen begonnen. Und Draco war dem Ruf gefolgt, was war ihm auch anderes übrig geblieben?

Nun war es vorbei. Oder auch nicht. Draco plagte die Angst, dass es wohl nie vorbei sein würde.

Er beschleunigte seine Schritte. Was er jetzt brauchte, war Ablenkung. Und er wusste genau, wo er die finden würde. Schweren Schrittes ging Draco auf das Zimmer zu, das er sich mit Blaise teilte. Er war unheimlich geladen und hatte die Hände zu Fäusten geballt. Sowohl Körper als auch Geist waren zum Zerreißen gespannt.

Grob stieß er die Tür auf, um sie ebenso lautstark wieder ins Schloss fallen zu lassen. Es war ihm egal, ob Blaise schon geschlafen oder auf ihn gewartet hatte, nun war er auf jeden Fall wach. Draco lehnte sich rücklings an die Tür. Er zitterte. Ob vor Hass, Anspannung oder Wut, wusste er nicht.

Das Zittern seiner Hände machte es ihm unmöglich, den Verschluss seiner schwarzen Robe zu lösen. Ungeduldig zerrte Draco sie über seinen Kopf. Genau so das Hemd, das er darunter getragen hatte. Als sich seine Schnürsenkel durch wildes Ziehen nicht lösen wollten, schrie er frustriert auf und zerrte sich die Schuhe mit verknoteten Schnürsenkeln so von den Füßen.

Auf dem Weg zu Blaise’ Bett befreite Draco sich gleichzeitig aus Hose und Shorts. Bei Blaise angekommen, ignorierte er dessen stechenden Blick und riss ihm die Bettdecke weg, um sie auf den Boden zu befördern. Nach einem groben Ruck folgte auch Blaise’ T-Shirt.

Draco schubste Blaise der Länge nach auf sein Bett und warf sich auf ihn. Als nackte Haut auf nackte Haut traf, stöhnte er auf. Erregt begann Draco, sich auf Blaise zu bewegen. Er hatte Blaise Unterarme gepackt und sie auf die Matratze über seinen Kopf gepresst. Im Gegensatz zu seinen waren Blaise’ Unterarme makellos.

Als Blaise sich nicht wehrte, gab Draco seine Arme frei und griff stattdessen in Blaise’ Schritt. Dass er dabei zu gewalttätig vorging, verriet ihm ein schmerzerfülltes Aufjaulen von Blaise. Gefangen in seiner Rage senkte Draco seinen Kopf und biss kraftvoll in Blaise’ Halsbeuge, bis dieser aufschrie.

Mit einem Keuchen riss Draco sich von Blaise los und stemmte sich hoch, um den größtmöglichen Abstand zwischen seinen und Blaise’ Körper zu bringen.

Draco kniff die Augen fest zusammen. Seine Kiefer waren so fest aufeinander gepresst, dass die Muskeln im Gesicht deutlich hervortraten. Heftig atmend kniete er so über Blaise und rang verzweifelt um Beherrschung.

Blaise legte seine Hände auf Dracos Schultern. Es kostete Draco große Überwindung, die Hände nicht grob von sich zu stoßen. An den Schultern konnte er Blaise’ Berührung gerade noch so ertragen. Hätte Blaise seine Hände an seine Wangen gelegt – da war Draco sich sicher – hätte er sich nicht beherrschen können.

„Draco.“

Die Art und Weise, wie Blaise seinen Namen aussprach, brachte Draco dazu, seine Augen zu öffnen. Etwas Flehendes lag in Blaise’ Stimme und sie war gleichzeitig befehlend und sanft.

Unfähig Blaise in die Augen zu sehen, fixierte Draco dessen Brustkorb. Blaise atmete schneller als gewöhnlich, doch das war nichts im Vergleich zu Dracos Ringen nach Luft.

„Draco, nimm jetzt keine Rücksicht“, wisperte Blaise. „Du musst dich nicht zurückhalten.“

Überrascht sah Draco ihn an.

„Es geht hier nicht um mich. Es geht um dich.“ Blaise’ Stimme war fest und sicher.

Draco warf noch einen letzten Blick in Blaise’ dunkle Augen, dann folgte er dessen Geheiß. Mit einem kräftigen Ruck zerrte er Blaise die Shorts von den Beinen. Dem Geräusch von zerreißendem Stoff schenkte er keine Beachtung. Er ließ sich wieder auf Blaise’ Körper sinken und versuchte, soviel nackte Haut wie nur möglich gleichzeitig zu berühren. Fahrig und wenig sanft fuhren seine Hände über Blaise’ Körper.

Blaise machte seinerseits nicht den Versuch, ihn ebenfalls zu berühren. Ruhig lag er auf dem Rücken, seine Hände lagen locker neben seinem Kopf. Die Innenseite seiner Handgelenke lag nach oben gedreht. Eine Geste, die die Stärke demonstrierte, die es Blaise erlaubte, sich in dieser Position zu befinden. Und doch lag gleichzeitig eine tiefe Verletzbarkeit darin. Eine Verletzbarkeit, die Draco in diesem Moment nur zu gerne ausnutzte.

Er senkte seinen Kopf abermals an Blaise Halsbeuge und hieb seine Zähne in die an dieser Stelle so weiche und empfindliche Haut. Blaise zuckte unter ihm zusammen, doch seine Hände blieben ruhig neben seinem Kopf liegen.

Draco leckte über die malträtierte Stelle, nur um darauf hin seine Lippen über Blaise’ Hals gleiten zu lassen und begierig an der Haut zu saugen. Zurück blieb ein dunkler Fleck. Die Stellen kennzeichneten Blaise als seins. Ihr Anblick gefiel Draco so gut, dass er sogleich ein weiteres Bissmal daneben setzte. Blaise zog zwischen seinen zusammen gepressten Zähnen scharf die Luft ein.

Als Draco seine Brustwarze erst einsog und dann zubiss, wimmerte Blaise auf und zuckte hoch. Um ihn still zu halten, presste Draco seine Hände auf Blaise Schultern und drückte ihn grob in die Matratze. Noch ein wenig brutaler biss er in die andere Brustwarze. Als Blaise’ Körper sich wieder aufbäumte, grub Draco seine Fingernägel tief in die Haut an Blaise’ Schulter. Dann zog er seine Hände kraftvoll über Blaise’ Oberkörper nach vorne. Den unterdrückten Schmerzenslaut hörte er kaum. Viel zu fasziniert war er von den roten Striemen, die er auf Blaise’ Körper hinterließ.

Mit unwirschen Bewegungen teilte Draco Blaise’ Beine und ließ sich dazwischen nieder. Mit einem lustvollen Aufkeuchen ließ er seine Hüfte gegen Blaise’ kreisen. Seine Finger hatten sich in Blaise’ Taille gekrallt. Draco keuchte vor Anstrengung und spürte, wie er schwitzte.

Mit einem groben Stoß drang Draco in Blaise ein. Er verschwendete keine Zeit darauf, Blaise vorzubereiten. Und während Draco kehlig aufstöhnte, schrie Blaise auf. Draco warf einen misstrauischen Blick auf Blaise’ Hände, die nun nicht mehr neben Blaise Kopf lagen, sondern sich in das Laken krallten. Doch solange er ihn nicht anfasste, war es Draco gleich, wo Blaise seine Hände hatte und er begann, hart in Blaise zu stoßen. Er begann in einem schnellen Tempo, das es ihm kaum erlaubte, seine Geschwindigkeit noch zu steigern.

Draco wagte es nicht, seine Augen zu schließen und warf einen flüchtigen Blick in Blaise’ Gesicht. Die Augen waren geschlossen und das Gesicht war seltsam verzerrt. Doch lange kümmerte er sich nicht um Blaise’ schmerzverzerrtes Gesicht. Er hatte heute Nacht schon viel schlimmere Schmerzen verursacht.

Er keuchte inzwischen bei jedem Stoß laut auf. Irgendwann begann Blaise, sein Becken gegen ihn zu bewegen. Es dauerte nicht lange, bis Draco kam.

Er keuchte laut auf und biss ein letztes Mal fest in Blaise’ Schulter, bevor er über ihm zusammenbrach.

Heftig atmend blieb er liegen und hörte sein Herz rasen. Draco spürte Nässe auf seinen Wangen und wischte sich mit der flachen Hand durchs Gesicht. Wann er zu weinen begonnen hatte, vermochte er nicht zu sagen.

Schwach in den Armen stützte er sich hoch. Gegen seinen Willen glitt sein Blick nach unten. Er wusste nicht genau, wessen Sperma es war oder ob Blaise überhaupt gekommen war, aber die weiße Flüssigkeit, die an ihnen klebte, wurde von feinen roten Schlieren durchzogen. Es war nicht viel Blut und doch genug, um ein unheimliches Gefühl der Enge in Dracos Brustkorb hervorzurufen.

Mit seltsam steifen Schritten stakste Draco ins angrenzende Badezimmer. Eine Benommenheit hatte von ihm Besitz ergriffen, die ihm das Gefühl gab, die Welt nur noch durch dicke Schwaden Nebel wahrzunehmen.

Er stand unter der Dusche und ließ das Wasser auf sich hinab strömen. Vermutlich war das Wasser warm, doch in seiner Taubheit gefangen war Draco sich dessen nicht sicher. Blind griff er nach dem Duschgel und begann, seinen Körper einzuseifen. Dann blieb er bewegungslos im Wasserstrahl stehen.

Die Tür zur Duschkabine öffnete sich und Blaise stieg zu ihm hinein. Draco gab den Platz unter dem Wasserstrahl frei und trat zur Seite, soweit es ihm in der engen Dusche möglich war. Die Spuren seiner Tränen waren davon gespült.

Er lehnte an den nassen Kacheln und sah Blaise zu, wie er sich duschte. Dabei vermied er es tunlichst, in Blaise’ Gesicht zu blicken. Seine Augen folgten den Bahnen, die Blaise’ Hände über seine Körper zogen, als er sich einseifte.

Dracos Blick war weder lüstern, noch hungrig und er verspürte keinerlei Erregung. Irgendwann verschwamm seine Sicht.

Blaise’ Hand legte sich in seinen Rücken. Es war ihre erste Berührung in der Dusche und Draco zuckte unmerklich zusammen. Blaise schob ihn aus der Duschkabine hinaus. Beide waren sie triefend nass. Das Wasser lief an ihren Körpern hinab und bildete Pfützen auf den Fliesen. Gebannt beobachtete Draco, wie die Pfütze zu seinen Füßen sich den Fugen entlang ausbreitete.

Erst als Blaise ihm ein Handtuch in die Hände drückte, blickte Draco auf. Wie mechanisch begann er, sich abzutrocknen. Schließlich nahm Blaise ihm das Handtuch ab und gab ihm stattdessen eine Boxershorts, die Draco gehorsam anzog.

Dann lag Blaise’ Hand wieder in seinem Rücken und er lotste Draco zurück in ihr Zimmer. Draco war froh, dass sie sein eigenes Bett ansteuerten und nicht Blaise’, wo die zerwühlten Laken halb auf dem Boden hingen.

Draco schlug die Decke zurück und kroch ins Bett. Seine Augen waren schon geschlossen, als er Blaise’ Lippen sacht an seiner Schläfe spürte. Ein Ausdruck tiefster Zärtlichkeit. Für Küsse jedweder Art war zuvor kein Platz gewesen. Draco wusste nicht, wie Blaise es schaffte, ihn zu küssen, nach allem, was kurz vorher geschehen war. Und er wusste auch nicht, womit er diese zarte Berührung verdient hatte.

Draco war zu müde, um sich zu wehren, als Blaise sich hinter ihn legte und sich an seinen Rücken schmiegte. Und eigentlich wollte er es auch gar nicht.

Draco zog die Beine an und rollte sich zu einer Kugel zusammen. Seine Hände schob er unter seine Wange. Er zitterte leicht. In seinem Rücken spürte er Blaise’ warmen Körper und seine Arme legten sich schützend über ihn.

„Ich bin ein furchtbarer Mensch“, murmelte Draco.

Blaise widersprach ihm nicht, doch darauf hatte Draco auch überhaupt nicht spekuliert. Seine Worte waren schon lange verklungen, als Blaise doch noch etwas antwortete.

„Man kann dich aber trotzdem mögen.“


Ende


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