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Fanfiction

Harry Potter und die verschmelzenden Seelen - In der Winkelgasse

von einstein90

Der Tag war angebrochen und Harry wollte noch nicht zurück in den Ligusterweg zu seinen Verwandten, so dass er weiter durch die Winkelgasse schlenderte. Er hatte sich für die Ferien fest vorgenommen die Weasley Zwillinge in ihrem Laden zu besuchen und da er ja sowieso schon in der Nähe war ging er in Richtung ihres Ladens. Die Winkelgasse war schon immer ein düsterer Ort, zumindest seitdem Harry das erste mal hier war. In der Zeit hat sich nicht viel verändert. Der einzige Kontrast zu der doch so grauen und tristen Zaubererstraße war der Laden der Zwillinge. Weasleys Zauberhafte Zauberscherze strahlte eine nie da gewesene Fröhlichkeit nach außen ab. Die Fassade des vierstöckigen Gebäudes war in allen möglichen Farben gehalten, rot jedoch dominierte die äußere Erscheinung. Harry vermutete, das dies aufgrund der Haarfarbe der Zwillinge so gewählt wurde. Die gesamte Familie Weasley hatte rote Haare. Die Eltern Arthur und Molly, sowie deren Kinder Bill, Percey, Fred, George, Ron und Ginny. In den letzten Jahren hatte Harry sie alle sehr lieb gewonnen. Sie waren für ihn wie eine Familie. Er fühlte sich bei ihnen sehr Wohl und nach Hogwarts war es für ihn der beste Aufenthaltsort. Doch stattdessen musste er jeden Sommer wieder in den Ligusterweg zu den Dursleys. Dumbledore bestand darauf, denn abgesehen von Hogwarts wäre es für ihn dort am sichersten gewesen. Bei seiner Tante, die Schwester seiner Mutter Lily.

Harry stand nun vor der Eingangstür des Geschäftes. Er atmete noch mal tief durch und betrat dann den Laden. Es herrschte reges Treiben in den drei Stockwerken, die ganz und gar von den Regalen mit allerlei Artikeln ausgefüllt wurden. Kinder tummelten sich vergnügt im ganzen Geschäft. Harry war schon immer begeistert davon, was die Weasley Zwillinge hier auf die Beine gestellt haben. Sie verbreiteten unter den Kinder Fröhlichkeit. Etwas was in diesen Zeiten nur sehr wenig verbreitet war. Hier konnten sie ganz sie selbst sein und das Leben genießen. Es dauerte nicht lange, da hörte Harry die beiden Zwillinge fröhlich durch die Gegend rufen. Dann konnte er sie auch durch die ganzen lachenden Kinder hindurch erkennen. Die leuchtend roten Haare konnte man einfach nicht übersehen. Mit schnellen Schritten ging er auf sie zu, dauerte aber dennoch ein paar Augenblicke, da er den ganzen tobenden Knirpsen ausweichen musste.

„Hi Leute. Wie ich sehe läuft alles im grünen Bereich.“ eröffnete Harry das Gespräch.

„Hey Harry, schön dich zu sehen...“ „...oder auch nicht“ beendete Fred den von George angefangenen Satz mit einem Augenzwinkern.

Harry hob die Augenbraue.

„Naja Harry, weißt du...“ setzte Fred an, George fuhr jedoch fort, „unsere kleine Schwester redet nur noch von dir. Und du musst wissen...“ Fred übernahm wieder das Wort, „...sie kann oftmals lange auf bleiben.“

Harry verstand nun worauf sie hinaus wollten, nickte und lächelte kurz.

„Die Frage ist doch, ...“ „...wann kommst du endlich wieder zu uns?“

„Weiß ich noch nicht.“ antwortete Harry den beiden und sah in ihre erwartungsvollen Gesichter, die darauf hin gespielt flehend wurden.

„Harry, wir bitten dich inständig...“ „...wir flehen dich an...“ „...komme so schnell wie möglich und erlöse uns von dieser Qual.“

Harry wusste nicht wie er reagieren sollte, zwang sich aber schließlich zu einem grinsen. Er vermisste sie, aber eben nur genauso wie er Ron und die anderen Weasleys vermisste. Es war schon lange her, doch kam es ihm vor als wäre es erst gestern gewesen als er sich von ihnen verabschieden musste. Sein Entschluss stand fest. Er würde so schnell wie möglich in den Fuchsbau reisen um wieder bei seiner eigentlichen Familie zu sein. Harry sah die beiden Zwillinge abwechselnd an und nickte mit einem lächeln.

„Harry, denk dran. Es ist immer noch unsere kleine Schwester.“ mahnte ihn George mit dem Zeigefinger in der Luft, knuffte ihn aber dann freundschaftlich in die Seite und Fred ebenfalls aber in die andere. Harry zwang sich wieder zu einem kurzen grinsen. Dann verabschiedete er sich von den Beiden und verließ den Laden auf dem selben Weg, wie er ihn betreten hatte.

Die Zwillinge hatten recht. Es waren nur noch zwei Wochen bis zum Schulanfang und die hat er in den letzten Jahren fast ausschließlich bei den Weasleys verbracht. Ja, er würde so schnell wie möglich den Ligusterweg verlassen, weg von den Dursleys zu den Menschen, die wie eine Familie für ihn waren. Doch vorher müsste er ihnen Bescheid sagen, dass er kommen würde. Aber wie? Schließlich war Hedwig krank und einen anderen Weg fiel ihm im Moment nicht ein.

Er überlegte was er noch machen könnte. Ein Eis essen, sich über die neuesten Besen auf dem Markt erkundigen oder vielleicht doch zu Flourish & Blotts gehen, um in ein paar Büchern für den Kampf gegen dunkle Magie zu stöbern. Er schwankte hin und her, entschied sich aber dann für eine Abkühlung und setzte seine Tour in Richtung der Eisdiele fort. Jedoch verging ihm der Appetit, als er sah, wer bereits dort saß. Harry's Eingeweide fingen an sich zu verkrampfen als er die blonden, gegelten Haare erkannte. Er würde sich jetzt nicht freiwillig in die Nähe von Draco Malfoy setzen. Es war schon schlimm genug ihn jeden Tag in der Schule sehen zu müssen. Harry verabscheute ihn. Ihn und seine ganze Familie, die bekennende Anhänger Lord Voldemorts sind. Es war nur eine Frage der Zeit bis Malfoy in die Fußstapfen seines Vaters tritt und selber als Todesser Angst und Schrecken verbreitet.

Schnell drehte sich Harry weg bevor Malfoy ihn entdecken konnte. Das Eis konnte er nun vergessen. Doch was nun. Er überlegte kurz, entschied sich dann dafür, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren, die ihn schon sein ganzes Leben begleitete. So würde es Dumbledore wollen. Er würde ihn nicht enttäuschen. Seine Gedanken führten ihn in die Buchhandlung.


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