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Fanfiction

Harry Potter und die verschmelzenden Seelen - Die Pflicht ruft

von einstein90

Jonathan bog auf eine lange Straße ein, deren Flanken von Bäumen gesäumt waren. Er folgte der Straße gut 500 Meter, die geradlinig zu einem Kontrollposten führte. Links und rechts der Straße begannen zwei parallele Zaunreihen, die nach oben hin von Stacheldraht begrenzt wurden. In regelmäßigen Abständen standen Holztürme, auf denen jeweils ein Soldat Wache schob. Es kam einem so vor, als wenn sich im Herzen dieses Areals ein Hochsicherheitsgefängnis befinden müsste, wobei eine dichte Baumreihe einen tieferen Einblick als bis hinter dem zweiten Zaun nur weitere Vermutungen zuließ. Jonathan fuhr langsam bis zur rot-weißen Schranke vor, wo er anhielt und darauf wartete, dass der Torposten ihn kontrollieren würde. Der Soldat, der aus dem kleinen Wachhäuschen heraustrat, erkannte ihn sofort. Er nickte Jonathan ein freundliches 'Guten Morgen' entgegen, öffnete die Schranke und salutierte als er in seinem Geländewagen passierte. Er folgte der Straße, die ihn in Kurven durch die Baumreihe führte.

Dahinter eröffnete sich ein weites Gelände, die durch ein gleichmäßiges, rechtwinkliges Straßennetz durchzogen wurde. Auf beiden Seiten standen gelbliche Baracken mit schwarz grauen Dächern. Alles war so identisch angelegt worden, dass man sich leicht verirren konnte. Er fuhr die Straße bis fast zum Ende durch, bog nach rechts bevor er auf eine große betonierte Fläche kam, an der sich mehrere große Fahrzeughallen anschlossen. Viele der Tore waren geöffnet, vor manchen standen die verschiedensten Fahrzeuge. Wüsten-braune Lastkraftwagen und auch Geländewagen, wie der von Jonathan. Um sie herum standen Soldaten, putzten, reparierten oder redeten. Er folgte der Straße, auf der ihm eine Gruppe von gut ein Dutzend Reihen zu je drei Männern im Dauerlauf entgegen kam. An ihrer Seite lief ein Mann in Uniform, der etwas lautes brüllte, was daraufhin von der Meute lautstark wiederholt wurde. Er fuhr nun direkt auf ein altes, gelbes Backsteingebäude zu, vor dem ein Schild mit der Aufschrift 'Kommandantur' stand. Er ließ sein Fahrzeug ausrollen, lenkte es auf eine freie Parkfläche und stellte es ab. Er setzte sich seine Mütze auf, stieg aus, warf die Tür zu und bewegte sich in Richtung der Eingangstür. Zwei Soldaten, die ihm auf dem Gehweg entgegen kamen, salutierten im vorbei gehen und Jonathan grüßte zurück. Er nahm die beiden Stufen auf einmal, bevor er die Tür öffnete und sich in einem hell erleuchteten Flur wieder fand. Auf dem Gang liefen einige Leute mit Dokumenten in den Händen aus diversen Büros in andere. Telefone waren zuhören. Alles deutete daraufhin, dass alle viel zu tun hatten. Er ging auf die Theke zu, hinter der ein junger Mann mit kurzen braunen Harren und in grüner Uniform telefonierte. Jonathan musste gut vier Minuten warten, bis der Soldat aufgelegt hatte, noch etwas notierte und dann zu ihm auf sah.

„Ich muss zum General.“ fing Jonathan an.

„Name?“ war die kurze Reaktion des jungen Mannes.

„Captain Jonathan McNeal.“

„Gut ich sehe mal nach einem Termin...oh, ich sehe gerade, dass Sie bereits erwartet werden.“

Jonathan blickte ihn erstaunt an, fing sich aber wieder und bedankte sich kurz bei ihm und ging dann den Flur hinauf, direkt auf eine Tür zu, die am Ende des Ganges war. Er blieb davor stehen, richtete seine Uniform und klopfte kräftig an die Tür. Keine Reaktion. Er wartete einen weiteren Augenblick bevor er noch einmal anklopfte. Ein kräftiges 'Herein' ertönte aus dem Inneren des Raumes. Das Büro wirkte sehr geräumig. Auf dem Boden lag ein blauer Läufer mit dem Symbol der US Army. Farblich harmonierte er sehr gut zu den dunklen Möbeln und den mit Holz getäfelten Wänden. In der Mitte des Raumes stand ein großer Schreibtisch, auf dem ein Monitor, ein Schild mit der goldenen Aufschrift „GenMaj Simon Franks“ und eine vergoldete Tischlampe stand. Dahinter stand ein edler Bürostuhl mit rotem Lederbezug. An der Rückwand flankierten zwei Flaggen, eine der Vereinigten Staaten und eine, die das Symbol des Bataillions trug. In deren Mitte war ein Ausstellungskasten. Ein reich verzierter Säbel in mitten einer großen Anzahl von Orden auf rotem Grund. Jonathans Blick schweifte durch den Raum, bis er aus seinen Gedanken gerissen wurde.

„Ah Captain. Schön Sie zu sehen.“ begrüßte ihn ein Mann mit schneeweißen Haaren.

„Sir?“ reagierte Jonathan verwirrt gegenüber seinem Kommandeur.

„Nehmen Sie Platz!“ forderte der Mann, der hinter dem massiven, dunklen Schreibtisch in dem roten Lederstuhl saß.

Jonathan tat wie ihm aufgetragen und setzte sich in einen der beiden unkomfortablen Stühle, sodass er seinem Befehlshaber gegenüber saß, zwischen ihnen der Schreibtisch mit einer Mappe darauf.

„Sie wissen warum Sie hier sind?“ begann der Mann.

„Ein neuer Auftrag, Sir.“ antwortete Jonathan.

„Richtig, Captain. Ich wurde vom Verteidigungsminister angewiesen, Ihnen diese Dokumente zu übergeben.“ er schob die Mappe zu Jonathan hinüber. Der nahm sie zögernd in die Hand, sein Blick viel sofort auf das rote Siegel, welches dafür sorgte, dass die Dokumente nicht eingesehen werden konnten.

„Außerdem soll ich Ihnen noch dieses Ticket geben. Ein Flug erster Klasse nach England.“

„England?“ fragte Jonathan verdutzt, „Sir. Was bitte schön soll ich in England? Und was ist diese Task Force Raven?“

„Keine Ahnung, Captain. Diese Sache ist streng geheim. Der Verteidigungsminister sagte mir, diese Dokumente würden die wichtigsten Fragen klären. Sie werden heute Abend die Maschine nach London besteigen.“

„Heute Abend? Sir, bei allem Respekt, aber ich bin gerade erst aus dem Irak zurück gekehrt. Ich will etwas Zeit mit meiner Familie verbringen.“ sagte Jonathan in ruhigem aber kräftigen Ton.

„Was sie wollen, steht hier nicht zur Debatte. Sie werden diese Maschine besteigen. Und das ist ein Befehl! Haben wir uns verstanden?“ reagierte Franks in leisem Ton, der keinen Widerspruch zuließ.

Einen Moment lang sahen sich die beiden Offiziere tief in die Augen. Jonathan erkannte, das er den Befehlen folge leisten musste. Also stand er auf, salutierte mit dem Blick stur an die Wand hinter dem bequemen Ledersessel und sagte im deutlichen Ton: „Sir, ja, Sir.“

„Gut Captain. Wegtreten!“ lautete der letzte Befehl seines Vorgesetzten, bevor Jonathan sich auf der Stelle um 180 Grad drehte und das Büro auf dem selben Wege verließ wie er es betreten hatte.

Wütend, aber dennoch grübelnd lief er den Flur entlang bis zur Eingangstür, von wo aus er in Richtung des Parkplatzes ging, wo er sein Auto nur wenige Minuten zuvor abgestellt hatte. Er setzte sich hinein, blickte hoch in den Himmel und atmete tief ein und aus. Er drehte den Schlüssel im Zündschloss um, der Motor sprang an und das Fahrzeug setzte sich in Bewegung. Auf schnellstem Wege verließ er die Kaserne, er hätte sogar fast eine Soldatin überfahren, die die Straße überquerte. Ohne Gemütsregung fuhr er an dem wie immer freundlichen Wachposten am Tor vorbei und setzte seine Fahrt in Richtung seiner Wohnung fort.
Als er nach gut fünf Minuten die Haustür hinter sich schloss, sah ihn seine Frau verwirrt an. Sie hätte zu diesem Zeitpunkt nicht mit ihm gerechnet.

„Was machst du denn hier?“ fragte sie ihn erschrocken.

„Ich wohne hier.“ gab er genervt zurück, was seine Frau nur noch mehr verwirrte, doch bevor sie etwas sagen konnte, war er in seinem Arbeitszimmer mit einem lautem Rumps verschwunden.

Jonathan ließ sich in den weichen Sessel am Kamin fallen. Er knallte die Mappe auf den kleinen Tisch, der direkt daneben stand. Seine Augen waren auf die tänzelnden Flammen gerichtet. Nach einigen Minuten klopfte Jennifer an die Tür, doch ihr Mann war tief in Gedanken versunken.

„Schatz? Ist alles in Ordnung?“ fragte sie.

„Tut mir Leid. Ich war nur etwas aufgeregt.“

„Was ist denn passiert?“ erkundigte Jennifer sich.

„Ich habe neue Befehle bekommen. Wieder ein neuer Einsatz. Diesmal in England.“

„Und wann?“

„Ich fliege heute Abend ab.“

„Was? Aber das können die doch nicht machen.“ reagierte sie erbost.

„Doch Schatz, die können.“

„Aber Madi und ich brauchen dich hier. Sie brauch ihren Vater und ich meinen Mann.“

„Ich weiß...“ er verzog sein Gesicht nachdenklich. „Schatz was hast du denn?“

„Sag mal Liebling, Madi hat doch ab nächster Woche Ferien, oder?“

„Ja, schon, aber was hat das jetzt damit zu tun?“

„Ihr habt euch mal einen Urlaub verdient.“ schmunzelte er sie an, „wie wäre es mit zwei Wochen England?“

Sie dachte kurz nach, bevor sich ihre Augen weiteten und ihm um die Arme viel.


Am Abend, nachdem Jonathan seiner Tochter alles erklärt hatte, verabschiedete er sich von seiner geliebten Familie und wurde von einem Soldaten zum Flughafen gefahren, wo er pünktlich die Maschine nach London bestieg.


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