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Fanfiction

Harry Potter und die verschmelzenden Seelen - Die TFR

von einstein90

So nun ist es mal wieder an der Zeit. Es gibt ein neues Kapitel von meiner FF. Ich versuche ein Kapitel pro Woche zu schaffen, aber da ich ja nebenbei studiere könnte das auch mal nicht klappen.
Da ich die ersten sieben Kapitel alle auf einmal rein gestellt habe, kann ich mich erst jetzt für die netten Kommis bedanken. Die angesprochenen inhaltlichen Fehler habe ich behoben, ich habe mich für die US Ranger entschieden. Danke für die Kritik.

Da euch ja die Tatsache mit den Polizeiauto etwas verwirrt hat, hier meine Intention:
Harry ist zwar bei den Dursleys aufgewachsen, aber das waren ja nun bekanntermaßen nicht die nettesten „Eltern“. Da die Dursleys in einem gut bürgerlichen Viertel leben, wo es überhaupt keine Kriminalität gibt. Außerdem durfte Harry das Haus in seiner Jugend nur sehr selten verlassen. Die Dursleys wollten somit verhindern, das ein schlechtes Licht auf die Familie fällt. Und Spielzeug, naja das wisst ihr ja selber^^. Daher beschränken sich seine Kenntnisse auf den Fernseher.

Es werden noch ein paar Dinge aus den 6.Buch übernommen, aber welche bleibt erstmal TOP SECRET ;)...ich will ja nicht gleich alles verraten

Ich freue mich schon auf eure Kommis^^


Na dann
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Jonathan betrat die große Eingangshalle des Hotels, wo für ihn bereits ein komfortables Zimmer reserviert worden ist. Der Bereich war eindrucksvoll gestaltet. Der Boden war mit schwarz-weißem Marmor ausgelegt, an der Decke hingen vergoldete Kronleuchter. Die Wände waren mit edlen Seidenstoffen bedeckt. Insgesamt wirkte es sehr prunkvoll, wenn nicht sogar königlich. Er trat direkt an die Rezeption, wo er sich einer jungen blonden Frau gegenüber sah, die ihn freundlich begrüßte.

„Guten Tag und Herzlich Willkommen im Chelsea Village Hotel. Was kann ich für sie tun?“

„Es wurde ein Zimmer für mich reserviert.“

„Dann bräuchte ich ihren Namen.“

„McNeal. Jonathan McNeal.“

„Kleinen Moment...Ah ja da haben wir es. Zimmer 412. Bitte unterschreiben sie hier.“ Sie legte ein Dokument zusammen mit einem Kugelschreiber auf den Tresen und zeigte ihm die Stelle, wo er unterschreiben soll, „gut, dann ist das hier jetzt ihre Schlüsselkarte. Soll ich ihnen einen Pagen rufen, der ihnen das Zimmer zeigt und das Gepäck für sie trägt?“

„Nein, aber danke für das Angebot.“

„Wie sie wünschen. Das Zimmer liegt im vierten Korridor. Die Fahrstühle befinden sich dort und dort.“ Sie wies auf die Wände links und rechts von der Rezeption, „wenn sie noch irgendwelche Wünsche haben, oder sie mit etwas unzufrieden sind, so lassen sie es mich bitte wissen.“

„Ja. Danke. Das werde ich machen.“ Jonathan griff nach seiner Reisetasche und schaute der jungen Dame noch einmal in ihre Meer-blauen Augen.

„Gut. Dann wünsche ich ihnen einen angenehmen Aufenthalt.“

„Danke.“ Jonathan drehte sich um und schritt auf den nächstgelegen Aufzug zu.

Auf seinem Zimmer angekommen, stellte er erstmal die Tasche zur Seite. Das Zimmer war sehr groß und geräumig. Ein komfortables Sofa stand im Raum. An der Wand gegenüber hing ein großer Flachbildfernseher. Die Seite die ihm direkt gegenüber war, bestand nur aus drei großen nebeneinander liegenden Fensterscheiben, die das ganze Sonnenlicht hindurch ließen und den Raum aufhellte. Frisches Obst lag in einer Schale auf dem Tisch, der vor dem roten Seidensofa stand. Die vierte Wand sah etwas sonderbar aus. Ein Teil der Wand bestand aus edlem Kirschholz. Er schritt darauf zu und schaute sie sich genauer an. Jetzt erkannte er das es sich hierbei um zwei Schiebetüren handelte. Er öffnete sie und der Raum da hinter offenbarte sich ihm. Dort stand ein großes massives Himmelbett, bezogen mit edelsten Stoffen. Darauf verstreut lagen Rosenblätter, die, wie Jonathan es roch, erst frisch gepflügt worden sein müssen. Auch hier war eine große Glasfront, die einen wunderschönen Ausblick über die Londoner Innenstadt bot. An das Schlafzimmer schloss sich noch das großzügig gestaltete Badezimmer an. Hier boten sich ihm viele traumhafte Anblicke. Vergoldete Wasserhähne in Schwanenform, edle Boden und Wandfliesen in einem blassen Orange, ein großer Wandspiegel, eine Duschkabine, die groß genug war, um eine ganze Familie dort unterbringen zu können. Es gefiel ihm hier sehr gut.

Jonathan wollte gerade wieder seine Tasche holen, als ihm ein Briefumschlag neben der Obstschale auffiel.

'Was stand doch da gleich noch? Ach ja: Wenn Sie ihr Hotelzimmer bezogen haben, wird man mit Ihnen Kontakt aufnehmen.'

Er griff nach dem Brief, lies sich auf das Sofa fallen und öffnete ihn.

Mr. McNeal,

Bis jetzt haben Sie nur wenige Informationen erhalten. Um Sie ausführlicher darüber informieren zu können, was Ihre zukünftige Aufgabe sein wird, weisen wir Sie hiermit an, sich an ihrem Anreisetag um 20.00Uhr in der Lobby einzufinden. Sie werden dort von einem Mitarbeiter abgeholt.

Mit Freundlichen Grüßen

Justin Bright


Jonathan legte den Brief wieder auf den Tisch und schaute auf die Uhr. Es war kurz nach halb 12. Der Flug was sehr anstrengend. Er konnte auf den unbequemen Sitzen nicht wirklich schlafen. Außerdem ist der letzte Schlaf gut anderthalb Tage her. Er stand auf, entledigte sich seiner Uniform und ging in das Schlafzimmer und warf sich auf das weiche Himmelbett.

Es war kurz nach dreiviertel sieben, als Jonathan wieder zu sich kam. Schnell sprang er auf, kleidete sich in seine Uniform, schnappte sich auf dem Weg zur Zimmertür einen Apfel und eine Banane und begab sich zum Fahrstuhl. In der Lobby angekommen sah er auf seine Uhr, die offenbarte ihm, dass er noch ein paar Minuten warten musste. Also nahm er in einem der weißen Ledersesseln, die um einen großen Glastisch angeordnet waren. Er nahm sich eine Tageszeitung von diesem und überflog die Schlagzeilen. Dabei achtete er nur auf Artikel, die etwas mit den aktuellen militärischen Krisen zu tun hat. Irak, Afghanistan und der Nahe Osten. Er musste schmunzeln, wie die Berichterstattung der freien Presse war. Den Medien war es nur wichtig möglichst dramatische Artikel verkaufen zu können.

Hier stand etwas über einen Vorfall im Irak. Ein Hubschrauber, der Hilfsgüter geladen hatte, stürzte ab, nachdem er von Aufständischen beschossen wurde. Die Besatzung konnte gerettet werden. Bei der Rettungsaktion wurden nach Militärangaben 114 Aufständische getötet aber auch zwei Soldaten tödlich verletzt. Was da aber nicht stand war: Nach der Notlandung des Hubschraubers musste sich die Besatzung in eine nahe gelegene kleine Siedlung zurückziehen, um sich der Gefangennahme zu entziehen. Die Rettungseinheit war eine 15-köpfige Gruppe, die für solche Notfälle ausgebildet war. Ziel war es möglichst unentdeckt in das Gebiet vorzudringen, die Besatzung zu lokalisieren und sie sicher aus der Gefahrenzone zu evakuieren. Es hatte eigentlich auch alles gut funktioniert, aber die Evakuierung sollte sich als schwierig erweisen, denn die Aufständischen haben einen Ring um das Dorf gebildet, der sich immer enger zusammen zog. Die Einheit hätte sich zwar ohne große Mühe befreien können, aber man hätte die Einheimischen nicht ohne Schutz zurücklassen dürfen. Die Aufständischen wussten, dass die Bewohner den Piloten geholfen hatten, und das wäre ihr Todesurteil gewesen. Also beschloss die US Einheit sich in der Stadt zu verschanzen. Der Kampf dauerte gut fünf Stunden. Angriffe wurden immer wieder zurück geschlagen, bis die Aufständischen erkannten, das es ein unmögliches Unterfangen war, die Piloten gefangen zu nehmen. Sie zogen sich zurück und machten somit den Weg für die Evakuierung frei. Nach einem gut 60 Kilometer langen Marsch erreichten sie schließlich die Landezone wo sie abgeholt wurden.

Woher Jonathan das wusste. Nun er war dabei. Es war der letzte Einsatz für seine Einheit, bevor sie wieder nach Hause kehren sollten. Das war nun schon über zwei Woche her.

Doch er war es mittlerweile gewohnt, solche Nachrichten zu hören. Dass die Presse nur über wenige Informationen verfügte zeigte, dass seine Einheit ihre Aufgabe erfüllt hatte. Wenn jedes Detail bis zur Presse durchgedrungen wäre, wäre das gleichbedeutend mit einem Scheitern der Mission. Schließlich operierte Jonathans Einheit unter strengster Geheimhaltung.

Er erwachte aus seinen Erinnerungen und schaute auf seine Uhr. Es waren gerade einmal vier Minuten vergangen seitdem er sich hingesetzt hatte. Er warf noch einmal einen Blick auf die Zeitung und überflog die Schlagzeilen. Bei einer Überschrift blieb er jedoch hängen.

Mysteriöser Anschlag

London\ Bei einem Anschlag auf einen Londoner Pub sind am vergangenen Dienstagabend 14 Menschen getötet wurden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurden die Personen auf brutalste Art und Weise ermordet. Die Identifizierung der Opfer läuft noch. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, aber außer der mysteriösen Erscheinung am Himmel gibt es derzeit leider noch keine Anzeichen dafür, wie die Menschen ums Leben kamen, noch sind den Behörden die Hintergründe der Tat bekannt.

Die Europäische Union, Nordamerika und Regierungen aus dem asiatischen Raum haben sich bereit erklärt, in dieser Angelegenheit zusammen zu arbeiten. Dieses Anschlag reiht sich in eine Kette von Angriffen der letzten Monate, die sich in vielen Großstädten der Welt ereignet haben. Auch bei dem Angriff vom Dienstag gäbe es Hinweise auf eine Organisation, die damit zu tun haben könnte. Jedoch gab die Regierung aus Rücksicht auf die Bevölkerung keine weiteren Einzelheiten bekannt.


Jonathan sah sich das Bild dazu an. Es war ein mysteriöses Zeichen am Himmel. Es sah aus als wenn es eine Schlange wäre, die aus dem Mund eines Totenschädels kam.

„Captain?“

Jonathan schaute von der Zeitung auf und sah sich einem Mann im schwarzen Anzug gegenüber. Er musterte den Mann kurz und nickte schließlich.

„Ich bin Justin Bright. Würden Sie mir bitte folgen.“ Der Mann wies in Richtung Eingangstür. Jonathan erhob sich aus dem bequemen Sessel und folgte ihm. Dieser sprach noch einen weiteren Soldaten an, der seiner Uniform nach aus Deutschland stammen müsste. Er war ihm vorher gar nicht aufgefallen.

„Hallo, ich bin Leutnant Dennis Weber. Deutsche Bundeswehr.“ stellte er sich ihm freundlich vor.

„Captain Jonathan McNeal. US Army.“ antwortete er ebenfalls freundlich.

Sie schüttelten sich beide die Hände und folgten dem unbekannten Mann nach draußen. Dort warteten bereits zwei große schwarze Jeeps mit getönten Scheiben. Der Mann wies auf den hinteren der Beiden und sagte ihnen, dass sie bitte einsteigen mögen. Beide taten wie ihnen aufgetragen.

Nachdem sie die großen belebten Straßen hinter sich gelassen und sich durch mehrere Nebenstraßen bewegt haben, hielten sie an einer alten verlassenem U-Bahn Station an. Dennis und Jonathan wurden von zwei Männern und einer Frau hinab geführt, während die Jeeps sofort wieder in den Häuserschluchten verschwanden.

Die Station musste schon lange leer stehen. Die Wandkacheln wurden teilweise schon von Wurzeln durchbrochen, am Boden wuchs Unkraut und die Lampen waren größtenteils kaputt. Die wenigen, die noch leuchteten, tauchten die Wände in ein grünliches Licht. Auch lag der stechende Geruch von Urin in der Luft. Auf jeden normalen Mensch würde das gruselig wirken, es war genau wie in den guten alten Horrorfilmen.

Die Gruppe blieb vor einem alten Fahrstuhl stehen. Die Frau sah die Männer an, die sich daraufhin von der Gruppe zurückzogen und wieder an die Oberfläche gingen. Die Frau sah nun in eine Kamera, die direkt über dem Fahrstuhl hing.

Der Fahrstuhl öffnete sich und die junge Brünette nickte die beiden Soldaten in den Fahrstuhl einzutreten. Auf der Fahrt in tiefer gelegene Stockwerke sagte die Frau nichts, ebenso wie auch die ganze Fahrt vom Hotel bis zur Station. Nach einer guten Minute machte es ping und der Fahrstuhl öffnete sich. Vor ihnen lag ein langer hell erleuchteter Flur. Der Boden war mit schwarzen Fliesen ausgelegt, die Wände waren weiß ebenso wie die Decke. Er stellte einen extremen Kontrast zu der U-Bahnhaltestelle dar. Die Frau trat aus dem Fahrstuhl heraus, die beiden Männer folgten ihr. Sie bogen nach links, rechts und wieder nach links, wo sie sich dann in einem breiteren Flur befanden. Ihnen gegenüber war eine große, massive, milchige Glastür, die durch einen ausgelösten Bewegungssensor geöffnet wurde. Über der Tür stand in großen schwarzen Lettern geschrieben: „SOC“. Dennis fragte die äußerst attraktive junge Dame, wofür diese Buchstaben standen, doch es war Jonathan der antwortete:
„Das steht für 'Special Operations Command'.“ Dennis nickte verstehend, aber zugleich auch fragend.

„So etwas gibt es bei uns auch. Da werden unter anderem die Einsatzbesprechungen durchgeführt.“

Dennis lächelte nun auf und nickte ihm dankend zu. Die Frau öffnete eine Tür, durch die sofort einige Stimmen drangen. Sie selbst trat beiseite und machte den beiden jungen Männern platz, damit diese den Raum betreten konnten. Dieser war gefüllt mit Stühlen und Tischen. Die beiden fühlten sich zurückversetzt in ihre Schulzeit, denn der Raum erinnerte sie an ihre jeweiligen Klassenzimmer. Teilweise waren die Sitzplätze schon mit anderen Männern besetzt, die entweder in Gespräche vertieft waren oder die Neuankömmlinge betrachteten. Anscheinend trafen sich hier die verschiedensten Kulturen und Nationen aufeinander. Da waren Asiaten, Europäer, Australier und auch welche vom amerikanischen Kontinent. Den Uniformen nach waren es drei Chinesen, zwei Japaner, ein Koreaner, drei Russen, zwei Polen, ein weiterer aus Deutschland, drei Franzosen, drei Briten, ein Brasilianer, zwei Kanadier und zwei US Amerikaner. Dennis setzte sich gleich zu dem anderen Deutschen und begann mit ihm zu erzählen. Auch Jonathan begab sich zu seinesgleichen und stellte sich vor.

„Meine Herren, Guten Abend.“

Die Gespräche verstummten und alle Köpfe dreht sich zur Tür, von wo aus die Stimme ursprünglich kam. Zwei ältere Herren traten in den Raum. Beide wirkten für ihr Alter sehr fit, beide hatten sie schon leicht ergraute Haare, die aber durch den militärischen Schnitt einen sehr erfahrenen Eindruck hinterließen. Auch trugen sie die selbe Uniform. Eine schwarze Weste mit vielen Taschen über einem schwarzen T-Shirt und eine schwarze Hose. Hinter den beiden trat die Frau ein, die Jonathan und Dennis in diesen Raum geleitet hatte.

„Nun meine Herren, sie hatten ja nun bereits ein wenig Zeit sich näher kennen zu lernen und da wir nun vollständig sind, können wir auch gleich anfangen. Ich bin Colonel (sprich: 'Körnel') Sawyer und das hier ist Colonel Morrison. Major Oliviera kennen sie ja bereits. Wenn ich bitten darf, Major!“, er nickte der Frau zu, die nickte und den Lichtschalter betätigte, woraufhin sich der Raum in Dunkelheit hüllte. Nur die Wand hinter den beiden Männern leuchtete noch. Es war eine große Projektionswand, die links und rechts von jeweils drei übereinander angebrachten Monitoren begrenzt wurde. Auf der Projektionswand erschien der Artikel über einen Anschlag, den Jonathan zuvor erst gelesen hatte. Diesem folgten noch gut 26 weitere Artikel, bevor einer der Männer das Wort ergriff.

„Meine Herren. Wie sie wahrscheinlich schon mitbekommen haben sind in den letzten zwei Monaten eine unnatürliche Häufung von mysteriösen Angriffen auf die Zivilbevölkerung in allen Teilen der Erde gegeben...Meine Herren, wir reden hier von 937 Toten.“

„Und wie viele haben überlebt?“ kam es aus der hinteren Sitzreihe.

„Keiner. Gerade deswegen ist das auch so mysteriös. Außerdem wurden keinerlei herkömmliche Waffen oder Kampfstoffe eingesetzt. Die Leute starben ohne das wir das Wie kennen, noch das Wer oder das Warum.“

Bilder der Opfer wurden ihnen nun präsentiert. Allgemeines Entsetzen spiegelt sich in den Gesichtern der Männer. Wieder wurde er in seinen Ausführungen unterbrochen.

„Sir, wie soll ich das verstehen? Weder das Wie noch das Wer oder Warum ist bekannt...“, wiederholte er.

„Nun das Wie, dass sehen sie ja selbst. Keine Projektile, keine Explosionsspuren oder andere Gefahrstoffe und dennoch wurden die Menschen getötet. Nun auch das Wer ist schnell erklärt. Es gab keinerlei Bekennerschreiben oder Drohungen. Aus geheimen Quellen der Regierung haben wir erfahren, das es sich um eine autonome Gruppierung handeln soll, die sich selbst die „Todesser“ nennt.“

„So einen bescheuerten Namen habe ich noch nie gehört.“ schmunzelte einer der Japaner.

„Tatsache ist, dass von dieser Gruppe keinerlei Motive bekannt sind und es existieren auch keine Profile über die Organisation und ihre Mitglieder. Aber dennoch sprechen die Taten für sich. Also nehmen sie das nicht auf die leichte Schulter. Als Beispiel kann ich ihnen hier den Irak anführen. Letzte Woche starben vier britische Soldaten bei einem Anschlag, wo die Bombe in einem Plüschteddy versteckt war. Finden sie das immer noch amüsant?“ reagierte der Mann nüchtern.

„Nein Sir!“

„Also meine Herren. Die Task Force Raven wurde gebildet, um dieser Organisation auf die Schliche zu kommen und sie auszuschalten. Sie sind die Elite ihrer jeweiligen Staaten. Sie sind von Polizei und Militär und in ihren Bereichen die besten Spezialisten. Daran erkennen sie, dass unsere Aufgabe bei ihren Nationen allerhöchste Priorität hat. Und um diese Aufgabe erfüllen zu können, werden sie in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsame Trainingseinheiten und Ausbildungen absolvieren. Sie werden lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und gemeinsam im Team zu arbeiten. Wie sich die Teams im einzelnen zusammensetzen werden , wird sich im Laufe des Trainings zeigen. Also. Das Training beginnt morgen um 0 600. Seien sie pünktlich. Folgen sie nun Major Oliviera zur Kleiderkammer. Sie werden neu eingekleidet, das heißt neue Uniform, Stiefel und andere persönliche Ausrüstungsgegenstände. Gibt es noch Fragen?...Keine. Gut, dann wegtreten!“

„Ja Sir!“ kam es von den Männern zurück.


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Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz