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Fanfiction

Harry Potter und die verschmelzenden Seelen - Das Erbe

von einstein90

Hey tut mir Leid, dass ich euch habe so lange warten lassen. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen und bedanke mich für eure Treue. Viel Spaß beim lesen.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

„Ah, Miss Granger. Schön sie wieder auf den Beinen zu wissen.“ sprach Professor McGonagall freundlich. Hermine nickte dankend, während Harry die Tür hinter ihnen schloss. Remus und Nymphadora nahmen sie kurz in den Arm und stellten sich dann zusammen neben den großen Schreibtisch, hinter dem sich die Direktorin in den weichen Stuhl fielen ließ. Ihre musternden Blicke beengten Hermine, die wie angewurzelt da stand. Auch Harry wusste nicht wie er das, was zwischen den beiden im Krankenflügel passiert war, in Worte fassen sollte. Schließlich begann die Stimme Lupins die Stille zu brechen.

„Kennt ihr den Fremden, der hier aufgetaucht ist und im Krankenflügel liegt?“ Die beiden schüttelten den Kopf. „Ihr habt ihn wirklich nie zuvor gesehen?“ hakte er noch einmal nach.
Harry und Hermine nickten. „Und wisst ihr was das für Geräte sind, die er dabei hatte?“ Remus zeigte auf einen Tisch, der mit allerlei Dingen belegt war. Langsam schritten sie hinüber und schauten sich die, für sie unbekannten, Gegenstände an. Dabei wurden sie die ganze Zeit über von der Direktorin über ihre Brille hinweg beobachtet, um möglichst jedes merkwürdige Verhalten mit zu bekommen. Harry konnte nicht viel mit den Sachen anfangen, aber Hermine meinte, das ihr etwas ähnliches schon mal begegnet sei. Sie dachte kurz nach, als sie den länglichen Gegenstand näher betrachtete.

„Dieses hier kommt mir von irgendwo her bekannt vor.“ Sie hielt es den Lehrern entgegen.

„Woher?“ wollte Tonks wissen.

„Ich weiß es nicht. Also zumindest habe ich schon mal etwas ähnliches gesehen. Ich glaube, es ist eine Muggelwaffe.“

„Eine Muggelwaffe?“

„Ja. Die Muggel verteidigen damit ihre Länder. Jede Nation unterhält eine ganze Armee von ihnen.“

„Von diesen Waffen?“

„Soldaten. Menschen, die ausgebildet wurden, um mit diesen Waffen andere Menschen zu töten. Sie sind vergleichbar mit unseren Auroren.“ sprach Hermine etwas verabscheut.

„In der Tat habe ich schon einmal so etwas gehört. Ein äußerst merkwürdiges Verhalten, wenn ich das anmerken darf.“ warf Lupin ein.

Professor McGonagall musterte Harry, der geistesabwesend daneben stand. „Das war aber nicht ihre ursprüngliche Absicht, hier mit uns über diesen Muggel zu reden. Habe ich recht?“
Er spürte den durchdringenden Blick der Direktorin auf sich ruhen. Er nickte und überlegte krampfhaft, wie er beginnen sollte? Doch als er spürte, dass es sinnlos wäre weiterhin Ordnung in seine Gedanken zu bringen, versuchte er einen halbwegs sinnvollen Satz hervor zubringen.

„Wir haben uns geküsst.“ Die drei Lehrkräfte blickten die beiden verdutzt an. Allerdings schien es, das Remus schnell wieder die Fassung gewann. Zumindest schneller als die beiden Anderen.

„Mister Potter, Miss Granger. Meinen Glückwunsch, aber es gibt momentan wichtigere Dinge um die wir uns kümmern müssen.“ bemerkte Professor McGonagall etwas gereizt. Doch Lupin schien zu merken, dass etwas vorgefallen sein musste, was die Beiden nicht nur nicht zu deuten wussten, sondern sie auch beunruhigte. Und damit hatte er recht. Innerlich stellten sich das junge Paar die gleichen Fragen. Was ist, wenn das jedes Mal geschieht? Werden sie sich irgendwann küssen können, ohne das sie Angst davor haben müssen? Wie würde sich das ganze auf ihre Beziehung auswirken? Und wenn das schon beim Küssen passiert, was wird dann erst geschehen wenn...?

„Es haben sich nicht die Gefühle eingestellt, die ihr euch erhofft hattet. Es ist etwas vorgefallen, was ihr euch nicht erklären könnt. Stimmt das?“ erstaunt nickten Harry und Hermine.

„Ihr habt Dinge gesehen. Dinge, die euch fremd aber doch irgendwie bekannt vor kamen.“ Wieder nickten die Beiden erstaunt.

„Nun Minerva und mein Schatz, würdet ihr uns entschuldigen. Ich möchte mich mit den Zwei unter sechs Augen unterhalten.“ Remus blickte die verwirrte Direktorin und seine ebenso verdutzt drein blickende Frau an, bevor er die beiden Schüler sanft aus dem Zimmer manövrierte.
Ohne ein Wort zu sagen, eilte Lupin die Gänge entlang. Harry und Hermine mussten laufen, um mit ihm Schritt halten zu können. Die Flure flogen förmlich an ihnen vorüber. Die Gruppe ließ einige Schüler, die ihren Weg säumten, in ein aufgeregtes Tuscheln verfallen.


„Was habt ihr erlebt?“ fragte sie Remus, nachdem er sich hinter seinem antiken Schreibtisch nieder gelassen hatte. Die Beiden sahen sich an und warteten darauf, das der Andere anfing. Schließlich war es Harry, der das Wort ergriff und ihm alles, was er gesehen und gespürt hatte. Dann wollte Lupin auch noch Hermines Version hören.

„Ich glaube, dass es Erinnerungen sind, aber nicht die meinen. Ich denke, dass ich Harry's Vergangenheit gesehen habe.“ endete sie und musste ein Schluchzen unterdrücken.

Remus klatschte, zur ihrer Verwunderung, begeistert in die Hände und sprang mit einem breiten Lächeln auf den Lippen von seinem Sessel auf.

„Also ist es wahr. Er existiert wirklich.“ murmelte er freudig.

Harry und Hermine sahen sich nur schräg an, was von Remus sofort bemerkt wurde.

„Oh tut mir Leid. Aber ich finde es einfach unglaublich.“

„Was?“ fragten die beiden Schüler wie aus einem Mund.

„Ich hoffe ihr habt ein wenig Zeit. Dann erzähl ich euch alles.“ er wies auf die beiden Stühle, die vor dem Schreibtisch standen. Zögerlich ließen sie sich darauf nieder, Lupin machte es sich in seinem Sessel bequem und musterte die Beiden fröhlich. Schließlich begann er ihnen die Geschichte zu erzählen:

„Vor gut 1500 Jahren herrschten mächtige Wesen über diesen Planeten. Die Menschen bezeichneten sie als Götter. Ein Brauch, der übrigens noch bis heute andauert. Es gab viele dieser Wesen, die in den Augen der Menschen über die verschiedensten Gebiete herrschten, darunter die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, aber auch die Liebe, den Hass, den Krieg, das Licht und noch viele weitere.
Einer Legende nach, die aus dieser Zeit von Schamanen, Priestern und anderen Geistlichen überliefert wurden, gab es einen Zerwürfnis unter den Göttern. Entgegen der göttlichen Bestimmungen bestand ein Verhältnis zwischen zwei dieser Wesen. Zwischen Leucetius, dem Kriegsgott, und Amalia, der Göttin des Lichts...

…

Vor 1500 Jahren:
Langsam schwebte eine silberne Wolke durch die Luft. Sie bestand aus keinem Material, welches die Erdbewohner kannten. Man konnte es auch nicht als Material bezeichnen, denn es war viel eher pure Energie. Gleißend helle, klare Energie, die sich wie ein lebendes Wesen fortbewegte. Ohne Füße oder andere Gliedmaßen. Es schwebte einfach nur so, langsam und ruhig.
Ein zweites Wesen tauchte auf. Von der Form, sofern man von einer reden konnte, war es dem anderen ähnlich, jedoch schwärzlich. Und trotz der Dunkelheit, die es ausstrahlte, war es so intensiv, dass es blendete.
Langsam bewegten sich die beiden Schemen auf einander zu und begannen sich zu umkreisen. Die Beiden besaßen energetische Bänder, die sich wie Tentakeln sanft in alle Richtungen um sie herum ausbreiteten. Hier und da berührten sich diese „Arme“ kurz, bevor sich die Verbindung wieder löste. Und wieder trafen sich ein schwärzliches und ein weißes Band.

„Meine liebe Amalia. Die Sehnsucht nach dir zwingt mich rastlos umher zuwandern.“

„Mein lieber Leucetius. Auch mein Licht vermag es kaum die Dunkelheit zu durchdringen.“

„Warum warten wir? Warum fügen wir uns selber das Leid zu, welches nur wir Beide zu mildern im Stande sind? Warum?“

„Du weißt warum, mein Liebster. Unsere Vereinigung würde alles ins Chaos stürzen. Wie könnte der Herr des Krieges und die Beschützerin des Lichtes einen Bund eingehen? Taranis, unser Gottkönig, würde dies niemals dulden.“

„Ich weiß, meine Liebste. Doch wie lange wollen wir uns verleugnen? Ich kann es nicht mehr. Dein Licht gibt mir Kraft, doch die Distanz nimmt sie mir doppelt wieder.“

„Mir geht es nicht anders.“

„Dann lass es uns ändern. Hier und jetzt. Wir Beide. Auf ewig vereint.“

„Mein Liebster. Das klingt verlockend, doch würde das unserer Verbannung gleich kommen.“

„Aber wir wären vereint.“

„Nichts würde mich mehr erfüllen.“

„Dann tun wir es“

...

Jedoch war den anderen Göttern, insbesondere dem Gottkönig Taranis, nicht entgangen, dass sich eine Beziehung zwischen ihnen entwickelte, doch sie warteten ab. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich vereinigten.

...

Die beiden Schemen, die sich eben noch umkreisten und gelegentlich mit ihren Tentakeln berührten, schwebten aufeinander zu. Immer mehr dieser „Arme“ berührten sich zur gleichen Zeit. Immer näher kamen sich diese beiden Wesen, bis ein lautes Donnern sie auseinander fahren ließ. Ein drittes Wesen, wesentlich größer und präsenter als die Beiden.

„Taranis...“ kam es ehrfürchtig von Amalia. Leucetius hingegen war gefasster.

„Verrat! Ihr beide maßt es euch an zu lieben, wie es diese unterentwickelten und dummen Menschen tun. Ihr habt also eure Wahl getroffen. Nun sollt ihr auch damit leben.“

„Mein Herr, es tut uns leid...“

„Schweigt. Amalia, du bist eine Enttäuschung. Wenn euch diese „Liebe“, so wie diese Menschen diese Art der Zuneigung nennen, so sehr zusagt, dann erfreut euch an ihr. Aber nicht hier. Ihr werdet aus unserem Kreis verbannt und werdet euer Leben auf diesem Planeten fristen, bis euch das gleiche Schicksal ereilt, wie diese jämmerlichen Menschen.“

…

„Von diesem Zeitpunkt an lebten sie als die ersten magisch Begabten unter den Menschen. Ihre Fähigkeiten, die sie aus ihrem früheren, übernatürlichen Leben mitgenommen haben, setzten sie ein, um den Menschen zu helfen und sie vor den Übergriffen höherer Mächte zu bewahren, wozu sie jedoch ihre Kräfte bündeln mussten. So entstand der mächtigste Seelenbund der magischen Geschichte.“

Vollkommen hypnotisiert hingen Harry und Hermine an seinen Lippen, was ihn schmunzeln ließ.

„Nun, die Beiden passten sich dem damaligen Lebensstil an. Ihre magischen Fähigkeiten gaben sie an ihre Nachkommen weiter, sodass sich die magische Gemeinschaft über mehrere Generationen entwickeln und entfalten konnte.
So auch der Seelenbund.
Ihr müsst wissen, jedes ungeborene magische Wesen strahlt eine intensive Aura aus, die nur von den mächtigsten und weisesten Magiern gespürt wird. Und die kräftigsten Auren versprechen die Fähigkeit, mit der Magie des Seelenbundes umgehen zu können. Und so wurden in jeder Generation zwei Babys ausgewählt. Ein männliches und ein weibliches.

Nun die magische sowie die nicht-magische Welte lebten friedlich neben einander her und es gab auch Überschneidungen. So wurden Ehen zwischen Muggeln und Magiern geschlossen. Und diese Tatsache war den Göttern ein Dorn im Auge. Das Resultat waren die ersten Kirchen. Es dauerte einige Zeit, bis diese mächtig genug war um unter den Muggeln großes Misstrauen zu sähen. Nun es war der Anfang der Hexenverfolgung. Eine dunkle Zeit der magischen Geschichte.“

„Ja davon habe ich schon gelesen.“ warf Hermine verstehend ein.

„Wäre ja auch ein Wunder, wenn nicht.“ gluckste Harry, „aber warum haben sie sich nicht gewehrt?“

„Oh das haben sie auch, aber der Widerstand lebte nicht lange auf. Viele der Magier lebten nach den Ideen von Amalia und Leucetius. Sie widmeten ihr Leben einzig und allein dem Schutz der Menschen vor den Göttlichen. Daher beschlossen sie, die Menschen vor sich zu beschützen. Ihre Fähigkeiten haben sie verloren, wenn sie Magie zu dem Zweck einsetzten, Menschen in irgendeiner Form zu schädigen. Und dieser Entscheidung vielen sie später zum Opfer. 60 Prozent der magischen Bevölkerung starben und sie bildeten den größten Teil von ihnen.“

„Und die anderen?“

„Nun sie wurden auch gejagt, aber sie konnten sich wirksam wehren. Nur wenige fielen der Verfolgung zum Opfer, sodass diese Gruppe sich weiter entwickelte und in den Menschen ein neues Feindbild gewannen. Manche radikalisierten sich sogar stark. Die Todesser entstanden.
Naja aber das ist jetzt erstmal unwichtig.
Die vier Hogwartsgründer beschlossen, den Seelenbund zu teilen und somit der Vernichtung durch die Menschen zu entgehen. Allerdings schufen sie eine Sicherheitsvorkehrung, denn die Teile des Seelenbundes sollten sich wieder vereinen, wenn die Welt vor einer großen Bedrohung steht. Und ihr Beide wisst am Besten, dass diese Bedrohung gegenwärtig ist.“

„Heißt das...wir?“ Harry blickte Hermine an. Seine Gedanken spiegelt sich in ihrem fragenden Gesicht wieder. Beide wandten sie sich gleichzeitig an Remus, der sie abwechselnd ansah und nickte.


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