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Fanfiction

Peverells Geschenke an Harry Potter - Kap 10.3 Mr. und Mrs. Wilkins

von Hermy9

Hallo Sev Snape,
(Deine Anmerkung: Sev Snape schrieb am 02.06.2011 um 17:38 Uhr:
Hey, nein schon wiedre nicht (war ja klar) *wiedre anfang zu heulen* *nein ich wisch das immer noch nicht auf* *muaha fies grins und dabei wein* Ja ich habe einen Schaden O_o War aber ein gutes Chap =)
lg Severus Snape =)

Antwort:

danke für Deinen Kommi und für Dein Lob

Nein Du hast recht: Snape kam im letzten und kommt auch in diesem Chap nicht vor.

Aber das ursprüngliche nächste Chap (das ich jetzt sogar zu einem von mir sog. 'Oberkapitel' ausgebaut hab) hab ich extra wg einem sehr treuen Kommi-Schreiber -

Wer war das gleich noch mal?
Grübel, grübel,
Weiß nicht so recht,
der Name will mir einfach nicht einfallen, fg -

überarbeitet und in mehrere Teile verpackt (zugegeben, nicht alles ist jetzt extra auf diesen einen Leser zugeschnitten, es wird auch große Passagen geben, die ihn nicht so sehr interessieren, aber wenn ichs schon ausführlich schreib, dann muß auch alles zusammenpassen und nicht nur eine einzige Person ausführlich dargestellt werden) -

Ich hoff, daß es Dir dann auch gefällt und nicht die Arbeit umsonst war (erwarte natürlich Deine ehrliche Meinung, auch wenns nicht so toll war - ist hoffentlich klar + bitte auch um die offene Meinung von Euch anderen, auch dann, wenn ihr findet, ich hätts nicht derart aufblähn sollen)

Viele Grüße
Deine/Eure Hermy






Kapitel 10.3 Mr. und Mrs. Wilkins

Die vier Freunde waren nach Australien geflogen um dort Hermines Eltern zu suchen. Nach kurzer Suche waren sie fĂŒndig geworden.

Sie hatten im Wartezimmer des Hauses Platz genommen, in dem Hermines Eltern in Australien als ZahnÀrzte praktizierten. Dort warteten sie, bis der letzte Patient die Praxis verlassen hatte, um dann mit den Grangers reden und den GedÀchtniszauber aufheben zu können.

****************

Nach einer Weile hörten die Vier Hermines Vater sagen: „Danke Pia. Sie können jetzt gehen. Wir machen Schluss fĂŒr heute. Oder sind doch noch Patienten da?. Gute Nacht.“ Die Sprechstundenhilfe hörten sie mit den Worten: „Gute Nacht, Mr. und Mrs. Wilkins. Patienten sind keine mehr da, aber im Wartezimmer sitzen noch zwei junge Damen und zwei junge Herren, die angeben, sie in einer privaten Angelegenheit sprechen zu wollen.“

Verwundert fragten die beiden ZahnĂ€rzte: „In einer privaten Sache?“ Mr. Granger fragte seine Frau: „Ich kann mir absolut nicht erklĂ€ren, was die von uns wollen. Du etwa, Schatz?“ Diese antwortete liebevoll: „Nein, mein Schatz! Aber warte - vielleicht sind es ja wieder einmal Vertreter, die mit diesem Trick versuchen, ihre Waren eher verkaufen zu können, als wenn sie sich offiziell anmelden wĂŒrden.“

„Gute Nacht, Pia,“ rief Mrs Granger unmittelbar nach diesen an ihren Mann gerichteten Worten ihrer Sprechstundenhilfe zu. „Sie mĂŒssen nicht mehr warten. Sie können schon nach Hause gehen. Wendelin und ich kĂŒmmern uns um die vier.“ Herr Gragner sagte ebenfalls: „Monica, du hast recht, vermutlich sind es Vertreter“, etwas lauter sagte er: „Wir erledigen das schon, Pia. Danke. Gute Nacht.“ Die Angestellte verließ nach diesem abendlichen Abschied umgehend die Praxis und freute sich auf ihren Feierabend.

Nachdem auch der letzte Patient den Behandlungsraum verlassen hatte, traten Mr. und Mrs. Granger ins Wartezimmer. Sie sagten: „Guten Tag, meine Damen und Herren. Was können wir fĂŒr sie tun?“

Hermine trat vorsichtig nach vorne und frage: „Guten Tag. Wir kennen uns.“ Zweifelnd fĂŒgte sie hinzu: „Erkennt ihr mich nicht wieder?“ Die beiden Angesprochenen antworteten ĂŒbereinstimmend: „Nein, meine Dame, wir mĂŒssen ihnen leider mitteilen, dass wir sie noch nie gesehen haben.“ „Wir kennen sie absolut nicht,“ bekrĂ€ftigten beide mit Nachdruck. Ron erklĂ€rte seiner Freundin: „Nein, Hermine, hör auf! Es hat keinen Sinn! - Du warst zu perfekt, wie immer“, fĂŒgte er bewundernd hinzu.

Als der junge Weasley das gesagt hatte, trat ein Glanz in die Augen von Mr und Mrs Granger, sie schienen sich ganz verschwommen an etwas zu erinnern. Im hintersten Winkel ihres Gehirns hatte sich etwas geregt, aber sie konnten absolut nicht zuordnen, was es war.

Hermine, die zu aufgeregt war, um diese Reaktion ihrer Eltern bemerkt zu haben, errötete. Sie zog ihren Zauberstab, dabei zitterten ihre HÀnde.

Die Tochter der beiden ZahnĂ€rzte musste sich zunĂ€chst konzentrieren. Sie hatte Angst, einen Fehler zu machen, deshalb sagte Harry: „Nur zu Hermine, du beherrscht das perfekt. – Beeil dich,“ feuerte er seine gute Freundin an, „bevor deine Eltern sich bruchstĂŒckhaft erinnern und erst langsam die Teile einzeln zusammensetzen mĂŒssen.“ Auch er war ein bisschen nervös, deshalb redete er leicht abgehackt.

Mr. und Mrs. Granger wunderten sich, was hier vorging. Sie wussten keine ErklĂ€rung fĂŒr all das. Die Ă€ußerst langsam einsetzende Erkenntnis verwirrte die beiden zusĂ€tzlich. Neugierig, aber auch verĂ€ngstigt blickten sie auf das lĂ€ngliche StĂŒckchen Holz, das Hermine hervorgeholt hatte. Sie fragten sich ĂŒberrascht, was das komische HolzstĂŒckchen in den HĂ€nden dieser fremden Frau zu bedeuten habe, wussten jedoch keine Antwort darauf, auchh wenn ihr Gehirn ihnen Ă€ußerst vernebet signalisierte, dass sie so etwas frĂŒher schon gesehen hatten.

Als er die Verwirrung der beiden und die Unsicherheit seiner Freundin bemerkte, versuchte Ron, Mr. und Mrs. Grager abzulenken. Er stammelte: „Ach,
 entschuldigen sie, 
“

Hermine nutze dieses Manöver. Sie sammelte sich, richtete den Zauberstab auf ihre Eltern und sprach in ihrer Aufregung eilig, aber dennoch korrekt den Gegenzauber aus.

Als der Gegenzauber vollendet war, waren die beiden ZahnĂ€rzte im ersten Moment absolut verwirrt. Beide fragten durcheinander: „Wo bin ich? Was ist passiert? Das hier ist alles so unbekannt. Wer seid ihr? Wer sind wir?“ Plötzlich sagte Mrs. Granger: „Frohe Ostern“, obwohl es bereits August war, dann taumelten sie.

Hermine packte ihre Mutter am Arm und Ginny den Vater. Sie setzten beide auf StĂŒhle. Dort erholten sich Hermines Eltern, die zuvor so ausgesehen hatten, als wĂ€ren sie ohnmĂ€chtig geworden, sehr rasch.

AllmĂ€hlich kamen die beiden wieder zu sich, sie schienen aus einem langen Schlaf erwacht zu sein und erinnerten sich erst nach und nach, nur Ă€ußerst bruchstĂŒckhaft.

Nach etwa fĂŒnf Minuten erkannten die Grangers ihre Tochter. Sie freuten sich, Hermine wiederzusehen, verstanden aber anfangs nicht, wo sie waren. Sie erinnerten sich nur an ihre alte Praxis in England. Das Haus, in dem sie sich gegenwĂ€rtig aufhielten, erschien ihnen fremd, da sie sich ausschließlich an die Ereignisse vor dem GedĂ€chtniszauber erinnerten.

Erst nach lĂ€ngerem Nachdenken fiel den beiden ZahnĂ€rzten ganz allmĂ€hlich wieder ein, dass sie selbst diese Praxis in Großbritannien gekauft hatten, und auch, dass sie hier in Australien lebten. Weshalb sie nach Australien gezogen waren konnten sie jedoch immer noch nicht realisieren. Sie konnten auch nicht abzuschĂ€tzen, wie lange sie bereits hier waren. Sie freuten sich aber, ihre Tochter wiederzusehen.

Als allmĂ€hlich auch die Erinnerung an das letzte Jahr wieder einsetzte, verstanden die beiden jedoch absolut nicht, weshalb sie ein ganzes Jahr lang unter falschem Namen in einem fremden Land so fern ihrer Heimat lebten, ohne in dieser Zeit ĂŒberhaupt jemals an ihre Tochter gedacht zu haben.

Das Ehepaar Granger hatte Angst, verrĂŒckt geworden zu sein. Hermine erklĂ€rte ihnen: „Nein – keine Angst. - Ihr seid nicht verrĂŒckt! – Wirklich nicht!“ beruhigte sie ihre Eltern. „Ich bin an dem allem schuld. Es hat mit den Schwierigkeiten in der Zaubererwelt zu tun, von denen ich schon ein paar, zugegeben nur undeutliche Anmerkungen gemacht hab.“

Hermine rÀusperte sich verlegen. Sie blickte zu Boden.

Nach langem Schweigen gestand die Tochter beschĂ€mt „Ich
, ich
“ sie unterbrach sich mehrfach. Ihre SchuldgefĂŒhle waren so groß, dass sich ein ĂŒberdimensionaler Kloß in ihrem Hals bildete. Sie musste sich sehr zusammennehmen, bevor sie weiterreden konnte.

Als sie sich ein bisschen erholt hatte, versuchte Hermine erneut eine stammelnde ErklĂ€rung: „Ich
 ich hielt
 - ich hielt es fĂŒr
 fĂŒr das
 fĂŒr das beste,“ gestand sie Ă€ußerst schwerfĂ€llig und beschĂ€mt, „euch beide in ein fernes Land zu schicken, weit weg von all dem schrecklichen Geschehen in der Heimat. – NatĂŒrlich
 selbstverstĂ€ndlich werde ich euch den Grund fĂŒr mein Verhalten und fĂŒr euren Aufenthalt hier erklĂ€ren. - Aber zunĂ€chst ist es besser, wenn wir in euer aktuelles Zuhause gehen. Es ist ja schon Nacht. Seit wir angekommen sind, sind bereits mehrere Stunden vergangen,“ stellte sie bestĂŒrzt fest, bevor sie erklĂ€rte: „Übrigens, das hier links ist Ron, daneben steht Harry und ganz rechts Ginny.“

Die Eltern freuten sich, endlich Hermines Freunde kennen zu lernen. Sie verstanden allerdings immer noch nicht, was eigentlich passiert war, waren jedoch bereit, den Wunsch ihrer Tochter zu erfĂŒllen.

Die Praxis war an das Haus angebaut, deshalb brauchten die sechs nur nach hinten in die WohnrÀume durchzugehen.

Die Anwesenden machten es sich gemĂŒtlich.

Dann drÀngten Monika und Wendelin Grager die vier Freunde dazu, zunÀchst zu Abend zu essen. Jedes mal, wenn ihre Tochter wÀhrend des Essens einen ErklÀrungsversuch beginnen wollte, unterbrach das Ehepaar sie mit dem Hinweis, zunÀchst fertig zu essen und dann zu reden.

Nach dem Essen begann die junge Granger zunĂ€chst mit einem ErklĂ€rungsversuch. BeschĂ€mt sagte sie: „Ich... ich... ich bin... ich bin an eurem Aufenthalt hier schuld! Bitte... bitte hört mich an.“

Nach diesen Worten brach Hermine weinend zusammen. Ihre Mutter nahm sie liebevoll in die Arme.

Als die junge Erwachsene sich erholt hatte stammelte sie flehentlich: „Ich kann verstehen, wenn... wenn ihr mich... wenn ihr mich nicht mehr als eure Tochter aktzeptieren könnt. Aber bitte lasst mich zuerst alles erklĂ€ren.“


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