Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Das philosophische Café - Über die Familie

von CathyWheeler

Über die Familie

Wieder bei mir zuhause konnte ich mein Glück kaum fassen. Mit einem Grinsen bereitete ich, bestens gelaunt, für morgen die Tischdekoration vor. Offenbar hatte ich beim Erwerben diverser Dekorartikel ziemlich übertrieben, aber jetzt verfügte ich wenigstens über Auswahl.

Sollte ich die schlichte weiße Tischdecke nehmen oder die Rote, die weiße Herzen am Rand hatte?
Sahen einzelne Blütenblätter besser aus, als eine Vase mit einer einzelnen Rose?

Von wegen Auswahl, Qual der Wahl traf es eher...

Und wie viel Platz benötigten eigentlich die Teller alleine? Hatten die Herzen pustenden Engel und die selbstspielende Violine auch noch einen freien Fleck auf der Tischdecke?

Das erforderte alles eine genaue Konstellation. Ich nahm mir ein leeres Stück Pergament und zeichnete den Tisch auf...


Sonntags dann legte ich mir einen meiner blauen Ministeriumsumhängen schon für heute zurecht, denn mit denen fühlte ich mich am wohlsten.

Wie ich mir vorgenommen hatte, bereitete ich schon mal das Essen vor. Als ich dann mit allen Vorarbeiten fertig war, schaute ich auf die Uhr. Es war gerade mal um eins. Was sollte ich bis fünf tun, ohne nervös zu werden und die Zimmer wieder unordentlich zu machen?

Um das zu verhindern, entschied ich mich zu meinen Eltern zu apparieren, auch wenn die Gespräche vielleicht etwas... in peinliche Bahnen gelenkt werden könnten. Lieber das, als wenn ich in meiner Wohnung in der Wartezeit meinen Verstand verlieren würde.


Im Fuchsbau umarmte meine Mutter mich herzlich.
„Percy, jetzt sind wir gerade schon mit Mittagessen fertig. Hast du Hunger?“

„Ein wenig“

„Setz dich doch ins Wohnzimmer, ich komm dann mit deinem Essen nach!“ Mit diesen Worten schob sie mich sanft ins Nebenzimmer.

Dad saß dort gemütlich lesend in seinem Lieblingssessel. Er blickte von seiner Zeitung auf, als ich mich auf das Sofa setzte.

„Percy, schon so früh da? Solltest du nicht eher mit deiner süßen Freundin den schönen Sommertag genießen?“ Er zwinkerte mir lächelnd zu.

Mit hochrotem Kopf brabbelte ich: „Ich habe ihr angeboten, bei mir am heutigen späten Nachmittag zu dinieren.“

Da kam Mum auch schon mit einem dampfenden Teller an und stellte ihn auf den niedrigen Tisch vor mir.
„Habe ich schon was verpasst?“, fragte sie Dad ungeduldig, während mir das Wasser im Munde zusammenlief, als mir der Duft von Schweinerückenbraten mit Knödeln und Sauerkraut in die Nase stieg.

Jener antwortete aufgeregt: „Er hat sie für heute zu sich eingeladen!“

Mum umarmte mich heftig. „Oh, Percy! Du bemühst dich um sie, ja?“

So weit ich in dazu in der Lage war, nickte ich und nachdem sie mich auf die Stirn geküsst hatte, ließ sie von mir ab und setzte sich neben mich.

„Streng dich wirklich an. Ich hatte mit ihr ein wenig geplaudert, als du nicht ansprechbar warst-“ Mum warf mir einen strengen Blick zu und ich knickte ein wenig darunter ein. „Und sie ist ja so ein süßes Mädchen. Ich habe mich auf Anhieb sehr gut mit ihr verstanden und freue mich schon darauf, sie allen als deine Freundin vorstellen zu dürfen!“

Ich schluckte meinen Bissen herunter und fragte sie nervös: „Über welche Themen habt ihr euch denn ausgetauscht?“

Mum lächelte nur verschmitzt, aber Dad antwortete dafür mit Begeisterung: „Sie hat bis sie sechs war, bei ihren Großeltern gelebt. Bei Muggeln!“

Mum unterbrach ihn sofort und schwärmte: „Sie hat mir versprochen, dass sie eure Kinder oft zu uns schicken wird. Wenn ich erst den Kleinen alles beibringen werde!“

„Sie hat was?“ Ich verschluckte mich.

Dad klopfte mir auf den Rücken und zischelte mir zu: „Glaube ihr kein Wort! Deine Mutter hat alles Mögliche zu ihr gesagt und deine Freundin hat nur genickt.“ Mit einem Seitenblick auf Mum, die jetzt eine säuerliche Miene aufgesetzt hatte, sagte er: „Was wohl das Beste gewesen ist...“

Mum war ein wenig beleidigt, doch dann fing sie sich wieder und fragte mich: „Percy, was wünscht du dir zum Geburtstag?“

Bevor ich herunterschlucken und ihre Frage erwidern konnte, antwortete Dad ihr geheimnisvoll: „Das brauchst du ihn nicht zu fragen... ich habe mit... du weißt schon mit wem gesprochen und er hat es mir für einen Spottpreis verkauft.“

„Das ist ja... oh, Arthur... wundervoll, jetzt wird alles perfekt!“

„Worum handelt es sich denn?“, fragte ich Dad beunruhigt, der von Mum umschlungen wurde.

„Etwas, was euch beiden noch nützen wird“, entgegnete er rätselhaft.

Das behagte mir natürlich gar nicht. Ich sah es schon kommen, wie Philosopha und mir eine Babywiege präsentiert wird. Vor der ganzen Familie. Ich erschauerte.

„Es... es ist doch nichts Peinliches?“, stammelte ich mit roten Ohren.

Meine Eltern lachten herzlich.
Als Dad sich die Brille abnahm, um seine Lachtränen abzuwischen, sagte er mit gespieltem Ernst: „Keine Sorge, wir überreichen es euch schon nicht am Geburtstagstisch.“
Mum und Dad schüttelten sich vor Lachen.

Diese Unwissenheit machte mich ganz fertig. Was es wohl war?
Besser ich verschwand hier schnell, bevor ich vor Scham noch im Boden versinken würde.
Ich nahm meinen leeren Teller und stand auf. „Muss ich noch etwas für die Geburtstagsfeier tun?“

„Nein, bring einfach deine Angebetete und dich mit. Wir haben schon alle eingeladen, nur Tante Muriel wollte nicht, aber na ja. Alle sind schon ganz aufgeregt, deine Freundin kennen zu lernen.“

Das bezweifelte ich nicht. Nur bezweifelte ich, dass Philosopha gerne die Attraktion meiner Geburtstagsfeier werden wollte.
Wenn ich nicht den Teller gehalten hätte, hätte ich zu gerne mein Gesicht in meinen Händen geborgen.

Ich machte mich nach Hause auf, indem ich log, dass ich noch so viel vorzubereiten hatte. Mum konnte es sich nicht nehmen lassen, mich noch mit Essen zu bepacken, falls ich beim Kochen versagen sollte. Sehr aufbauend...


Wieder in meiner Wohnung atmete ich auf, nahm ich mir das nächstbeste Buch und las...

Die restliche Zeit verflog und eine halbe Stunde vor fünf zog ich mich um und machte mich an den Salat. Gerade als ich ein Radieschen die Form einer Rose verpasste, polterte Philosopha Ruß hustend aus meinem Kamin.

Sie hustete stärker und krächzte: „Wo ist das Badezimmer?“

Ich nahm sie an die Hand und führte meine hustende Philosopha zum Bad.
„Ich glaube die Frage, ob du gut angereist bist, kann ich mir sparen?“

Sie lachte kurz auf, um dann noch mehr zu husten.

Mit dem Aufrufezauber holte ich schnell noch ein Glas herbei.

„Danke“, keuchte sie, als sie getrunken hatte. Philosopha gab mir das Glas zurück und fragte: „Lässt du mich kurz alleine?“

„Oh, natürlich!“ Ich verließ mein Badezimmer.

Das war vielleicht nicht der gelungenste Auftakt, aber noch war nichts verloren.
Im Wohnzimmer ließ ich den Ruß verschwinden und platzierte die Vorspeisenteller.

„Percy?“, hauchte es hinter mir.

Vor Schreck machte ich einen Satz.
„Ja-a?“ Ich drehte mich um.

„Ich...“, fing sie an und verstummte.

Ich starrte sie an und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie, abgesehen davon, dass sie jetzt frei von Ruß war, etwas an ihrem Äußeren verändert hatte...
Aber ich kam nicht darauf...
„Setz dich doch!“

Doch anstatt, dass sie sofort tat, wie ich ihr geheißen, umarmte Philosopha mich kurz und nahm erst dann Platz.

Auch ich setzte mich, war aber etwas bedripst. Da hätte ich doch fast die Begrüßung unterschlagen.

Nachdem sie sich für die Einladung bedankt und meine Mühe gelobt hatte, schwieg sie, aber ihre Mundwinkel zuckten.

Die Stille war so ungewohnt, dass ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte.
Bissen für Bissen aß ich den Salat und Philosophas Grinsen wurde immer breiter.
Was war denn los?
Ich durchbrach das bedrückende Schweigen: „Ganz anderes Gefühl als im Café, nicht wahr?“

Sie kicherte nur.

„Findest du die Dekoration zu kitschig?“ Ich stupste die Miniatur-Violine mit meinem Zauberstab an, die daraufhin schief trötete.

„Nein, das ist es nicht. Aber ich fühle mich nur gerade ganz sonderbar, als ob ich mich mit meinem Chef treffe.“ Philosopha lachte.

„Warum?“

Sie zeigte auf meine Brust.

Ich schaute nach unten. Meine Plakette war noch am Umhang befestigt. Beschämt nahm ich sie ab und las:

Percy I. Weasley
Abteilungsleiter

Ich spürte die Hitze in meinem Gesicht als ich sie weglegte.

„Ich hatte die verdrehte Idee, dass du mich damit beeindrucken willst.“ Sie lachte freundlich und ich verstand endlich, stimmte ein und schüttelte meinen Kopf.

Sie beruhigte sich wieder und sagte: „Ja, du hast recht, die Situation ist ungewohnt, mir fehlt ein wenig die Sicherheit und Routine des Cafés.“ Sie nickte zu dem Engel, der ihr Herzchen auf die Hände pustete.

„Wahrscheinlich ist ein bisschen Befangenheit ganz normal...
Was hast du heute unternommen?“

„Meine Mutter und ich haben etliche Verwandte besucht und eine Jede wollte ihr altes Brautkleid verhökern. Keine wollte hören, dass sie nur einen schlichten weißen Umhang tragen wird.“ Philosopha bewegte ihren Kopf beim Reden und diesmal sah ich etwas blitzen.

„Du trägst heute Ohrringe...“

„Ja, das sind meine liebsten.“ Sie zeigte mir die türkise Spirale, passend zu ihrem Umhang.

„Du bist wunderschön, Philosopha“, sagte ich ohne nachzudenken.

Sie schmunzelte. „Philosopha? Du besitzt echt Humor!“

Ich spielte den Beleidigten: „Stundenlang, was sage ich, ganze Tage lang habe ich mir einen Spitznamen für dich überlegt und jetzt bist du noch nicht mal zufrieden.“

„Bisschen lang für einen Spitznamen, oder? Phi-lo-so-pha, bei Merlin, das sind vier Silben! Du bist echt süß...“

„Wie heißt du denn nun wirklich?“, fragte ich sie gespannt.

„Haben deine Eltern dir das nicht verraten?“

„Nein, für die warst du nur meine Freundin... oder meine Angebetete.“ Ich wurde rot.

Sie wurde leicht rosa. „Das willst du wirklich wissen?“

Ich nickte und war vor Aufregung schon ganz starr.

Sie überlegte ein wenig und dann:
„Ah, ich weiß. Das wird mein Geburtstagsgeschenk für dich!“

Ich sackte auf meinen Stuhl zusammen. Eine Woche noch warten...

Plötzlich mit verunsicherter Stimme fragte Philosopha: „Ich bin doch deine Freundin? Deine feste Freundin?“

Ich sah, wie sie den Atem anhielt. „Ja, kein Zweifel.“ Ich lächelte sie an.

Sie lockerte ihre Haltung, schmunzelte und ich holte den Hauptgang.

Als wir aßen, erinnerte ich mich an etwas. „Apropos Geburtstag, da muss ich dich noch vorwarnen, meine ganze Verwandtschaft wird anwesend sein und du hast ja schon meine Eltern kennengelernt...“

„Oh, sie waren ganz zuvorkommend zu mir!“

„Wohl eher aufdringlich...“, vermutete ich.

Philosopha lächelte. „Keine Sorge! Ich bereite mich schon mal seelisch und moralisch auf deine Geburtstagsfeier vor.“

Ich schaute auf meinen Reis. Sollte ich ihr sagen, dass nur ihretwegen so viele Leute kommen würden?

„Es muss doch wunderbar sein, zu einer so großen Familie zu gehören.“

„Man läuft aber auch Gefahr schnell übersehen zu werden“, sagte ich ruhig.

Dabei kannst nur du aus Erfahrung sprechen. Ich weiß nicht wie es ist, jüngere oder ältere Geschwister zu haben. Es muss doch fantastisch sein, von so vielen Menschen geliebt zu werden.“

Ich nickte nur, was sollte ich dazu sagen?

„Ich glaube, dass Familie stärkere Bande haben, als der Freundeskreis.“

Da konnte ich nur zustimmen, denn ich erinnerte mich an etwas. „Man verzeiht ihnen viel eher, fühlt sich aber auch viel stärker verletzt, wenn sie einen kränken.“

„Man will von ihnen geliebt werden, aber ohne Bedingungen. Die Familie formt einen auch in viel größerem Ausmaß, als alle anderen Personen in deinem Leben.“

„Du liebst sie, auch wenn du sie Jahre nicht siehst.“ Ich seufzte in mein Schokoladeneis, dem Dessert.

„Du liebst sie sogar, wenn sie dir extrem weh tun. Auch wenn man selber manchmal schlecht über sie redet, kann man es kaum ertragen, wenn andere über sie schlecht sprechen.“

Ich schaute sie an und mein Herz hüpfte dabei, wie jedes Mal. „Vielleicht, weil man denkt, dass man sie trotz allem beschützen muss?“

„Vielleicht auch, weil man denkt, dass man selber auch ein Grund ist, warum sie so sind.“ Sie klapperte mit ihrem Löffel in ihrem leeren Eisbecher.

„Möchtest du dir ein paar Familienfotos anschauen?“

„Oh, klar.“ Sie stand auf und schaute mich erwartungsvoll an.

Ich ging zu meinem Regal neben dem dunkelblauen Sofa, bückte mich und zog das in Leder gebundene Fotoalbum heraus.

Wir setzten uns nebeneinander aufs Sofa. Es war angenehm, den Tisch verlassen zu haben.
Ich legte das Album auf meine Oberschenkel. Auf dem Titel stand in goldenen Lettern: Percy.
Zu ihr nach rechts schauend, fragte ich sie: „Bereit?“

„Warte!“ Philosopha kuschelte sich an mich und legte ihre Beine bequem aufs Sofa. „Jetzt darfst du!“

Sie war mir so nahe, dass ich mir sicher war, dass sie mein heftiges Herzpochen hören musste. Ich erlaubte mir kaum zu atmen, als ich mit links, da sie meinen rechten Arm beanspruchte, die Seite umblätterte.

Das Transparentpapier knisterte und dahinter sah man mich als schlafendes Baby auf Mums Arm, neben ihr standen Bill und Charlie und schauten mich an.

„Anscheinend warst du schon immer ruhig und süß.“ Philosopha lachte.

Das nächste Bild zeigte Mum mit den, um die Wette brüllenden, Baby-Zwillingen die ihr an die Haare zogen. Bill und Charlie hatten ein breites Grinsen aufgesetzt und mich sah man nur halb, da ich mich hinter Mum versteckte.

Auf dem nächsten Foto waren wir alle schon viel größer. Bill und Charlie waren zu der Zeit schon in Hogwarts und nur die Zwillinge und ich waren am Küchentisch und lernten bei Mum lesen und schreiben. Ich hatte schon meine Brille, die aber gerade schief auf der Nase war, da Mum mich umarmte.
Fred und George waren gerade dabei, auf meine außerordentlich brillante Arbeit Tinte zu kippen und Ron und Ginny schauten ihnen, über den Rand des Tisches blickend, mit großen runden Augen zu.

Ich sah mir das Bild an und es war so schrecklich typisch. Je mehr ich es anschaute, desto schlimmer fand ich es. „Meine Brüder... konnten nicht damit umgehen, dass ich ambitioniert war, dass ich mich beim Lernen anstrengen wollte.“, kam es erschreckend bitter aus meinem Mund.

„Kann ich mir nicht als alleinigen Grund vorstellen. Sind sie nicht alle, auf ihre eigene Art und Weise ambitioniert? Die Zwillinge waren doch ziemlich geschäftstüchtig, was ihre Scherzartikel anging, soweit ich mich erinnere...“

„So habe ich diesen Quatsch noch nicht gesehen...“

„Durch diesen Quatsch haben sie auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommen. Einfach so...“, sagte sie nachdenklich.

Ich schloss die Augen und lauschte ihren Worten.

„Wahrscheinlich... hast du... durch deine Anstrengungen im akademischen Bereich Wertschätzung bekommen?“, fragte sie vorsichtig.

„Du bist schon erstaunlich, du kannst das in Worte fassen, warum ich so bin, wie ich bin.“

„Na ja, schau dir das Foto an, es liegt auf der Hand. Und es passt auch zum Abteilungsleiter.“

Ich wurde rot. „Es war wirklich ein Versehen! Ich habe nicht darauf geachtet, ob die Plakette noch befestigt ist.“

Philosopha sagte überrascht: „Du hast die Plakette vergessen? Ich dachte, du hast dich beim Umhang vergriffen!“

„Ich...“, stotterte ich.

„Du trägst absichtlich deinen Arbeitsumhang?“, fragte sie leicht entsetzt.

„Wo wir gerade bei Arbeit sind, wir haben noch gar nicht Bewerbungsgespräche geübt!“, sagte ich hastig.

Sie lachte. „Lenk nicht ab. Das machen wir die Woche über, aber definitiv nicht heute. Weshalb trägst du nun deinen Arbeitsumhang?“

Ach, was soll's...
„Weil ich mich mit dem am sichersten fühle... und weil blau zu meinen Augen passt.“

„Ah, stimmt deine blauen Augen...“ Sie setzte sich auf und schaute mir ins Gesicht nur ein paar Zentimeter von meinem entfernt. Erst jetzt erkannte ich, dass sie geschminkt war, ganz leicht.

„Willst du noch weiter im Album schauen?“, fragte ich sie.

Philosopha schüttelte den Kopf und ich legte es weg und meine Brille gleich darauf.

„Bekomme ich eigentlich noch meinen Begrüßungskuss von meinem Abteilungsleiter?“

„Du wirst mich jetzt ewig damit aufziehen, nicht wahr?“ Ich legte meine Hände auf ihre Locken.

Ihr entschlüpfte noch ein „Ewig“, denn ihre Stimme brach, als ich vorsichtig ihre Augenlider, ihre Wangen, ihre Lippen berührte.

Es gab keinen Grund zu eilen...

Mir wurde warm ums Herz, als ich ihre zaghaften Hände durch meine Haare sanft fuhren.

Doch ich konnte nicht lächeln, denn sie war zu nah und das war gut so...

















Natürlich bete ich, dass es euch gefallen hat^^
Wie immer habe ich mich unendlich gefreut, dass es tatsächlich Menschen gibt, denen meine Story gefällt.^^
Fandet ihr es lustig? Zu lustig vielleicht? Meine Planung enthält übrigens so gut wie nichts Humorvolles, ich bin selber etwas überrascht.
Habt ihr Probleme mit der Ich-Perspektive? Mir persönlich hilft es beim Schreiben.
Hattet ihr eigentlich unter der Inhaltsangabe etwas anderes verstanden?

@ Schokofroschkarte: Hast du gemerkt, dass du mich mit deinen lieben Kommentar inspiriert hast? Ich hoffe sehr, dass dir dieses Kapitel gefallen hat und ich kann dir nachfühlen. Ich hatte auch Probleme mit meinen Eltern und wohne jetzt dank Jugendamt alleine. Trotzdem liebe ich meine Eltern natürlich immer noch. Hach, das ist alles so kompliziert.^^

@ LilyLunaMalfoy: Im übernächsten Kapitel wird ihr Name verraten, ich verspreche es dir.^^

@ Rose_Weasley: Ich habe deinen Wunsch erhört, er hat endlich gefragt.^^ Und der Geburtstag ist ja schon im übernächsten Kapitel.

Ganz, ganz liebe Grüße aus Berlin

Eure CathyWheeler


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Im Buch wird sie als hässliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wärst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natürlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dürfen … ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjährigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton