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Fanfiction

You Alone - Kapitel 1

von Wellsie

Kapitel 1

Hermine:

Da saß ich nun, im Zug nach Hogwarts, nie hätte ich gedacht hier her zurück zu kehren, hier an den Ort meiner Kindheit. Ich musste lächeln, als ich daran dachte was ich alles erlebt hatte, musste an all das denken was ich mit Harry und Ron gemacht hatte, und wer wir waren. Schon bald gab man uns den Namen „das Goldene Trio“. Und das waren wir gerne, wir waren das Goldene Trio, wieso wir so genannt wurden das wusste ich nicht, aber vielleicht lag es daran das wir immer wieder und ständig uns in Gefahr gebracht hatten, wenn es um Voldemord ging und vor allen Harry. Harry war eben derjenige, der dafür geschaffen war, ihn zu besiegen, was ihn zum Schluss auch gelungen war, doch dieser Kampf hatte sehr viele Opfer gefordert, viele die uns sehr wichtig waren. Ich hatte in dem Kampf meine Eltern verloren, sie starben, als ich in Hogwarts war, denn die Todesser wussten ganz genau, wie sie uns treffen konnten. Nicht nur ich hatte welche verloren die mir wichtig waren, sondern auch Ron hatte jemanden verloren, sein Vater war am falschen Ort als die Todesser angriffen, auch Fred war nicht da wo er vielleicht hätte sein sollen, und für viele Lehrer von Hogwarts hatte das alles ein Ende bereitet, auch viele Schüler waren gestorben. Es wurden viele Tränen vergossen. Das Alles passierte vor über vier Jahren. Ich dachte viel an diese Zeit und viel an den letzten Kampf. Harry und Voldemord hatten hart gekämpft, letzten Endes hatte Harry es geschafft zu siegen, was für uns alles natürlich der Sinn der ganzen Sache war, er sollte ja gewinnen, er sollte ihn besiegen. Auch wenn der Kampf so viele Opfer gefordert hatte, dennoch waren viele glücklich darüber das er nun vorbei war. Und auch musste ich an Draco denken, ich war damals wirklich froh gewesen, das er am Ende sich doch für die richtige Seite entschieden hatte, er war wie Snape ein Spion geworden. Und hatte mit uns gegen Voldemord gekämpft. Voldemord war außer sich gewesen, als er erfahren hatte das die beiden auf unserer Seite standen. Snape war beim Kampf schwer verletzt worden, Nagini hatte ihn gebissen und als wir ihn fanden, dachten alle das er tot sei, jedoch atmete er noch, ich musste immer wieder daran denken, wie er ausgesehen hatte, als ich ihn gefunden hatte. Ja ich war diejenige gewesen, die ihn gefunden hatte. Obwohl ich ihn hasste, konnte ich ihn nicht sterben lassen. Wieso ich ihn hasste? Nun er hatte Dumbledor getötet, und auch wenn er es gewollt hatte konnte ich ihm das nie wirklich verzeihen. Aber sterben lassen konnte ich ihn dennoch nicht, deswegen hatte ich schnell versucht „Erste Hilfe“ zu leisten und hatte nachgedacht, was man mir über Schlangenbisse beigebracht hatte. Ich konnte heute nicht mehr glauben, wenn ich daran dachte das ich es war, die ihn womöglich das Leben gerettet hatte, ich hatte das Gift aus seinem Körper gesaugt und ihn damit gerettet. Später hatte ich nachgefragt, ob er am Leben war und Madame Pomfrey hatte mir gesagt, das er es schaffen würde. Doch bei ihm war ich nicht gewesen, wieso auch, denn schließlich hasste ich ihn ja. Ich war mir sicher das ich ihn gerettet hatte, weil er auch für uns gekämpft hatte, einen anderen Grund hatte das nicht. Und nach den Kampf, nun danach hatte ich mir geschworen, nie wieder zurück zu gehen nach Hogwarts.

Ich wollte dieses Schloss nicht mehr sehen, wollte mich nicht mehr an den Kampf erinnern, aber dennoch saß ich jetzt im Zug auf den Weg dorthin. Ich hatte einen Brief von Minerva bekommen mit der Bitte zurück zu kommen, sowie die Neue Lehrerin für Zaubertränke zu werden. Wieso Snape es nicht mehr machte, das wusste ich nicht wirklich und war sicher das ich das noch erfahren würde. Sie hatte mir erzählt, das sie die Schule wieder aufmachen würde und das viele Erstklässler für das Jahr eingeladen wurden, ich hatte lange darüber nachgedacht und letztendlich hatte ich nachgegeben. Ich wollte auch den kleinen helfen so zu werden wie wir es heute sind, wollte ihnen zeigen das ein Schulleben aufregend und auch gleichzeitig schön sein könnte. Der Zug fuhr in den Bahnhof von Hogwarts ein. Beim Einsteigen holten mich Erinnerungen ein, Erinnerungen daran wie Hagrid uns immer abgeholt hatte, doch auch das würde sicherlich niemals mehr geschehen, denn auch er war ein Opfer von Voldemord`s Todesser gewesen, er hatte Erstklässler beschützen wollen, und hatte dabei sein Leben gelassen, als ich daran dachte musste ich Tränen hinunter schlucken. Als sich aber dann der Rauch des Zuges verflogen hatte, sah ich das mich doch jemand abholte. Und als ich sah wer das war, fing ich an zu laufen und schmiss mich in seine Arme „Remus“ schrie ich fröhlich, jetzt war ich wohl wieder das kleine Mädchen. Ich hatte ihn seit dem Kampf nicht mehr wiedergesehen, er war damals auch mehr tot, als lebendig gewesen aber dennoch hatte er überlebt, doch Tonks hatte er verloren, ja der Krieg hatte viele Opfer gefordert, denn Tonks war schwanger gewesen und war eigentlich kurz vor der Geburt, deswegen konnte ich mir schon vorstellen, wie es in seinen inneren aussah, ich hatte eigentlich all meinen Schmerz tief in mir verschlossen, obwohl ich wusste das es nicht wirklich gut war. „Hey, hey Hermine nicht so stürmisch, ich werde schließlich nicht jünger, aber nun lass dich ansehen“ er zog mich aus seinen Armen und drückte mich leicht von sich ab. „Du bist wirklich sehr schön geworden in den letzten Jahren, und wenn ich nicht wüsste das du es bist, hätte ich dich vielleicht gar nicht erkannt“, meinte er und ich lächelte, ja ich hatte mich verändert, meine Haare waren länger geworden und mein Gesicht hatte nach den Kampf eben den Ausdruck „Einer gezeichneten“ bekommen, ich lachte seitdem auch nicht mehr wirklich viel, kurz um, eigentlich war ich eben eine Erwachsene Frau geworden.

Dann sah ich Remus an „Nun du hast dich aber auch gut gehalten“meinte ich dann, aber man sah ihn jedoch den Schmerz an, als ich ihn damals, als ich 13 war, kennengelernt hatte, war er schon so gewesen das er gezeichnet war, er sah fertig aus und war traurig. Als er dann mit Tonks zusammen kam konnte man schon richtig dabei zusehen, wie er auftaute und fröhlicher wurde, aber nun, naja nun war er wieder der, den ich damals kennengelernt hatte. „Komm Hermine ich bringe dich nach Hogwarts, wir sollten hier nicht zu lang verweilen“ ich verstand nicht ganz, was er damit meinte, nickte dann aber und ging mit ihm los, wir beschlossen zu laufen, es war zwar ein ziemlicher Fußmarsch, aber außer meiner kleinen Handtasche hatte ich ja nichts zu tragen, mein Gepäck würde sicherlich in den nächsten Tagen in Hogwarts ankommen. „Und wie geht’s Harry und Ron?“ wollte er nun von mir wissen und ich zuckte die Schultern „Ich habe Ron schon länger nicht mehr gesehen und das letzte mal als Ich Harry gesehen hatte ging es beiden gut“ Harry war jetzt mit Ginny zusammen, die beiden hatten vor, bald zu heiraten, was wohl auch daran lag, das Ginny schwanger war und ich musste die beiden einfach beneiden, denn ich hatte niemanden. Ich wusste, ich könnte Ron nehmen, jedoch hatte ich es mit ihm versucht und geklappt, naja geklappt hatte es nicht, wir werden eben nicht dafür geschaffen zusammen zu sein, dafür waren wir einfach zu verschieden, und das hatte er mir nicht wirklich verziehen, deswegen sah ich ihn kaum. Remus seufzte „Also hat es zwischen dir und Ron nicht geklappt?“ fragte er nun als ob er meine Gedanken lesen konnte, ich seufzte „Nein hat es nicht, wir sind in dem Punkt einfach zu verschieden, aber er versteht das nicht und deswegen ist momentan Funkstille zwischen ihm und mir“ Remus seufzte wieder „Verstehe“ sagte er dann, und sah mich an. „Schau da vorne ist es schon?“ ich sah nach vorne, ja da war Hogwarts. Vier Jahre war ich nun nicht mehr hier gewesen, vier Jahre in denen ich an dem Kampf und als den Tod den dieser Kampf mit sich brachte, nicht mehr denken wollte, und jetzt prasselte alles wieder auf mich nieder. Wir gingen hinein und ich sah mich um, es hatte sich nicht viel verändert, außer das alles was in Schutt und Asche gelegt wurde, jetzt wieder heil war, aber es sah dennoch so aus, wie früher bevor der Kampf stattgefunden hatte. „Minerva will dich gleich sprechen, sie hat gesagt sobald du angekommen bist, soll ich dir das sagen“ ich seufzte ,nickte dann aber, ich hatte eigentlich gedacht das sie mir wenigstens Zeit lassen würde anzukommen, aber gut wie sie es wollte.

„Ahhh Miss Granger, beehren sie uns also nun wieder, ja?“ ich sah mich um, in die Richtung aus der die Stimme kam, und sah in das Gesicht von Serverus Snape. Er hatte sich in den vier Jahren nicht verändert, außer das er Älter geworden war, was man ihn aber eigentlich kaum ansah, als ich ihn genau musterte, entdeckte ich die Narbe an seinem Hals, das war die Wunde wo Nagini ihn gebissen hatte, ich hatte immer gedacht das die Magie alles verschwinden lassen konnte, aber das konnte sie wohl nicht. „Wie sie sehen Sir“, meinte ich dann und wollte nicht länger darauf eingehen „Ich erwarte sie nachher in meinem Büro, Minerva wird ihnen erklären wieso“, dann verschwand er und ich war völlig verwirrt. Remus stand immer noch neben mir und zuckte die schultern, als ob er auch nichts wusste, dennoch hatte ich das Gefühl, das er was wusste, doch das er mir das nicht sagen würde, das machte mich wirklich sauer. Ich war wohl die einzige, die hier kaum etwas wusste. Ich seufzte und machte mich dann auf den Weg, die Treppe hinauf zu gehen, diese Treppe hatte ich damals immer ziemlich aufregend gefunden, denn man konnte nie wissen, wo sie einen hinbrachte, obwohl wenn man wusste wo man hin wollte, war alles schon gar nicht mehr so schwer. Ich kam dann in das Stockwerk an, wo sie ihr Büro hatte und klopfte an, ich trat hinein, als ich ein „Her rein“ hörte. Sie lächelte „Hermine, schön das sie gekommen sind, setzen sie sich doch“ ich tat es und setzte mich auf den Stuhl vor ihren Tisch. Dann sah ich mich um, sie hatte nie das Büro von Dumbledor genommen, wieso das hatten wir nie erfahren, jedoch war ich der Meinung das es wohl daran lag, weil zu viele Erinnerungen in dem Büro waren. „Hermine ich bin wirklich froh, das du gekommen bist“ holte sie mich nun aus meinen Gedanken, ich sah sie und nickte „Ganz meinerseits Minerva“. Jedoch schien ich sie nicht ganz zu überzeugen „Hermine ich weiß, das du am liebsten nicht wieder hier her zurück gekommen wärst, ich danke dir deshalb, das du es getan hast“ ich nickte „Ich tue es für die Kinder“, sagte ich dann. Sie nickte „Das dachte ich mir schon, nun gut, dann fangen wir mal an, und ich werde ihnen alles erzählen“ Alles erzählen? Was genau meinte sie damit?
„Wie ich ja schon in den Brief erwähnt habe, wird ihre Aufgabe darin bestehen, den Unterricht „Zaubertränke“ an sich zu nehmen, jedoch wird das nicht nur ihre Aufgabe sein“, jetzt verstand ich gar nichts mehr. „Nun sie werden Serverus dabei helfen Tränke zu machen, wann immer sie die Zeit dazu finden, wir werden die Tränke brauchen“ sagte sie und seufzte dann leise. Ich sah sie verwirrt und gleichermaßen geschockt an, was meinte sie nur damit „Aber Professor, wieso brauchen wir Tränke, gibt es etwa Neue Gefahren, ich verstehe es nicht“ sie sah mich nun an mit einen Schmerz in ihrem Blick der mich zusammen fahren ließ. Was war nur los? Es gab etwas was ich noch nicht wusste, doch was war es? Ich sah sie an „Minerva bitte, was ist los?“ sie sah mich an.“ Es tut mir leid dir das sagen zu müssen, gerade weil du zu denen gehörst, die bei dem Kampf viele verloren haben, aber“ sie hielt kurz an sich „Was? Minerva Was?“ ich war lauter geworden, doch das war mir egal „Voldemord lebt“


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