
von Chuck
swanny-ginny: hehe ich bin peinlich berührt, es gibt viel lustigere ff's, aber danke ich sag sicher nichts weiteres dagegen :D wirst noch begeistert sein von der ganzen scheiße, die noch folgt ;)
hermine-ginny-lily: haben so ziemlich alle drogen an sich, dass bei einnahme in überdosis der tod folgt. lee hat zwar etwas übertrieben reagiert, man kann ihn ja noch ins mungo bringen, aber trotzdem wär ich sicher genauso ausgetickt, wenn einer meiner freunde plötzlich andeutungen macht an der absinth flasche (unverdünnt) zu nuckeln. sonst wieder mal danke für das review (:
Candra Lovegood: Schon klar, hoffe der Urlaub war schön. Ich freu mich schon, wenn dieses ganze Vorstellungsgequatsche endlich vorbei ist und ich Unruhe in der Winkelgasse verbreiten kann, aber wie ich mich kenne, werde ich damit eh nicht mehr warten können. Dann wirds mal richtig lustig. viel spaß :D
Also und mit diesem Chap erhalten wir die Lektion… Absinth erzeugt echt wahnsinns Hallus :P
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“Na dann!” ruft Sirius, wir stoßen an und trinken. Es brennt ein wenig, hat jedoch einen angenehmen Nachgeschmack und die Mischung ist mir ganz gut gelungen.
“Woher weißt du das alles? Wo es war, wie man das macht?” fragt James.
Ich zucke mit den Schultern. “In einigen Schulen gabs ein paar echt coole Leute, die haben mir immer wieder solche Sachen gezeigt. Die grüne Fee ist eine meiner Lieblinge.”
Wir genießen unsere Drinks, wischen die letzten Reste mit einem Taschentuch aus den Gläsern und stellen alles an seinen Platz zurück und gehen ins Wohnzimmer.
“Ich fühle mich unglaublich” grinst Sirius und macht der Sonne Konkurrenz. Ich kann nicht aufhören zu strahlen und James nimmt mich an den Händen und wirbelt mich herum. Ich schwebe.
Die Menschen um mich herum verwandeln sich in wunderschöne Farbbänder, die mich mit ihren lieblichen Stimmen in eine behagliche Wolke hüllen, in eine Blase. Ich fühle mich selber wie eine Blase, eine perfekte Frucht, die jeden Moment platzen könnte.
“Gehen wir raus!” ruft Sirius und wir schweben nacheinander auf die Straße.
Das zuerst matte Laternenlicht wirft nun bunte Lichter auf die asphaltierte Straße und vergnügt tanze ich mit ausgestreckten Armen darin, bis mir ganz schwindelig ist und ich den anderen hinterher renne. Ich renne ganz schnell, ich bin nur mehr ein Lichtschemen, der sich vorwärts bewegt. Ich renne einfach weiter, nur um zu sehen, wie lange ich rennen kann. Plötzlich bemerke ich einen schwarzen Hund, der neben mir mitrennt und vergnügt bellt. Ich lache laut und lasse mich auf die Knie fallen, um ihn zu streicheln, was damit belohnt wird, dass ich unter ihm begraben werde und vollgeschlabbert werde.
“Tatze, Lee, kommt.” James hilft mir auf die Beine und Hand in Hand rennen wir dem Hund in einen Park hinterher, wo wir uns erst mal wieder im Kreis drehen, zu gleißenden Lichtwirbeln werden und dann lachend stehen bleiben und von dem großen Hund umgeworfen und vergnügt angebellt werden. Ich werfe einen Ast gaanz weit weg und der Hund wird eins mit der Dunkelheit der Bäume, die mich so sehr faszinieren, dass ich mich immer höher über die Äste schwinge, bis ganz an die Spitze. Plötzlich ist der Mond ganz groß, direkt vor meiner Nase und ich strecke mich aus um nach ihm zu greifen und falle in einen tiefschwarzen Abgrund, wo jemand wunderschön singt und plötzlich die ganze Welt auf mich einschlagen lässt und jedes Gefühl, außer dem Schmerz ausmerzt, der plötzlich überall ist.
Ich erwache, weil ich kaum Luft bekomme und mein Kopf dröhnt, als hätte mich zwei Klatscher erwischt und mich in fünzig Metern Höhe vom Besen geworfen. “Scheiße” sage ich laut und winde mich unter dem großen Hund hevor, der missmutig brummt, sich umdreht und keinen Mucks mehr von sich gibt. Wir liegen in einem einzigen Müllhaufen aus Kleidung, Zeitungen und Verpackungen und ein Stück neben mir schnarcht James. Peter liegt am Bett und von draußen scheint die Sonne herein.
Ich fühle mich wie ein riesengroßer blauer Fleck und nichts anderes bin ich, wie ich feststelle, als ich meinen Körper auf Brüche kontrolliere. Da mir nichts anderes als sonst auch fehlt, öffne ich probeweise eine der drei Türen, die mich auf einen winzigen Balkon mit Blick auf die Straße führt, die zweite ist ein Glücksgriff ins Bad, wo ich erst mal ein paar menschlichen Bedürfnissen nachgehe und mir dann aus einem Schrank im Zimmer einige Kleidungsstücke schnorre, bevor ich mich ordentlich dusche und mir das viele Gras aus den Haaren spüle. Keine Sorge, normales Gras.
Während einer Inspektion im Spiegel, driften meine Gedanken zu der wunderbaren Tour mit der grünen Fee und dem eher unschönen Ende ab. Als ich verdächtig laute Geräusche von der anderen Seite der Tür vernehme, überlege ich kurz wo ich da vielleicht hineinplatze, verwerfe jeglichen nicht jugendfreien Gedanken und reiße die Tür auf um direkt Zeuge der Verwandlung des großen schwarzen Hundes in Sirius zu werden.
“Aha! Wusste ich doch, dass da etwas gefehlt hat!” rufe ich laut und mir fällt auf, dass ich an den Trottel bis dato noch gar nicht gedacht habe. Sirius, der sich sofort ein Handtuch um die Hüfte gewickelt hat (nicht, dass er meiner Meinung etwas verstecken müsste, hehe…), dreht sich herum und schaut mich so an, als würde er jeden Moment vor Schreck tot umfallen.
Peter fährt hoch und der schon wache James schlägt sich eine Hand vors Gesicht und murmelt irgendwas wie “Das hat noch gefehlt”
Sirius schnappt sich ein paar Kleidungsstücke und stürzt aus dem Zimmer, Peter rennt ihm nach (muss er ihm etwa beim Anziehen helfen?) und James schert sich einen Dreck um meine Anwesenheit und zieht sich einfach so um.
“Also, was denkst du?” fragt er mich, nachdem ich es mir am Bett bequem gemacht habe und eine Ausgabe von Rennbesen im Test durchgeblättert habe.
“Ich hätte echt gern den Besen” seufze ich dem Titelblatt mit dem Bild des neuesten Modells entgegen, dem Nimbus 1001. Da kann mein Komet nicht wirklich mithalten. Ich denke mal, dass in Hogwarts genug Besensport begeisterte Schnösel rumrennen, die das prächtige Stück schon besitzen, aber die werd ich schon fertig machen.
“Ja? Ich hab noch die erste Version” meint James beiläufig und setzt sich ans Bettende.
“Ist ja gaanz toll.” Muss er mir sowas auch noch extra unter die Nase reiben?
“Ich meinte wegen Sirius.”
“Achsoo. Ja, hat ne tolle Figur und diese Rückenmuskulatur erst…” scherze ich und James straft mich mit düsteren Blicken. “Schon klar!” wehre ich ab. “Keine dummen Scherze machen. Also… Ich denk mal es gibt Schlimmeres, oder?”
James Halterung lockert sich merklich und er nickt. “Niemand darf das wissen. Wir würden sonst ziemliche Probleme mit dem Ministerium bekommen…”
“Wir?” stichle ich und grinse als James gefoltert dreinschaut. “Lass mich raten. Die Rumtreiber?”
Er nickt.
“Und was bist du?”
“Ein Hirsch” erklärt er stolz.
“Deswegen der Name” habe ich die Erleuchtung. “Für welches Tier steht denn bitte Wurmschwanz? Das klingt ziemlich fies.”
James kichert, ja richtig, er kichert. “Ratte.”
“Achso” grinse ich. “Und dieser Remus?”
“Kann sich nicht verwandeln” erwidert James schroff und ich würde ja weiter nachhacken, aber im selben Moment taucht der Hauself auf.
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