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Fanfiction

Die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen - Lehrer, dann Freund, und was jetzt?

von Chuck

Candra Lovegood Danke fĂŒr das Lob :) Und sie tun heute noch einiges mehr als sich anfreunden xD Immer gefasst sein fĂŒr noch ein paar Wendungen, ja?

Und die anderen (falls ihr ĂŒberhaupt noch lest) dĂŒrfen sich auch gern mal wieder melden.

---

Ich wache schon ziemlich frĂŒh auf, bin ja, brav wie ich bin, zeitig ins Bett gegangen. Und jetzt will ich von McStockImArsch ein goldenes Sternchen!

Ich gehe mich duschen, wenigstens hat mir Sirius ein StĂŒck Seife und mein Bad-Sackerl eingepackt, da drin befindet sich alles, was ich an Kosmetik benötige.

Ich sehe einfach lĂ€cherlich in James’ Hose aus, sie ist obenrum viel zu weit und außerdem zu lang. Dazu kommen noch meine Flip Flops, die ich mir gestern angezogen hab (zum Sight Seeing, ja das hat was) und das einzige Shirt, das mir gĂŒtigerweise eingepackt wurde. Da steht in fetten Lettern drauf: Ich bin zu jung fĂŒr Monogamie. Außerdem ist es durchsichtig. Außerdem hat mir Sirius nur Spitzen BHs eingepackt. Haha was fĂŒr ein Spaßvogel.

Stolz spaziere ich durchs GebĂ€ude, den Weg zu finden ist nicht sonderlich schwer, es geht ja nur runter. In der Halle sitzen auch die Trimstas sichtlich genervt und außerdem sind einige Erwachsene und unsere Hauslehrer da.

McFeuerspuckerin, Valentin Trimsta und ein untersetzter Mann mit Krokodilshaut kommen auf mich zu.

“Miss Lee, Mister Trimsta, das ist Professor Twicken von der PrĂŒfungskommission und er wird Sie nur in dem von Ihnen gewĂ€hlten Unterrichtsfach ZaubertrĂ€nke prĂŒfen, da Sie beide kein Arithmantik belegt haben.”

Nach einem schriftlichen Test, der nicht besonders schwer ist, machen wir uns dran einen GripsschÀrfungstrank zu brauen, das ist nicht so schlimm, den hatten wir schon in der Dritten. Weil das dann aber doch schon ne Weile her war und ich der Anleitung zu wenig Beachtung geschenkt hab, ist mein Trank ein wenig zu stark, hat ne meerblaue FÀrbung, aber weiter nicht schlimm, in die Luft geflogen ist ja nichts.

Als nĂ€chstes legen wir bei Professor Giselda Marchbanks unsere schriftliche PrĂŒfung in Zauberkunst ab und mĂŒssen ein paar Zauber zeigen, also Sachen schweben lassen, etwas mit dem Accio Zauber aus unseren GemeinschaftsrĂ€umen herbeizaubern und weils bei mir Joe ist, den dann durch die Kerzen fliegen lassen, der beim Anblick der Flammen in Panik gerĂ€t und mich in einen Lachanfall wirft, woraufhin er runterfĂ€llt und unter Quietschprotesten davonfegt.

Die Marchbanks prĂŒft uns dann auch gleich in Verwandlung ab, die selbe Prozedur wie bisher, aber weil ich inzwischen so großen Hunger hab, konzentrier ich mich nicht richtig und McKannLeeNichtAusstehen behauptet mein Becher wĂŒrde GerĂ€usche von sich geben und keiner glaubt mir, dass das mein Magen ist. Selbst als ich die zurĂŒckverwandelte Gans restlos verschwinden lasse und die GerĂ€usche immer noch aus meinem Magen kommen, wirkt niemand wirklich ĂŒberzeugt.

Endlich gibts Mittagsessen und nett wie er ist, besucht mich Cal und fragt wie es so vorangeht. Dann ist Prof. Tofty an der Reihe, ein Mann mit Halbglatze und gutmĂŒtigem Gesichtsausdruck, der prĂŒft unser Wissen in Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste und duelliert sich mit jedem, da schneide ich eigentlich ganz gut ab. Weil ich Geschichte der Zauberei und Astronomie abgewĂ€hlt hab, ist meine nĂ€chste PrĂŒfung in Muggelkunde, da bin ich angeblich so brillant, dass ich noch in eine Debatte ĂŒber Science Fiction und Planet der Affen verwickelt werde, bevor es weiter zu Wahrsagen geht, wo ich einfach möglichst viel Scheiße labere, hat bis jetzt auch ganz gut funktioniert. Das letzte Fach ist Pflege magischer Geschöpfe, da komm ich auch supergut zurecht, weil ich die Wirkung von Billywig-Gift schildern soll, da kenn ich mich ja bestens aus und ĂŒber den Rest weiß ich auch ganz gut Bescheid. WĂ€hrend die Trimstas noch weitergeprĂŒft werden, entlĂ€sst mich meine Hauslehrerin und ich mache mich auf die Suche nach den Geheimnissen des Schlosses, entdecke diesen Abend aber nur einen Geheimgang hinter einem Spiegel, ich meine, das ist supercool, viel besser als meine letzten Schulen, aber ich werde nie alle Winkel dieses GebĂ€udes erkunden und das stimmt mich wĂŒtend. Beim Abendessen gesellt sich wieder Cal zu mir und nachdem wir genug Witze ĂŒber die PrĂŒfer gerissen haben (die natĂŒrlich schon wieder weg sind), schlĂ€gt er mir vor ein wenig das SchulgelĂ€nde zu zeigen.

“Wenn wir davor noch einen Abstecher in der SchulkĂŒche machen, gerne.”

“Na gut aber zeig es nicht zu vielen SchĂŒlern, sonst regen sich die Hauselfen zu sehr auf. Die geraten immer ganz aus dem HĂ€uschen wenn sie Besuch bekommen.”

“SpĂ€testens morgen wĂŒrden mich meine Freunde sowieso in alle versteckten Orte von Hogwarts mitnehmen und da ist die KĂŒche sicher auch dabei” sage ich so dahin.

“Ach ja? Na dann komm mal
”

Ich finde es urkomisch, wie man die Birne kitzeln muss, damit sich die TĂŒr öffnet und bin erschlagen von der Auswahl an Speisen, die mir von den dĂŒrren Wesen dargeboten wird. Ich nehme
 Alles. Ne, Scherz, das wĂŒrd nicht mal ich schaffen. Ich bleibe bei Reis mit Tomatensoße und viel GemĂŒse, boah selbst nach drei Tellern voll rinnt mir noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke.

“Essen und Sex, das sind die schönsten GenĂŒsse der Welt” meine ich zufrieden, als wir draußen rumgehen. Cal wirft mir einen Seitenblick zu
 Hm. Das war jetzt nicht Absicht. Ich meine, ich hĂ€tte das nicht nötig mit ihm, keine Ahnung was er jetzt denkt.

“Du vergisst etwas” meint er und steuert auf ein kleines HĂ€uschen zu und klopft an die robuste TĂŒr.

“Ach ja?”

“Na den Rausch” grinst er und ich grinse zurĂŒck. Also wo er Recht hat


“Cal!” Mich trifft beinahe der Schlag, als die TĂŒr von nem Riesen geöffnet wird und der sich vorlehnt und Cal reinschiebt. “Und noch n Besucher! Na nur rein mit euch, hab grad ne Kanne Tee fertig.”

Ich nehme auf einem Stuhl Platz und sehe gerade noch so, wie der Riese in zwei Tassen was eindeutig anderes zum Tee dazumischt und dann eine Flasche verschwinden lÀsst
 Hehe nur weil ich nicht volljÀhrig bin.

“Hagrid, wie gehts dir alter Freund?”

“Gut gehts mir! HĂ€tt nich gedacht so schnell hier wieder zu sehn! Und wen haste da im Schlepptau? Das is ja wohl nich eine Lehrerin, oder?”

“Lee. Sechster Jahrgang” stelle ich mich vor und nehme meine Tasse entgegen. Hagrid dreht sich um
 ganz unauffĂ€llig vertausche ich Cals Tasse mit meiner und mache unschuldig einen Schluck und lĂ€chle danach meinen Lehrer an, der versucht sein Lachen zu verbergen.

Sie reden eine Weile ĂŒber Vergangenes, dann kommen wir auf mich zu sprechen und Hagrid kennt James und die anderen sehr gut, versteht sich mit ihnen und fragt uns ob wir ihm morgen beim Satteln der Thestrale helfen wollen. Nachdem wir zugestimmt haben, lenke ich das Thema ganz zufĂ€llig auf Billywigs und ihr Vorkommen im Wald. Ja, es gibt welche, Hagrid hat sogar ein paar im Garten fĂŒr den Unterricht in Pflege magischer Geschöpfe. Ja, er gibt mir gerne einen fĂŒr eine Zusatzarbeit mit, ich soll ihn aber gut fĂŒttern.

“Bis morgn dann kommd einfach am Nachmidag vorbei. Und bloß nich stechen lassen, s kann böse Folgen ham ” nuschelt Hagrid belĂ€mmert lĂ€chelnd und schließt die TĂŒr.

“Na, schon wackelig auf den Beinen?”

“Ne, ich bin ein bisschen entspannter” meine ich locker.

“Noch nicht mal volljĂ€hrig und trinkfester als Hagrid vor seinem Abendessen.” Ihn scheint das doch ziemlich zu erheitern. Ich verstehe es ja, ich fĂŒhle mich entspannt und der Riese nuschelt herum. Lieber nicht fragen was das fĂŒr ein Zeug war.

“Ja aber dafĂŒr hatte ich drei Teller Reis und GemĂŒse” werfe ich ein. “Also was halten Sie von dem Billywig, Professor? Wussten Sie, dass das Zurechtkommen im Rauschzustand zur Abwehr dunkler KĂŒnste zĂ€hlt?”

“Als Ihre Lehrkraft kann ich Ihre Andeutungen nur streng ĂŒberhören. Dieses Wesen sollte rein anschaulichen Zwecken dienen und keineswegs als Rauschmittel missbraucht werden.”

“Wie schade” sage ich und gehe in die Hocke um den Billywig zu betrachten.

“Komm schon Lee, lass es, wenigstens nicht hier draußen
” Ich drĂŒcke meine HandflĂ€che gegen die GitterstĂ€be, werde beinahe augenblicklich in die HandflĂ€che gestochen und zucke zurĂŒck. Dann beginne ich zu grinsen. Das Gift braucht vielleicht ein paar Minuten um in meinen Blutkreislauf zu gelangen, aber das reicht.

“Ach nein, willst du, dass sie mich noch vor dem ersten Schultag feuern?”

“Ganz locker es bemerkt sowieso niemand wenn wir unauffĂ€llig bleiben. Komm schon, weißt du, der Rausch ist etwas Tolles, du hast es selbst gesagt.”

Ich hocke mich auf den Boden und Cal setzt sich zu mir und sein Blick legt offen was in ihm vorgeht: Er ist viel zu versucht um sich die Gelegenheit entgehen zu lassen. Also nehme ich seine Hand und lege sie auf die GitterstÀbe, ein Stich und das wars auch schon.

“Eigentlich” sagt er “habe ich das schon lĂ€ngst hinter mir.”

“Ganz locker” grinse ich nochmal und fĂŒhle mich inzwischen leicht wie eine Feder, berĂŒhre schon bald nicht mehr den Boden und kann einfach nicht anders, muss einfach in diese tollen Haare greifen. Weil auch Cal nicht mehr bei Sinnen ist, endet es irgendwie mit einem ziemlich brutalen und heftigen Kuss, ihr wisst ja wie schnell es vom Haareanfassen dazu kommen kann.

Dann macht sich ein GefĂŒhl der Freiheit in mir breit und ich schwebe höher und höher und ich lache und fĂŒhle mich wie ein Vogel einfach wundervoll. Da ist auch ein zweiter viel zu großer Vogel in der NĂ€he und irgendwann lande ich und bin einfach nur mehr am lachen. Und dann verfalle ich in einen tiefen und wie immer sorgenfreien Schlaf.


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Im Buch wird sie als hĂ€ssliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wĂ€rst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natĂŒrlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dĂŒrfen 
 ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjĂ€hrigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton